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MARCO POLO Reiseführer Türkische Südküste

inklusive Insider-Tipps, Touren-App, Update-Service und NEU: Kartendownloads

AutorDilek Zaptcioglu-Gottschlich, Jürgen Gottschlich
VerlagMairDuMont
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl140 Seiten
ISBN9783829773607
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR

MARCO POLO E-Books sind besonders praktisch für unterwegs und sparen Gewicht im Reisegepäck!

Ab sofort sind Sie noch besser für Ihre nächste Reise ausgerüstet - alle Karten aus dem E-Book lassen sich jetzt mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder für später speichern.

Weitere Zusatzfunktionen:

- Einfaches Navigieren durch praktische Links
- Weblinks führen direkt zu den Websites der Tipps
- Offline-Karten und Google Maps-Links - zur schnellen Routenplanung

Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen... und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche!

E-Book basiert auf: 7. Auflage 2016

Kompakte Informationen, Insider-Tipps, Erlebnistouren und digitale Extras:
Entdecken Sie mit MARCO POLO die Türkische Südküste, von Marmaris im Westen bis nach Antakya im Osten - mit dem MARCO POLO Reiseführer kommen Sie sofort an der Türkische Südküste an. Erfahren Sie, welche Highlights Sie neben Myra, der Stadt des hl. Nikolaus, und der mächtigen Kreuzritterburg in Anamur nicht verpassen dürfen, wo Sie mit dem Iztuzu-Strand nicht nur einen der schönsten Strände des Landes finden, sondern dass Sie an diesem sogar in Gesellschaft von Schildkröten schwimmen und schnorcheln können, und dass Sie in Olympos zu einer Nachtwanderung zu den 'ewigen Flammen' aufbrechen sollten, die hier Tag und Nacht aus der Erde lodern.
Die Insider-Tipps der Autoren lassen Sie die Türkische Südküste individuell und authentisch erleben und mit den Low- Budget-Tipps sparen Sie bares Geld. Erkunden Sie die Türkische Südküste in all ihren Facetten mit den maßgeschneiderten MARCO POLO Erlebnistouren.
Die kostenlose Touren-App führt Sie digital (und ohne Roaminggebühren) auf den besonderen Wegen der Erlebnistouren. Und der Online-Update-Service mit aktuellen Veranstaltungen (Ausstellungen, Konzerten, Festivals, Sportevents...) für die nächsten 6 Monate, brandaktuellen Informationen zu den Inhalten und zusätzlichen Insider-Tipps hält Sie immer auf dem neuesten Stand.



<p>Dilek Zaptcioglu und Jürgen Gottschlich pendeln zwischen ihren Wohnorten Berlin und Istanbul. Beide arbeiten als Schriftsteller und Journalisten, die auch Zeitungen und Radiosender in Deutschland mit Nachrichten aus der Türkei versorgen. Sie bereisen regelmä ßig das ganze Land - ihr Hauptaugenmerk gilt dabei allerdings der herrlichen Mittelmeerküste und ihrem Hinterland.</p>

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Leseprobe

Bild: Bucht von Beydağlari


Strand, so weit das Auge reicht. Egal, ob man links, rechts oder über die Schulter schaut: Am Strand von Patara ist kein Ende in Sicht. Kilometerlang zieht sich der feine Sand am Wasser entlang, und die Dünen reichen noch Hunderte Meter ins Hinterland. Und auch dahinter kommen noch keine lärmenden Straßen, sondern erst einmal die letzten steinernen Spuren des antiken Patara, einer einst großen Hafenstadt. Aus den Ruinen der alten lykischen Stadt schaut man aufs Meer oder auf die Taurusberge, die bei klarer Sicht nicht weit entfernt scheinen.

Auch wenn Patara schon ein besonderes Kleinod ist, die Kombination von weitem Strand, antiken Stätten und den bis in den Frühsommer schneebedeckten Gipfeln des Taurusgebirges ist typisch für die türkische Mittelmeerküste. Über 600 km ziehen sich die Berge immer in Sichtweite des Meeres von der westlichen Ägäis bis an den östlichen Rand des Mittelmeers. Der vorgelagerte Küstenstreifen – mal so schmal, dass die Berge fast ins Meer rutschen, mal etliche Kilometer breit und von Baumwollfeldern überzogen – gehört mit einsamen Stränden, malerischen Städtchen, kulturellen Highlights und quirligen Touristenzentren zu den abwechslungsreichsten Urlaubslandschaften des gesamten Mittelmeers. Das Zentrum der Mittelmeerküste ist Antalya. Die Stadt hat sich in den letzten 20 Jahren in schwindelerregendem Tempo von einem geruhsamen Küstenstädtchen zu einer Tourismusmetropole entwickelt. Obwohl viel gebaut wurde, ist es gelungen, den charmanten Kern der Stadt behutsam zu restaurieren und in seinem ursprünglichen Charakter zu erhalten. Antalya ist ein guter Ausgangspunkt, um sowohl die breiten Badestrände im Osten als auch die felsigen, romantischen Steilküsten mit ihren kleineren Badebuchten im Westen zu besuchen.

Rundumferien an der Türkischen Riviera


Fährt man von Antalya aus nach Osten, erreicht man am Stadtrand einen großen Sandstrand, der den Beginn der „Türkischen Riviera“ markiert. An diesem Küstenabschnitt zwischen Antalya und Alanya verbringen die meisten deutschen Urlauber ihre Ferien. Von All-inclusive-Anlagen über kleine Hotels in historischen Orten wie Side bis zu Campingplätzen und Pensionen in Manavgat ist die touristische Infrastruktur hier auf dem letzten Stand. Berühmte historische Stätten wie das Amphitheater Aspendos oder die Bergruinen in Termessos runden das Bild der Türkischen Riviera ab.

Auf den Spuren der Urchristen


Alanya, die nach Antalya zweitgrößte Stadt an diesem Küstenabschnitt, ist schon fast zu einer Art deutscher Provinz geworden. In dem im Jahresmittel wärmsten Ort am östlichen Mittelmeer haben sich so viele Deutsche niedergelassen, dass Alanya bereits wie die türkische Entsprechung zu Mallorca erscheint. Wer von Alanya aus weiter nach Osten fährt, erreicht schnell Orte, die vom Tourismus noch fast unberührt sind. Die Küste wird hier steiler, die breiten Strände seltener, und der nächste Flughafen ist immer weiter entfernt. Hier leben die Küstenbewohner noch mehr von der Landwirtschaft als vom Tourismus. In Anamur erreicht die Küste ihren südlichsten Punkt, dahinter öffnet sich die riesige Bucht von Adana, der östlichste Teil des Mittelmeers. Die Bucht ist als Badegebiet nicht geeignet: Hier liegen die großen Industriehäfen Mersin und Iskenderun, das Öl-Verladeterminal von Yumurtalik und die sumpfigen Ebenen im Mündungsgebiet des Ceyhan. Erst am Ende der Bucht, kurz vor der syrischen Grenze, wird es wieder interessant. Das türkische Antakya ist das Antiocheia der Bibel, wo Paulus die erste große christliche Gemeinde gründete.

Traumhaft in die Landschaft eingebettet: das römische Theater von Aspendos


Lykien – ein Revier für Individualisten


Von Antalya aus nach Westen gibt es schon wenige Kilometer hinter der Stadt die spektakulärste landschaftliche Kulisse des östlichen Mittelmeers zu bewundern. Hier fallen die Taurusberge aus bis zu 3000 m Höhe fast senkrecht ins Meer, die Küste ist in unendlich viele Buchten zergliedert, die von Sandstränden über Kiesel und Klippen alles bieten. Zu Beginn der Strecke kommen rund um Kemer noch einmal viele Clubanlagen, dahinter beginnt das Paradies für Individualreisende. Einsame Buchten in Olympos, zauberhafte kleine Pensionen in Kaş die weiten Strände von Patara: Die lykische Küste ist ein Traum für alle, die sich auf Entdeckungsreise machen wollen.

Mit Fethiye, Marmaris und Bodrum erreicht man dann die nach Antalya bekanntesten Tourismuszentren der Türkei. Ölüdeniz, eine der herrlichsten Buchten des Mittelmeers bei Fethiye, die Felsgräber und Schilfwälder von Dalyan, das Segelparadies in der Gökova-Bucht und die Mandelhaine auf der Datça-Halbinsel: Der Westzipfel der Küste hat Überraschungen zu bieten, die weit über den spektakulären Paragliding-Sprung vom Babadağ und den bestausgebauten Segelhafen des östlichen Mittelmeers in Marmaris hinausgehen. Es gibt mythenumwobene Plätze wie Knidos, ursprüngliche Fischerdörfer wie Bozburun, aber auch luxuriöse Ferienanlagen und exklusive Hotels rund um Marmaris. Mit die schönste Art und Weise, die Südküste zu erleben, ist ein Trip mit einem der großen Holzboote, den Gulets. Die „Blaue Reise“ wie diese Bootstouren entlang der Küste genannt werden, sind Entspannung pur. Ganz nebenbei entdeckt man aber auch Buchten und Küstenabschnitte, die nach wie vor von Land aus nur schwer erreichbar sind, weil es weder Straßen noch befahrbare Feldwege gibt.

Die Saison geht an der Südküste von April bis November. Selbst in den Wintermonaten wird es kaum kälter als 10 Grad, allerdings kann es von Dezember bis März heftig regnen. Wenn die Sonne aber durchkommt, wird es auch im Februar schon so warm, dass die Hotels ihre Pools öffnen. Mai bis September gibt’s dann Sonne pur, im Juli/August können die Temperaturen auf 40 Grad ansteigen. Meist sorgt aber eine Brise dafür, dass es trotzdem angenehm bleibt. Die türkische Tourismusindustrie hat in den letzten Jahren viel dafür getan, dass die Südküste nicht nur für den klassischen Strandurlaub, sondern auch für Kulturreisende und Winterurlauber interessant wird. Viele antike Stätten sind heute besser gepflegt als noch vor einigen Jahren und damit auch besser zugänglich. Mit Golfplätzen und Wanderwegen werden Aktivurlauber angelockt, die gerade nicht die heißen Sommermonate bevorzugen. Nicht zuletzt haben sich auch etliche Hotels darauf eingestellt, Gästen aus dem Norden, die den Winter in der Türkei verbringen wollen, attraktive Angebote zu machen.

Attraktiv auch in der Nebensaison


Natürlich hat auch die Mittelmeerküste der Türkei ihre Schattenseiten. Trotz der Beteuerungen der Regierung, die Fehler des Massentourismus nicht wiederholen zu wollen, gibt es üble Bausünden. Und die viel beschworene orientalische Gastfreundschaft ist im Trubel von Marmaris oder Side auch nicht mehr das, was sie einmal war. Die Bevölkerung hat hier längst ein professionelles Verhältnis zu den Besuchern, was bei Millionen von Gästen im Jahr auch nicht verwundern kann. Das ändert sich, wenn man die ausgetretenen Pfade des Massentourismus verlässt. Wer jenseits seiner Ferienanlage auf Entdeckungstour geht, findet verschlafene Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint, aber in denen Menschen leben, die immer offen sind für ein Gespräch, selbst wenn’s mit der Sprache hapert. Hier sind Fremde noch Gäste. Machen Sie sich deshalb auch einmal ohne Ihren Reiseleiter auf den Weg. Sie werden feststellen, dass man Ihnen mit viel Hilfsbereitschaft und Interesse entgegenkommt.

Gemächlich und pittoresk: die Altstadt von Kaş


14 000 v. Chr.

Erste Spuren menschlicher Zivilisation in den Höhlen des Taurusgebirges

1200–700 v. Chr.

Beginn der griechischen Kolonisation

334 v. Chr.

Alexander der Große vertreibt die Perser aus Anatolien

2. Jh. v. Chr.–2. Jh. n. Chr.

Blütezeit der griechischen Städte und Siedlungen

47–57 n. Chr.

Apostel Paulus gründet die erste christliche Gemeinde in Antioch

330 n. Chr.

Die Römer übernehmen; Byzanz wird Hauptstadt des Römischen Reichs

1207

Die Seldschuken erobern Antalya und Umgebung

1307

Gründung des Osmanischen Reiches

1914–18

Das Osmanische Reich verliert den Ersten Weltkrieg an Deutschlands Seite; die Sieger besetzen Kleinasien

1923

Nach dem Befreiungskrieg gründet Mustafa Kemal die Türkische Republik

1945–50

Einführung des Mehrparteiensystems; Beitritt zur Nato

1960–80

Militärputsche (1960, 1971, 1980); Zypernkrise (1974)

2002

Nach ihrem Wahlsieg regiert die moderat islamistische AKP das Land alleine

2005

Die EU beginnt Beitrittsgespräche mit der Türkei

2013

Demonstrationen der säkularen Türken gegen die AKP. Diese...

Blick ins Buch

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