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Marktbearbeitungsstrategien europäischer Unternehmen in Osteuropa und in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) im Vergleich

AutorSvetlana Dehtjareva
Verlagdiplom.de
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl344 Seiten
ISBN9783836604000
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis58,00 EUR
Inhaltsangabe:Einleitung: „War noch vor wenigen Jahrzehnten die Frage der grenzüberschreitenden Unternehmenstätigkeit wenigen Unternehmen als strategische Option vorbehalten, so ist sie heute für die meisten existierenden Unternehmen zu einer zwingenden Überlebensfrage geworden“. Die durch die Globalisierung geschaffenen Veränderungen verwandeln die „Internationale Jagdlinie“ der Wirtschaftsregionen. Es stellt sich wieder die ehemals beantwortete Frage - wer jagt wen? Während vor diesen Veränderungen der Reihe nach in der Kette die Entwicklungsländer, dann die Schwellenländer, gefolgt von Japan und am Ende der Linie die westlichen Industrieländer ihr Platz gefunden haben, ist nun diese „Jagdlinie“ ein Relikt der Vergangenheit. Kaum mehr zu prognostizieren, wo die Konkurrenz jetzt lauert und morgen zuschlagen kann. Dabei können die traditionellen Industrienationen nur durch eine solide Innovationskraft der sich ständig im Wandel befindlichen „Jagdlinie“ enteilen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und nicht von ihr eingeholt zu werden. Darüber hinaus sind diese Länder ständig auf der Suche nach günstigen Fertigungsmöglichkeiten, denn die Innovationskraft alleine reicht nicht. Man kann sagen, dass die traditionelle Industrietriade, nämlich die USA, West-Europa und Japan mittlerweile über ihren eigenen „Hinterhof“ mit günstigen Produktionsmöglichkeiten verfügt. Dennoch ist der „ Hinterhof des westlichen Europas“ nämlich Osteuropa, mit seinen in der Transformationsphase befindlichen Volkswirtschaften noch nicht ganz im Bewusstsein der Marktplayer verankert. Nichtsdestotrotz öffnen und transformieren sich die osteuropäischen Märkte seit mehr als fünfzehn Jahren und nicht nur als Handelspartner westlicher Industrienationen sondern als Zielländer für unentbehrliche ausländische Direktinvestitionen, gewinnen sie gewaltig an Bedeutung. Zu den Direktinvestitionen zählen einerseits der Aufbau von Produktionsstätten und Vertriebsnetzen im Zielland, andererseits der Aufkauf von bereits bestehenden Unternehmen, zum Beispiel im Zuge der Privatisierungen ehemaliger Staatsbetriebe. Dabei ist ein Standort für ausländische Investoren um so interessanter, je sicherer und stabiler die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen im Gastland sind. Die GUS-Länder, Russland und die Ukraine, zum Beispiel, sind westlichen Unternehmen nicht wirklich fremd, andererseits, was Investitionen in diesen postsozialistischen Ländern angeht, glaubt man jedoch, sich dort auf [...]

Svetlana Dehtjareva ist am 19 Mai 1983 in Riga, Lettland, geboren. Im Jahre 1998 Umzug nach Deutschland. 2002 machte sie Abitur im Georg-Kerschensteiner-Wirtschaftsgymnasium in Obertshausen. 2006 Abschluss Diplom-Betriebswirtin an der Fachhochschule Frankfurt. Im Rahmen ihres Studiums absolvierte sie ein 5-monatiges Praktikum in der Deutschen Bank AG, in der Abteilung Structured Trade and Export Finance, wo sie aktive Unterstützung zur Projekt- und Exportfinanzierung in den GUS-Ländern geleistet hat. Derzeit macht sie ihr Master of Finance-Studium an der Frankfurt School of Finance and Management.

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis3
Einleitung7
I. Theorie und Praxis der Marktbearbeitung in Osteuropa12
1. Geschichte und Transformation Osteuropas12
1.1. Osteuropa als bekannte Unbekannte12
1.2. Sozialistische Vergangenheit als Einflussfaktor auf die Mentalität der Osteuropäer13
1.3. Die Schwierigkeiten des Transformationsprozesses: das Dilemma der Gleichzeitigkeit17
1.4. Transformationsstrategien20
1.5. Überblick über die aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklung25
2. Chancen und Risiken der Marktbearbeitung in Osteuropa31
2.1. Überblick über die Markterschließungsstrategien31
2.2. Direktinvestitionen. Theoretischer Rahmen35
2.3. Direktinvestitionsmotive in den EU-Beitrittsländern39
2.4. Investitionshindernisse50
3. Die Länder in der Einzeldarstellung59
3.1. Die Vorreiter: die neuen EU-Mitgliedstaaten59
3.1.1. Die Baltischen Staaten: „Die Entscheidung zwischen den Tigern“59
3.1.2. Polen: Business Process Outsourcing boomt72
3.1.3. Die Tschechische Republik und die Slowakei: Flat Tax - ein Magnet für die Investoren?79
3.1.4. Ungarn: Verkehrsdrehscheibe Europas95
3.1.5. Slowenien: „Die Schweiz unter den Reformstaaten“106
3.2. „Rendite lockt Investoren tiefer in den Osten“ - die EU-Beitrittskandidaten114
3.2.1. Rumänien117
3.2.2. Bulgarien125
3.2.3. Kroatien131
3.2.4. Mazedonien135
4. Zwischenfazit140
4.1. Bedingungen und Strategien der Markterschließung in Osteuropa140
4.2. Bedeutung von Tochtergesellschaften bei der Erschließung osteuropäischer Märkte147
4.2.1. Tochtergesellschaften statt pure Exportstrategie147
4.2.2. Tochtergesellschaften innerhalb des Wertschöpfungsnetzwerkes internationaler Unternehmen: Audi in Györ149
II. Marktbearbeitungsstrategien in der GemeinschaftUnabhängiger Staaten153
1. Ein Chalenge für die Investoren - die Russische Föderation161
1.1. Transformationsprozess in Russland161
1.2. Makroökonomischen Rahmenbedingungen und Daten168
1.3. Rohstoffreichtum – Segen oder Fluch?173
1.4. Ausländische Investitionstätigkeit in der Russischen Föderation176
1.4.1. Macht und Einfluss des Staates: Der Fall „Jukos“176
1.4.2. Entwicklung der Direktinvestitionen in Russland180
1.4.3. Jointventure versus Tochtergesellschaft185
1.4.4. Akquisition versus Neugründung189
1.4.5. Motive und Strategien am Beispiel Schweizer Unternehmen190
2. Risiken in der Russischen Föderation195
2.1. Mangelnde Rahmenbedingungen in Russland197
2.1.1. Unklare und widersprüchliche Gesetzeslage198
2.1.2. Das Risiko in den Regionen200
2.1.3. Kostenfaktor – Probleme durch die Marktunvollkommenheit205
2.1.4. Schwache Infrastruktur206
2.1.5. Qualität der in Russland verfügbaren Rohstoffe und Materialien208
2.1.6. Informationsbeschaffung209
2.1.7. Kooperationen mit russischen KMU212
2.1.8. Zertifizierungsvorschriften in Russland213
2.1.9. Exportzölle214
2.1.10. Wirtschaftskriminalität, Bürokratie und Korruption215
2.1.11. Die Schwäche des Finanzsektors218
3. Chancen auf dem russischen Markt223
3.1. Die Größe des Marktes225
3.2. Wachsendes Markenbewusstsein227
3.3. Verbesserung der Rahmen- und Investitionsbedingungen229
3.4. Die Sonderwirtschaftszonen231
3.5. Hoher Modernisierungsbedarf der russischen Wirtschaft233
3.6. Der WTO-Beitritt Russlands235
3.7. Humankapital in der Russischen Föderation236
3.8. Diversifizierung und Risikostreuung242
4. Integration von Russland in die Globalisierungsstrategie von Nestlé244
5. Der russische Automobilmarkt und seine Perspektiven250
6. Russland als Sprungbrett in die anderen GUS-Märkte255
7. Ukraine, Moldawien und Weißrussland – territorial und mental nah an Russland257
7.1. Ukraine: Dank „orangenem“ Schwung „auf den Radarschirm der westlichen Wirtschaft"259
7.2. Weißrussland: „Vision eines neuen Silicon Valley“ in der Kommandowirtschaft265
7.3. Moldawien: Vom Gemüsegarten der Sowjetunion ins Blickfeld der Investoren272
8. Die Kaukasusrepubliken mit dem Schwerpunkt Aserbaidschan276
8.1. Aserbaidschan281
8.1.1. Die allgemeine wirtschaftliche und politische Entwicklung282
8.1.2. Investitionsperspektiven in Aserbaidschan285
9. Zentralasien mit Schwerpunkt Kasachstan und Usbekistan293
9.1. Kasachstan305
9.1.1. Die allgemeine wirtschaftliche und politische Entwicklung305
9.1.2. Investitionsperspektiven in Kasachstan308
9.2. Usbekistan309
9.2.1. Die allgemeine wirtschaftliche und politische Entwicklung309
9.2.2. Investitionsperspektiven in Usbekistan311
10. Fazit315
Literaturverzeichnis322
Abbildungsverzeichnis337
Tabellenverzeichnis340
Abkürzungsverzeichnis341
Autoreninformation343

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