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Martha Nussbaums Verständnis von gerechter Gleichheit

AutorPaul Trachmann
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl19 Seiten
ISBN9783640234608
FormatPDF/ePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Departement Philosophie), Veranstaltung: Der Capability-Ansatz von Martha Nussbaum und Amartya Sen, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Two central issues for ethical analysis of equality are: (1) Why equality? (2) Equality of what? The two questions are distinct but thoroughly independent. We cannot begin to defend or criticize equality without knowing what on earth we are talking about, i.e. equality of what features (e. g. incomes, wealths, opportunities, achievements, freedoms, rights)? We cannot possibly answer the first question without addressing the second. That seems obvious enough.' Amartya Sen leitet in diesen Worten seinen Aufsatz 'Equality of what?' ein. Sens 1992 erschienener Beitrag war in der Folge namensgebend für eine lebhafte Gleichheits-Debatte, die bis heute nicht abreißt. Diverse Protagonisten mit konkurrierenden Auffassungen stehen sich dabei gegenüber. Ihre Diskussion lässt sich, wie Sen in seiner Einleitung deutlich macht, auf zwei Grundfragen zurückführen. Beide sind trotz ihrer differierenden Ausrichtung nicht völlig von einander zu trennen. Jede Auseinandersetzung mit dem Begriff Gleichheit beginnt bei der grundsätzlichen Entscheidung über die Anerkennung von Gleichheit als intrinsischen, ethisch-politischen Wert. Ist Gleichheit als solche anzustreben, oder ist sie bloß eine beiläufige Erscheinung politischen Handelns? Die geführte Debatte hat dazu zwei Grundpositionen hervorgebracht. Während so genannte. Egalitaristen, denen neben John Rawls und Derek Parfit auch Amartya Sen zuzurechnen ist, den intrinsischen Wert von Gleichheit verteidigen, vertreten sog. Non-Egalitaristen wie Harry Frankfurt, Joseph Raz oder Angelika Krebs die Auffassung, Gerechtigkeit habe im Grunde genommen nichts mit Gleichheit zu tun. Schlägt man den erstgenannten, egalitaristischen Weg ein, so gilt es Sens eigentliche Frage zu klären: 'Gleichheit in welcher Hinsicht?'. Numerische Gleichheit im Sinne von 'Gleichheit schlechthin' erfüllt zwar die formalen begrifflichen Bedingungen, überzeugt aber moralisch in keiner Weise. Die Suche nach einem spezifischen Merkmal gerechter Gleichheit hat im Rahmen der 'Equality of what?'-Debatte verschiedene Vorschläge hervor gebracht. Sie zielen gemeinhin auf die Möglichkeit gut zu Leben, gleiche Lebensaussichten herzustellen. Die konkrete Interpretation fällt je nach Autor unterschiedlich aus. Die Vorschläge reichen von der Verfügung über Ressourcen oder Grundgüter bis zum Zugang oder der Befähigung zum Wohlergehen. [...]

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