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Medienkompetenz und Medienkritik - Medienkritik als Emanzipation?

eBook Medienkompetenz und Medienkritik - Medienkritik als Emanzipation? Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2011
Seitenanzahl
16
Seiten
ISBN
9783640953424
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
11,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine beliebte Gegenwartsdiagnose ist die der Mediengesellschaft. Medien im Allgemeinen, 'Neuen Medien' im Besonderen, durchdringen die Lebenswelten in einem immer höheren Maße. Das Bedienen und die Beherrschung der Techniken ist eine zunehmende Notwendigkeit, um sowohl beruflich, wie auch privat nicht von Möglichkeiten ausgeschlossen zu sein. Doch neben der Medienkunde, -nutzung und -gestaltung ist die Medienkritik in der Mediengesellschaft unabdingbarer Bestandteil der individuellen Befähigung. Erst wenn man Fragen wie: 'Helfen uns die Technik und ihre Produkte, unser Leben besser zu organisieren und zu verstehen, oder geraten wir in eine Abhängigkeit zu ihnen? Entfremden uns Medienprodukte von uns selbst und der Realität? Sind Medieninhalte nichts mehr als ein von der Kulturindustrie vorgefertigtes Produkt? Oder sind die 'Neuen Medien' eine Chance für mehr Freiheit des Individuums?' zu beantworten sucht, so kann sich eine umfassende Medienkompetenz bilden, die nicht bloß an der Oberfläche stehen bleibt, sondern eine emanzipatorische Kraft entwickelt. 'Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien' konstatiert Niklas Luhmann (1996: S.9) und impliziert damit zwei Fragen: (1) Wie ist es möglich, den Einzelnen zur Partizipation in dieser medialen Gesellschaft zu befähigen? (2) Wie ist es möglich, sich von dieser Abhängigkeit durch die Medien zu emanzipieren? Das dominierende Konzept, welches Antworten zu geben versucht, ist das der Medienkompetenz, wie es im ersten Teil vorgestellt wird. Dies hat sich mit der Entwicklung der neuen Medien im Diskurs über Medien etabliert, auch wenn der Kompetenzbegriff nicht unumstritten ist. Das vorherrschende Medienkompetenz-modell ist das des Medienpädagogen Dieter Baacke. Vor allem besticht dieses Modell durch partizipatorische Elemente, während das emanzipatorische Moment nicht hinreichend erklärt wird. Dieses Moment kann nur in der Medienkritik liegen, läuft aber in diesem Kontext Gefahr individualistisch verkürzt zu werden. Im zweiten Teil wird der Begriff der Medienkritik ergänzt. Zunächst werden Paradoxien der Medienkritik aufgedeckt, die bestimmend für den medienkritischen Diskurs sind. Zum Schluss sollen die gewonnen Erkenntnisse auf die gegenwärtigen Entwicklungen der Medienlandschaft angewandt werden.

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