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E-Book

Metternich

Stratege und Visionär

AutorWolfram Siemann
VerlagVerlag C.H.Beck
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl983 Seiten
ISBN9783406683879
FormatPDF/ePUB
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis27,99 EUR
Metternich gilt seit je als Inbegriff der Reaktion, als rückwärtsgewandter Feind aller liberalen und nationalen Kräfte. Wolfram Siemann zeichnet in seiner grandiosen Biographie ein fundamental neues Bild des Staatsmannes, der für vier Jahrzehnte die Geschicke Europas prägte. Metternichs Denken war moderner, seine Diagnosen hellsichtiger und sein Wirken zukunftsweisender, als man ihm bisher zugestanden hat. 'Ein Mann wie ich scheißt auf das Leben von einer Million Menschen!', erklärte Napoleon seinem Gegenspieler Metternich im Jahr 1813. Clemens Fürst von Metternich (1773 -1859) erlebte die mehr als zwanzig Jahre andauernden Kriege in Europa als Zusammenbruch der Zivilisation. Fast prophetisch sah er voraus, dass der Freiheitsdrang der Nationen in eine noch blutigere Katastrophe münden würde. Metternichs Friedensordnung von 1815 kann nur vor diesem Hintergrund begriffen werden. Das gilt sogar für seine repressiven Maßnahmen gegen jeden drohenden gesellschaftlichen Aufstand. Auf der Grundlage zahlreicher neuer Quellen lässt Wolfram Siemann einen schillernden und vielschichtigen Mann vor unseren Augen lebendig werden: Metternich war ein traditionsbewusster Reichsgraf und ein frühindustrieller Unternehmer, ein Bewunderer der englischen Verfassung, ein scheiternder Reformer in einem fragilen Vielvölkerstaat und ein Verehrer der Frauen. Diese Biographie ist ein Meilenstein und taucht nicht nur Metternich, sondern die Geschichte des 19. Jahrhunderts insgesamt in ein neues Licht.

Wolfram Siemann ist Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Leseprobe

I. HERKUNFT


Familienbande und Aufstieg


Warum gerade die Metternichs? So könnten Leser fragen, wenn vor ihren Augen genealogische Tafeln mit Hunderten von ausgestorbenen Adelsgeschlechtern seit dem Mittelalter vorbeiziehen. Warum sind diese übrig geblieben und andere nicht? Eine solche Genealogie, ein «Geschlechts-Register», hat schon im Jahre 1751 Johann Gottfried Biedermann veröffentlicht, der hochfürstlich brandenburgisch-kulmbachsche Pfarrer. Die aus dem Mittelalter herkommenden Ahnenreihen lesen sich bei ihm wie ein großer Adelsfriedhof, auf dem immer neue Zweige von Geschlechtern ihre letzte Ruhestätte fanden, Vertreter des niederen landsässigen Adels, der aufgestiegenen Freiherren und der Reichsgrafen. Von diesem Aussterben waren auch die meisten Seitenlinien der Metternichs nicht verschont geblieben, die zu Burscheid, zu Niederberg, zu Chursdorff, zu Rodendorff und Müllenarck. Aber die wichtigste Linie hatte überlebt: die zu Winneburg und Beilstein. Über die Bedeutung der Herren, Freiherren und Grafen von Metternich urteilte Biedermann: «Dieses ist eines der größten und vornehmsten gräflich und freiherrlichen Häuser in ganz Teutschland». Es hatte bis dahin allein drei kurfürstliche Erzbischöfe hervorgebracht – so viele wie neben ihm nur die Schönborns. Und von dem berühmtesten Zögling, dem späteren österreichischen Staatskanzler, war damals noch keine Rede![1] In diesen dynastischen Urgrund wurde er hineingeboren.

Liegt in jenem Überleben der Linie möglicherweise ein Schlüssel, der auch die Tür zu dem beispiellosen Lebensweg der Hauptfigur dieses Buches öffnen hilft? Bisher hat man viel zu wenig danach gefragt, was Metternich seine altehrwürdige Herkunft bedeutet haben mag, aber auch, was sie ausstrahlte. Sie gab ihm, wonach ein Emporkömmling wie Napoleon geradezu gierte: Das alte, über Generationen zurückreichende Herkommen verlieh ein Selbstbewusstsein, aus eigenem Recht zu leben, das auf «Land und Leuten», also großem Besitztum und eigenberechtigter Herrschaft beruhte, welche eingebettet waren in ein weitverzweigtes Netzwerk von nahen und ferneren Verwandten über das ganze Alte Reich hinweg. Allein der ruhmvolle, klingende Name eines Geschlechts übertrug eine Aura auf dessen einzelne Vertreter. Sosehr die bürgerlich-revolutionäre Adelskritik die Sichtweisen seit 1789 verändert haben mochte: Als sich Metternich und Napoleon im Juni 1813 in ihrem berühmten Dresdner Disput gegenüberstanden, schwang jenseits der ausgetauschten Worte auf einer höheren Ebene das Bewusstsein mit, dass hier ein Aufsteiger – Metternich sagte «Parvenu»[2] – einem traditionsreichen Würdenträger gegenüberstand, obwohl der eine sich «Empereur», der andere nur Staatsminister nannte. Deshalb lohnt es die Mühe, sich auf jene andere, altadlige und zugleich alteuropäische Denk- und Lebenswelt einzulassen. Nur so versteht man dann später, ob und inwiefern Metternich tatsächlich nur als Exponent des Ancien Régime, der «Restauration» und des Rückschritts zu gelten hat oder nicht vielmehr als der Überwinder einer im Alten Reich befangenen Traditionalität.

Wie wenig man die adlige Herkunft der Metternichs und ihre Einbettung in den Reichsverband unterschätzen darf, zeigen nicht nur diese wenigen Vorausdeutungen, sondern ebenso unsere neu gewonnenen Kenntnisse aus der frühneuzeitlichen Forschung zu vergleichbaren Karrieren prominenter Adelsgeschlechter, etwa zu der des Hauses Schönborn – einer Säule des katholischen Reichsadels in Süddeutschland.[3]

Aus dem Abstand der Zeiten heben sich drei tragende Fundamente des Jahrhunderte überdauernden Erfolges der Metternichs ab; drei Worte bezeichnen sie: Kaiser – Kirche – Familienstärke. Der Hinweis auf den Kaiser besagt: Anlehnung an die Macht, Kirche bedeutet: Einbettung in das karrierefördernde Netzwerk der katholischen Reichskirche, Familienstärke schließlich heißt: die regelmäßige Erzeugung zahlreicher Nachkommen, darunter immer eines Stammhalters, sowie die dauerhafte Entfaltung einer zielgerichteten Energie, um den familiären Besitz zu wahren und zu vermehren.

Versuchen wir einmal, uns den Aufstieg in der adeligen Rangordnung als einen Gang durch ein Palais mit fünf Stockwerken vorzustellen:[4] Im Parterre residierte der Brief-, Hof- und Dienstadel ohne alle weiteren Würden – das waren im Mittelalter zunächst die Ministerialen und einfachen Ritter. In die erste Etage hatten es diejenigen geschafft, die sich Herren nennen durften, in Fehden einen Stammsitz – eine Burg – erkämpft hatten oder für ihre Dienste damit belohnt worden waren und von dort ihre Herrschaft über «Land und Leute» (Wilhelm Heinrich Riehl) ausübten; denn adelige Qualität und Herrschaft ließen sich dauerhaft nur durch Landbesitz begründen. Die zweite Etage war den Freiherren vorbehalten, ausgestattet mit Privilegien, welche sie «Freiheiten» nannten, etwa dem Recht auf Sitz und Stimme in den ständischen Vertretungen des Landes. Einen weiteren Aufstieg bedeutete der Übergang in das dritte Geschoss der Grafen, die wie kleine Regenten über ihre Untertanen herrschten, richteten und wachten. Sie waren reichsunmittelbar, hatten Zutritt zum Reichstag des Heiligen Römischen Reiches und hatten sich dort in einer eigenen Kurie vereinigt. Die oberste Beletage schließlich war den Fürsten vorbehalten. Sie galten als der wichtigste Stand im Reichstag, und ihre Stimme hörte man, bevor die anderen an der Reihe waren. Je höher man in diesem Palais aufstieg, umso geringer war die Zahl der Bewohner, aber umso mehr Kraft bedurfte es vorzudringen. Es erforderte Zähigkeit und Ausdauer über Generationen hinweg, um nach oben zu kommen.

4. Die Ministerialen


Der folgende Weg wird uns in dem hier erdachten Palais die fünf Stockwerke durchsteigen lassen, wie es die Metternichs getan haben; in der Frühen Neuzeit hätten die Zeitgenossen den Adel im Bild einer «Ständetreppe» eingeordnet. Der Gang aufwärts wird auch die Frage «Warum gerade die Metternichs?» beantworten helfen. Die ältesten Spuren der Familie sind in der Tat im Parterre angesiedelt, wo man Angehörige des Geschlechts als rechtsprechende Vögte im Dienste der Merowinger oder der karolingischen Pippine vermutet, auf dem Gebiet der alten Colonia Agrippina und der Colonia Trevirensis (Köln und Trier). Seit dem Jahre 1166 traten dann Kämmerer der kölnischen Kirche ins Licht der urkundlich bezeugten Geschichte, Angehörige des dienstadligen Geschlechts derer von Hemberg in Hemmerich bei Bonn; sie führten drei schwarze Jakobsmuscheln im Wappen. Ein Zweig von ihnen errichtete am Fuß der Burg Hemmerich in dem Ort «Metternich» eine Wasserburg[5] und nannte sich fortan «Herren zu Metternich». Diese behielten auffälligerweise in ihrem Wappen die Muscheln bei, zeigten sich also denen zu Hemberg verbunden. Noch der spätere österreichische Staatskanzler band 1813 die drei Muscheln in sein neu zu bildendes Fürstenwappen ein.

Wappen der Metternichs aus dem Jahre 1707

Der Name «Metternich» lässt auf eine ursprünglich keltische Niederlassung schließen, und zwar dort, wo sich später durch die römische Besiedlung eine Straßensiedlung an der Strecke von Deutz nach Trier bildete. Die Legende des Metternichschen Hausarchivars, man könne gar von einer römischen Herkunft ausgehen, könnte daher vielleicht ein Körnchen Wahrheit enthalten. Der Ort existiert noch heute. Wer es genau wissen will, findet die Anfänge der Metternichschen Herrschaft räumlich zwischen Bonn und Euskirchen im fruchtbaren Lössgebiet des lang gezogenen Tals der Swist zwischen der Grenze der Herrschaft Tomberg im Süden und der Mündung der Swist in die Erft im Norden.

5. Die Herren von Königswart


Der «erste Vertreter des Muschelstammes»,[7] der sich im frühen 14. Jahrhundert als Herr von Metternich urkundlich belegen lässt, ist ein gewisser Sybgin (oder Sibodo) von Metternich – ein Lehnsmann und Ritter des Erzstifts Köln. Er ist der Ahnherr einer nun ununterbrochen nachweisbaren Abfolge von Metternichs, die in der vierzehnten Generation zum Protagonisten dieses Buches führt. Der Stammvater Sybgin setzte den Fuß in das erste Stockwerk – in das der adligen Herren, die sich nun nicht nur mit einem eigenen Wappen zu erkennen gaben, sondern auch über einen Stammsitz verfügten.

Aber jetzt trat das ein, was für den Herrenstand des niederen Adels typisch war. Der Metternichsche Hausarchivar Alfons von Klinkowström, der 1882 eine kurze Rechtsgeschichte des Geschlechts verfasste, beklagte «die vielen Teilungen der Familie in eine Menge von Zweigen und Nebenzweigen», in die «vielfach zersplitterten Linien».[8] Herrschaftsänderungen erfolgten durch Erbteilung, Heiratsgewinne oder das Aussterben von Linien, mitunter auch durch Einsatz militärischer Mittel. Am wechselnden Stammsitz der Metternichs lässt sich das Ringen ums Überleben und...

Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Frontispiz2
Titel3
Impressum4
Inhalt5
Einleitung11
1. Ein Mann – sieben Epochen11
2. Metternich-Biografen im Wandel der Generationen16
3. Risiken und Grenzen der Metternich-Biografie Heinrich von Srbiks21
I. Herkunft: Familienbande und Aufstieg31
4. Die Ministerialen33
5. Die Herren von Königswart36
6. Die Freiherren von Winneburg und Beilstein41
7. Die Grafen als reichsunmittelbare Mitglieder des Reichstags46
8. Die Fürsten in der Beletage51
II. Generation: Ancien Régime und Aufklärung 1773–179258
9. Elternhaus, Kindheit und Erziehung58
10. Studienzeit in Straßburg und Mainz: Die Formung einer politisch-historischen Weltsicht69
III. Die Doppelte Krise: Reich und Revolution 1789–180183
11. Fin de Siècle: Die Kaiserwahlen 1790 und 179283
12. 1789: Der Einbruch der Französischen Revolution88
13. Brüssel und die österreichischen Niederlande106
14. Die Reise nach Großbritannien: Der Schlussstein im politischen Kosmos des jungen Metternich131
15. Zusammenbruch und Flucht 1794156
16. Neubeginn zwischen Wien, Königswart und Austerlitz173
17. Zeit des Übergangs: Der Diplomat im Wartestand 1796–1801187
IV. Zwischen Frieden und Krieg: Gesandtschaftserfahrungen 1801–1806201
18. Dresden 1801–1803: Der Gesandte auf dem «Beobachtungsposten»201
19. Berlin 1803–1806: Der Gesandte auf der großen Bühne der Diplomatie217
20. Der Friede von Preßburg und das nahende Reichsende231
V. Weltkrieg: Exposition und Steigerung 1806–1812238
21. Die Pariser Botschafterzeit 1806–1809: In der «Höhle des Löwen»241
22. Gesandter auf Abruf, Gefangener Napoleons unter Hausarrest287
23. Der Interimsminister, von Napoleon ausmanövriert299
24. Der Minister des neuen Kurses: Defensivpolitik nach innen und die Eheanbahnung 1809/10 im Äußeren316
25. Der Außenminister auf Reisen: 181 Tage bei Napoleon341
26. Konsolidierung nach innen und nach außen 1810–1812358
VI. Weltkrieg: Peripetie und Krise 1813376
27. Metternichs diskrete Sammlung der Kräfte376
28. Der taktische Weg in die «bewaffnete Mediation»389
29. Österreichs Eintritt in den Krieg: Die Quadrupelallianz414
VII. Weltkrieg: Katastrophe und Lösung 1814440
30. Der Endkampf gegen Napoleon und die Präfiguration der Wiener Ordnung440
31. Die zweite Englandreise unter den Vorzeichen des Wiener Kongresses466
32. Metternich, der Krieg und die Gewalt in der Politik476
VIII. Europa Zwischen Abschluss und Neubeginn: Der Wiener Kongress 1814/15487
33. Die «Kosmopoliten»: Rechtsstiftung auf dem Fundament imperialer Ordnungen490
34. Ein Masterplan? Metternich zwischen Realpolitik, Strategie und Vision497
35. Der Kongress am Rande des Scheiterns: Krisenthemen als Prüfstein des Äquilibriums502
36. Das Habsburgerreich: Fluchtpunkt des Alten Reichs und der deutschen Frage506
37. «Deutschland – vereint durch ein föderatives Band»: Metternichs Anteil an der Gründung des Deutschen Bundes514
38. «Der Kongress tanzt» – besonders bei Metternich528
IX. Der Frauenversteher und Majoratsherr544
39. Ikonografie und Zeitgebundenheit der Liebe544
40. Politik und Geliebte: An den Höfen in Dresden, Berlin und Paris558
41. Wilhelmine von Sagan und die Verwirrung der Gefühle565
42. Dorothea von Lieven: «Nähe der Geliebten»?573
43. Ehefrauen, Kinder, Familienbande und Heimsuchungen584
X. Konstruktion und Neubeginn: Reform und Umbau 1815–1818607
44. Metternichs Vision einer Nationalitätenpolitik am Beispiel Italiens607
45. Italienreisen in ein glückliches, unregierbares Land616
46. Metternichs Plan einer Reorganisation der Gesamtmonarchie623
47. Habsburg und der Deutsche Bund: Eine Selbstvergewisserung Metternichs und Preußens 1817/18630
XI. Defensive Sicherheitspolitik: Gefahrenabwehr im Horizont des Wiener Systems 1815–1829638
48. Napoleons «Hundert Tage»: Die Aktivierung des europäischen Sicherheitssystems638
49. Verwerfungen in den europäischen Gesellschaften nach 1815642
50. Metternich und die britische Sicherheitspolitik 1817–1820: Vorwand oder Revolutionsabwehr?652
51. Die Radikalisierung der deutschen Nationalbewegung: Wartburgfest und Sand-Attentat662
52. Metternichs zögerliche Reaktionen: Presse – Professoren – Studenten674
53. Von Teplitz nach Karlsbad: Die Konferenzen zur inneren Sicherheit (1819/20)689
54. Metternichs Impulse für Entwicklung und Ausbau der Deutschen Bundesverfassung: Die Wiener Schlussakte (15. Mai 1820)701
55. Terrorismus und Sicherheitspolitik als europäisches Problem: England, Frankreich und Metternich713
56. Das zweischneidige Schwert der Intervention und das «Europäische Konzert» – Ideologisierungen719
57. Das «Europäische Konzert» und die defensive Sicherheitspolitik der 1820er Jahre726
XII. Der Ökonom: Als sozialer Patriarch vom Reichsgrafen zum Frühkapitalisten736
58. Finanzielles Krisenmanagement736
59. Der Agrarökonom: Landwirt – Weinbauer – Forstwirt746
60. Der frühindustrielle Fabrikant und Unternehmer756
XIII. Völkerfrühling im Pauperismus: Vormärz 1830–1847764
61. Die Julirevolution 1830 und Metternichs internationales Krisenmanagement764
62. Kommunikationsrevolution – Völkerfrühling – Staatssicherheit770
63. Tolerierte Nachfolgerevolutionen780
64. Vom Orient an den Rhein: Die Herausforderung des «Konzerts» der Großmächte783
65. Zollpolitik im Blickfeld Metternichs786
XIV. Die Organisation der Herrschaft: Machtzentren – Netzwerke – Interessen – Intrigen792
66. Herr der Staatskanzlei792
67. Im Korsett des «persönlichen Regiments» unter Kaiser Franz801
68. Das Vermächtnis des Kaisers Franz – ein System «mit einem Trottel, der die Krone repräsentiert»803
69. Statt Staatsreform Systemkrise: Metternich gegen Kolowrat810
70. Lobbyismus – kaiserliche Hausmachtpolitik – Ständewesen818
XV. Revolution – Flucht – Exil: 1848–1851830
71. Revolution 1848: «Wetterleuchten», Ausbruch und Flucht830
72. Metternichs Alter Ego im englischen Exil 1848/49840
73. Brüssel 1849–1851 – auch eine Vision: Metternichs Blick zurück in die verhinderte Zukunft einer liberalen Wirtschaftspolitik848
XVI. «Auf dem Observatorium»: Lebensabend in Wien 1851–1859854
Epilog: Metternich, der Postmoderne aus der Vormoderne864
Anhang877
Eine Danksagung als Nachwort879
Anmerkungen882
Abkürzungen939
Ungedruckte Quellen aus Archiven940
Gedruckte Quellen942
Forschungsliteratur949
Abbildungsnachweise968
Personenregister970
Zum Buch984
Über den Autor984

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