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Nichts über uns, ohne uns!

20 Jahre als Aktivistin und Fürsprecherin für Menschen mit Demenz

AutorChristine Bryden
VerlagHogrefe AG
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl272 Seiten
ISBN9783456956626
FormatPDF/ePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis26,99 EUR
Menschen mit Demenz traut man wegen ihren kognitiven Beeinträchtigungen oft nicht zu, für sich selbst zu entscheiden. Die mit Demenz verbundenen Ängste und sozialen Stigmatisierungen rauben Betroffenen häufig das Selbstvertrauen, für sich selbst zu sprechen. Die bekannte Demenzaktivistin Christine Bryden hat diese Barrieren überwunden und engagiert sich für einen Umgang mit Menschen mit Demenz, der diese in Entscheidungen über ihre Belange anhört, sie einbezieht und mitbestimmen lässt. Ihr Plädoyer für Inklusion und soziale Teilhabe versammelt die wichtigsten Reden, Einwürfe und Texte ihrer Laufbahn als Kämpferin für die Rechte von Menschen mit Demenz. Die Texte bieten Einblicke aus erster Hand, was für Menschen mit Demenz wichtig ist und in welchen Belangen sie gehört und eingebunden sein möchten.

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Kapitelübersicht
  1. Nichts über uns, ohne uns!
  2. Einführung
  3. 1. Die Diagnose Demenz – „pointing the bone“
  4. 2. Diagnose, Medikamente, Eigeninitiative
  5. 3. Demenz aus der Sicht einer Betroffenen
  6. 4. Die Diagnose Demenz aus der Sicht einer Betroffenen
  7. 5. Mein Tanz mit der Demenz
  8. 6. Nichts über uns, ohne uns!
  9. 7. Eine holperige Fahrt
  10. 8. Die Unterstützung, die ich brauche
  11. 9. Stigma und Angst
  12. 10. Ich bin immer noch da!
  13. 11. Aus dem Schatten treten
  14. 12. Ein Jahrzehnt des Umbruchs
  15. 13. Die Angst vor dem Gefängnis der Demenz
  16. 14. Das Leben voll auskosten
  17. 15. Achten Sie auf Ihre Sprache und den Umgang mit ihr!
  18. 16. Es muss einen besseren Weg geben!
  19. 17. Komm tanz mit mir!
  20. 18. Lisa und ich
  21. 19. Demenz – eine interessante Reise!
  22. 20. Wer war ich? Wer bin ich jetzt? Wer werde ich sein, wenn ich sterbe?
  23. 21. Die seelsorgerische Betreuung von Menschen mit Demenz
  24. 22. Christine Bryden in Deutschland und der Schweiz
  25. Deutschsprachige Literatur, Adressen und Links
  26. MENSCHEN MIT DEMENZ begleiten, pflegen und versorgen
  27. Sachwortverzeichnis
Leseprobe

Geleitwort zur deutschsprachigen Ausgabe


D – wie Denken, D – wie Diagnose, D – wie Demenz. Die Demenz ist in aller Munde und angesichts des demographischen Wandels und derzeitiger statistischer Prognosen können wir davon ausgehen, dass in Zukunft ab einem Alter von 65 Jahren jeder dritte von uns an einer Demenz erkrankt sein wird. Ab einem Alter von 90 Jahren sogar jeder zweite. Die Ursachen dieser so folgenschweren Gehirnveränderungen sind bislang nicht umfassend geklärt, obschon die Forschung immense Fortschritte macht und es sowohl in der Diagnostik, als auch der Therapie immer mehr Möglichkeiten gibt, die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Betroffenen zu verbessern. Ein Heilmittel ist jedoch noch nicht in Sicht.

Eine längere Lebenserwartung, insbesondere für Frauen, und eine bessere medizinische Versorgung bis ins hohe Lebensalter führen zu einem Anstieg der Erkrankungszahlen. Aus diesem Grunde wurden in den letzten Jahren neue Versorgungskonzepte entwickelt, und Strukturen ausgebaut, um an Demenz erkrankte Personen besser zu betreuen, zu pflegen und zu schützen.

Darüberhinaus hat sich die Einstellung der Versorgenden und Betreuenden in den letzten Jahren hoffnungsvoll gewandelt. Dafür wurde viel Aufklärungsarbeit geleistet: von Seiten der Beteiligten im Gesundheitswesen, Kultur- und Medienschaffenden, der Politik, den Angehörigen und schließlich den Betroffenen selbst. Sie haben dazu beigetragen, ein Leben mit Demenz gesellschaftlich akzeptierter zu machen. Die Betroffenen haben eine Stimme erhalten und sie wurden gehört! Das Ziel, einer flächendeckend guten Versorgung, ist jedoch noch nicht erreicht, und so fordert Christine Bryden: Nichts über uns, ohne uns!

Ihr mittlerweile drittes Buch schenkt einem so viele Aha!-Momente, dass man nach dem Lesen die Demenz wieder ein Stück weit besser versteht. Man versteht, wie es jemandem ergeht, der von einer schweren Erkrankung betroffen ist, die das ganze Leben verändert. Man versteht, dass es viel Mühe und Kraft gekostet hat, sich im Leben und der Welt neu zu orientieren. Man versteht, dass da jemand niemals aufgeben wird, auch wenn die Kontrolle über die körperlichen und geistigen Funktionen verloren geht. Man versteht auch, dass das menschliche Leben mehr ist, als körperliche und geistige Funktionsfähigkeit! Dass es darüber hinaus etwas Transzendentes gibt, etwas das uns vereint, und das uns zu Menschen macht.

Wir leben in einer auf geistiger Leistungsfähigkeit ausgerichteten Gesellschaft mit dem Gehirn als zentralem Organ. Wenn es dort zu Einbußen kommt, dann sind wir verloren.

So ist die Diagnose einer Demenz zerstörerisch. In ihrem früheren Leben war Christine Bryden als wissenschaftliche Beraterin im australischen Premierministerium tätig. Doch nach der Diagnose kämpfte sie als Demenz-Aktivistin für die Rechte von Betroffenen auf der ganzen Welt und setzte sich seither dafür ein, dass die Menschen mit der Krankheit nicht länger stigmatisiert werden, sondern dass die Nicht-Betroffenen lernen, die Erkrankung zu verstehen. Welche Symptome gehen mit ihr einher? Wie geht man mit Stimmungsschwankungen oder Depressionen um? Warum antwortet der Mensch mit Demenz mir nicht? Was passiert mit einem, wenn die Diagnose tatsächlich steht? Christine Bryden hat in den letzten 20 Jahren in unzähligen Vorträgen darüber berichtet. Damit hat sie sich selbst und der Gesellschaft bewiesen, wie viel Kraft und Denkvermögen noch in ihr stecken. Nein, aufgeben, das kommt ihr nicht in den Sinn und damit schenkt sie den 44 Millionen anderen Betroffenen weltweit Hoffnung. Ob es nun darum geht vor einem Fachpublikum von hochrangigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu sprechen, oder sich in der örtlichen Selbsthilfegruppe stark zu machen, oder der eigenen Gemeinde, Christine Bryden hat nie aufgehört, daran zu glauben, dass sie etwas bewirken kann. Mit nur 46 Jahren die Diagnose zu erhalten, führte sie zunächst in eine Depression und in die Isolation. Ihre noch jungen Töchter konnte sich nicht mehr versorgen, ihre hoch dotierte Stelle musste sie aufgeben. Die Ärzte prognostizierten ihr nur noch ein paar Jahre, doch es kam dann alles anders – es kam das Leben. Sie begann, ihre Trauer und Wut in ihrem ersten Buch Who will I be when I die? zu verarbeiten. Sie lernte Paul kennen, den sie heiratete, und sie wurde eine der führenden Aktivistinnen für Menschen mit Demenz weltweit. In ihrem zweiten Buch dancing with dementia/Mein Tanz mit der Demenz beschrieb sie dieses neue Leben, das sie nun lebte. „Ich lebe nun schon sehr lange in dem Bewusstsein, dass dieses Todesurteil, die Demenz, über mir schwebt. Es war eine Zeit der Trauer, eine Zeit der Auseinandersetzung mit meinen Verlusten, aber auch eine Zeit, in der ich jeden Tag meines Lebens genossen, den Duft der Blumen eingesogen und mir bewusst gemacht habe, was ich nie verlieren werde.“ (Christine Bryden in Mein Tanz mit der Demenz, S. 176). Doch Ihre Botschaft reicht noch weiter; Den Tanz mit der Demenz brachte sie tatsächlich ins australische Fernsehen und entwickelte ein Tanzprojekt für Betroffene und deren Angehörige. Sie war die erste Betroffene, die bei Alzheimer’s Disease International eine Stimme erhielt und dort für ihre Rechte nicht nur vorsprechen, sondern diese im Vorstand nach außen hin vertreten durfte. Eine maligne, bösartige Sozialpsychologie, wie Tom Kitwood sie noch vorfand, sollte nun passé sein.

Christine Brydens Buch lädt dazu ein, sich nicht nur mit einer interessanten Frau zu beschäftigen, sondern auch die Demenz aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Neue Pflegekonzepte können dabei helfen, Betroffenen ein Leben in Würde zu schenken. Gefühls- und Biografiearbeit, non-verbale Kommunikation und Empathie – Schlüsselbegriffe in der Betreuung von Menschen mit Demenz. Wohlduftende Gerüche oder schöne Farben, die den Betroffenen Wohlbefinden und Orientierung bieten, in einer für sie sonst so verworrenen, fremden Welt.

Nichts über uns, ohne uns! ist nicht zuletzt eine politische Forderung – nach Partizipation, Mitspracherecht und dem Gehört werden. Sie stammt ursprünglich aus der Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Seit einiger Zeit gilt das Statement jedoch auch für Menschen mit Demenz. Dabei steht die politische, wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen im Vordergrund. Christine Bryden fordert ein Umdenken in der pflegerischen und medizinischen Versorgung. Sie wünscht sich, von Ärzten wahrgenommen und nicht nur auf das Ergebnis eines Mini Mental Status Tests reduziert zu werden. Sie wünscht sich, dass Menschen mit Demenz nicht in Pflegeheimen hinter verschlossenen Türen versteckt werden, sondern dass moderne neue Konzepte implementiert werden, die es ihnen ermöglichen ein – erneut – würdevolles Leben zu führen. Die staatlichen Gesundheitssysteme können und werden langfristig davon profitieren, wenn sie ein Klima „guter Versorgung“, um nicht zu sagen „guten Lebens“, fördern. Hier ist noch viel Arbeit zu tun, doch erste Schritte wurden bereits erfolgreich gemacht. Es wäre wünschenswert, der Öffentlichkeit mehr davon zu vermitteln. Schließlich besteht Hoffnung hinsichtlich medikamentöser Therapien, die auch Christine Brydens Alltag erleichtert haben, und die in Zukunft noch besser werden.

In dem hier vorliegenden Band haben Christine Bryden und ihr Mann Paul eine Auswahl verschiedener Reden zusammengestellt. Alle Beiträge zeigen den Weg auf, den diese mutige Frau gegangen ist, und den sie noch vor hat, zu gehen. Sie deuten ihr Leid an, mit einer tödlichen Diagnose zu leben, aber auch ihre Kraft und Stärke, die sie entwickelt, wenn sie vor Publikum steht. Mit Ausdauer und Freude hat sie ein neues Leben mit der Erkrankung geschaffen, das sie vielleicht – so kommt es einem manchmal in den Sinn – glücklicher machte, als ihr altes. Christine Bryden ist eine Demenz-Überlebende, die ihre Geschichte erzählen kann. Was mitunter repetitiv anmutet, nimmt gerade dadurch jedoch an Authentizität zu. Es ist unumstößlich, dass der kognitive Abbau bei ihr seinen Lauf nehmen wird, doch bis dahin wünscht sie sich zentrale Elemente pflegerischer und emotionaler Unterstützung: Identität, Verbundenheit, Sicherheit, Autonomie, Bedeutsamkeit, Wachstum und Freude. Christine Bryden hat einen Weg gefunden, ein positives Leben mit der Demenz zu führen. Es ist zu hoffen, dass ihr diese positive Einstellung erhalten bleibt.

Swantje Kubillus

M. Sc. Public Health

Stuttgart im Juli 2016

Anmerkungen zum Buch von Christine Bryden


„Sie sollten Christine Brydens Buch unbedingt lesen, wenn Sie mit Demenz zu tun haben (und auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, denn irgendwann wird es so weit sein). Christine, eine der führenden Botschafterinnen für die Belange von Menschen mit Demenz, erzählt eindrucksvoll und eindringlich von diesem anderen ‚Land‘ der Demenz. Sie gibt der Krankheit ein menschliches Gesicht und nimmt Sie mit auf ihre Reise durch dieses Land. Wer dieses aufrüttelnde und absolut ehrliche Buch nicht gelesen hat, kann nicht ernsthaft behaupten, etwas von Demenz zu ‚verstehen‘. Fangen Sie noch heute damit an.“

Cameron J. Camp, PhD, Director of Research, Center for Applied Research in Dementia, Ohio, USA

„Demenz ist weder ein Konzept, noch eine Idee oder eine diagnostische Kategorie. Sie ist eine bedeutungsvolle Erfahrung im Leben von Menschen, die Hoffnungen, Träume und Erwartungen haben, die unabhängig von den Beschränkungen nachlassender Hirnleistungen sind. Christine Bryden offenbart...

Inhaltsverzeichnis
Nichts über uns, ohne uns!2
Nutzungsbedingungen6
Inhaltsverzeichnis7
Geleitwort zur deutschsprachigen Ausgabe15
Einführung21
1. Die Diagnose Demenz – „pointing the bone“25
Was seit dem Vortrag vor der National Conference im September 1999 geschah26
Demenz … weitaus mehr als nur eine Schädigung des Gehirns26
Halb leer oder halb voll?27
„Denn Du bist bei mir“27
Das Dröhnen der Katastrophe28
Der Knochen deutet auf dich29
Die Reaktion der Familie entscheidet darüber, wie wir mit der Situation umgehen29
Die Reaktion der Familie entscheidet darüber, wie wir mit der Situation umgehen30
Zeigen wir euch unsere „Knochen“30
Christines PET-Scan-Bericht, Juli 199831
Es gibt noch ein Leben nach der Diagnose31
Aber was wäre, wenn …?32
Was ist die vergiftende Demenz-Lüge?32
Austreibung des Teufels33
Öffnen wir die Tür …33
Unsere Aufgabe als Überlebende34
Unsere Vision35
Ein neues Paradigma35
2. Diagnose, Medikamente, Eigeninitiative37
Von der Diagnose bis zum Tod38
Tests, Anspannung, Befürchtungen38
Der Moment der Diagnose39
Wir werden zu einer etikettierten Person40
Vom Stigma gezeichnet … blind vor Angst40
Stimmt die Diagnose überhaupt?41
„Wenn mich die Angst befällt, ich könnte aufhören zu existieren“41
Zur Erinnerung: Eine verzögerte Behandlung ist eine unterlassene Behandlung42
Wie die Medikamente uns helfen43
Vom Opfer zum Überlebenden43
„Es ist die Aufgabe des Künstlers herauszufinden, wie viel Musik man mit den verbliebenen Fähigkeiten noch machen kann“44
„Die Veränderung unserer Lebensweise beginnt immer im Herzen“45
Was nicht wahrgenommen wird, wird nicht geheilt45
Eine ausgewogene Balance …46
Das Leben wieder in die eigenen Hände nehmen46
Horizonte der Hoffnung47
3. Demenz aus der Sicht einer Betroffenen49
Ich werde zu einer etikettierten Person50
Mein Buch …50
Mein MRT-Scan aus dem Jahre 2011 (links)51
Mein Scan ist mein Fluch – Symbol eines veränderten Lebens51
Eine verzögerte Behandlung ist eine unterlassene Behandlung52
Wie fühlt sich Demenz an?53
Wir erleben eine Identitätskrise53
Wir sind so viel mehr als ein krankes Gehirn54
Jonglieren und kämpfen55
Leben wie im Nebel55
Gestresst, ruhelos und manisch56
Schlaf, Träume und Realität57
Was den Umgang mit der Realität erleichtert57
Entscheidung für die Rolle der Überlebenden58
4. Die Diagnose Demenz aus der Sicht einer Betroffenen61
Einsatz für die Interessen von Menschen mit Demenz62
Wo fängt die Reise an?62
Strapaziöse Tests63
Der Scan – Die Realität schwarz auf weiß64
Das „Demenz-Skript“!64
Der Schock der Diagnose und der Horror der Prognose65
Unsere Identitätskrise65
Beide Seiten werden zu Opfern …66
Rückzug in die Verleugnung …66
Betreuer, Märtyrer und Leidende?67
Pflege-Partner68
Das Stigma der Demenz – soziale Isolation68
Aber es gibt Hoffnung!69
Musik machen mit den noch verbliebenen Fähigkeiten70
Die Vermittlung unserer Erfahrungen auf der Reise von der Diagnose bis zum Tod70
5. Mein Tanz mit der Demenz71
Eine Fahrt auf der Achterbahn72
Es geht mir wirklich besser!72
Ein neues Leben!73
Klischeehafte Vorstellungen werden widerlegt74
Treffen mit meinen Internet-Freunden74
DASNIs Chance, auf sich aufmerksam zu machen!75
Der Staffellauf76
Ich bin wie ein Schwan76
Anstrengung und Mühsal77
Das schwarze Loch eines vergessenen Lebens77
Besorgt und außer Kontrolle77
So können Sie uns helfen78
Nehmen Sie Kontakt zu unserem spirituellen Selbst auf78
„Wer werde ich sein, wenn ich sterbe?“79
Die Schichten werden abgetragen79
Ich werde der Mensch, der ich wirklich bin80
Mein Tanz mit der Demenz80
Die Zeit läuft davon81
6. Nichts über uns, ohne uns!83
DASNI wird aktiv in eigener Sache84
Was steckt hinter der Etikettierung?84
Die zerstörerische Kraft des Stigmas85
Das Stigma ist eine Krankheit der Gesellschaft86
Wie können wir die Barriere abbauen?87
Weil wir unsichtbar sind, verstärkt sich das Stigma87
Gehen Sie für uns ins Rennen!88
Nichts über uns, ohne uns!89
7. Eine holperige Fahrt91
Mit Paul an meiner Seite …92
Die Stresssituationen92
Es ist eine holperige Fahrt93
Interview – Paul im Gespräch mit Christine93
Wir sind einzigartige Menschen94
8. Die Unterstützung, die ich brauche95
Ich werde zu einer etikettierten Person96
Mein Buch …96
Scan meiner Kernspintomografie aus dem Jahre 200197
Mein Scan ist mein Fluch – Symbol eines veränderten Lebens98
Eine verzögerte Behandlung ist eine unterlassene Behandlung98
Wie fühlt sich das Leben in diesem Stadium an?99
Wie sieht es konkret aus?99
Die Umgebung100
Kommunikation101
Besuche101
Spiritualität102
Prüfen Sie, welche Art von Pflege Sie brauchen103
Wohin soll die Reise gehen?104
9. Stigma und Angst105
Die Ursachen des Stigmas und der Angst106
Die Ursachen des Stigmas und der Angst106
Wie es mir gelungen ist, meine Angst zu überwinden107
Wie es mir gelungen ist, meine Angst zu überwinden107
Die Angst gezielt bekämpfen!108
Die Angst gezielt bekämpfen!108
Pflege-Partner109
Der Gipfel der Kühnheit!110
2002–2010110
2002–2010111
2011 – Es geht wieder bergauf!111
Ich bin immer noch da!112
Gemeinsam können wir das Stigma und die Angst bezwingen. Es ist möglich, es ist machbar, heute und nicht erst morgen!113
10. Ich bin immer noch da!115
Die ersten Schritte …116
Zehn Jahre Achterbahnfahrt!116
Ein bunter Mix aus Vergangenheit und Gegenwart117
DASNI hat Veränderungen durchgesetzt118
Der DASNI-Effekt: Client Survival Initiative (CSI)119
Das Gefängnis der Demenz120
Eine sich abwärts bewegende Rolltreppe erklimmen!120
ADI – die letzten zehn Jahre121
Die Schaffung einer demenzfreundlichen Gesellschaft!122
Wiedererlangung der Identität!123
Die Zeit wird knapp!123
11. Aus dem Schatten treten125
2001 – DASNI nimmt Kontakt zu ADI auf125
Weit mehr als das Etikett Demenz!126
Vorboten der Katastrophe …127
Es gibt ein Leben nach der Diagnose!127
Öffnen wir die Tür …128
Unsere Mission als Überlebende129
Unser Traum von der Zukunft130
12. Ein Jahrzehnt des Umbruchs131
Allein mit meiner Angst131
Ich wurde anerkannt und hatte Kontakt zu anderen132
Das Ziel: Eine neue Zukunft133
Der Weg in eine neue Zukunft134
Keine geistlose leere Hülle mehr!134
Demenz – ein nationales Gesundheitsproblem von höchster Priorität135
Eigene Interessen selbstbewusst vertreten …136
Demenz – eine Krankheit der Gesellschaft136
Mein Traum: eine demenzfreundliche Gesellschaft!137
13. Die Angst vor dem Gefängnis der Demenz139
Einsatz für Menschen mit Demenz140
Mein „Steckbrief“140
Hinter verschlossenen Türen141
Wie soll ich es sagen?142
Auch wir sind Menschen142
Das erfahrungsbezogene Modell143
Personen-zentrierte Pflege?144
„Bösartig“?145
Eine fördernde Umgebung146
Für uns da sein146
Kommunikation147
Sinnvolle Interaktionen148
Die Seele stärken148
Mein Traum …149
Keine Antworten, nur Träume150
Versetzen Sie sich in unsere Lage151
14. Das Leben voll auskosten153
Der biomedizinische Ansatz154
Ich bin immer noch da!155
Abbau und Verzweiflung156
Das Stigma blockiert uns156
Der alte Ansatz …157
Tom Kitwoods maligne, bösartige Sozialpsychologie158
Das Modell Hotel158
Das Modell Gefängnis159
Das Modell Krankenhaus159
Es gibt einen anderen Weg … „nach Hause“160
Ein stärkendes Umfeld schaffen161
Wir sind nach dem Abbild Gottes geschaffen161
Ein neuer Ansatz: Uniting AgeWell162
15. Achten Sie auf Ihre Sprache und den Umgang mit ihr!165
Sprechen Sie mit mir!166
Die Vorstellung, die Sie von mir haben!166
Achten Sie auf Ihre Wortwahl167
Wenn Sie über Demenz sprechen …168
Wenn Sie über Menschen mit Demenz sprechen …169
Wenn Sie über Betreuer oder Unterstützer sprechen …169
Wenn Sie über Symptome sprechen …170
Wenn Sie über Verhalten sprechen …171
Die klinische Terminologie172
Unsere Präferenzen172
Unsere Präferenzen im klinischen Kontext173
16. Es muss einen besseren Weg geben!175
Ich bin Expertin für das Leben mit Demenz175
Niemand hier weiß, dass ich Demenz habe!176
Die Terminologie177
Die Probleme177
So viele Schwierigkeiten!178
Warum werde ich anders behandelt?179
Unverzichtbar für die Verbesserung unserer Pflege179
17. Komm tanz mit mir!181
Der Aufbau einer demenzfreundlichen Gesellschaft!182
Beim Tanzen kann man nichts falsch machen183
Tiina Alinen183
Bev Giles184
Frei, wir selbst zu sein!185
Spiegeln ermöglicht nonverbale Kommunikation185
Wir hatten viel Freiheit und Spaß!186
Kontakt zu anderen hält das Gehirn gesund und schützt vor Isolation187
Das Ziel: Lachende Gesichter188
18. Lisa und ich189
Mein Treffen mit Lisa in Brisbane!190
19. Demenz – eine interessante Reise!191
Wissenschaftlicher Hintergrund192
Von einer Sekunde auf die andere veränderte sich mein Leben!193
Es war wie ein Einbahnstraßenschild, das ins Nichts führt193
Vorwegnehmende Hilflosigkeit194
Die vergiftende Demenz-Lüge194
Die Wende zum Positiven195
Ein neues Leben mit Paul196
Ganz unten und dann wieder obenauf!197
Nichts über uns, ohne uns!198
Versuchsperson für die Forschung199
Fünf Schritte für die Gesundheit Ihres Gehirns200
Schritte für die Gesundheit Ihres Gehirns200
Jeanne Calment201
Was Sie sonst noch tun können202
Was sonst noch wichtig ist202
Warten auf ein Heilmittel203
Was treibt mich an?204
20. Wer war ich? Wer bin ich jetzt? Wer werde ich sein, wenn ich sterbe?207
Wer bin ich jetzt?208
Sterben im Zustand der Unbewusstheit208
Nur das Etikett „Lebewesen“ für eine „Person mit Demenz“209
Was macht uns zu Menschen?210
Das wahrnehmungsorientierte Demenzmodell211
Wir haben die gleichen Bedürfnisse211
Die ersten vier Bereiche …213
Die letzten drei Bereiche213
Wie ich die Bereiche in mein Leben mit Demenz integriere214
Freude und Wohlbefinden215
21. Die seelsorgerische Betreuung von Menschen mit Demenz217
Die Schäden an meinem Gehirn218
Eine lange Reise …218
Eine Krankheit, die die Kommunikation beeinträchtigt219
Wir sind die Ausgestoßenen der heutigen Gesellschaft220
Bringen Sie uns die Liebe Christi221
Ist Demenz ein Privileg?221
Gewähren Sie uns geistlichen Beistand222
Verbindung mit dem Dreieinigen Gott223
Neudefinition der Demenz224
Wir alle sind nach dem Abbild Gottes geschaffen224
22. Christine Bryden in Deutschland und der Schweiz227
„Aber ich bin noch da!“ Ein Gespräch mit Christine Bryden im November 2010235
Deutschsprachige Literatur, Adressen und Links239
MENSCHEN MIT DEMENZ begleiten, pflegen und versorgen263
Sachwortverzeichnis269

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