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Norm, Person, Gesellschaft.

Vorüberlegungen zu einer Rechtsphilosophie.

AutorGünther Jakobs
VerlagDuncker & Humblot GmbH
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl139 Seiten
ISBN9783428526758
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis26,00 EUR
In dem kleinen Buch wird die Konstitution einer Person behandelt, und zwar »Person« als Institution einer normativ strukturierten Gesellschaft und nicht als Ergebnis der Entwicklung eines Individuums. Diese These wird von Anfang an noch schärfer formuliert als in den Vorauflagen, und wer dort die Anerkennung der Leistungen von Individuen (Diskurs, Konsens) oder von ihren Auszeichnungen (Menschenwürde) vermisst hat, wird nunmehr noch stärker enttäuscht werden. Hinzugefügt wurde der Abschnitt über Person und Zwang (und zwar bewusst als eigener Abschnitt und an zentraler Stelle), teilweise neu gefasst derjenige zur Strafe. Die Ausführungen zur Zurechnung wurden erweitert, insbesondere durch neue Beispielsgruppen. Stärker als in den Vorauflagen wird immer wieder, insbesondere in dem Abschnitt zur Reaktion auf Störungen, herausgestrichen, dass alle normativen Institutionen - von einer einzelnen Norm über eine Person oder ein Gericht bis hin zu einem Normensystem - nur dann im Alltag Orientierung bieten können, wenn sie kognitiv untermauert sind.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis8
I. Ein isoliertes menschliches Individuum10
II. Zwei Individuen nebeneinander14
A. Gegenseitige Beeinflussung14
B. Grenzen einer Kooperation18
C. Vertrag?21
III. Koordination einer Gruppe durch Gewalt24
IV. Person, Subjekt, Gesellschaft29
A. Ordnungsschemata29
1. Ordnung der Individuen29
2. Ordnung der Gruppe32
B. Anerkennung?35
C. Objektivität der Person38
D. Person und Leib42
E. Verhältnis von Individuum und Person44
1. Nochmals: unterschiedliche Ordnungen44
2. Nochmals: Gewalt als Anfang?49
V. Wirklichkeit der Norm51
A. Modelle51
B. Verhaltensleitung?53
C. Norm und Subjekt54
D. Wirklichkeit der Norm als Prozess56
E. Gemengelagen58
VI. Gesellschaft als Verständigung62
A. Kognitives62
B. Normatives66
VII. Innerlichkeit71
A. Notwendigkeit von Subjektivität?71
B. Subsidiarität der Subjektivität?75
C. Nochmals: nur Verstand?79
VIII. Person und Zwang81
A. Begriff des Zwangs81
B. Selbst-Depersonalisierung84
C. Zwangs-Entpersonalisierung85
IX. Reaktion auf Störungen88
A. „Verletzung des Rechts als Rechts“?88
B. Zurechnung89
1. Modelle89
a) Nur-formelle Personalität89
b) Selbststeuerung93
c) Gesellschaftliche Verhaltensbedeutung96
2. Schuld und Zumutbarkeit100
a) Individuelles Auskommen100
b) Bestand der Ordnung104
C. Sanktion: Erhaltung normativerWirklichkeit109
1. Verlust der Personalität?109
2. Marginalisierung der Tat112
a) Strafe als Widerspruch112
b) Strafe als Schmerz114
D. Normbrecher und Externe117
X. Wirtschaft als Gesellschaft120
A. Statusprobleme120
B. Definitionsmacht derWirtschaft123
XI. Universalisierung?128
XII. Thesen133
Individuen133
Normen, Personen133
Gesellschaft134
Zwang135
Störungen135
Wirtschaft136
Universalisierung?136
Literaturverzeichnis137

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