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Pricing von Paid Content und Paid Services (VDZ)

VerlagVDZ e. V.
Erscheinungsjahr2003
Seitenanzahl35 Seiten
ISBN9783931940126
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis39,99 EUR

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), die Management- und Technologieberatung Sapient und das Seminar für Empirische Forschung und Unternehmensplanung (EFOplan) der Universität München haben in einer gemeinsamen Studie die Preissetzung von kostenpflichtigen Web-Inhalten untersucht. Dabei wurden die Nutzer bezüglich ihrer Preisbereitschaft und Zahlungserfahrung für Content und Services befragt. Die Content-Anbieter wurden hinsichtlich ihrer Pricing Strategien untersucht. Darüber hinaus gibt die Studie einen Überblick über das aktuelle Preisniveau von Paid Content und Paid Services. Die Studie ist eine der umfangreichsten ihrer Art und bietet eine fundierte Grundlage zur Festsetzung von Preisen kostenpflichtiger Angebote.

Inhalt

Vorwort: Marktforschung unterstützt die Einführung neuer Geschäftsmodelle im Internet
Editorial: Paid Produkte etablieren sich Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1 Top Learnings
Kapitel 2 Beurteilung kostenpflichtiger Content- und Service-Produkte
Kapitel 3 Vorgehen bei der Preisfindung und gegenwärtiges Preisniveau
Kapitel 4 Optimale Preispunkte aus Nutzersicht
Kapitel 5 Zukunft des Pricing
Kapitel 6 Methodologie
Autoren
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Leseprobe

Optimale Preispunkte aus Nutzersicht (S. 18-19)

Überblick

Zentrales Ziel der vorliegenden Studie ist die empirische Ermittlung der Preisbereitschaft der Nutzer für unterschiedliche Contenttypen und das bevorzugte Abrechnungsmodell. Das folgende Kapitel erläutert die Ergebnisse der Nutzerumfrage.

Die optimalen Preispunkte der Nutzer für Paid Content und Paid Services wurden in der Umfrage anhand von zwei separaten Fragen ermittelt:

•Preiswahrnehmung: Bei allen Nutzern wurde je Angebotstyp abgefragt, welchen Preis der Nutzer persönlich „für angemessen" hält. Diese Frage zielt in erster Linie auf die – vom Nutzer wahrgenommene – projektive Wertigkeit des Angebotes bzgl. Qualität, Aktualität, Nutzerfreundlichkeit und Exklusivität ab: „(Für mich) persönlich nicht, aber wenn man sich dafür interessiert, wäre ein Preis von x angemessen." Diese Faktoren wurden bereits in der ersten VDZ/Sapient Studie als zentrale Determinanten der Wertigkeit herausgearbeitet. Die Frage nach der Angemessenheit grenzt die projektive Werteinschätzung des Angebotes von der subjektiven Werteinschätzung – der Preisbereitschaft – ab.

• Preisbereitschaft: Je Angebotstyp wurde ebenfalls abgefragt, welchen Preis der Nutzer „persönlich bereit wäre zu zahlen". Im Gegensatz zu der projektiven Wertigkeit zielt diese Frage auf den konkreten persönlichen Nutzen, der einem Angebot beigemessen wird, und die individuelle finanzielle Situation und Preisbereitschaft des Befragten ab Kapitel 4.

Die Ergebnisse der Preiswahrnehmung liefern in erster Linie Hinweise für die Anbieter bzgl. der generellen Preisgestaltung sowie der Wertigkeit der Angebote aus Nutzersicht. Konkrete Preisentscheidungen sind für einzelne Contenttypen je Kundensegment anhand der Preisbereitschaft zu treffen.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort2
Editorial4
Inhaltsverzeichnis5
Top Learnings7
Beurteilung kostenpflichtiger Content- und Service-Produkte9
Vorgehen bei der Preisfindung und gegenwärtiges Preisniveau13
Optimale Preispunkte aus Nutzersicht19
Zukunft des Pricing29
Methodologie31
Autoren33
Impressum34

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