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Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege - Mental Health Care

Mental Health Care

AutorJörg Utschakowski, Mirjam Gaßmann, Werner Marschall
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl408 Seiten
ISBN9783540317050
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis6,28 EUR

Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Organe. Daher benötigen Pflegende umfassende Kenntnisse über psychische, somatische, soziale und rechtliche Aspekte der psychiatrischen Pflege. Diese vermittelt das vorliegende praxisbezogene Grundlagenwerk. Es beinhaltet Grundlagen und spezifisches Fachwissen für alle Bereiche und Berufsfelder der Psychiatrie. Empfehlenswert u.a. als Lehrbuch für Teilnehmer einer Fachweiterbildung. Neueren Entwicklungen des Gesundheitssystems entsprechend, sind alle Bereiche der Versorgung unter besonderer Berücksichtigung der Gesundheitsförderung integriert.



Mirijam  Gaßmann: Leiterin  der Fachweiterbildung Psychiatrische Pflege, Charité, Berlin, Gesundheitswissenschaftlerin

Werner Marschall: Pflegeleitung Psychiatrie, Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité, Berlin, Gesundheitswissenschaftler

Beide haben das erste Curriculum für die FWB Psychiatrische Pflege entwickelt.

Jörg Utschakowski: Projektleiter WAP (Weiterbildung ambulante psychiatrische Fachkrankenpflege), Bremen

 

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Leseprobe
23 Pflege bei Abhängigkeitserkrankungen (S. 309-311)

Rosemarie Heger

In Kürze

Substanzabhängigkeit ist im Pflegealltag ein verbreitetes Phänomen. Wir sehen Konsumenten legaler Drogen, wie Alkohol und Tabak, und Konsumenten illegaler Drogen, wie Heroin, Kokain, Cannabis etc., aber auch z. B. Menschen, die spiel- oder essbrechsüchtig sind. Zentrales Merkmal aller Abhängigkeitserkrankungen ist die psychische Abhängigkeit. In der Pflege begegnet man vorwiegend der Droge Nr. 1, dem Alkohol und den alkoholbezogenen Störungen. Daher werden in diesem Kapitel exemplarisch die Alkoholproblematik und der pflegerische Umgang damit behandelt. Jährlich sterben in Deutschland etwa 42 000 Menschen an den direkten oder indirekten Folgen des Alkoholmissbrauchs (DHS, 2004).

Diese Zahl deutet auf ein erhebliches gesundheitspolitisches Problem hin. Während das Hilfesystem bzw. die Hilfeangebote für Suchtkranke relativ gut ausgebaut sind, besteht nach wie vor Handlungsbedarf in der Kooperation der Träger der Hilfeangebote untereinander. Den Pflegekräften in den verschiedenen Versorgungsfeldern (stationär, ambulant, ambulantkomplementär etc.) kann hier eine besondere Rolle zukommen, nämlich die, eine systemübergreifende Hilfeplanung mit zu initiieren bzw. zu begleiten. Nach der Definition der Welt-Gesundheits- Or ganisation (WHO) ist diejenige Person substanzabhängig, die ohne die Droge nicht mehr leben kann bzw. die Kontrolle über die Menge der konsumierten Substanz verloren hat (Kontrollverlust).

Beeinflusst wird der Umgang mit Alkoholabhängigen auch durch die negative soziale Bewertung, die dieser Personenkreis in der Gesellschaft erfährt. Auch im Pflegealltag zeigen Alkoholabhängige nicht selten ein widerständiges, wenig krankheitsein sichtiges und behandlungsbereites sowie mitunter »unzuverlässiges« Verhalten. Diese krankheitsbedingten Verhaltensweisen stellen das Pflegepersonal vor eine große Herausforderung, der es mit geeigneten Methoden zu begegnen gilt. Der angemessene Umgang mit diesen, der Abhängigkeitserkrankung inhärenten Störungen ermöglicht nicht nur einen ressourcenorientierten Pflegeprozess, sondern fördert die Krankheitseinsicht und Behandlungsbereitschaft des betroffenen Patienten.

Die Kenntnis des Verlaufs und des Charakters der Alkoholkrankheit ist eine wesentliche Voraussetzung des Verstehens dieser Patienten und der professionellen Einordnung der Verhaltensauffälligkeiten. Ressourcen- und lösungsorientierte Kurzintervention sowie Regeln der motivierenden Gesprächsführung werden ebenso Thema sein wie der Blick auf co-abhängiges Verhalten. Am Kapitelende wird auf die Frage »Was kommt danach?« eingegangen.


Wissensinhalte

Nach dem Studium dieses Kapitels wissen Sie: 

* was mögliche Indikatoren einer Alkoholabhängigkeit sind
* wie sich ein typischer Verlauf des Gamma-Alkoholismus gestaltet
* welche körperlichen Schäden durch Alkoholmissbrauch verursacht werden
* welche Behandlungsschritte denkbar sind
* wie man im Pflegealltag Abwehrmechanismen des Patienten begegnen kann
* welche pflegerische Kommunikation die Krankheitseinsicht fördert
* wie co-abhängigem Verhalten im Pflegealltag begegnet werden kann
* wohin Abhängigkeitskranke entlassen werden können

23.1 Entstehungsbedingungen

Zur Erklärung des Phänomens Suchtmittelabhängigkeit wurden zahlreiche Modelle entwickelt. Das derzeit gängige Modell beschreibt ein multifaktorielles bio-psychosoziales Bedingungsgefüge. Dieses erklärt sich: 
* aus der Droge selbst, ihrer psychotropen Wirkung und ihrem Abhängigkeitspotenzial, 
* aus der sozialen Griffnähe, also auch der kulturellen bzw. gesellschaftlichen Akzeptanz der Droge, 
* aus den spezifischen Persönlichkeitsmerkmalen des konsumierenden Individuums.

Diese drei Merkmale sind je nach Droge, gesellschaftlichen Bedingungen sowie der Persönlichkeit des Konsumenten unterschiedlich wirksam und bedingen sich gegenseitig. Das Abhängigkeitspotenzial einer Substanz wird bestimmt durch die psychotrope Wirkung und durch die Entwicklung einer Gewöhnung sowie einer Toleranzsteigerung bis hin zur körperlichen Abhängigkeit. Aufgrund seiner entspannenden und enthemmenden Wirkung hat Alkohol ein relativ hohes Suchtpotenzial.

Die Griffnähe beschreibt, wie gesellschaftlich akzeptiert die Droge ist und wie einfach oder auch kompliziert ihre Beschaffung und Finanzierung ist.
Inhaltsverzeichnis
Geleitwort5
Geleitwort der Robert Bosch Stiftung7
Vorwort9
Inhaltsverzeichnis11
Autorenverzeichnis15
Die Herausgeber17
I Grundlagen der psychiatrischen Pflege18
1 Zur Geschichte der Psychiatrie und der psychiatrischen Krankenpflege im deutschsprachigen Raum19
1.1 Die frühe institutionalisierte Psychiatrie21
1.2 Entkriminalisierung, Entmystifizierung, Medikalisierung21
1.3 Frühe Formen der institutionalisierten Krankenpflege23
1.4 Der gesellschaftliche und medizinische Kontext des 19. Jahrhunderts23
1.5 Die neurologische Wende25
1.6 Psychotherapeutische Einflüsse25
1.7 Der Darwinismus und die Degenerations-Hypothese26
1.8 Trauma und Krieg27
1.9 Pflege und Psychiatrie im Nationalsozialismus27
1.10 Die Nachkriegszeit in den beiden deutschen Staaten28
1.11 Die Reformen der 1970er Jahre29
1.12 Ausblick30
Literatur32
2 Pflege in der Psychiatrie: Konzepte und Modelle34
2.1 Pflegeforschung35
2.1.1 Grundlagen der quantitativen und qualitativen Pflegeforschung35
2.1.2 Qualitative Pflegeforschung37
2.1.3 Evaluationsforschung39
2.1.4 Forschungsbeispiele aus der Psychiatrie40
2.2 Pflegetheorien und Pflegeverständnis40
2.2.1 Pflegemodelle von Dorothea Orem und Imogene King43
2.2.2 Praxisbeispiel: Der Pflegeprozess in der Psychiatrie – eine Kombination aus Orem und King47
2.2.3 Krankheitsverlaufskurven – das Corbin-Strauss-(Pflege) Modell49
Literatur53
3 Gesundheitsförderung in der Psychiatrie: Konzepte und Modelle56
3.1 Gesundheit und Krankheit57
3.2 Grenzen der Gesundheit: einige Thesen61
3.3 Salutogenese: Ein Modell der Gesundheitsförderung62
3.3.1 Gesundheits-Krankheits-Kontinuum62
3.3.2 Stressoren als Herausforderung63
3.3.3 Das Konzept der Bewältigung65
3.3.4 Generalisierte Widerstands-ressourcen67
3.3.5 Kohärenzgefühl68
3.3.6 Das Modell im Überblick69
3.4 Pflegerische Möglichkeiten der Gesundheitsförderung71
3.4.1 Eigene Auseinandersetzung mit der Zielsetzung und den Grundgedanken der Salutogenese72
3.4.2 Offene Kontaktaufnahme, Pflegeanamnese als Gesundheitsanalyse73
3.4.3 Förderung des Gesundheitsbewusstseins74
3.4.4 Ressourcenaktivierung und Bewältigungstraining75
3.4.5 Förderung durch Beziehungsarbeit77
3.4.6 Motivation zu eigenem Gesundheitshandeln78
Literatur79
4 Die Rolle der Pflegenden in der Psychiatrie82
4.1 Berufsrolle und persönliche Entwicklung83
4.1.1 Rollendefinition und Erwartung84
4.1.2 Rollenidentifikation und Distanz87
4.1.3 Rollenkonflikte90
4.1.4 Selbstbild und Fremdbild92
4.1.5 Identität und Selbstbild93
4.1.6 Fremdbild93
4.1.7 Selbst- und Fremdbild: Übereinstimmung und Differenz94
4.2 Helfersyndrom und Helfer problematik94
4.2.1 Burn-out-Syndrom (Ursachen, Folgen und Bewältigung)95
4.3 Interdisziplinär und multiprofessionell: Pflege im Team97
4.3.1 Rollen im Pflegeteam97
4.3.2 Arbeit im Team97
4.3.3 Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen98
4.3.4 Therapeutische Gruppen100
Literatur101
II Organisationsstruktur der psychiatrischen Pflege103
5 Organisation und Mitarbeiterführung104
5.1 Wertewandel und veränderte Anforderungen im Arbeitsprozess106
5.1.1 Leitbild und Corporate Identity107
5.1.2 Führen mit Zielen (»Management by Objectives«)109
5.1.3 Das Mitarbeitergespräch mit Zielvereinbarung109
5.2 Motivation und Leistung von Mitarbeitern112
5.2.1 Teamentwicklung und Führung114
5.2.3 Supervision117
5.3 Projektmanagement118
5.3.1 Projektmerkmale118
5.3.2 Projektorganisation118
5.3.3 Projektphasen119
5.3.4 Projektauftrag121
5.3.5 Projektstart – Kickoff-Meeting121
Literatur122
6 Methoden der Pflegepraxis124
6.1 Pflegeformen125
6.1.1 Klientenzentrierte Grundhaltung125
6.1.2 Bezugspflege oder Beziehungspflege?126
6.1.3 Case-Management-Prozesse127
6.2 Der Pflegeprozess129
6.2.1 Erstgespräch129
6.2.2 Pflegeplanung130
6.2.3 Pflegedokumentation und ihre Umsetzung131
6.3 Patientenaufnahme und Betreuung132
6.3.1 Grundlagen der psychiatrischen Pflege: wahrnehmen und beobachten132
6.3.2 Aufnahmemodus133
6.3.3 Pflegeanamnese/Pflegestatus133
6.3.4 Sozialanamnese134
6.3.5 Aufgaben der Bezugspflege134
6.3.6 Dokumentation136
6.3.7 Individueller Therapieplan136
6.3.8 Berufsspezifische Aufgabenverteilung136
6.3.9 Entlassungsmanagement138
Literatur140
7 Kommunikation und Gesprächsführung142
7.1 Was ist Kommunikation?143
7.2 Allgemeine Kommunikationstheorien144
7.2.1 Encoder/Decoder-Modelle144
7.2.3 Modelle der Perspektivenübernahme145
7.2.4 Dialogische Modelle146
7.3 Die fünf Axiome menschlicher Kommunikation (Watzlawick)146
7.4 Das Nachrichtenquadrat (Schulz v. Thun)148
7.5 Der personzentrierte Ansatz und Kommunikation (Rogers)151
7.5.1 Grundlagen des personzentrierten Ansatzes151
7.5.2 Das personzentrierte Beziehungsangebot151
7.5.3 Empathie152
7.5.4 Kongruenz153
7.5.5 Bedingungslose Wertschätzung153
7.6 Zusammenfassung153
Literatur154
8 Interkulturelle Kompetenz in der psychiatrischen Pflege156
8.1 Einleitung – Wozu braucht die Pflege einen kultursensiblen Ansatz?157
8.2 Betrachtungen zum Begriff »interkulturell«158
8.3 Was bedeutet »Kultur«?158
8.4 Was bedeutet dann interkulturelle Kompetenz?159
8.5 Aktuelle Konzepte der interkulturellen Kommunikation in der Pflege160
Literatur161
III Psychiatrische Pflege163
9 Psychologische Grundlagen psychiatrischer Pflege164
9.1 Einführung in die psychologischen Begriffe165
9.1.1 Motivation165
9.1.2 Emotion167
9.1.3 Persönlichkeit168
9.1.4 Entwicklung169
9.1.5 Lernen169
9.1.6 Gedächtnis170
9.1.7 Soziale Prozesse171
9.2 Urteilsbildung und diagnostische Einschätzungen173
9.2.1 Urteilsfehler und ihre Auswirkungen173
9.2.2 Umgang mit Urteilsfehlern174
9.3 Psychologische Grundlagen des Handelns in pflegerischen Arbeitsfeldern175
9.3.1 Stress und Stressbewältigung175
9.3.2 Krankheitsbewältigung177
9.3.3 Krisenintervention179
9.3.4 Angehörigenarbeit180
9.3.5 Psychotherapeutische Ansätze182
Literatur184
10 Pflegeinterventionen186
10.1 Beziehung Patient und Pflegekraft189
10.1.1 Erwartungen an die Pflegende-Patienten-Beziehung190
10.1.2 Die kongruente Beziehungspflege190
10.1.3 Beziehungsbehinderungen191
10.1.4 Phasen einer Beziehung192
10.1.5 Beziehungspflegeplanung und Beziehungsdiagnose194
10.1.6 Einfluss der Krankenhaus-, Ablauf- und Organisations-struktur auf die Beziehung194
10.1.7 Abgrenzung Beziehungsarbeit – Bezugspflege195
10.2 Nähe und Distanz195
10.2.1 Selbstpflegerische Interventionen196
10.3 Gruppenarbeit196
10.3.1 Was macht Gruppenarbeit aus?196
10.3.2 Rahmenbedingungen für die Arbeit mit Gruppen198
10.4 Aggressionsmanagement –Deeskalationsstrategien200
10.4.1 Allgemeines zur Psychologie von Eskalationen200
10.4.2 Allgemeines zur Deeskalation200
10.4.3 Erklärungsmodelle für Aggressionshandlungen und Eskalationen200
10.4.4 Aggressions- und Sicherheits-managementkonzepte201
10.5 Zusammenarbeit mit ambulant-komplementären Einrichtungen203
10.6 Soziotherapie nach § 37a SGB V205
10.6.1 Einleitung205
10.6.2 Gesetzliche Grundlage206
10.6.3 Arbeit des Soziotherapeuten207
Literatur210
11 Pharmakologie in der psychiatrischen Pflege212
11.1 Definitionen213
11.2 Grundsätzliches zum Umgang mit Psychopharmaka214
11.3 Neuroleptika214
11.3.1 Umgang mit Neuroleptika214
11.3.2 Compliance216
11.3.3 Verabreichungsformen217
11.4 Antidepressiva217
11.4.1 Umgang mit Antidepressiva217
11.4.2 Compliance219
11.4.3 Verabreichungsformen219
11.5 Phasenprophylaktika (Lithium, Antiepileptika)219
11.5.1 Umgang mit Lithium219
11.5.2 Compliance220
11.5.3 Verabreichungsformen221
11.5.4 Antiepileptika (Antikonvulsiva)221
11.6 Benzodiazepine221
11.6.1 Umgang mit Benzodiazepinen221
11.7 Antidementiva222
11.7.1 Umgang mit Antidementiva222
Literatur223
IV Allgemeine psychiatrische Pflege225
12 Anatomie und Physiologie des zentralen Nervensystems (ZNS)226
12.1 Einführung227
12.2 Hirnstamm: verlängertes Mark und Hinterhirn (Metencephalon)228
12.3 Zwischenhirn229
12.4 Endhirn (Großhirn, Telencephalon)231
12.5 Wie arbeitet das Gehirn?233
13 Theorien zur Krankheitsentstehung236
13.1 Biologisch-medizinische Ursachen237
13.2 Psychologische Ursachen238
13.3 Soziale Ursachen238
Literatur238
14 Verlauf psychischer Erkrankungen240
14.1 Krankheitsepisoden241
14.2 Chronifizierung241
14.2.1 Bewältigungsphasen242
14.2.2 Bewältigungsstile242
14.3 Prognose243
14.4 »Drehtürpsychiatrie« und Hospitalismus243
14.5 Kasuistik244
Literatur246
15 Psychopathologie248
15.1 Erkennen von Bewusstseinsstörungen249
15.1.1 Quantitative Bewusstseinsstörungen249
15.1.2 Qualitative Bewusstseinsstörungen250
15.2 Erkennen von Orientierungsstörungen250
15.3 Erkennen von Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen251
15.4 Erkennen von Gedächtnisstörungen251
15.4.1 Quantitative Gedächtnisstörungen252
15.4.2 Qualitative Gedächtnisstörungen252
15.5 Erkennen von Denkstörungen253
15.5.1 Formale Denkstörungen253
15.5.2 Inhaltliche Denkstörungen254
15.6 Erkennen von Ängsten und Zwängen256
15.6.1 Ängste256
15.6.2 Zwänge256
15.7 Erkennen von Störungen des Ich-Erlebens256
15.8 Erkennen von Affektstörungen258
Literatur260
16 Einteilungsmodelle psychischer Störungen262
16.1 ICD 10 und DSM IV263
16.2 DRGs in der Psychiatrie264
16.2.1 Funktion und Entwicklung der DRGs264
16.3 Pflegediagnosen in der Psychiatrie – ein Ausblick266
16.3.1 Definitionen266
16.3.2 Grundsätzliches267
16.3.3 Kritische Auseinandersetzung267
Literatur268
V Spezielle psychiatrische Krankheitslehre: Pflege, Behandlung, Prävention270
17 Pflege bei organisch-psychischen Störungen271
17.1 Demenzielle Erkrankungen273
17.1.1 Einteilung, Formen und Schweregrade273
17.1.2 Betreuung von Menschen mit demenziellen Erkrankungen274
17.1.3 Betreuung, Beschäftigung und Tagesstrukturierung277
17.2 Delir (Delirium)277
17.2.1 Arten des Delirs277
17.2.2 Symptome278
17.2.3 Pflegerische Interventionen beim Delir278
Literatur279
18 Pflege bei Schizophrenie und wahnhaften Störungen280
18.1 Pflege bei Schizophrenie281
18.1.1 Grundsätzliches281
18.1.2 Mit Schizophrenie umgehen282
18.2 Pflege bei wahnhaften Störungen284
18.2.1 Grundsätzliches284
18.2.2 Mit wahnhaften Störungen umgehen284
Literatur286
19 Pflege bei neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen288
19.1 Angststörungen und Phobien289
19.1.1 Definition und Klassifikation289
19.1.2 Ätiologie290
19.1.3 Pflegerisches Vorgehen291
19.2 Zwangsstörungen291
19.2.1 Definition und Klassifikation291
19.2.2 Ätiologie292
19.2.3 Pflegerisches Vorgehen292
19.3 Belastungs -und Anpassungsstörungen293
19.3.1 Definition und Klassifikation293
19.3.2 Ätiologie294
19.3.3 Pflegerisches Vorgehen294
19.4.2 Ätiologie295
19.4.3 Pflegerisches Vorgehen296
Literatur296
20 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen298
20.1 Verhaltensstörungen299
20.1.1 Essstörungen299
20.1.2 Schlafstörungen301
20.1.3 Sexualstörungen301
20.2 Paranoide Persönlichkeitsstörung302
20.3 Schizoide Persönlichkeits - störung303
20.4 Zwanghafte Persönlichkeitsstörung303
20.5 Depressive Persönlichkeitsstörung303
20.6 Grundsätzliches zur Pflege bei Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen304
Literatur305
21 Affektive Störungen306
21.1 Depression307
21.1.1 Therapie308
21.1.2 Pflege bei Depressionen308
21.2 Manie310
21.2.1 Therapie311
21.2.2 Pflege bei Manie311
Literatur312
22 Pflege bei posttraumatischen Störungen314
22.1 Definitionen und Klassifizierung315
22.2 Ursachen316
22.3 Krankenbeobachtung317
22.4 Neurobiologische Veränderungen und deren Auswirkung im (stationären) Alltag317
22.4.1 HPA-Achse und noradrenerge Veränderungen:317
22.4.2 Serotonin als Beispiel für Neurotransmittermutation319
22.4.3 Dauerhafte Veränderungen der Gehirnstrukturen319
22.5 Alternativen zum selbstverletzenden Verhalten322
22.6 Umgang mit Menschen nach Selbstverletzung323
22.1 Definitionen und Klassifizierung315
23 Pflege bei Abhängigkeits- erkrankungen326
23.1 Entstehungsbedingungen327
23.1.1 Ursachen und Risikofaktoren328
23.1.2 Definition328
23.2 Typologie329
23.2.1 Phasen der Alkoholabhängigkeit329
23.2.2 Verlauf des Gamma - Alkoholismus329
23.3 Folgeschäden330
23.3.1 Körperliche Schäden330
23.3.2 Funktionsstörungen im psychosozialen Bereich331
23.4 Diagnose der Alkoholabhängigkeit331
23.4.1 Indikatoren abhängigen Alkoholkonsums331
23.5 Co-Abhängigkeit331
23.6 Behandlung der Alkoholabhängigkeit332
23.6.1 Behandlungsverlauf332
23.6.2 Motivation des Patienten333
23.7 Abwehrmechanismen333
23.7.1 Umgang mit Abwehrmechanismen334
23.8 Veränderungsprozesse334
23.8.1 Pflegerischer Kontakt mit Abhängigen335
23.8.2 Grundhaltung335
23.8.3 Sozial-pädagogische Grundsätze335
23.8.4 Aspekte motivierender Gesprächsführung336
23.8.5 Kurzintervention336
23.9 Überleitung – Netzwerke337
Literatur337
24 Gerontopsychiatrie338
24.1 Organische Störungen339
24.1.1 Demenzen339
24.1.2 Leichte kognitive Störung344
24.1.3 Delir345
24.2 Affektive Erkrankungen346
24.2.1 Depression346
24.2.2 Manie und bipolare Erkrankungen347
24.3 Schizophrenie349
24.4 Weitere psychische Erkrankungen im Senium350
24.4.1 Sucht350
24.4.2 Schlafstörungen351
24.4.3 Angst- und Zwangsstörungen351
Literatur352
25 Kinder- und Jugendpsychiatrie354
25.1 Psychische Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen – gesunde und gestörte Prozesse355
25.1.1 Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung355
25.1.2 Mechanismen des Lernens356
25.1.3 Emotionale und geistige Entwicklung357
25.2 Ausgewählte Krankheits bilder bei Kindern und Jugendlichen357
25.2.1 Aggressionen357
25.2.2 Depression361
25.2.3 Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS)362
25.3 Suizidalität im Kindes-und Jugendalter366
25.4 Intelligenzminderung, geistige und psychische Behinderung366
25.5 Anfallsleiden367
25.6 Heil- und Sonder - pädagogik, Verhaltens- auffälligenpädagogik368
25.7 Elternarbeit368
Literatur369
26 Forensische Psychiatrie372
26.1 Gesetzliche Grundlagen373
26.1.1 Maßregelvollzug374
26.2 Krankheitsbilder375
26.3 Straftaten376
26.4 Besonderheiten der forensischen Pflege376
Literatur377
VI Rechtliche Grundlagen und Rehabilitation379
27 Rechtliche Grundlagen in der Versorgung und Behandlung380
27.1 SGB II – Grundsicherung für Arbeitssuchende381
27.2 SGB III – Arbeitsförderung382
27.3 SGB V – Krankenversicherung383
27.4 SGB IX – Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe385
27.5 SGB XII – Sozialhilfe387
27.6 Rechtliche Aspekte in der psychiatrischen Arbeit389
§ 223 StGB – Körperverletzung389
§ 239 StGB – Freiheitsberaubung390
27.7 Unterbringungsrecht390
27.8 Betreuungsrecht392
27.9 Berufsbildung und Berufsförderung395
Literatur396
28 Netzwerke und Modelle der Behandlung und Versorgung397
28.1 Versorgungsmodelle398
28.2 Elemente der Behandlung400
28.2.1 Stationäre Behandlung401
28.2.2 Teilstationäre Behandlung401
28.2.3 Ambulante Behandlung402
28.3 Rehabilitation404
28.3.1 Wohnen405
28.3.2 Tagesstruktur406
28.3.3 Arbeit406
28.4 Selbstorganisation407
28.4.1 Organisation der Psychiatrie-erfahrenen407
28.4.2 Angehörigenorganisation408
28.4.3 Trialog408
28.5 Kooperation408
Literatur409
Glossar412
Stichwortverzeichnis428

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