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Psychological Ownership in Organisationen

Explorative Untersuchung der Antezedenzen und des Entstehungsprozesses

AutorErko Martins
VerlagRainer Hampp Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl291 Seiten
ISBN9783866185456
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis27,99 EUR
Organisationen sind zur Erreichung ihrer Ziele im besonderen Maße darauf angewiesen, dass die Aktivitäten der Mitarbeiter und Führungskräfte so ausgerichtet sind, dass sie der Zielerreichung optimal dienen. Für Organisationen ist dabei besonders wichtig, dass ihre Organisationsmitglieder dauerhaft die geforderten sowie darüber hinaus gehende Leistungen erbringen, d.h. sich z.B. auch intensiv mit (potenziell) auftretenden Problemen beschäftigen und ihre kreativen Ideen und Lösungsansätze aktiv einbringen. Wie solche Verhaltensweisen der Organisationsmitglieder zustande kommen, versuchen verschiedene Konzepte der Arbeits- und Organisationspsychologie zu erklären. Ein vergleichsweise neues Konzept, das neben den bestehenden Ansätzen einen besonderen Beitrag zur Erklärung des Verhaltens in Organisationen leisten kann, ist das Psychological Ownership. Hierbei handelt es sich um das Erleben eines Individuums, (Mit-)Eigentümer der Organisation zu sein, in der es arbeitet. Wer das Gefühl hat, die Organisation gehört ‘MIR’ bzw. ‘UNS’, wird sich eher für die Organisation engagieren, sich aktiv und zum Wohle der Organisation einbringen sowie unternehmerisch denken und handeln – also solche Verhaltensweisen zeigen, die für die Organisation und ihre Erfolgserzielung in der Regel positiv sind. Während die Folgen und Korrelate des Psychological Ownership gegenüber der Organisation bislang recht gut erforscht wurden, bestehen hinsichtlich der Antezedenzen und des Prozesses seiner Entstehung große Forschungsdefizite. Hier setzt die vorliegende Arbeit an und deckt empirisch-explorativ auf, wie und wodurch ein solches Eigentumserleben der Organisationsmitglieder entsteht. Es wird ein Prozessmodell der Entstehung von Psychological Ownership entwickelt, das in künftigen Forschungsarbeiten zu prüfen ist, um daraus Handlungsempfehlungen für Organisationen zur Förderung des Psychological Ownership ihrer Organisationsmitglieder abzuleiten.

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Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis8
Abkürzungsverzeichnis12
Symbolverzeichnis13
Abbildungsverzeichnis14
Tabellenverzeichnis15
1 Problemstellung, Ziel und Aufbau der Arbeit18
1.1 Problemstellung18
1.2 Ziel der Arbeit23
1.3 Aufbau der Arbeit24
2 Stand der theoretischen und empirischen Forschung27
2.1 Eigentumserleben als Forschungsgegenstand der Arbeits- und Organisationspsychologie27
2.2 Konzeptionelle Grundlagen des POO30
2.2.1 Definition POO30
2.2.2 Dimensionen des POO34
2.2.3 Abgrenzung von verwandten Konzepten38
2.3 Korrelate von POO46
2.3.1 Organisationales Commitment46
2.3.2 Zufriedenheit50
2.3.3 Verantwortlichkeit52
2.3.4 Organisationsbedingtes Selbstwertgefühl53
2.3.5 Weitere Korrelate54
2.4 Folgen von POO55
2.4.1 Ebene des Individuums56
2.4.2 Ebene der Organisation61
2.4.3 Negative Folgen62
2.5 Entwicklung von POO bei Individuen64
2.5.1 Warum entwickeln Menschen POO?64
2.5.2 Prozesse der Entstehung von POO67
2.5.3 Antezedenzen von POO70
2.6 POO als Mediatorvariable92
2.7 Empirischer Zugang zum POO – Messinstrumente93
2.8 Zusammenfassung und Ableitung der zu untersuchenden Fragen101
3 Validierung und Ermittlung der psychometrischen Eigenschaften einer deutschsprachigen Übersetzung der POO-Skala von Van Dyne und Pierce (2004)107
3.1 Validierungsstrategien und Hypothesen108
3.1.1 Inhaltsvalidität108
3.1.2 Kriteriumsvalidität109
3.1.3 Konstruktvalidität113
3.2 Methode115
3.2.1 Untersuchungsdesign und Instrumente115
3.2.2 Stichprobe119
3.2.3 Untersuchungsdurchführung119
3.2.4 Methoden der Datenauswertung120
3.3 Ergebnisse124
3.3.1 Güte der deutschsprachigen POO-Skala und Prüfung der Hypothese zur Faktorenstruktur124
3.3.2 Überprüfung der Güte der übrigen Skalen129
3.3.3 Überprüfung der übrigen Hypothesen132
3.4 Beurteilung der Validität und der psychometrischen Eigenschaften135
4 Explorative Untersuchung137
4.1 Grundsätzliches Vorgehen dieser Untersuchung138
4.2 Erster Teil: Interviewstudie142
4.2.1 Methode142
4.2.2 Ergebnisse: Itempool für die Fragebogenstudie146
4.3 Zweiter Teil: Fragebogenstudie148
4.3.1 Methode148
4.3.2 Ergebnisse151
4.4 Interpretation der Ergebnisse aus der Interviewstudie und der Fragebogenstudie und Ableitung von Hypothesen180
4.4.1 Direkte Antezedenzen des POO180
4.4.2 Indirekte Antezedenzen des POO190
4.4.3 Verdichtung des explorativen Modells der Entstehung von POO217
4.4.4 Zyklusmodell der POO-Entstehung219
5 Abschließende Diskussion228
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse der Untersuchung vor dem Hintergrund der bisherigen Defizite in der Forschung und der Zielsetzung der Arbeit228
5.2 Grenzen der Untersuchung233
5.2.1 Grenzen der Validierungsstudie233
5.2.2 Grenzen der explorativen Studie235
5.3 Implikationen für die weitere Forschung239
5.3.1 Implikationen aus der Validierungsstudie239
5.3.2 Implikationen aus der explorativen Studie240
5.4 Implikationen für die Praxis245
6 Literaturverzeichnis250
7 Anhang A266
8 Anhang B (Fragebogen der Validierungsstudie)281
9 Anhang C (Fragebogen der quantitativ-explorativen Studie)285

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