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E-Book

Psychoonkologie

Grundlagen und psychotherapeutische Praxis

AutorFrank Schulz-Kindermann
VerlagBeltz
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl416 Seiten
ISBN9783621280631
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis45,99 EUR
Krebs ist häufig und in unserer Nähe. Viele kennen Menschen, die an Krebs erkrankt sind, manche sind selbst betroffen, als Angehörige oder als Patienten. Psychoonkologen begleiten Betroffene durch die hoch belastenden Phasen von Erkrankung und Behandlung. Bei schweren psychischen Begleiterscheinungen setzen sie spezifische psychoonkologische Untersuchungsmethoden und Interventionen ein. Frank Schulz-Kindermann arbeitet in diesem Praxishandbuch das Spezifische der psychoonkologischen Praxis heraus und stellt es in den Rahmen des onkologischen Behandlungs- und Erkrankungsverlaufs. In allen Phasen dieses Prozesses können therapeutische Methoden herangezogen werden. Dazu gehören unter anderem Krisenintervention, supportive Psychotherapie, tiefen- und verhaltenstherapeutische Methoden, Trauma- und Hypnotherapie, systemische Ansätze der Gruppen-, Paar- und Familientherapie sowie psychoonkologische Diagnostik. Mit Beiträgen von Pia Hoffmann, Gisela Huse-Kleinstoll, Klaus Lang, Anja Mehnert, Luise Reddemann, Heike Schieder und Rainer Simeit sowie einem Geleitwort von Uwe Koch.

Dr. phil. Frank Schulz-Kindermann, Psychoonkologe und Psychotherapeut, Leiter der Spezialambulanz für Psychoonkologie, UKE Hamburg-Eppendorf

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsübersicht6
Inhalt8
Vorwort15
Geleitwort19
1 Einleitung21
2 Was ist Krebs?32
2.1 Wodurch entsteht Krebs?33
2.2 Epidemiologie40
2.3 Krebsarten41
2.4 Klassifikation von Krebserkrankungen45
3 Onkologische Therapiemöglichkeiten50
3.1 Operation50
3.2 Strahlentherapie52
3.3 Chemotherapie54
3.4 Antihormonelle Therapie57
3.5 Zielgerichtete Therapie durch neue Substanzen58
3.6 Antikörpertherapie58
3.7 Small molecules61
3.8 Supportivtherapie63
3.9 Komplementärmedizin64
3.10 Spätfolgen onkologischer Behandlung65
4 Onkologische Behandlungsstrategien69
4.1 Kurative und palliative Behandlung69
4.2 Neoadjuvante Therapie72
4.3 Adjuvante Therapie73
4.4 Primär kurative Chemotherapie76
4.5 Stammzelltransplantation77
4.6 Primär kurative Strahlentherapie79
4.7 Kombinierte Strahlen-Chemo-Therapie80
4.8 Palliative Chemotherapie81
4.9 Palliative Strahlentherapie83
4.10 Palliative Chirurgie83
5 Krebs und Psyche88
5.1 Psychologische Krebstheorien88
5.2 Empirische Befunde89
5.3 Konsequenzen für die psychoonkologische Praxis93
5.4 Berufspolitische Überlegung99
6 Auseinandersetzung mit Krebs100
6.1 Coping101
6.2 Widerstandskraft und Krebs: Resilienz, Sense of coherence und Traumatic growth110
6.3 Psychische Störungen bei Krebs111
6.4 Chancen und Risiken der Auseinandersetzung mit Krebs122
7 Grundlagen und Besonderheiten psychoonkologischer Intervention124
7.1 Psychologische Grundlagen124
7.2 Besonderheiten der Psychotherapie bei Krebs131
7.3 Besonderheiten der therapeutischen Beziehung in der Psychoonkologie134
7.4 Psychotherapeutische Interventionen in der Psychoonkologie143
8 Unterschiedliche Settings psychoonkologischer Arbeit155
8.1 Sektoren der Krankenversorgung155
8.2 Akutkrankenhaus157
8.3 Niedergelassene Praxis164
8.4 Stationäre Rehabilitation165
8.5 Palliativstation167
8.6 Hospiz168
8.7 Arbeit im multiprofessionellen Team169
9 Psychoonkologische Diagnostik176
9.1 Grundlagen psychoonkologischer Diagnostik176
9.2 Methoden psychoonkologischer Diagnostik180
9.3 Indikation zur psychoonkologischen Intervention: Bedarf und Bedürfnis185
9.4 Qualitätssicherung187
10 Psychoonkologische Arbeit mit Familien189
10.1 Familientherapeutische Perspektiven bei chronischer Krankheit191
10.2 Ansatz familienzentrierter psychoonkologischer Arbeit mit Krebspatienten nach Douglas Rait und Marguerite Lederberg193
10.3 Familiendiagnostik196
10.4 Interventionen bei Krebsfamilien198
11 Psychoonkologische Arbeit mit Paaren201
11.1 Die Doppelrolle von Partnern201
11.2 Die Paardynamik nach Krebs205
11.3 Paargespräche in der Psychoonkologie: Wann und wie?211
12 Psychoonkologische Arbeit mit Gruppen216
12.1 Arten psychoonkologischer Gruppen216
12.2 Für wen ist eine psychoonkologische Gruppe wann geeignet?218
12.3 Voraussetzungen für gute Gruppenarbeit221
12.4 Wirkfaktoren und Ziele psychoonkologischer Gruppenarbeit223
13 Diagnosestellung234
13.1 Konfrontation mit der Diagnose »Krebs«234
13.2 Psychoonkologische Begleitung zur Zeit der Diagnosestellung237
13.3 Edukativ-psychoonkologische Interventionen239
13.4 Symptomorientierte Interventionen249
13.5 Supportive und tiefenpsychologisch orientierte Interventionen252
13.6 Krisen und traumaorientierte Interventionen258
13.7 Systemische Überlegungen260
14 Erstbehandlung262
14.1 Psychische Probleme während der Erstbehandlung262
14.2 Edukative und symptomorientierte Interventionen266
14.3 Supportive Begleitung während onkologischer Behandlung283
14.4 Krisen und traumaorientierte Interventionen286
15 Remission290
15.1 Die subjektive Bedeutung von »Remission«291
15.2 Krankheitsbewältigung und Genesung293
15.3 Supportives Ordnen298
16 Rezidiv308
16.1 Psychische Auseinandersetzung mit Ausmaß des Rezidivs308
16.2 Mit der Angst umgehen314
16.3 Systemische Aspekte325
17 Palliative Phase327
17.1 Anliegen der Patienten in der palliativen Phase327
17.2 Therapeutische Herausforderungen330
17.3 Therapeutische Strategien339
18 Sterben, Tod und Trauer344
18.1 Psychische Belastungen344
18.2 Gestaltung eines »guten Sterbens«347
18.3 Sterben – ein autonomer Prozess351
18.4 Sterben in Institutionen352
18.5 Sterben zu Hause355
18.6 Trauer359
19 Endlich leben: Krebs und die Suche nach Sinn361
Glossar medizinischer Fachbegriffe374
Literaturverzeichnis379
Beispiele für Gruppenprogramme400
Checkliste zur Erstellung eines Mehrgenerationen-Genogramms402
Autoren und Mitarbeiterverzeichnis403
Sachwortverzeichnis404

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