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Recht spricht, wer Recht spricht

Gerichtsbarkeit und Rechtspraxis im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Essen

AutorDominik Greifenberg
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl50 Seiten
ISBN9783640636556
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis11,99 EUR
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem frühen Zerfall einer karolingischen Burg gründete Bischof Altfrid von Hildesheim um 845 an selbiger Stelle, auf seinem Allod »Astnide«, ein Frauenkloster - der Grundstein für die spätere Stadt Essen war gelegt.1 Die Ausdehnung des stiftischen Besitzes und Einflussgebietes, sowie die Anzahl der Untertanen nahm im 10., 11. und 12. Jahrhundert stringent zu. Vom 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hatte sich die Bevölkerungszahl versechsfacht.2 Dieser nahezu explosionsartige Anstieg der Bevölkerungszahl, und die daraus resultierende erhebliche zahlenmäßige Überlegenheit der Untertanen, mündete in einem im 13. Jahrhundert einsetzenden Emanzipationsprozess. War die Siedlung im Herrschaftsbereich des Damenstifts bis dato 'bloßes Anhängsel'3 und die Bewohner der Siedlung eine 'abhängige Variable historischer Entwicklungen'4, so traten sie erstmals im Jahr 1244 aus diesem Schatten heraus und agierten als aktives und selbstständiges Rechtssubjekt, als handelnder Vertragspartner.5 Anlass dazu gab das vertraglich geregelte Vorhaben, die Siedlung mit einer Mauer zu umgeben.6 Von diesem Zeitpunkt an gab es zwei separat agierende und konkurrierende Parteien, das Stift und seine Angehörigen sowie die Bürgerschaft, die das politische Geschehen in Essen, und damit die weitere Stadtgeschichte, direkt und indirekt prägten.

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