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Recht und Realität

Festschrift für Christoph Vedder

VerlagNomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl964 Seiten
ISBN9783845275406
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis232,40 EUR
Die Festschrift für Christoph Vedder enthält 42 Beiträge renommierter Wissenschaftler zu den Bereichen Europarecht, EU-Außenbeziehungen, Völkerrecht, Öffentliches Recht und Sportrecht. Analysiert werden vielfältige aktuelle Fragestellungen wie die brexit-Problematik, Daten- und Persönlichkeitsschutzrechte, der 'Treaty Override' in der Sichtweise des Bundesverfassungsgerichts und schiedsgerichtliche Fragestellungen im Sport. Mit Beiträgen von Finn Arnesen, Christoph Becker, Roland Bieber, Astrid Epiney, Ulrich Fastenrath, Hans-Peter Folz, Ulrich Gassner, Rudolf Geiger, Thomas Giegerich, Volkmar Götz, Hans Petter Graver, Christoph Gusy, Ulrich Haas, Wolff Heintschel von Heinegg, Waldemar Hummer, Hubert Isak, Daniel-Erasmus Khan, Gregor Kirchhof, Martin Kment, Andreas Kumin, Josef Franz Lindner, Ola Mestad, Thomas M.J. Möllers, Peter-Christian Müller-Graff, Ingo von Münch, Roman Petrov, Thilo Rensmann, Michael Rodi, Marcus Schladebach, Rudolf Streinz, Christa Tobler, Joachim Wieland, Ferdinand Wollenschläger

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
I. Europarecht25
„Full Faith and Credit“ als Verfassungsregel im Verhältnis der EU-Mitgliedstaaten?27
I. Einleitung27
II. Zum Begriff des Vertrauens29
III. Vertrauen zwischen Staaten innerhalb eines Verbandes31
IV. Vertrauen zwischen den Mitgliedstaaten als Kategorie der EU-Rechtspraxis34
1. Vorbemerkung34
2. Gesetzgebung35
3. Rechtsprechung des EuGH37
a) Überblick37
b) Zwischenergebnis43
4. Rechtspolitische Äußerungen der EU-Institutionen44
V. Mögliche vertragliche Ansätze einer „Pflicht zum Vertrauen“45
1. Vertrauenspflicht als „Geschäftsgrundlage“ der EU-Verträge?46
2. Vertrauen zwischen den Mitgliedstaaten, gemeinsamer „Wert“ (Art. 2 EUV) oder allgemeiner Rechtsgrundsatz des EU-Rechts?47
3. Pflicht zum Vertrauen als Bestandteil konkreter Vertragspflichten der Mitgliedstaaten?48
a) Pflicht zu „loyaler Zusammenarbeit“48
b) „Gegenseitige Anerkennung“49
c) „Grundsatz der Solidarität“53
VI. Grenzen des Vertrauens54
VII. Schlussbemerkung55
State Responsibility under the European Convention on Human Rights for Acts of International Organizations in light of the Grand Chamber's Al-Dulimi Judgment57
I. Introduction57
II. The Court’s Al-Dulimi Judgment59
1. The Facts of the Case59
2. The Decision of the Court's Second Section60
3. The Decision of the Grand Chamber61
III. The Court’s Equivalent Protection Formula63
1. The Development of the Equivalent Protection Formula in Bosphorus63
2. The Formula's Extension beyond the Bosphorus Scenario65
3. Limits to the Equivalent Protection Formula69
a) Discretion69
b) Rebutting the Presumption: The "Manifestly Deficient" Test71
IV. Extension of the Equivalent Protection Formula to the UN?73
1. The Court's Case Law Concerning the UN73
a) Al-Jedda v. United Kingdom74
b) NADA v. Switzerland75
2. The Role of the Security Council under the UN Legal Order78
a) Primacy of Security Council Resolutions78
b) Limitations on the Security Council79
3. Al-Dulimi Revisited: Judicial Review of the Security Council?81
a) Jurisdiction to Review the Security Council81
aa) Review by the International Court of Justice81
bb) Review by Other International Tribunals82
(1) Challenges Within the UN System82
(2) Challenges Outside the UN System83
b) Standard of Review85
V. Conclusion87
Europäisches Daten- und Persönlichkeitsschutzrecht im Spiegel der Rechtsprechung des EuGH89
I. Einführung89
II. Zur Entwicklung der jüngeren Rechtsprechung des EuGH im Bereich des Daten- und Persönlichkeitsschutzes90
1. Anwendungsbereich der RL 95/46/EG90
a) Rs. C-230/14 (Weltimmo)90
b) Rs. C-212/13 (Rynes)92
c) Rs. C-582/14 (Breyer)92
2. Datenschutz und staatliche Überwachungsmaßnahmen93
a) Vorratsdatenspeicherung (Rs. C-293/12, Digital Rights Ireland, und Rs. C-203/15 u.a., Tele2Sverige)94
b) Rs. C-362/14 (Schrems)98
3. Das „Recht auf Vergessenwerden“102
4. Zulässigkeit der Bekanntgabe von Personendaten105
5. Unabhängigkeit der nationalen Kontrollstellen105
III. Fazit109
Die Europäische Union – Wege aus der Krise?112
I.112
II.113
1. Bewältigung eines „demokratischen Defizits“?113
a) Die Rolle des Europäischen Parlaments113
b) Die Beteiligung der nationalen Parlamente116
c) Bürgerinitiativen117
d) Folgerungen118
2. Unfähigkeit zur Krisenbewältigung?118
a) Die Flüchtlingskrise118
b) Das Gemeinsame Europäische Asylsystem119
c) Die Verteilung der Flüchtlinge auf die Mitgliedstaaten120
d) Keine Lösung in Sicht?123
3. Achtung der grundlegenden Werte der Union?124
a) Rechtliche Vorgaben125
b) Das Verfahren gegen Polen127
c) Keine Lösung durch das Sanktionsverfahren?128
III. Schlussfolgerungen129
Menschenwürde und Privatheitsschutz132
I. Ouvertüre – Der Angeklagte im Käfig132
II. Menschenwürde und Privatheit im System des europäischen Menschenrechtsschutzes135
1. Menschenwürde und Privatheit in der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK)135
2. Menschenwürde und Privatheit in der Grundrechte-Charta der Europäischen Union (GRC)136
3. Mögliche Überschneidungsbereiche von Menschenwürde und Privatheit in EMRK und GRC138
III. Parallelerwägungen zum deutschen Recht139
1. Bestandsaufnahme – Theoretische Annäherungen an Menschenwürde und Privatheit139
a) Menschenwürdetheorien in der deutschen Verfassungsrechtswissenschaft139
b) Privatheitstheorien in der deutschen Verfassungsrechtswissenschaft142
2. Das Verhältnis von Menschenwürde- und Privatheitsschutz in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und der Verfassungsrechtswissenschaft143
IV. Menschenrechtliche Folgerungen: Privatheit und Menschenwürde in Europa147
1. Rechtsdogmatische Einordnung von Privatheit und Menschenwürde147
a) Menschenwürde147
b) Privatheit149
2. Privatheit und Menschenwürde als handlungstheoretisches Konzept150
3. Abgrenzung von Privatheit und Menschenwürde152
V. Zurück zum Ausgangsfall – Der Angeklagte im Käfig und Whitman’s Dichotomien155
Gegenseitige Verteidigung und Solidarität – gemeinsame Maßnahmen gegen (neuartige) Bedrohungen durch gegen Mitgliedstaaten gerichtete Gewalt?158
Einführung158
I. Hilfe und Unterstützung im Falle eines bewaffneten Angriffs nach Art. 42 Abs. 7 EUV160
1. Bewaffneter Angriff160
2. Pflichten der Mitgliedstaaten im Falle eines bewaffneten Angriffs162
3. Verhältnis zur NATO164
4. Zwischenergebnis166
II. Solidarität bei Terroranschlägen nach Art. 222 AEUV167
1. Terroranschläge und terroristische Bedrohung167
2. Solidaritätspflichten der Union169
3. Solidaritätspflichten der Mitgliedstaaten170
4. Zwischenergebnis170
Schlussbemerkung: Gegenseitige Verteidigung und Solidarität in unsicheren Zeiten171
Nach dem Brexit: Weitere Differenzierung der Union nach innen und nach außen?172
I. Einleitung172
II. Von der Bloomberg-Rede zum Referendum178
III. Art 50 EUV180
IV. Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem Austrittsprozess184
A. Wirkung der Notifikation der Austrittsabsicht bzw allf. Rücknahme der Erklärung?184
B. Zuständigkeit zur Notifikation nach britischem (Verfassungs-) Recht und europarechtliche Relevanz desselben185
C. Die Grundlinien des VK für die Austrittsverhandlungen gemäß der Mitteilung vom 29.?März 2017187
D. Die von der EU eingenommene Verhandlungsposition auf Basis der vom ER zu beschließenden Leitlinien gemäß Art 50 Abs 2 S 2 EUV188
V. Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Ausgestaltung des künftigen Verhältnisses zwischen dem VK und der Europäischen Union191
A. Unionsrechtliche Dimensionen des Brexit191
B. Welche Optionen gibt es für die (rechtliche) Ausgestaltung des künftigen Verhältnisses zwischen dem ausgetretenen VK und der Union?194
1. Das Norwegische bzw EWR-Modell197
2. „Negotiated bilateral agreements“198
3. WTO199
C. Rechtliche Folgen für Schottland199
D. Andere mit dem Brexit verbundene Rechtsfragen201
VI. Folgen des Austritts für das innerstaatliche Recht des Austrittsstaats203
A. Rechtliche Folgen203
B. Politische und wirtschaftliche Folgen für VK203
VII. Schlussfolgerungen und Ausblick204
Europäische Raumentwicklung – Kompetenzen der Europäischen Union und Perspektiven207
I. Einführung207
II. Historische Entwicklungen207
III. Allgemeine Kompetenzen der Europäischen Union im Bereich des Raumordnungsrechts208
IV. Sektorale Kompetenzen der Europäischen Union mit Raumordnungsrelevanz210
V. Bedeutung der Transeuropäischen Netze211
VI. Maßnahmen der Europäischen Union im Bereich der Raumordnung214
1. Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit214
2. Europäisches Raumentwicklungskonzept und Forschungsnetzwerk ESPON217
3. Territoriale Agenda der Europäischen Union218
4. Europäische territoriale Zusammenarbeit (INTERREG)219
VII. Resümee und Ausblick220
Die Rolle des supranationalen Unionsrechts im Migrationsgeschehen222
I. Die Migration als Thema des supranationalen Unionsrechts223
II. Der systemgeordnete Bestand des supranationalen Unionsrechts zu Fragen des Zugangs von Drittstaatsangehörigen in die Mitgliedstaaten der Union.227
1.227
a.227
b.228
2.228
3.230
a.231
b.232
aa.232
bb.234
4.235
a.236
b.237
III. Wirkungschancen, Wirkungsgrenzen und Wirkungsrisiken des supranationalen Unionsrechts238
1.238
2.238
3.239
4.239
a.239
b.240
Die Europäische Union als Rechtsgemeinschaft242
I. Die Krise242
II. Outright Monetary Transactions244
III. Der Vorlagebeschluss246
IV. Das Urteil des EuGH248
V. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts251
VI. Die Union als Rechtsgemeinschaft253
II. EU-Außenbeziehungen255
Homogeneity and Disparity257
I. Introduction257
II. Services260
III. Establishment262
IV. Capital263
V. Workers263
VI. State Aid264
VII. Legal homogeneity at stake?265
Auswärtige Gewalt im Europa der Achtundzwanzig. Zuständigkeiten – Ingerenzen – Bindungen267
I. Auswärtige Kompetenzen der EU268
1. Begriff der auswärtigen Kompetenzen268
2. Kompetenzen zum Abschluss völkerrechtlicher Verträge270
a) Spezielle Vertragsschlusskompetenzen für einzelne Politikbereiche272
aa) Austritt, Assoziierung, Nachbarschaft272
bb) Gemeinsame Handelspolitik274
cc) Weitere Politikbereiche im AEUV275
dd) Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Beitritt zur EMRK275
b) Allgemeine Vertragsschlusskompetenz276
c) Grenzen der Vertragsgewalt der EU278
3. Diplomatischer Verkehr und informelle Kontakte279
4. Aktionen (Missionen) und einseitige Regelungen280
II. Die verbleibenden Kompetenzen der Mitgliedstaaten281
1. Abschluss völkerrechtlicher Verträge281
a) Unzulässigkeit von Verträgen zwischen Mitgliedstaaten im Anwendungsbereich des Unionsrechts282
b) Ermächtigung der Mitgliedstaaten zum Vertragsschluss im Rahmen ausschließlicher Zuständigkeiten der EU283
c) Geteilte Zuständigkeit von EU und Mitgliedstaaten284
d) Gemischte Verträge284
e) Altverträge285
2. Koordinierung und Ausrichtung der mitgliedstaatlichen Außenpolitik im Rahmen der GASP286
a) Handlungsformen der GASP287
b) Abstimmung der Außen- und Sicherheitspolitik der Mitgliedstaaten288
3. Wahrnehmung von Beteiligungs- und Mitgliedschaftsrechten auf internationalen Konferenzen, in Vertragssystemen und internationalen Organisationen288
4. Einseitige Regelungsbefugnisse der Mitgliedstaaten290
III. Folgen für die gewaltenteilig ausgeübte auswärtige Gewalt in Deutschland291
IV. Resümee292
The EEA and the protection of Human Rights294
I. Introduction294
II. European Economic Area294
III. Fundamental Rights in the EU and the Bosphorus Doctrine295
IV. The EEA Context299
V. Consequences for the national courts of the EFTA States307
Das Europarats-Übereinkommen über die Manipulation von Sportwettbewerben309
I. Vorbemerkung309
II. Ausgangssituation310
1. Das Europarats-Übereinkommen310
2. Der Gutachtenantrag Maltas im Verfahren GA 1/14311
III. Betrachtung des Übereinkommens aus unionsrechtlicher Perspektive314
1. Das nie ergangene Gutachten des EuGH314
a) Zentrale Fragen des Unionsrechts314
aa) „Illegale“ bzw. „rechtswidrige“ Sportwetten315
bb) Bestimmung des im Verbraucherstaat „geltenden“ Rechts316
cc) Keine Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit318
dd) Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit319
b) Zwischenfolgerung320
c) Versuch einer Antwort auf die dem EuGH gestellten Fragen320
aa) „Illegale“ bzw. „rechtswidrige“ Sportwetten321
bb) Bestimmung des im Verbraucherstaat „geltenden“ Rechts322
cc) Fazit: Vermutung der Unionsrechtsfreundlichkeit und -konformität des Übereinkommens324
2. Unionszuständigkeiten und geeignete Rechtsgrundlagen für Unterzeichnung und Abschluss durch die EU325
a) Sport und Binnenmarkt als Schwerpunkte325
aa) Sport325
bb) Binnenmarkt326
b) Zur Zulässigkeit doppelter Rechtsgrundlagen327
c) Datenschutz und Handelspolitik328
d) Die Haltung der Europäischen Kommission330
e) Individuelle Betrachtung jeder konkreten Maßnahme330
f) Polizeiliche und Justizielle Zusammenarbeit in Strafsachen331
IV. Schlussbetrachtung334
Territorialer Anwendungsbereich von EU-Assoziierungsabkommen – Im Hinblick auf umstrittene Gebiete336
I. Einführung336
II. Völkerrechtliche Zulässigkeit des Abschlusses von auf einem umstrittenen Gebiet anwendbaren Verträgen338
III. Das Assoziierungsabkommen mit Israel339
1. Hoheitsgebiet einer Vertragspartei340
2. Die Ansicht des EuGH in der Rs. Brita341
IV. Das Assoziierungsabkommen mit Marokko342
1. Das Urteil des Gerichts343
2. Die Ansicht von Generalanwalt Wathelet343
3. Das Urteil des Gerichtshofs344
4. Analyse der Argumentation von GA Wathelet und der des Gerichtshofes346
a) Staatsgebiet346
b) Der Gesichtspunkt der späteren Übung im Sinne von Art. 31 Abs. 3 lit. b) WVK347
V. Die Assoziierungsabkommen mit Georgien, Moldau und der Ukraine350
1. Georgien und Moldau351
2. Die Ukraine352
a) Die Annexion der Krim353
aa) Das Prinzip beweglicher Vertragsgrenzen354
bb) Kritik an der Anwendung des Prinzips der beweglichen Vertragsgrenzen357
b) Die besetzten Gebiete Donezk und Luhansk358
VI. Schlussfolgerungen359
Verfassungsrechtliche Fragen hinsichtlich der Umsetzung der Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine, Moldawien und Georgien361
1. Einführung361
2. Ziele und spezifische Bestandteile der Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Moldawien und Georgien363
3. Effektive Umsetzung und Anwendung der Assoziierungsabkommen innerhalb der Rechtssysteme der Ukraine, Moldawiens und Georgiens366
4. Mögliche Konflikte zwischen den Assoziierungsabkommen und den Verfassungen der Ukraine, Moldawiens und Georgiens371
5. Abschließende Bemerkungen376
Zur Rolle des EuGH im Streitbeilegungsmechanismus in den sektoriellen Verträgen EU–Schweiz. Mit rechtsvergleichenden Bemerkungen zum EWR, zum Ankara-Assoziationsrecht und zu der in Verhandlung stehenden Assoziation mit den AMS-Staaten Andorra, San Marino und Monaco378
Einleitung378
Streitbeilegung im sektoriellen Recht EU–Schweiz380
Institutionelle Heterogenität des geltenden Systems380
Die sog. horizontalen oder institutionellen Fragen384
Insbesondere: die Rolle des EuGH im Streitschlichtungsverfahren386
Einleitende Bemerkungen386
Die Rolle des EuGH im Streitschlichtungsverfahren des EWR387
Die Rolle des EuGH im Streitschlichtungsverfahren des Assoziationsrechts mit der Türkei391
Die Rolle des EuGH im Streitschlichtungsverfahren im künftigen Assoziationsrecht mit den AMS-Staaten392
Die Rolle des EuGH im Streitschlichtungsverfahren im künftigen sektoriellen Recht EU–Schweiz395
Schlussbemerkungen400
III. Völkerrecht403
De seminariis iuris gentium historiae – Aus Pflanzstätten der Völkerrechtsgeschichte405
I. Wandel im Begriffsverständnis von „Völkerrecht”405
1. Ius gentium – Recht bei allen Völkern405
2. Naturalia iura und naturalis ratio – Natürliche Rechtssätze und naturgegebene Vernunft406
3. Naturrecht und Eigenrecht eines Gemeinwesens407
4. Politik oder Recht des Krieges und des Friedens?407
5. Herrscher und Staat als rechtserheblich handelnde Subjekte nach Grotius409
6. Begegnung ohne übergeordnete Hoheit410
7. Staaten411
II. Aus den Fragestellungen der gemeinsamen Seminare412
1. Natur- und Völkerrecht412
2. Unrechtsherrschaft und Weltkriege413
3. Ungerechtes Recht?414
4. Interregionaler und internationaler Verbund mit Schöpfung von überörtlichem Handelsrecht417
Internationale regulatorische Zusammenarbeit durch transgouvernementale Netzwerke – das Beispiel des International Medical Device Regulators Forum (IMDRF)420
I. Entstehung, Zielsetzung und Organisationsstruktur des IMDRF423
1. Entstehungsgeschichte423
2. Ziele424
3. Akteure425
4. Struktur426
5. Verfahren426
II. Wege zur internationalen regulatorischen Konvergenz428
1. Primäre Implementation429
a) EU-Recht429
aa) Allgemeine Berücksichtigungspflicht429
bb) Unique Device Identifier430
cc) Klassifizierung von IVD432
dd) Software432
ee) Aufbereitung von Einmalprodukten433
b) Deutsches Recht434
2. Sekundäre Implementation435
a) Kooperations- und Implementationspflicht435
b) Materielle Einwirkungen436
aa) Medical Devices Single Audit Programm436
bb) Unique Device Identifier438
cc) Regulated Product Submission438
III. Folgerungen und Weiterungen439
1. Internationalisiertes Verwaltungshandeln via transnationaler informeller Regulierung439
2. Typologisierung440
3. Problemlösungskapazität vs. Konstitutionalisierungsfuror441
Tripartite land- und seerechtliche Abgrenzungskonflikte im Cono Sur. Ein „Korridor“ zum Meer für den Binnenstaat Bolivien und eine neue „Äquidistanzlinie“ zwischen Peru und Chile443
I. Einführung443
II. Historische Gebietsverluste Boliviens und verkehrsgeographische Nachteile seiner „Binnenlage“ („Mediterraneidad“)446
III. Vom „Pazifik“- oder „Salpeter-Krieg“ (1879-1884) zum Friedensvertrag mit Chile (1904)448
IV. Strategien Boliviens zur Behebung seiner „Mediterraneidad“452
V. Konkrete Ausgestaltung des chilenischen Offerts457
VI. Die „Trilateralisierung“ der Verhandlungen459
VII. Das Urteil des IGH vom 24.?September 2015: Verpflichtender Eintritt Chiles in Vertragsverhandlungen mit Bolivien462
VIII. Die bisherigen seerechtlichen Grenzen zwischen Peru und Chile464
IX. Das Urteil des IGH vom 27.?Januar 2014: Neue Delimitierung der Seegrenzen zwischen Peru und Chile466
X. Rechtsfragen im Rahmen der „Korridor“-Lösung“ und der seerechtlichen Abgrenzung zwischen Peru und Chile469
XI. Schlussbetrachtungen471
Nachtrag473
The International Ice Patrol477
I. The Sinking of the Unsinkable477
II. A Maritime Disaster and its Follow-Up: Many Questions – Few Answers479
III. Atlantic Shipping in the 19th Century: Islands of Order Amidst a Sea of Lawlessness484
IV. Routing System in the North Atlantic Revisited487
V. The Titanic Disaster: A Cataclysmic Event for Safety of Life at Sea Regulations494
VI. SOLAS 1914 and the Issue of Icebergs498
VII. Patrolling Icebergs in a Changing Legal Environment501
VIII. The International Ice Patrol: A Centenarian in Good Shape506
Educating the Transnational Lawyer (in the United States and Abroad)511
I. The Changing legal Environment of Transnational legal Practice511
A. Growth of Transnational “Law” and Participants512
B. Emergence of New Transnational Institutions513
C. Metamorphosing Processes514
II. The Legal Education Connection516
A. The Current Focus on Skills516
1. The “New” Requirements518
2. Applying the Criteria—what are competent skills?519
B. The Skills for the Practice of Transnational Law519
C. Creating a Course: IL in Practice520
1. The Curriculum and the Integration of Evaluated Exercises521
a. Practice areas521
b. Content522
i. Transactional Practice Topics522
ii. Litigation Practice (International Dispute Resolution)522
iii. Compliance Practice area523
2. The Benefits and Dynamics of Co-teaching, Guest Practitioners and Class Composition524
a. Co-organizing and Class Presentation524
b. Presentation of Classes524
3. Exercises and Evaluation525
III. Teaching transnational law internationally: challenges, success, the future, and the vedder legacy526
A. Taking the Curriculum Challenge: Developing A Course for the Transnational Practice of Law528
1. Content and Practice Elements528
2. Conduct of Course529
3. Evaluation of Students530
4. Evaluation of Course and Faculty530
B. The Vedder Legacy531
Appendix: Sample “International Law in Practice” course syllabus532
I. REGULATION OF TRANSNATIONAL LEGAL PRACTICE ISSUES532
II. THE TRANSACTION532
III. DISPUTE RESOLUTION - Litigation and Other Advocacy Processes533
IV. COMPLIANCE PRACTICE534
The 1814 Treaty of Kiel – Norwegian Sovereignty and Natural Law536
I. Introduction536
II. Sovereignty and the establishment of absolutism in Denmark-Norway 1660-1661538
III. Danish natural law on constitutions during absolutism539
IV. The treaties about Norway at the end of the Napoleonic wars544
V. The Treaty of Kiel546
VI. The meeting at Eidsvoll February 16-17, 1814. The declaration of independence548
VII. Some reflections on natural law, treaties and constitutions551
Die Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen als Herausforderung für das Wirtschaftsvölkerrecht556
I. Einleitung556
II. Nachhaltige Entwicklung und die Internationalisierung von KMU558
III. Die Internationalisierung von KMU als Herausforderung für das Wirtschaftsvölkerrecht561
1. Normative Entwicklungen auf multilateraler und regionaler Ebene561
2. KMU als neue Querschnittsmaterie auf der Forschungsagenda des Wirtschaftsvölkerrechts565
a) Definition von KMU566
b) „KMU-Mainstreaming“ im Wirtschaftsvölkerrecht567
c) Die janusköpfige Natur der Handelsliberalisierung für KMU571
IV. Schlussbemerkung573
Filling gaps in international administrative law by international administrative tribunals575
I. Introduction575
II. Sources of international administrative law576
III. The jurisdiction of international administrative tribunals578
IV. The basic structures of international employment dispute adjudication579
V. Why are there so many Tribunals?581
VI. Legal concepts filling gaps in an organization’s law as applied by tribunals582
VII. Providing reasons for non-renewal or termination of contract584
VIII. Reasons for non-renewal of contract in the rules are not exhaustive586
IX. Acquired rights587
X. Contempt of court589
XI. The concept of substantive legitimate expectation591
XII. Outlook592
Zur Renaissance des Rohstoffvölkerrechts593
I. Rechtspolitische Ausgangslage593
II. Zum Stand des Rohstoffvölkerrechts594
1. Rohstoffbegriff und Rohstoffmärkte594
2. Historische Entwicklung595
a) Anfangszeit595
b) Nachkriegszeit596
c) Die Gründung von UNCTAD597
d) Neue Weltwirtschaftsordnung599
3. Rohstoffabkommen innerhalb UNCTAD600
a) Begriff und Mitgliedschaft600
b) Inhalte und Beispiele601
c) Neue EU-Kompetenz602
4. Rohstoffabkommen außerhalb UNCTAD602
III. Perspektiven und Empfehlungen603
1. Mittelfristige Perspektiven603
a) Aufnahme des Prinzips der ständigen Souveränität über Rohstoffe604
b) Aufnahme einer Pflicht zu menschenrechtlichen Mindeststandards605
c) Aufnahme einer Verknüpfung mit dem Investitionsschutzrecht606
2. Langfristige Perspektiven607
a) Rohstoffe aus der Tiefsee607
b) Rohstoffe aus der Arktis608
c) Rohstoffe vom Mond610
IV. Fazit612
IV. Nationales Recht613
Fristversäumnis im Verwaltungsrecht615
I. Fristenregelungen im Dienste des Rechtsfriedens und der Rechtssicherheit615
II. Verjährungsregelungen im Verwaltungsrecht617
III. Uneigentliche Ausschlussfristen im Verwaltungsrecht620
IV. Echte Ausschlussfristen im Verwaltungsrecht625
1. Rechtssicherheit im überwiegenden öffentlichen Interesse627
2. Rechtssicherheit im überwiegenden Interesse Dritter627
a. Materielle Präklusionsvorschriften628
b. Ausschlussfristen bei der Verteilung begrenzter staatlicher Ressourcen630
3. Rechtssicherheit im Interesse der Funktionsfähigkeit der Verwaltung631
4. Durchbrechung von echten Ausschlussfristen nach Treu und Glauben632
a. Teleologische Reduktion von Ausschlussfristen633
b. Fehlverhalten der Behörde633
V. Maßstäbe zur verfassungsrechtlichen Beurteilung von Ausschlussfristen634
1. Ausschlussfristen und Rechtsstaatsprinzip635
2. Ausschlussfristen und das Prinzip der Verhältnismäßigkeit635
3. Ausschlussfristen und Gleichheitssatz gem. Art. 3 Abs. 1 GG637
VI. Fazit638
Der Blankoscheck des Bundesverfassungsgerichts für den gesetzgeberischen Treaty Override ist völkerrechtsunfreundlich640
I. Einleitung640
II. Sachverhalt und Verfahren640
1. DBA-Türkei 1985 und nachfolgende Änderung des EStG640
2. Vorlage des BFH nach Art. 100 Abs. 1 GG641
III. Zum Hintergrund: Bundesverfassungsgerichtliche Oszillation zwischen Reichskonkordat und Bodenreform643
1. Das Konkordats-Urteil von 1957: Grundlegung des „äußeren“ Staatsrechts in der GG-Ära643
a) Inhalt und Historie des Konkordats-Urteils643
b) Die Grundsteine des BVerfG zum „äußeren“ Staatsrecht645
2. Der Alteigentümer-Beschluss von 2004: Ein Mentalitätswandel?646
3. Das völkerrechtsfreundliche Potential des Görgülü-Beschlusses648
IV. Die „Völkerrechtsfreundlichkeit“ des DBA-Beschlusses enttäuscht Völkerrechtsfreunde649
1. Bestätigung der drei Grundsteine des Konkordats-Urteils649
2. Die Geringschätzung des Grundsatzes „pacta sunt servanda“650
3. Ausspielung des Demokratieprinzips gegen den Grundsatz der Völkerrechtsfreundlichkeit: Des Kaisers neue Kleider651
a) Gesetzgeberisches Erfüllungsversprechen und völkerrechtsfreundliche Interpretation des Demokratieprinzips651
b) Irreführende Parenthese zum Rechtsstaatsprinzip652
c) Das unglückliche Erbe des Pershing-Urteils: Die auswärtige Gewalt ist weiterhin Domäne der Exekutive653
d) Steht der freie Treaty Override sogar unter dem Schutz des Art. 79 Abs. 3 GG?655
e) Völkerrechtsbindung als Bestandteil des Demokratiekonzepts von Carlo Schmid655
4. Verharmlosung der im Treaty Override liegenden Völkerrechtsverletzung656
5. Reduktion des Verfassungsgrundsatzes der Völkerrechtsfreundlichkeit auf eine Auslegungshilfe658
a) Die „Auslegungshilfe“ wird durch das BVerfG selbst sogleich missachtet658
b) Dürfen wir uns neuerdings „souverän“ über das Völkerrecht hinwegsetzen?659
c) Entfesselung des Vorbehalts einer nur „kontrollierten Bindung“ im Alteigentümer-Beschluss661
6. Auch das Rechtsstaatsprinzip soll dem Bruch völkerrechtlicher Verträge nicht entgegenstehen662
7. Ein menschenrechtlicher Lichtblick im Schatten des DBA-Beschlusses?663
V. Abweichende Meinung der Richterin König664
VI. Fazit: Die Völkerrechtsfreundlichkeit des GG– ein Abgesang666
Genehmigungsbedürftige Bundesgesetze668
I. Supranationale Beihilfenaufsicht668
II. Genehmigungsvorbehalt – die formelle Seite670
1. Die „rechtstechnischen Voraussetzungen“ der Einhaltung des Durchführungsverbots670
2. Erste Alternative: das Inkrafttreten des Gesetzes hängt von der Erteilung der Genehmigung ab671
3. Zweite Alternative: die Genehmigung wird nach dem Inkrafttreten des Gesetzes erteilt673
4. Dritte Alternative – das Gesetz fällt unter die Gruppenfreistellung677
III. Genehmigungsvorbehalt – Bemerkungen zur materiellen Seite678
Völkerrechtorientiertes intraföderales Recht – Kooperationen der Bundesländer in der rechtstaatlichen Demokratie681
I. Kooperativer Föderalismus: völkerrechtorientiertes nationales Recht681
II. ‚Unter- und Übermaß‘ intraföderaler Kooperation683
III. Die Frage nach der demokratischen Legitimation von Länderkooperationen684
IV. Verantwortungszurechnung – rechtstaatliche Kooperationen im Bundesstaat686
V. Rechtstaatliche, demokratische Länderkooperationen687
Kritische Rechtswissenschaft690
I. Die Rechtswissenschaft auf der Suche nach sich selbst690
II. Eigenheiten der Rechtswissenschaft692
1. Normwissenschaft: Wissenschaftstheoretische Grundprobleme693
a) Die soziale Konstruktion des Materialobjekts: der wissenschaftstheoretische Grundzirkel der Rechtswissenschaft693
b) Der (prinzipiell unbegrenzte) Gegenstandsbereich der Rechtswissenschaft695
c) Der interdisziplinäre Zirkel696
2. Pluralitäten697
a) Pluralität des Gegenstandes697
b) Pluralität der Gegenstandserzeuger698
c) Pluralität der Methoden und Interpreten699
3. Der Machtbezug des Rechts und die Machtaffinität der Rechtswissenschaft699
4. Die existenzielle Dimension des Rechts700
III. Notwendigkeit eines „critical point of view“702
1. Kritik als Rationalitäts- und Machtkontrolle702
2. Kritik als Selbstkontrolle – „Gewaltenteilung“ in der Rechtswissenschaft703
3. Abgrenzungen705
a) Kritische Theorie des Rechts705
b) Kritischer Rationalismus706
c) Critical Legal Studies (CLS)706
4. Bezugspunkte eines „critical point of view“707
IV. Paradigmenkritik708
1. Kritik der Versäulung – Theorie der Intradisziplinarität708
2. Kritik dogmatischer Hypertrophie710
3. Kritik des „Narrativs“712
a) Das Phänomen des „Narrativs“712
b) Materielle Narrative (Beispiel: Selbstbestimmung)713
c) Dogmatische Narrative (Beispiel: Klagebefugnis)714
V. Metaphysik-Kritik715
1. Das Metaphysikproblem der Rechtswissenschaft715
2. Zur Notwendigkeit einer Theorie rechtswissenschaftlicher Begriffsbildung716
3. Zur Problematik von „Großtheorien“718
VI. Fazit720
Die Trias von verfassungsorientierter und verfassungskonformer Auslegung sowie der verfassungskonformen Rechtsfortbildung – Ein Beitrag zu mehr Methodenehrlichkeit beim Streit zwischen den beiden Senaten des BVerfG721
I. Einleitung721
1. Pflicht zur verfassungskonformen Auslegung721
2. Umstrittene Argumentationsfiguren des Verfassungsrechts722
a) Die unpräzise Verwendung der verfassungskonformen Auslegung durch das BVerfG722
b) Das Fachgericht als Verfassungsgericht723
c) Prüfung von Entscheidungen der Fachgerichte – zur Prüfungsintensität des BVerfG („Superrevisionsinstanz“)724
d) Die Dreiteilung von verfassungsorientierter und verfassungskonformer Auslegung sowie Rechtsfortbildung726
II. Die verfassungsorientierte Auslegung726
1. Der Meinungsstreit zur verfassungsorientierten Auslegung726
2. Begriff der verfassungsorientierten Auslegung728
3. Die verfassungsorientierte Auslegung als einfache Abwägungsregel im Zivilrecht729
a) Eigentumsfreiheit des Vermieters v. Rechte des Mieters729
b) Eingriff in Unternehmen versus Meinungsfreiheit730
III. Verfassungskonforme Auslegung732
1. Grundsatzfragen zur verfassungskonformen Auslegung732
a) Die Begrifflichkeit nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts732
b) Vorrang der Verfassung als eigenständige Auslegungsfigur733
2. Verfassungskonforme Auslegung im Zivilrecht734
a) Schutz von Rechtsgütern und des allgemeinen Persönlichkeitsrechts734
b) Abwehr von übermäßigen Freiheitsbeschränkungen735
IV. Verfassungskonforme Rechtsfortbildung736
1. Die widersprüchliche Rechtsprechung des BVerfG736
a) Ablehnung einer verfasssungskonformen Rechtsfortbildung durch das BVerfG736
b) Die verfassungskonforme Rechtsfortbildung als Rechtsfigur737
2. Fallgruppen zulässiger verfassungskonformer Rechtsfortbildung738
a) Teleologische Reduktion738
b) Schutz vor offensichtlichen Grundrechtsverletzungen des Betroffenen739
3. Grenzen der Rechtsfortbildung durch die Verfassung (unzulässige Rechtsfortbildung contra legem)743
a) Grenzen der Rechtsfortbildung im Strafrecht: das Gesetzlichkeitsprinzip743
b) Grundrechtsbeeinträchtigung Dritter als relevante Grenze zulässiger Rechtsfortbildung? – der Streit der Verfassungssenate743
c) Eigene Ansicht zur Rechtsfortbildung contra legem bei schwerer Grundrechtsbeeinträchtigung Dritter745
V. Fazit748
Die deutsche Klimaschutzplanung im Lichte einer internationalen „best practice“ Analyse von Klimaschutzgesetzgebung750
I. Klimaschutzgesetzgebung und Klimaschutzplanung als Herausforderung für nationale Rechtsordnungen751
II. Rechtsnatur und Defizite der gegenwärtigen Klimaschutzplanung753
III. Klimaschutzgesetzgebung der internationalen Staatengemeinschaft – eine „best-practice“-Analyse754
IV. Klimaschutzgesetzgebung der Bundesländer757
V. Notwendigkeit eines Klimaschutzgesetzes des Bundes762
VI. Mögliche Inhalte eines Klimaschutzgesetzes des Bundes764
Die Bindung der Vertreter Bayerns im Bundesrat durch Gesetz. Grundgesetzkonformität und Tragweite des Art. 70 Abs. 4 Satz 2 BV770
I. Problemstellung770
II. Beteiligung der deutschen Bundesländer an der Europäischen Integration773
1. Berührung der Kompetenzen der Länder durch das Unionsrecht773
2. Reaktionen der Länder – Bündelung im Bundesrat774
3. Problem: „Depossedierung“ der Landtage775
4. Reaktion in den Ländern776
III. Rechtliche Bewertung des Art. 70 Abs. 4 Satz 2 BV777
1. Verfassungsrechtlich: Verstoß gegen Art. 51 Abs. 1 Satz 1 GG?777
2. Europarechtlich783
IV. Einbeziehung der Volksgesetzgebung in Bayern785
V. Tragweite des Art. 70 Abs. 4 Satz 2 BV: Übertragung von Hoheitsrechten auf die Europäische Union786
1. Ansatz und Begründung des Volksbegehrens in Sachen CETA786
2. Präzisierung des Begriffs „Übertragung von Hoheitsrechten“ im Sinne des Art. 70 Abs. 4 Satz 2 BV788
VI. Ergebnis790
Die Einführung des Aggressionsverbrechens in das Völkerstrafgesetzbuch792
I. Einführung792
II. Verfassungs- und völkerrechtlicher Rahmen793
III. Die Novelle des Völkerstrafgesetzbuchs796
1. Einführung des Verbrechens der Aggression (§ 13 VStGB)796
a) Verankerung des Verbrechens der Aggression im Völkerstrafgesetzbuch796
b) Aktualisierung des Aggressionsverbrechens798
c) Anwendungsschwelle799
d) Nichtgeltung des Weltrechtsprinzips801
e) Minder schwerer Fall804
f) Führungsdelikt und Handeln nichtstaatlicher Akteure807
2. Diskussion um die Aufhebung des § 80a StGB809
a) Vorschlag der Aufhebung des § 80a StGB im Gesetzentwurf809
b) Partielle Absenkung des Strafrahmens811
c) Strafrechtspolitische Rechtfertigung eines eigenständigen Straftatbestands812
d) Festhalten an § 80a StGB durch den Rechtsausschuss812
IV. Fazit813
Ökonomischer Gedanke in Polen, die Haupttendenzen815
I. Einleitung815
II. Charakter der Etappen816
III. Wissenschaftliche Schulen817
IV. Historische Schule818
V. Polnische Schule in der sozialistischen Ökonomie819
V. Sportrecht823
Die Aktivlegitimation im Berufungsverfahren vor dem CAS825
I. Einleitung825
II. Die Anfechtungsklage nach Art. 75 ZGB826
1. Einführung826
2. Das Berufungsverfahren vor dem CAS als Verfahren nach Art. 75 ZGB?829
III. Die Aktivlegitimation in der CAS-Rechtsprechung832
1. CAS 2005/A/895832
2. CAS 2007/A/1278 & 1279833
3. CAS 2015/A/4151835
IV. Aus der Rechtsprechung abzuleitende Grundsätze – Legitimes Interesse836
1. Wann liegt ein legitimes Interesse vor?836
2. Aktivlegitimation trotz Nichtparteistellung im verbandsinternen Verfahren?839
V. Zusammenfassung841
Vereinsgerichte – eine rechtsvergleichende Untersuchung zum deutschen, österreichischen und schweizerischen Recht842
I. Einleitung842
II. Rechtsgrundlage843
III. Das Mandat des Vereinsgerichts845
1. Die Rechtslage in Deutschland und in der Schweiz845
2. Die Rechtslage in Österreich848
IV. Die Einbindung der Vereinsgerichte in die Vereinsstruktur851
1. Blick in das deutsche Recht852
2. Blick auf das österreichische Recht854
3. Blick auf das schweizerische Recht855
V. Anforderungen an Überparteilichkeit und Unabhängigkeit856
VI. Der Justizgewährungsanspruch859
1. Ausschöpfung des vereinsinternen Rechtswegs860
a) Folgen bei Zuwiderhandlung862
b) Ausnahmen von der Pflicht zur Ausschöpfung des vereinsinternen Rechtswegs863
2. Fristen864
3. Klageart867
VII. Fazit869
Gedanken zur Schiedsgerichtsbarkeit ex aequo et bono872
Ein Vorwort872
I. Einleitung872
1.872
2.873
3.873
4.874
II. Was bedeutet ex aequo et bono?874
1.874
2.875
III. Wirksamkeit von Schiedsvereinbarung und Billigkeitsvereinbarung876
1.876
2.877
3.878
4.878
IV. Die Reichweite des Ermessens des ex aequo et bono-Schiedsrichters878
1. UNCITRAL und ZPO879
2.879
3. Gesetzliche Bestimmungen noindent880
4. Vertragliche Bestimmungen880
5. Handelsbräuche881
6. Zwingendes Recht und Ordre Public881
7. Die maßgebliche Werteordnung882
8.883
9. Fazit883
V. Rechtsbehelf und Vollstreckbarkeit884
VI. (Vermeintliche) Problemfelder bei Schiedsverfahren ex aequo et bono885
1.885
2.885
3.886
VII. Weitere Beschleunigungseffekte886
1.886
2.887
Es bleibt abzuwarten, ob Schiedsverfahren ex aequo et bono einen Platz in der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit finden wird.888
VIII. Warum sollten Parteien im internationalen Handelsverkehr zur Streitschlichtung ex aequo et bono wählen?888
1.888
2.888
3.889
4.889
Ein Schlusswort889
Spectator and Other Supporter-Induced Violence: Albanian and Serbian Football Before the Court of Arbitration for Sport891
I. Introduction: The Problem of Violence892
II. The European Conventions on Spectator Violence (1985) and Safety, Security and Service (2016)894
III. The CAS Cases Arising Out of the 2014 Qualifying Match Between Albania and Serbia for the 2016 European Championships898
A. Albania v. Serbia898
B. The UEFA Proceedings899
C. The CAS Awards900
D. The Key Issues903
1. The Attribution of Fan Behavior904
2. The Evidence of Violence905
IV. Conclusion906
Die Verbandsgerichte stärken!908
I. Einleitung908
II. Verbandsgerichte als «unechte Schiedsgerichte»910
III. Unabhängige Verbandsgerichte?914
IV. Entscheidungen von Verbandsgerichten vor dem CAS916
V. Respektierung des Urteils des Verbandsgerichtes durch den CAS920
VI. Bindung des CAS an Verbandsentscheidungen?923
VII. Konsequenzen für die Sportverbände und ihre Gerichtsbarkeit925
Die Stellung des Sports in der modernen Verfassungsordnung unseres Sozial- und Kulturstaates928
I. Grundrechtlicher Schutz des Sportes928
1. Der Sport als verfassungsrechtlich geschütztes Rechtsgut928
2. Die individuelle sportliche Betätigung als Ausübung des Grundrechts der freien Entfaltung der Persönlichkeit und des Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit930
3. Der Schutz der sportlichen Betätigung in Sportvereinen und des Sportverbandswesens durch das Grundrecht der Vereinigungsfreiheit935
4. Der grundrechtlich gewährleistete Schutz des Eigentums937
5. Rechtliche Besonderheiten des Berufssportes939
II. Sport und Staatszielbestimmungen942
1. Die Verankerung des Sportes in den Staatszielbestimmungen942
2. Die Verbindung von Sport und Sozialstaat943
3. Der Sport als Element der Kultur945
4. Die Verbindung von Sport und Demokratie946
5. Die Funktion des Sportes im Beitrag zur Friedenswahrung und Völkerverständigung948
III. Gesetzliche Regelungen und gerichtliche Entscheidungen950
1. Fehlender Bedarf für gesetzliche Regelungen950
2. Begrenzung gerichtlicher Nachprüfbarkeit952
Veröffentlichungen Christoph Vedder955
Selbständige Schriften, Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge zu Sammelwerken955
Textbücher, Fallsammlungen, Fallbearbeitungen und -besprechungen960
Buchbesprechungen961
Kleine Beiträge961
Mitherausgeberschaften961
Interviews in Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen962

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