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E-Book

Reich werden mit Familienunternehmen

So finden Sie die besten Renditeperlen an der Börse

AutorBeate Sander
VerlagFinanzBuch Verlag
Erscheinungsjahr2018
Seitenanzahl304 Seiten
ISBN9783960922193
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis24,99 EUR
Familienunternehmen sind nicht nur das Herz des deutschen Mittelstands, sondern wirtschaften nachhaltig und sind die Wachstumstreiber in den Zukunftsmärkten. Davon profitieren auch Aktienanleger, denn Familien-Unternehmen liegen bei Kursentwicklung und Dividenden ganz weit vorn. Börsenexpertin Beate Sander zeigt, wie Anleger die besten Branchen und Familienfirmen für das eigene Depot finden und wie sie ganz konkret Beträge von 5000 - 50.000 Euro investieren können. Neben einer Reihe von Musterdepots, die den Einstieg auch für Börsenanfänger leicht machen, beinhaltet das Buch auch ein ausführliches Lexikon mit den wichtigsten Fachbegriffen und eine detaillierte Analyse vieler wichtiger Familienfirmen aus den deutschen Aktienidizes.

Beate Sander ist durch ihre langjährige Erfahrung im deutschsprachigen Raum als Kommentatorin, Moderatorin und Interviewpartnerin gefragt. Mag die Materie noch so kompliziert sein, Beate Sanders Markenzeichen ist es, spannend, anschaulich, leichtverständlich und praxisbezogen zu schreiben und zu sprechen. Für 'bild.de' schreibt sie regelmäßig eine vielbeachtete Kolumne.

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Leseprobe

Vorwort


Liebe Leserinnen und Leser, eine wichtige aktuelle Information!

Kurz vor dem Buchdruck am 09. Juli 2018 ist zu erfahren, dass sich die deutschen Indizes bis September stark verändern. Da bleibt mir in diesen wenigen Wochen nichts anderes übrig, als aus bisherigen Informationen eine kleine Vorausschau zu wagen, was Sie erwartet, worauf zu achten und welche Chancen es zu nutzen gilt.

Die deutsche Börsenlandschaft verändert sich bis Sept. 2018 bei DAX, TecDAX (Doppelnotiz), MDAX, SDAX (Aufstockung)

Warum lohnt es sich zu wissen, was die Deutsche Börse AG bis September neu gestaltet und welche Folgen dies auch für Sie hat? Geändert wird das Regelwerk für deutsche Indizes. Viel Arbeit kommt auf ETFs zu, die ja ein Börsenbarometer exakt abbilden müssen. Tüchtige flexible Aktien- und Mischfonds sollten ihre Chancen nutzen. Sie selbst als Privatanleger können der große Nutznießer sein. Mehrheitlich wird die Neuregelung begrüßt.

Was geschieht im DAX mit weiterhin 30 Titeln? Die einzige Änderung beim DAX bedeutet, dass die dort gelisteten Technologiewerte – nämlich Infineon, SAP, Siemens und evtl. auch die Dt. Telekom – zusätzlich im TecDAX gelistet werden können. In den USA geschieht dies schon lange. Sie finden beispielsweise Apple und Microsoft im Dow Jones wie auch im Nasdaq 100. Dies führt dazu, dass die passiv gemanagten TecDAX-ETFs, die ja den Index möglichst genau nachbilden, Aktien von Infineon, SAP, Siemens und Dt. Telekom kaufen müssen. Dies ist gut für Umsatz und Kursgewinn. Auch die aktiv gemanagten TecDAX-Aktienfonds werden auf die drei großen DAX-Titel kaum verzichten, selbst wenn bei der Zusammensetzung ihres Portfolios viel Freiraum besteht. SAP ist ein Familienunternehmen.

Was passiert im TecDAX, wenn 3 bis 4 DAX-Werte dazustoßen? Der Technologie-Index wird attraktiver durch die DAX-Titel Infineon, SAP, Siemens und Dt. Telecom, zumal die schwächsten Titel den TecDAX mit weiterhin 30 Werten verlassen müssen. Hier kommt es auf Börsenwert und Streubesitz an. Fest steht als Aufsteiger Siemens Healthineers und als Absteiger der Neuling Aumann. Vermutlich wandern Qiagen und Wirecard in den MDAX, Jenoptik in den SDAX.

Wie wirkt sich im MDAX der mittelgroßen Werte, Mid Caps genannt, ein Aufstocken auf 60 Titel aus? Der MDAX bekommt ein völlig neues Gesicht. Einerseits dürfen sich die großen TecDAX-Titel Hoffnung auf eine Doppelnotiz im begehrten MDAX machen. Zum anderen zieht die Spitzengruppe vom SDAX in das Mid Cap-Börsenbarometer ein. Neue MDAX-Mitglieder sind vom SDAX der Familienkonzern Delivery HERO, die Sportartikelfirma PUMA und Scout24.

Werfen wir im TecDAX einen Blick auf die Marktkapitalisierung. Bei der Neugestaltung entscheiden Börsenwert im Streubesitz (Free Float) und Umsatz. Freilich kann sich da noch einiges ändern. Denken wir an die 1., 2. und 3. Fußballbundesliga. Erst ganz zum Schluss standen die Teilnehmer an den Europa-Wettbewerben, den Relegationsspielen und die Absteiger als Kellerkinder der Liga fest.

Folgende TecDAX-Perlen dürften von einer Doppelnotiz träumen: 1&1 Drillisch, Sartorius, Telefónica Deutschland, United Internet. Ziemlich sicher: Wirecard, Qiagen, Bechtle, Carl Zeiss Meditec und Nemetschek. Ein Zweifach-Listing bringt Vorteile und sorgt sicherlich für Kursaufschwung.

Der bislang aus 50 Titeln bestehende MDAX wird auf 60 Werte aufgestockt. Neben den größten TecDAX-Werten dürften auch führende SDAX-Unternehmen in den Mid Cap-Index einziehen. An Anwärtern mangelt es nicht. Neben den Aufsteigern Delivery HERO, PUMA und SCOUT24 zählen zu den Favoriten DMG Mori Seiki, Grenke, Hapag-Lloyd, Rational und SIXT.

Die passiv gemanagten MDAX-ETFs müssen die Neulinge aufnehmen. Die aktiv gemanagten Aktienfonds werden dies vermutlich gern tun. Ein MDAX, der die großen Zukunftsmärkte mit Industrie 4.0, Internet der Dinge, digitalisierter und vernetzter Welt, Künstlicher Intelligenz mit Robotik abdeckt, wird für institutionelle Anleger als auch kompetente Privatanleger noch begehrenswerter sein. Schon ohne die wichtige Technologie-Zukunftsspritze hat sich der MDAX in 20 Jahren mehr als doppelt so gut wie der Leitindex DAX entwickelt. Absteiger sind Alstria, Krones und STADA. Erwischen wird es im September wohl auch Ceconomy. Blutauffrischung kommt vom TecDAX durch die nun mögliche Doppelnotiz.

Der bisher aus 50 klassischen Unternehmen bestehende SDAX mit kleineren Small Cap-Titeln umfasst künftig 70 Werte. Gehen wir davon aus, dass einige SDAX-Titel als Aufsteiger in den MDAX überwechseln, kommen hier mehr als 20 Neulinge hinzu. Umgekehrt stoßen die MDAX-Absteiger Krones und Alstria sowie die beiden Börsenneulinge DWS KGaA und Hello Fresh hinzu. Vorausgesetzt wird der Prime Standard. Der Auto-Maschinenbauer Aumann wandert als TecDAX-Absteiger in den SDAX. Jenoptik ergeht dies ebenso. Bechtle und Carl Zeiss Meditec vom TecDAX werden mit Doppelnotiz den SDAX bereichern.

Beim SDAX ist so viel im Fluss, dass es völlig unmöglich ist, hier klare Aufsteiger vom Prime Standard ausfindig zu machen. Meine Favoriten stellen lediglich ein Schattenkabinett für den Auswahlprozess dar.

Zu lösen ist folgendes Problem: Wie sollten Sie mit den vermutlichen Aufsteigern in den SDAX, den Wechselkandidaten vom SDAX in den MDAX und dem Doppel-Listing von TecDAX-Titeln in den MDAX oder SDAX umgehen? Frühzeitiger Einstieg bereits im Vorfeld, besser abwarten oder Finger weg?

Es lohnt sich, die Favoriten dieser Veränderungen ins Depot zu nehmen bei Kursschwäche, fundamental überzeugenden Finanzzahlen wie KGV, Ergebnis je Aktie und Kursentwicklung im Mehrjahresvergleich, Dividendenrendite und Höhe der Eigenkapitalquote. Seien Sie mutig! Beobachten Sie Märkte und Börsentrends aufmerksam! Kapitalerhalt ist zu wenig. Im Mehrjahresvergleich wollen Sie Erträge erwirtschaften, vor allem mit Familienfirmen.

Zu meinen 10 größten Favoriten zählen Amadeus Fire, Basler, BayWa, BB Biotech, Buwog, Ferratum, MBB SE, Stratec und Varta. In die zweite Gruppe mit 10 Titeln reihe ich ein: Atoss Software, Bauer, Dr. Hoenle, Gesco, MLP, Nexus, OHB, Secunet, Sixt Leasing und TUI. Ich bin gespannt, wie viele Treffer von meiner Auswahl die endgültige SDAX-Zusammensetzung bringt.

Rückkehr zum ursprünglichen Vorwort von Ende 2017

Gerade wird der Spätherbst 2017 eingeläutet. Beim Blick auf den September überrascht das Börsengeschehen. Gewöhnlich ist im Jahrzehnte-Vergleich der September der schlechteste Börsenmonat. Es folgt der August und mitunter auch der Mai, der aber viel von seinem Schrecken verloren hat. Der „goldene Oktober“ kann diesen Namen verdienen und eine Jahresendrallye eröffnen, aber auch nach mehrjährigem Bullenmarkt ein Crashszenario einleiten. Immerhin ereigneten sich die gefährlichsten Aktienabstürze im Oktober: ganz schlimm 1929, aber auch 2008.

Seit Jahren verkünden Untergangspropheten einen neuerlichen Crash und empfehlen, das Depot mit Derivaten abzusichern bzw. alle Aktien zu verkaufen. Wer diese fragwürdigen Tipps befolgte, wird sich ärgern über weiter steigende Kurse. Wer Jahr für Jahr die hohen Gebühren für Absicherungsstrategien bezahlt, bei dem kommt ebenfalls keine Freude auf. Wer gar nicht am Kapitalmarkt investiert, sondern dem Sparbuch die Treue hält, vernichtet schleichend sein Kapital. Der Hauptgrund ist die Niedrig-Zinspolitik, die noch eine Weile anhalten wird.

Das größte Risiko ist heute, überhaupt kein Risiko eingehen zu wollen. Umgekehrt: Der Mutige und Tüchtige verdient das Glück. Wer reich sein, mit klugem Vermögensaufbau Millionär werden und seinen Ruhestand finanziell frei und unabhängig erleben will, muss aktiv handeln. Jeder Anleger, der bislang breit gestreut mindestens 14 Jahre in Aktien investierte, erzielte je nach Glück, Einstiegszeitraum und Können pro Jahr umgerechnet zwischen 5 % und 11 % Rendite. Damit lässt sich leben. Der Millionärstraum scheint nicht mehr unendlich weit entfernt.

Es stellt sich die Frage: Welche Aktien, ETFs und Aktienfonds wähle ich aus? Macht das „Heimatliebedepot DAX“ Sinn? Freilich gehört der DAX dazu. Aber der deutsche Mittelstand mit MDAX, TecDAX, SDAX, DAXplus Family und GEX dominiert. Hier schreiben die börsennotierten Familienfirmen Erfolgsgeschichten. Schaue ich mir die...

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