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Reichspräsident Ebert und die Regierungsbildungen 1919-1925

AutorLion Jeutter
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2004
Seitenanzahl64 Seiten
ISBN9783638274654
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 2,0, Universität Stuttgart (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte der Weimarer Republik ist hinsichtlich ihrer politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Prozesse vielseitig und facettenreich. Viele dieser Prozesse werden nur verständlich, wenn man sich die historische Ausgangslage am Ende des Ersten Weltkrieges mit all ihren Umständen, Folgen und auch Forderungen von Seiten der Alliierten vergegenwärtigt. Kaum eine Zäsur in der deutschen Geschichte war mit soviel Neuerungen, Wandlungen und Herausforderungen verbunden, wie die nach dem Ersten Weltkrieg. Eine der einschneidensten Veränderungen war die mit der Weimarer Reichsverfassung etablierte und für Deutschland völlig neuartige Regierungsform der parlamentarischen Demokratie, welche das konstitutionelle System des Kaiserreiches ablöste. Die Einführung dieses politischen Systems implizierte auch die Institutionalisierung eines neuen Staatsoberhauptes - der Reichspräsident ersetzte nunmehr in dieser Rolle den Kaiser, welcher in der konstitutionellen Monarchie dieses Amt inne hatte. Das Interesse der vorliegenden Arbeit richtet sich auf einen konkreten Aspekt der Amtsführung des ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert, auf seine Rolle bei den Regierungsbildungen während seiner Amtszeit zwischen 1919 und 1925. Anhand der Regierungsbildungen in den Jahren 1919-1925 soll aufgezeigt werden, wie Ebert die in der Weimarer Verfassung festgelegten Kompetenzen des Reichspräsidentenamtes nutzen konnte bzw. welche Handlungsspielräume ihm offen standen. Die vorliegende Arbeit beschränkt sich jedoch auf die Darstellung, Erklärung und Analyse der Einwirkungsmöglichkeiten und Einflussnahme von Friedrich Ebert auf die Regierungs- und Kabinettsbildungen in den Jahren seiner Amtszeit. Unberücksichtigt bleiben die darüber hinausgehenden Einfluss- und Gestaltungskompetenzen auf andere politische Prozesse bzw. auf die Amtsführung und Arbeit der Kabinette im Allgemeinen. Um ein grundlegendes Verständnis der Einflussnahme Friedrich Eberts auf die Kabinettsbildungen zu erlangen, sind einige wesentliche Vorkenntnisse erforderlich.

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