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E-Book

Reiki - Der zweite Grad

Die Zukunft liegt in Dir

AutorEckart Warnecke
Verlagtao.de
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl212 Seiten
ISBN9783960512769
FormatePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis6,99 EUR
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Bestsellers 'Reiki-Der zweite Grad'. 20 Jahre nach dem ersten Erscheinen hat Eckart Warnecke hier in dieser Neuerscheinung nicht nur die Ursprungsausgabe komplett überarbeitet und aktualisiert, sondern durch mehrere neue Kapitel erweitert. So hat er den speziellen Kapiteln über die Techniken und Anwendungen des zweiten Grades ein umfangreiches Kapitel vorangestellt: 'Die Grundlagen für wirkliche Heilung'. Hier stellt er wesentliche Ansätze aus dem hinduistisch-buddhistischen Themenkreis als Basis für die spätere Arbeit voran. Hinzu kommen aus aktuellen Anlässen Kapitel zu Themen wie 'Reiki mit Kindern', 'Burn-out behandeln und verhindern' oder auch 'Die Angst vor Vergänglichkeit und Tod überwinden'. Der Autor lebt und arbeitet in der Lüneburger Heide, wo er in seinem Zeit-für-Dich Zentrum Reiki-Einweihungen und Vertiefungs-Kurse, sowie Meditation und Psychotherapie anbietet- Lesenswert sind auch seine mahnenden Worte in Richtung anderer Reiki-Lehrer und Kollegen, sowie eine Darstellung des von ihm entwickelten 'Kompletten Reiki-Systems der 9 Stufen'. Hier führt er den westlichen und den östlichen Reiki-Weg zu einer gelungenen Symbiose zusammen. Insofern versteht sich dieses Buch nicht in erster Linie als Datenvermittlung sondern eher als Anleitungsbuch zur Selbsthilfe

Eckart Warnecke lebt in der Lüneburger Heide und arbeitet als niedergelassener Psychotherapeut in eigener Praxis. Hier bietet er neben Psychotherapie auch Kurse für Reiki, Mentales Training, Meditation und Ehe-Beratung an. Gemeinsam mit seiner Frau hat er vier erwachsene Kinder. Vor seinem Buch "Reiki - Der zweite Grad" erschien bereits "Reiki in der Schwangerschaft", wozu seine Frau die Idee hatte. Am schnellsten ausverkauft war sein "Praxisbuch des Magischen Wohnens", das farbigste Buch stellt "Feng Shui für Partnerschaft und Liebe" dar. In seinem Buch "Wenn alles ganz anders kommt" beschreibt er Geschichten aus dem Alltag mit Kindern. Zu seinen Hobbys gehören Wandern, Sport, Dixieland-Musik und natürlich das Verfassen von Texten und Büchern. Außerdem engagiert er sich seit Jahrzehnten in der Anti-Atom-Bewegung.

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Leseprobe

2. Kapitel


Der zweite Grad: „Was erwartet dich?“


Die Zeit ist reif…


Der Besuch eines Reiki-1-Seminars löst bei der überwiegenden Zahl der Teilnehmer unübersehbare Veränderungen in Bezug auf deren Weltanschauungen, Geschmacksempfinden, Umgang mit anderen wie auch mit der eigenen Person, in Bezug auf farbliche Vorlieben oder auch alte Verhaltensmuster aus. Manche entwickeln im Anschluss an die Reiki-Einweihungen erstmals in Ihrem Leben ein Gefühl zu sich selbst, indem sie spüren, sich mit Hilfe von Reiki selbst Liebe schenken zu können, andere hingegen entdecken ihr Mitgefühl und finden Gefallen an der Behandlung zum Teil wildfremder Menschen. Ein weiterer Teil ist einfach dankbar für die wundersame Kraft in den Händen, mit der man von nun an lebenslang verbunden ist, oder man ist auch nur froh, den Schritt hin zu einem Seminar gewagt zu haben, von dem so viel Nähe und Wärme ausging. Aber manche stehen am Tag danach auch völlig leer da und fragen sich, was sie jetzt wirklich erlernt haben – und da konnte man nur sagen: “Weiter, geh‘ weiter, aber immer nur in kleinen Schritten!”

Ganz selten kommt es vor, dass einzelne Teilnehmer ihr Leben völlig unbeeinflusst weiter wie bisher gestalten. Und selbst diejenigen, die von sich annehmen, der erste Grad sei an ihnen völlig spurlos vorüber gegangen, merken oft erst nach einem halben Jahr, wie viel sich um sie herum ganz unbemerkt verändert, harmonisiert oder zum Positiven gewendet hat. Aus allen diesen Gründen heraus betrachtet ist es sinnvoll, nach dem ersten Grad erst einmal eine gewisse Zeit verstreichen zu lassen, ehe du dich dem Wunsch zuwendest, nun auch den zweiten machen zu wollen. Auch aus einem weiteren Grund heraus wäre es schade, würdest du beide Grade unmittelbar nacheinander absolvieren, denn du brächtest dich dadurch mit Sicherheit um die Erfahrung zweier wesentlich voneinander abweichender innerer Erkenntnisprozesse. Und damit würdest du dir eine ganz wichtige Möglichkeit nehmen, einiges mehr über dich selbst zu erfahren.

Und doch gibt es etliche Reiki-Lehrer, die ihre Schüler an nur einem Wochenende in beide Grade einweihen. Persönlich halte ich nichts davon. Ich meine, es dauert eine Weile, bis die Zeit reif ist, um den zweiten Schritt zu beginnen. Und da schadet es nichts, wenn der eine oder andere ein bisschen mehr Geduld aufbringen muss, als ihm das zurzeit angebracht erscheint. Mit Sicherheit wird er hinterher genauso darüber denken, selbst wenn ihm anfangs alles viel zu lange erschien.

Wer von uns kennt sie nicht, die Skepsis, die Tendenz, alles kritisch zu hinterfragen und nichts vorbehaltlos anzunehmen? Mir als einem Menschen, der durch etliche Jahre einer wissenschaftlichen Ausbildung geprägt, mit Reiki in Kontakt kam, erschienen die Erfahrungen, die ich mit dem ersten Grad machen konnte, noch einigermaßen erklärbar: Spürte ich doch irgendwann bei jeder Behandlung allein schon durch den Körperkontakt ein gewisses Maß an Wärme, aber hätte ich nicht vielleicht allein schon durch die Berührung, die Zuwendung und die Zeit vertrauter Ruhe auch ohne jemals in die Reiki-Kraft eingeweiht worden zu sein, die Erfolge meiner ersten “Behandlungen” erreicht, die ich anderen zukommen ließ? War für diese “sogenannten Effekte” wirklich so etwas verantwortlich wie die geheimnisvolle Reiki-Energie, in die ich mich hatte einweihen lassen, ohne mich großartig vorher darüber informiert zu haben?

Nun, diese Fragen ließen sich allesamt nicht mehr klären, denn nun war ich eingeweiht und damit Zeit meines Lebens mit der universellen Lebensenergie verbunden. Aber was würde es wohl erst mit mir machen, sollten die Möglichkeiten, die der zweite Grad verspricht, ebenfalls bei mir funktionierten? Müsste ich dann nicht alle Meinungen und vorgefassten Glaubenssätze über Bord werfen, die sich in mir über die Jahre angesammelt hatten? Und wer hätte dann wirklich recht? Die Wissenschaftler, die nur das zulassen möchten, was sie auch messen oder beweisen können oder auch diejenigen, die immer wieder behaupten, es gäbe noch einen Bereich, der jenseits jeder Rationalität liegt?

Worauf du dich in Bezug auf den zweiten Grad einstellen solltest, ist ein völlig neues Bild dessen, was du bisher über die Reiki-Energiearbeit wusstest. Es wird für dich darauf ankommen, Dinge mit deinem eigenen Bewusstsein einschließlich deiner Hände zu bewirken, die eigentlich bisher immer als unmöglich galten. Allein schon der Umstand, sich auf diese neue Dimension innerlich gut vorzubereiten, macht es angebracht, den Schritt nicht voreilig zu vollziehen. Auch wird hinzukommen, dass du dir bewusst machen solltest, dass nun mit dem Handwerkszeug des zweiten Grades ein deutlich höheres Maß an moralischer Verantwortung von dir erwartet wird, welches zu viel Heilungs- oder Sendungsbewusstsein unangebracht erscheinen lässt. So gesehen kommt es darauf an, dich erst einmal gut dazu zu befragen, warum du nun den zweiten Grad machen möchtest.

Bist du in der Lage, ganz einfach und neutral für dich darauf zu antworten, du möchtest ihn jetzt machen, um noch effektiver mit Reiki zu arbeiten, dann ist das in Ordnung. Wird dir jedoch bewusst, dass du einfach aus Sensationslust oder deshalb, um anderen ein Stück voraus zu sein, dich für das neue Seminar anzumelden gedenkst, dann erteile dir selbst ein “Stopp”, denn sonst würdest du dir womöglich etwas aneignen, mit dem du noch nicht verantwortungsbewusst genug umgehen kannst. Zwinge dich lieber, noch etwas zu warten und deine Beweggründe noch mal zu überprüfen, anstatt den Wünschen deines stark drängenden Egos nachzugeben.

Darüber, wie viel Zeit zwischen dem ersten und zweiten Grad verstreichen sollte, existieren höchst unterschiedliche Meinungen. Der Großteil der Reiki-Lehrer empfiehlt, etwa ein gutes halbes Jahr zu warten. Manche halten diesen Zeitraum für zu lang und schlagen deutlich weniger vor (z.B. nur drei Wochen), anderen hingegen ist selbst das halbe Jahr noch zu kurz, so dass sie mindestens ein Dreivierteljahr bei zusätzlichem Besuch ihrer Reiki-Abende mit Fortbildung und Übung als Pause zwischendurch verlangen.

Meine Meinung dazu sieht so aus, dass die Entscheidung in erster Linie von innen kommen sollte. Ich appelliere in der überwiegenden Zahl der Fälle an die innere Führung in jedem Reiki-Schüler und bevorzuge eine Haltung, die dem anderen ein sehr hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit zubilligt. Ganz selten einmal gebe ich einen Ratschlag. Wann die Zeit reif ist, das spürt jeder in sich selbst noch am ehesten.

 

Reiki als Stufenweg zur Entfaltung der Persönlichkeit


So wie ich das Usui-System der Reiki-Heilung verstehe und lehre, ist es weniger eine Naturheilmethode, die ständig spektakuläre Heilungen produziert (obwohl auch das immer wieder in der Praxis vorkommt), sondern eher ein Weg, der in Richtung Ganzheit, Vervollkommnung und Harmonie deutet. Es ist ein geistig-spiritueller Weg, der uns in unserer westlichen und vom Verstand dominierten Welt zum wahren Selbst führen kann und uns den Sinn des Lebens finden hilft. In der Verbindung dieser östlichen Lehre mit den modernen Bewusstseinstechniken des „Mentalen Trainings“ liegt dabei unsere große Chance, wieder mehr und mehr zu Partnern von Natur und Schöpfung zu werden.

Ohne dies immer unbedingt zu wollen, geraten wir im Verlauf eines Lebens viele Male in Situationen, die uns eine neue Richtung andeuten wollen. Hierbei denke ich nicht unbedingt an die weltweite Umweltkrise, auf die wir immer mehr zusteuern, sondern vielmehr an Momente, in denen uns blitzschnell eine Entscheidung abverlangt wird; aber auch an Zeiten des Wohnorts- oder Arbeitsplatzwechsels, an Krankheiten, den Beginn einer Beziehung oder an einen Todesfall. Vor uns tun sich symbolisch gesehen immer wieder Lebensweichen auf, die uns zwingen, uns für die eine oder andere Richtung zu entscheiden. Und je nachdem, wie wir uns an solchen Weichen verhalten, steuern wir auf unserem Lebensweg mehr in stürmisches oder mehr in harmonisches Gewässer.

Ganz ähnlich verhält es sich auch mit dem Reiki-Weg. Dieser ist so aufgebaut, dass er eine Reihe von einzelnen Schritten enthält, die je nach eigenem Tempo schneller oder langsamer durchlaufen werden können. Sicher ist dabei nur eines – der Reiki-Schüler verbindet sich Schritt für Schritt mehr mit der Reiki-Kraft und erlaubt ihr dadurch, langsam zu einem festen Bestandteil seines Lebens zu werden.

Wenn sich heute jemand dazu entschließt, Reiki kennenlernen zu wollen, dann steht oft am Anfang dieses neuen Weges eine gewisse Unzufriedenheit über den Verlauf des bisherigen Lebens; so zum Beispiel das Gefühl, es müsse noch mehr geben, als das, was bisher in unserem Leben erlebt haben. Bildlich gesprochen stehen wir dabei vor einer Weiche, die uns die Möglichkeit bietet, unser Leben so wie bisher weiterzuführen oder aber abzubiegen auf ein neues Gleis, von dem wir noch nicht so recht wissen, wohin dieses überhaupt führen wird.

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