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E-Book

Reiner Wein

Eingeschenkt vom 'Weinheiligen'

AutorThomas Hertlein
Verlagriva Verlag
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl176 Seiten
ISBN9783959714846
FormatePUB
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis14,99 EUR
Der Guide für mehr Spaß im Glas 'Weine sind wie Katzen. Die lassen sich nicht immer sofort streicheln.' Geht es um Wein, wird es gern mal abgehoben. Nicht bei Thomas 'Der Weinheilige' Hertlein. Der ehemalige Besitzer des legendären Münchner Lokals Die Blaue Donau und ausgezeichnete Weinkenner ist ein Freund der klaren Worte. So auch in diesem Buch, in dem er unverkrampft und pointiert Grundwissen vermittelt und erklärt, wie man Wein richtig behandelt, seinen eigenen Geschmack entwickelt und einen richtig geilen Tropfen erkennt. Mit seiner ansteckenden Leidenschaft und seinem konsequent eigenen Zugang zum Thema Wein gilt Hertlein zu Recht als Jamie Oliver der Weinszene. Ob uralter Bordeaux, eleganter Pinot Noir oder frischer Veltliner - wer mit dem 'Weinheiligen' trinkt, lernt Wein von einer ganz neuen Seite kennen. Und hat zudem eine Menge Spaß!

Thomas Hertlein, 1972 in Niederbayern geboren, arbeitete in den Münchner Restaurants Lenbach und Rincon und machte sich u. a. als lebendes Weinlexikon des Last Supper einen Namen. Von 2008 bis 2014 führte er Die blaue Donau, die nicht nur wegen ihres exzellenten Essens, sondern auch wegen der besten Weinkarte der Stadt Kultstatus genoss. In seiner 2013 gestarteten YouTube-Videokolumne 'Der Weinheilige', die von Kritikern wie Kennern gleichermaßen gefeiert wird, erzählt in er auf humorvolle und angenehm entspannte Art über Wein und alles, was damit zu tun hat.

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Leseprobe

Warum ich Wein trinke. Meine Weinphilosophie


In meinem Weinleben hatte ich zwei Erleuchtungen. Die erste kam mir, als ich gemeinsam mit meinem Lehrmeister im Hotel meinen ersten großen Bordeaux trank. Einen 82er Comtesse. Da habe ich das Weinding zum ersten Mal so richtig verstanden. Ich hatte endlich das gefunden, wonach wir alle im Leben suchen: den perfekten Moment. Den wollte ich fortan immer wieder haben. So fing ich an, große Weine zu trinken, und lernte dabei eine Menge über Wein, und noch mehr über mich selbst.

»Warum ich Wein trinke?
Weil er mir guttut!«

 

Die Beziehung zwischen dem Wein und mir war nicht immer einfach. Wie jedes Paar wurden wir in den mittlerweile 20 Jahren, die wir zusammen sind, auf einige harte Proben gestellt. Wir diskutierten, stritten, schmollten miteinander und standen manchmal sogar kurz vor der Trennung. Besonders schwierig war die Zeit, in der ich ständig mehr wollte. Noch einen 100-Punkte-Wein. Noch einen großen alten Bordeaux. Und noch einen Champagner. Ich war ständig auf der Suche nach dem noch besseren Wein. Ich wollte und brauchte den nächsten Kick. In dieser Zeit habe ich den Wein regelrecht gejagt. Und beinahe hätte ich ihn verjagt. Dabei war ich damals ganz oben. Der Falstaff hatte den Weinkeller der »Blauen Donau«, mein Lokal damals in München, mit 20 von 20 möglichen Punkten ausgezeichnet. Mehr ging nicht. Und dennoch fehlte mir etwas. Ich, der erfahrene Weinjäger, machte für meinen Geschmack nur noch viel zu selten Beute. Immer öfter war ich enttäuscht, wenn ein 100-Punkte-Wein nicht hielt, was ich mir von ihm versprochen hatte. Das Glücksgefühl, der perfekte Moment, nach dem ich suchte, stellte sich kaum mehr ein. Warum war das so? Statt den Wein zu genießen, analysierte und sezierte ich ihn nur noch. Es war wie bei einem Bild, das man so lange betrachtet, bis einem alles vor den Augen verschwimmt und man gar nichts mehr sieht. Ich habe damals gemerkt, dass ich mit meinem Verhalten drauf und dran war, mich und meine Leidenschaft für Wein kaputtzumachen. Wenn ich den Spaß am Wein nicht verlieren wollte, musste ich etwas ändern. Und genau das tat ich. Ich vollzog einen kompletten Reboot. Ich schloss die »Donau«, ging auf Reisen und stellte meine Beziehung zum Wein vom Kopf auf die Füße. In dieser Zeit hatte ich eine ganz bestimmte Frage ständig im Kopf: Warum trinke ich überhaupt Wein? Warum habe ich damals angefangen, Wein zu trinken? Obwohl ich ihn als junger Mann nicht leiden konnte.

1988 war ich ein biertrinkender Punk, der seine Kochausbildung im Hotel machte. Das war, als die Sache mit dem Wein in Deutschland eigentlich erst so richtig losging. Ich fand Wein damals schrecklich, weil ich die meisten Sommeliers und ihr Gehabe schrecklich fand. Ihr seid scheiße, also ist Wein auch scheiße, dachte ich mir. Was mich an den Sommeliers so störte? Dass sie den ganzen Tag über nichts anderes redeten als über Wein. Sie sprachen über Weinbewertungen und darüber, wie viele Punkte ein Wein bekommen hatte, über Lagen und Terroirs. Ich verstand nur Bahnhof. Und ich glaube, den meisten Gästen ging es genauso. Die ließen sich vom Sommelier eine Geschichte erzählen, die sie nicht kapierten, und tranken dann Wein, bei dem sie sich gar nicht mehr trauten zu sagen, dass er ihnen nicht schmeckte. Schließlich hatte der Sommelier ja gerade erzählt, wie toll dieser Wein jetzt sei. Für mich war das Verarsche (und ist es nach wie vor, denn in den meisten Lokalen, selbst in richtig guten, werden die Gäste noch immer so behandelt). Wein war für diese Sommeliers nur eine Show.

Das, was Wein wirklich ausmacht, was ihn so besonders macht, das konnten diese Sommeliers nicht rüberbringen. Und so blieb Wein für mich ein Hassprodukt.

»Wein ist für mich eine gute Zeit zu haben. Was gibt es besseres, als an einem Abend mit Freunden und einer guten Flasche zusammen­zusitzen?«

 

Doch dann kam der Moment, der alles änderte. Eines Tages saß ich in einer Pizzeria irgendwo in Bayern. Mit einer Frau. Die wollte ich beeindrucken. Also bestellte ich einen richtig teuren Wein, einen Brunello. Die klassische Angebernummer. Ich erinnere mich noch genau daran, denn während ich den Brunello trank, dachte ich zum ersten Mal:

Mmmh, eigentlich schmeckt der geil.

Ich war verliebt. Drei oder vier Jahre lang trank ich nichts anderes als Brunello. Ich war auf den Geschmack gekommen. Andere Rotweine kamen hinzu. Tignanellos, Amarones, Chiantis … Später trank ich auch Weißweine und Champagner. Aber mit diesem einen Brunello fing alles an. Die Frau von damals gibt es schon längst nicht mehr, doch meine Leidenschaft für Wein ist geblieben.

Also, warum habe ich damals angefangen, Wein zu trinken?

Ich trinke Wein vor allem aus einem Grund: Weil er mir schmeckt.

Für mich bedeutet Wein Ruhe und Halt. Und jede Menge Spaß. Wein tut mir gut. Was gibt es Besseres, als sich nach einem richtig anstrengenden Tag abends eine gute Flasche aufzumachen? In so einem Moment wird Wein zur Wellness. Was gibt es Besseres als einen Abend, an dem man mit Freunden zusammensitzt, einen guten Wein trinkt und Gespräche führt über Gott, die Welt, Musik, Filme, gutes Essen, Frauen, Männer, Kinder, Politik oder was auch immer einem sonst noch in den Sinn kommt? Und der Wein ist stummer Begleiter und Katalysator dieses Miteinanders. Das ist Wein für mich: eine gute Zeit haben.

Ich finde es einfach toll, etwas Besonderes zu schmecken. Manchmal trinke ich einen Wein und plötzlich kommen in mir wieder Erinnerungen an meine Kindheit hoch. Durch einen ganz bestimmten Geruch oder ein Gefühl, das der Wein in mir auslöst. Wein drückt Knöpfe in meinem Kopf und in meiner Seele. Er tut Dinge mit mir, die ich nicht kontrollieren kann. Und die ich auch nicht kontrollieren will. Wer immer alles kontrollieren möchte, der sollte zu Hause in den eigenen vier Wänden bleiben. Ich mag es auch, wie der Wein sich ständig verändert. Ich trinke heute Weine, die hätte ich vor Jahren weggeschüttet. Aber so ist das nun mal im Leben: Man entwickelt sich vom Kind zum Erwachsenen und dann wird man älter und lernt erneut von der Kindheit. Man lernt wieder, neugierig zu sein, zu staunen …

Seit ich mir diese Dinge wieder bewusst gemacht habe, bin ich mit dem Thema Wein wieder rundum versöhnt. Ich habe begriffen, dass es keinen Sinn macht, nach Weinen zu jagen, sondern dass ich den Wein zu mir kommen lassen muss. Der Wein und ich, wir haben seither Frieden geschlossen. Meine ganze Gier, meine Verbissenheit in Sachen Wein war endlich weg. Ein wenig fühlte es sich an, als ob ich aus einem Albtraum aufgewacht wäre. Als ich mich mit klarem Kopf umschaute, fiel mir auf, dass ich nicht der einzige Weinjäger gewesen war. Dass es anderen genauso ging wie mir. Ich sah Menschen, die im Wein krampfhaft nach etwas suchten, es aber nicht fanden. Und dann hatte ich meine zweite Weinerleuchtung: Wer Wein nicht mit der richtigen Einstellung trinkt, wird niemals Spaß daran haben.

Der perfekte Wein? Wie man Wein richtig trinkt


Ich selbst habe einige Zeit gebraucht, um zu begreifen, wie man Wein richtig trinkt.

Ich weiß, dass sich das komisch anhört. Wie kann man denn Wein falsch trinken? Glauben Sie mir, es geht. Ich denke, dass sogar die meisten Menschen Wein falsch trinken.

»Es gibt beim Wein keine reine Lehre.
Entweder er schmeckt oder er schmeckt nicht.«

 

Weil sie den Wein falsch behandeln oder weil sie die falschen Sachen trinken. Das Problem ist: Es gibt beim Wein keine reine Lehre. Entweder er schmeckt oder er schmeckt nicht. Wein funktioniert für jeden anders. Sie können und dürfen sich daher nicht darauf verlassen, was Ihnen neunmalkluge Sommeliers und ach so gescheite Weinbewerter erzählen. Sie müssen den besten Wein für sich finden. Und dabei kann ich Ihnen helfen. Ich weiß nicht, wie viel Weinerfahrung Sie mitbringen. Aber es gibt ein paar Dinge, die man meiner Meinung nach über Wein wissen sollte, bevor man ihn trinkt.

1. Wein muss nicht immer schmecken


Ich weiß, dass dieser Satz in einem Buch, das Lust auf Wein machen soll, vollkommen deplatziert wirkt. Aber ich will Ihnen lieber gleich reinen Wein einschenken und die ganze Wahrheit über Wein erzählen. Also: Wenn Sie Wein entspannt genießen wollen, müssen Sie sich von der Erwartung lösen, dass Wein immer schmeckt. Das kann er nicht.

Ich weiß nicht warum, aber Wein ist bei den meisten Leuten mit unglaublich hohen Erwartungen überfrachtet. Die Leute kaufen einen Wein, stellen ihn eine Woche lang in den Kühlschrank (was ihn übrigens ruiniert1), machen ihn dann am Wochenende auf und freuen sich, dass sie jetzt endlich was Feines zu trinken haben. Schließlich hat der Wein ja 20 Euro gekostet. Da muss der ja gut sein. Doch kaum ist der Wein im Glas, gibt es lange Gesichter. Zu sauer, zu dünn, zu trocken, zu süß … Es gibt Hunderte von Gründen, warum ein Wein nicht schmeckt (wir werden später auf einige davon noch eingehen). Passiert das zwei, drei Mal, ist es bei einigen mit der Weinkarriere bereits vorbei.

»Wein? Nein, danke. Wein schmeckt mir nicht.«

Das ist ein bisschen so, als würde man drei Lieder von Dieter Bohlen hören und danach verkünden:

»Musik? Habe ich schon mal probiert. Nee, Musik finde ich scheiße.«

Ich verstehe diese Einstellung nicht. Warum glauben alle, dass Wein immer funktioniert? Dass er immer...

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