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Religiosität im Werk Georg Trakls

AutorAnna Winkelmann
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl22 Seiten
ISBN9783638587112
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis12,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universität zu Köln (Institut für Deutsche Sprache und Literatur), Veranstaltung: Die Moderne als Krise und Kulturrevolution, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss und der Thematisierung von Religion im Werk Georg Trakls. Sie betrachtet zunächst Nietzsches Kritik an der Theologie und seine Einsicht in die Subjektivität aller Erkenntnis, mit der er bei den Dichtern und Schriftstellern des beginnenden 20. Jahrhunderts schwerwiegende Zweifel am gesellschaftlichen Status Quo auslöste. In ihrem sinnbildlichen 'Kampf des Dionysos gegen den Gekreuzigten', den viele junge Künstler daraufhin innerlich austrugen, stellten sie die alten Gesetzen der Kirche in Frage. Es galt, sich auf die menschlichen Ur-Instinkte zurückzubesinnen und aus ihnen Sinn und Kreativität zu schöpfen. Georg Trakl bildet innerhalb dieser künstlerischen Bewegung eine Ausnahme: zwar schloss er sich keiner religiösen Verehrung Christi an, doch auch in der Verherrlichung des irdischen Lebens und der Ur-Instinkte sah er keine Chance auf einen Neubeginn. Stattdessen kontrastiert er beide Ideale immer wieder in seinem Werk und lässt sie sich gegenseitig als Illusionen entlarven. Der Zwiespalt Trakls zwischen christlichem Glauben und Nietzsches Religionskritik sowie die problematische Beziehung zu seiner Schwester finden ihren Ausdruck in zahlreichen Gedichten Trakls. In dieser Arbeit werden einschlägige Beispiele aus dem Werk des Dichters auf diese Thematiken hin untersucht und interpretiert. Dabei wird auch auf die hermetische Sprache Trakls eingegangen, der man sich oft nur innerhalb des Traklschen Werkes selbst annähern kann. Ihren Kode zu entschlüsseln ist bis heute eine reizvolle Herausforderung für zahlreiche Literaturwissenschaftler.

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