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Ressourcenkonflikte und die Bedeutung der Kontextbedingungen

AutorJulian-G. Albert
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl145 Seiten
ISBN9783640221851
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis24,99 EUR
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,1, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 192 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das globale Konfliktgeschehen hat sich mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und besonders nach dem Ende des Kalten Krieges grundlegend gewandelt. Besonders das als 'Neue Kriege' beschriebene Phänomen hat sämtliche bisherige Kriegsformen häufig abgelöst. In Afrika südlich der Sahara tritt diese Form am deutlichsten auf. Ein wesentlicher Bestandteil und Problematik der Neuen Kriege ist die Perpetuierung der Gewalt. Ermöglicht wird dies primär durch eine nicht versiegende Finanzierungsquelle, die Konflikt als ökonomischen Selbstzweck ermöglicht. Die Finanzierung durch die Aneignung und den Verkauf von natürlichen Ressourcen kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu, weil seltene Bodenschätze exorbitante Erträge auf dem Markt bringen können und das teure Unterfangen einer Kriegsführung finanzierbar wird. In dieser Arbeit geht zunächst darum den aktuellen Forschungsstand dieser so genannten 'Ressourcenkonflikte' zu erfassen. Dabei wird zu Beginn zunächst einheitliche Arbeitsdefinitionen abgegrenzt. Anschliessend wird aufgezeigt, inwiefern und ob natürliche Ressourcen einen Einfluss auf Gewaltkonflikte haben. Im vierten Kapitel soll sich der Frage zugewandt werden, ob der Mangel oder Überfluss an natürlichen Ressourcen für Konflikte verantwortlich sind. Bisher bestehen beide Erklärungsansätze noch weitestgehend parallel zueinander. Es wird empirisch deutlich, dass der Überfluss die primäre Triebfeder sind, aber der Knappheitsfaktor darin aufgehen kann. Im darauf folgenden Kapitel wird beschrieben, wie natürliche Ressourcen konkret auf Konflikte einwirken. Es zeigt sich jedoch, dass Regionen mit vielen natürlichen Ressourcen nicht zwangsläufig konfliktanfälliger sind. Somit scheinen andere Rahmenbedingungen eine Rolle in diesem Mechanismus zu spielen. Entsprechendes wird im sechsten Kapitel erörtert und möglichst präzise herausgearbeitet. In einem abschliessenden einfachen empirischen Vergleich soll im Sinne des MSCD zwei möglichst ähnliche Fälle herangezogen werden, die jeweils über wertvolle natürliche Ressourcen verfügen, aber das Ergebnis bzgl. der Konfliktanfälligkeit gegensätzlich ausfällt. Der Unterschied sollte nun in den Kontextfaktoren liegen. Ziel dieser Arbeit war es, neben dem systematisieren des Forschungsstandes, der Bedeutung der Kontextfaktoren in den Vordergrund zu stellen. Es ist jedoch nur als verfolgenswerter Ansatz zu betrachten, weil die Fallauswahl sehr extrem ist und die Operationalisierung auf einem eher einfachen Level stattfand.

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