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Risikomanagement im Islamic Banking

Sukuk als Instrument zur Reduzierung des Liquiditätsrisikos islamischer Banken

AutorNecla Özdogan
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl59 Seiten
ISBN9783656613695
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis19,99 EUR
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Bank, Börse, Versicherung, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Islamic Banking zählt heute zu den größten Wachstumsmärkten der globalen Finanzwirtschaft. Es weist jährliche Wachstumsraten von ca. 15 Prozent auf. Sowohl die steigende Nachfrage von Muslimen nach schariakonformen Finanzprodukten als auch die steigende Nachfrage von Investoren auf der ganzen Welt führen dazu, dass das Islamic Banking zu einem globalen Phänomen wird. Auch die aktuellen wirtschaftlichen Ereignisse und ihre Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte tragen dazu bei, dass sich die islamkonformen Finanzgeschäfte als eine Alternative zum konventionellen Bankenwesen entwickeln. An den beeindruckenden Wachstumsraten sowie an dem hohen Marktpotenzial partizipieren, neben islamischen Ländern und deren Banken, ebenso viele asiatische und europäische Länder mit ihren global tätigen Großbanken. Trotz des starken Wachstums sind mit dem Islamic Banking auch Herausforderungen verbunden, die es zu lösen gilt, damit der Markt weiter expandieren kann. Eine besondere Herausforderung für islamische Banken stellt das Risikomanagement dar. Islamische Banken sind in Abgrenzung zu konventionellen Banken, wegen der Prinzipien des Islamic Banking und den darauf aufbauenden Produkten und Dienstleistungen, spezifischen Risiken ausgesetzt, wo-durch sich das Risikomanagement anspruchsvoller gestaltet. In diesem Rahmen ist als kritischstes Risiko, dem islamische Banken ausgesetzt sind, das Liquiditätsrisiko zu nennen. Islamischen Banken mangelt es - aufgrund der spezifischen Anforderungen, die sie im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit beachten müssen - an Finanzinstrumenten, mit denen sie sich kurzfristig Liquidität beschaffen können, um somit die Liquidität einer islamischen Bank sicherzustellen. Dies hat zur Folge, dass islamische Banken von einem hohen Niveau an Leerlauf-Bargeld gekennzeichnet sind. Das Hauptrisiko stellt dabei das Fehlen eines schariakonformen liquiden Sekundärmarktes dar, der islamischen Banken eine effiziente Fristentransformation ermöglichen würde Eine Möglichkeit, dieser Herausforderung zu begegnen, stellt die Einführung von Sukuk, islamischer Bonds, am Sekundärmarkt dar. Die Sukuk sind derzeit - mit zweistelligen Wachstumsraten - das erfolgreichste islamische Finanzprodukt und zugleich eines der am schnellsten wachsenden Produkte weltweit. Sie sind durch eine hohe Innovation gekennzeichnet, bieten flexible Einsatzmöglichkeiten und sind ebenso interessant für internationale Investoren.

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