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Schach-Endspiele

Mattsituationen in allen Variationen. 100 Partien zum Nachspielen und Lernen

AutorLászló Orbán
VerlagHumboldt
Erscheinungsjahr2009
Seitenanzahl313 Seiten
ISBN9783869109640
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,49 EUR

Das Ziel jeder Schachpartie ist das Matt. Der erste Teil des Buches zeigt 100 typische Mattstellungen in Kurzpartien. Die Entstehung der jeweiligen Matt-Situation kann man nachspielen. Der zweite Teil behandelt das Endspiel mit nur wenigen Steinen gegen verteidigende Bauern. Eine systematische Darstellung gelungener Mattüberfälle und typischer Mattstellungen!

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Leseprobe
Vorwort (S. 8-10)

Einige Spiele erlernen wir in Sekundenschnelle. Im Schach dagegen ist es mit den rasch erworbenen Grundkenntnissen keineswegs getan. Man muss einen langen Weg zurücklegen, bis man das Schachspiel einigermaßen erlernt und begriffen hat. Es gibt zahlreiche gute Schachfibeln, die dem lernbegierigen Anfänger die Spielregeln beibringen. Aber dann ruft der Schachfreund vergeblich nach leicht verständlichen Unterrichtswerken, mit denen er seine Spielstärke systematisch anheben könnte. So etwas gibt es einfach nicht. Unter den etwa 200 Titeln, die die Schachbuch-Händler anbieten, ist ein Buch besser als das andere. Sie sind wahre Fundgruben für Meister und Turnierspieler, aber nicht für den fortgeschrittenen Anfänger. Hier ist eine spürbare Lücke vorhanden. Denn der Schachunterricht ist in der ganzen Welt antiquiert und schon seit langem reformbedürftig.

Der Unterricht ist einseitig auf Wissensvermittlung und Auswendiglernen orientiert. Dagegen sind die Denkerziehung und die Befruchtung der Phantasie vernachlässigt worden. Schrecken wir vor einer radikalen Reform nicht zurück. Nehmen wir den Mut, neue Ideen und Pläne zu verwirklichen. Bereichern wir das System des Schach-Unterrichts mit neuen Gedanken. Der Schachunterricht ist zu einem großen Teil mit Inhalten ausgefüllt, deren Gültigkeit in zunehmendem Maße angezweifelt wird. Die Berufung des königlichen Spiels ist es, zu unterhalten und auch den Unbegabten eine Denkerziehung zu gewähren. Schach zu erlernen und Schach zu spielen sind zwei verschiedene Dinge.

Das Lernen ist immer Arbeit, selbst wenn es freiwillig geschieht. Allerdings kann diese Arbeit so gestaltet werden, dass sie den Teilnehmern Freude und Entspannung bringt. Die Aufgabe des Schachunterrichts ist nicht die Ausbildung von Schachmeistern! „Die Erziehung zum Schach muss eine Erziehung zum Selbst-Denken sein" (Dr. Emanuel Lasker). Jede Memorisierung und jedes Büffeln muss aus dem Schachunterricht verbannt werden. Deshalb ja nur keine Eröffnungsanalysen!

„Es ist wahr, dass der richtige Weg zum Schachunterricht wenig bekannt ist … Wie kann man zu spielen beginnen, solange man nicht weiß, wofür man spielen soll? – Es ist ähnlich, wie wenn man Athleten zum Wettrennen starten lässt und ihnen überlassen würde, herauszufinden, wo das Ziel versteckt ist" (H. G. Wells). Der Zweck der Schachpartie ist das Matt. Es liegt also auf der Hand, das Matt in den Mittelpunkt des Schachunterrichts zu stellen.

Ich glaube, dass ich damit den Schachfreunden einen guten Dienst erweise. Denn es ist auffallend, dass in der Schachliteratur, von seltenen Ausnahmen abgesehen, ausgerechnet die systematische Darbietung der Mattüberfälle und der typischen Mattstellungen fehlt. Das Thema des vorliegenden Büchleins ist der Kampf der Figuren gegen die Bauern. Zuerst wird das Zweifigurenmatt in Kurzpartien systematisch seziert. Der zweite Teil befasst sich mit derselben Materie im Endspiel mit nur wenig Steinen. Wir werden staunen, wie sich Figuren gegen Bauern opfern, um dadurch das Bollwerk des feindlichen Königs zu zerschlagen. Ich bitte die geneigten Leserinnen und Leser, jede Partie zweimal nachzuspielen. Und zwar vorerst nur die fett gedruckten Textzüge, ohne die Bemerkungen zu beachten. Beim zweiten Mal sollten Sie die ausführlichen Anmerkungen gleichfalls durchspielen.
Inhaltsverzeichnis
Front/Back Cover1
Copyright5
Table of Contents6
Front Matter9
Body13

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