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E-Book

Sehen und Photographie

Ästhetik und Bild

AutorMarlene Schnelle-Schneyder
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl306 Seiten
ISBN9783642151507
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis46,99 EUR
Wir wissen heute, dass das Sehen ein sehr komplexer Prozess ist, der zwischen Auge und Gehirn abläuft. Damit stellen sich neue Fragen an die Rezeption von Bildern. Wann und wie aktivieren Bilder unsere visuelle Wahrnehmung? Der Band enthält viele Bildbeispiele, anhand derer getestet werden kann, was wir sehen und wie wir sehen. Die aktualisierte und erweiterte Neuauflage behandelt u. a. das Thema Spiegelneuronen und diskutiert vor dem Hintergrund ihrer Entdeckung die Interaktion von Bild und Betrachter, von Nachempfindung und Emotionen.

Dr. Marlene Schnelle-Schneyder Ausbildung und Studium der Photographie (Dipl. Ing.). 1955-12/1958 Werbephotographin bei der Fa. Max Braun in Frankfurt. Ab 1958 Freiberufliche Photographin. Studium der Kunstwissenschaft, Publizistik, Philosophie und Anglistik an der FU Berlin und an der Ruhr-Universität- Bochum. 1988 Promotion über das Thema Wahrnehmung und Photographie am Beispiel der Bewegungsdarstellung im 19. Jh. Lehraufträge an der FH Düsseldorf FH Dortmund und am Institut für , Film und Fernsehen der Ruhr-Universität- Bochum. Seit 1984 zahlreiche Veröffentlichungen zur Theorie und Geschichte der Photographie, Visuellen Wahrnehmung, Kunst, Malerei und Architektur. Berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie(DGPh) und der Deutschen Fotografischen Akademie DFA. 1990 -2000 Vorsitzende der Sektion Photopädagogik, 1997-2002 geschäftführendes Vorstandsmitglied der DGPh, Köln. Seit 2002 Ehrenmitglied der DGPh.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort5
Inhaltsverzeichnis9
1. Wahrnehmung und Bildmedien15
1.1 Photographie und Bild16
1.1.1 Der Status der Theorie16
1.1.2 Die Bilderflut17
1.1.3 »So dass das Sehen eine Wonne wird«18
1.2 Bilder im Kopf21
1.2.1 Paris21
1.2.2 New York24
1.2.3 Probleme visueller Wahrnehmung26
2. Auge und Gehirn – Das Sehen verstehen27
2.1 Auge und Sehen28
2.1.1 Analogie von Auge und Kamera?28
2.1.2 Wie arbeitet das menschliche Auge?29
2.1.3 Der Aufbau des Auges31
2.1.4 Die Beschaffenheit der Retina32
2.1.5 Die Fovea33
2.1.6 Sehnerv und Sehnervkreuzung33
2.1.7 Das Auge als Teil des Wahrnehmungssystems im Gehirn34
2.2 Selektion und Abstraktion – Sehen und Sakkaden35
2.2.1 Konzentration und Auswahl35
2.2.2 Die sakkadischen Augenbewegungen38
2.2.3 Aufzeichnungsmethoden von Sakkaden39
2.2.4 Beispiele von Sakkadenaufzeichnungen40
2.2.5 Die Aktivität des Sehens42
2.2.6 Der Scan Path und die Wiedererkennung43
3. Struktur und Funktionsweisen des Gehirns45
3.1 Der Aufbau des Gehirns46
3.1.1 Vom Stammhirn zum Neokortex46
3.1.2 Die Großhirnrinde (Neokortex)48
3.1.3 Nervenzellen und Verarbeitung48
3.1.4 Die Lateralisierung50
3.1.4.1 Die linke Hemisphäre51
3.1.4.2 Die rechte Hemisphäre52
3.1.5 Untersuchungsmethoden53
3.2 Visuelle Informationsverarbeitung54
3.2.1 Die Aufgabe des primären Sehfeldes54
3.2.2 Konturbetonung der Netzhautbilder im Gehirn56
3.2.3 Automatische und kontrollierte Prozesse58
4. Sehen – Sprechen – Erkennen61
4.1 Konsequenzen für die Darstellung63
4.1.1 Malerei63
4.1.2 Zeichnung64
4.1.3 Photographie65
4.2 Sehen und Erkennen69
4.2.1 Sehen und Benennen69
4.2.2 Lernsituation im Babyalter69
4.3 Die Spiegelneuronen71
4.3.1 Spiegelneuronen beim Menschen72
4.4 Sprachlernen und Abstraktion74
4.4.1 Sprache und Schrift77
4.4.2 Bild und Sprache80
4.5 Optischer Reiz und visuelle Aufmerksamkeit83
4.5.1 Visuelle Aufmerksamkeit83
4.5.2 Erkennen von Objekten86
4.5.3 Mustererkennung88
5. Sehen und Stabilität93
5.1 Konstanzphänomene94
5.1.1 Objekte und Erscheinung94
5.1.2 Größenkonstanz96
5.1.3 Formkonstanz96
5.1.4 Farbkonstanz100
5.1.5 Stabilitätstendenz100
5.1.6 Gestaltung102
6. Gestalttheorie105
6.1 Gestalterkennung106
6.1.1 Gestaltfindung106
6.1.2 Optische Anordnungen107
6.1.3 Die Schulen110
6.2 Gestaltgesetze111
6.2.1 Gesetz von Figur und Grund111
6.2.2 Gesetz der Prägnanz (Gesetz der guten Gestalt)114
6.2.3 Gesetz der Ähnlichkeit115
6.2.4 Gesetz der Nähe116
6.2.5 Gesetz des gemeinsamen Schicksals117
6.2.6 Grundgesetz der Gesichtswahrnehmung118
7. Optische Täuschungen119
7.1 Wie wahr ist die Wahrnehmung?120
7.1.1 Sinne und Apparate120
7.1.2 Täuschungen der vielfältigen Art121
7.1.3 Müller-Lyer-Täuschung121
7.1.4 Ponzo-Täuschung123
7.1.5 Titchener-Täuschung125
7.1.6 Scheinkanten125
7.1.7 Mondtäuschung127
7.1.8 Modell und Welt128
7.2 Bild und Täuschung129
7.2.1 Inversion129
7.2.2 Perspektive132
7.2.3 Architektur und Städteplanung140
7.2.4 Malerei144
7.2.5 Photographie144
7.2.6 Kunst und Täuschung146
8. Kameraaufzeichnung149
8.1 Gegenüberstellung151
8.1.1 Kamera151
8.1.2 Prinzipielle Funktionsweise der Kamera151
8.1.3 Gegenüberstellung von Auge und Kameraaufzeichnung157
8.2 Die Mittel der Photographie157
8.2.1 Transformation157
8.2.2 Bildgrenze159
8.2.3 Bildformat161
8.2.4 Fläche164
8.2.5 Innerbildliche Elemente165
8.2.6 Licht166
8.3 Manipulation und Veränderung168
8.3.1 Analog und Digital168
8.3.2 Die Schnittstelle für Manipulation168
8.3.3 Neue Gestaltungskriterien169
8.3.4 Photographie und digitale Bilder171
8.3.4.1 Save the Pictures173
9. Realität und Bildmedien175
9.1 Realität – Photographie – Wirklichkeit176
9.1.1 Realität176
9.1.2 Wirklichkeit176
9.1.3 Photographie zwischen Realität und Wirklichkeit178
9.1.4 Gehirn und Wirklichkeit178
9.1.5 Bild und Beschreibung184
9.1.6 Abstraktion und Wahrnehmung185
9.1.7 Photographische Nachlese186
9.1.8 Positivisten contra Phantasie187
9.1.9 Aufzeichnung – Wahrnehmung – Rezeption189
10. Photographie und Bewegung191
10.1 Auf der Suche nach der Definition193
10.1.1 Bewegung als komplexes Problem193
10.1.2 Ortsveränderung in der Zeit194
10.1.3 Bewegung und Kontinuum196
10.1.4 Wahrnehmung und Umwelt197
10.1.5 Stabilität der optischen Struktur198
10.2 Eigen- und Objektbewegung198
10.2.1 Eigenbewegung198
10.2.2 Objektbewegung201
10.2.2.1 Belebte Objekte201
10.2.2.2 Nicht belebte Objekte und Elemente204
10.3 Darstellung und Bewegung214
10.3.1 Spannung von Ruhe und Bewegung214
10.3.2 »Bewegung« im Bild?216
10.3.3 Wahrnehmung und Darstellung220
10.4 Momentaufnahme und Sequenz im 19.Jahrhundert227
10.4.1 Erste Verwischungen227
10.4.2 Momentaufnahme227
10.5 Analyse und Synthese der Bewegung229
10.5.1 Sequenzen und Montagen von Eadweard Muybridge229
10.5.2 Wissenschaft und Kunst: Etienne Jules Marey233
10.5.2.1 Partielle oder geometrische Chronophotographie235
10.6 Photodynamismus236
10.6.1 Verwischungen236
10.7 Augenschein und Erfahrung237
10.7.1 Photographie im Wandel237
10.7.2 Stillstand in der Höhle238
10.7.3 Warten der »Stillen Bilder«241
10.7.4 Jahrzehnt des Gehirns242
11. Kunst und Bild245
11.1 Figur versus Abstraktion246
11.1.1 Bildurteil246
11.1.2 Fragen nach Kunst und Bild246
11.1.3 Kunstmarkt und Avantgarde249
11.1.4 Moderne und Figur250
11.2 Photographie als Kunst?253
11.3 Die Photoreportage254
11.4 Bild und Nachempfindung255
12. Farbe257
12.1 Aktivierung der Sinne258
12.1.1 Licht und Farbe258
12.1.2 Physikalische Eigenschaften262
12.1.3 Farbwahrnehmung im Gehirn263
12.1.4 Malerische und optische Farben269
12.1.5 Farbe und Form274
12.1.6 Farbe im Spannungsfeld der Komposition276
12.1.7 Farbe contra Linie282
12.2 Farbwirkung283
12.2.1 Materialität der Farbe283
12.2.2 Komplementär- und Simultankontrast285
12.2.3 Nachbilder287
12.2.4 Farbe als Akzent288
12.3 Symbolwerte der Farbe289
12.3.1 Farbe als Metapher289
12.3.2 Warm oder kalt289
12.3.3 Farbe als Symbol292
12.3.4 Eigenwert und Darstellungswert der Farbe298
Rückblick301
Bibliographie304
Index314
Personenindex318

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