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Soziale Ungleichheit, Schulversagen und Bildungsaufstiege

Bildungschancen für Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Milieus

eBook Soziale Ungleichheit, Schulversagen und Bildungsaufstiege Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2010
Seitenanzahl
28
Seiten
ISBN
9783640519644
Format
ePUB
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
12,99
EUR

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Fachhochschule Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese wissenschaftliche Hausarbeit beschäftigt sich mit den Bildungsunterschieden bzw. mit der Chancengleichheit in unserem Bildungssystem. Können wir überhaupt von Chancengleichheit sprechen? Wenn nicht, wie ist dieser soziale Missstand zu erklären bzw. welche Aspekte führen zur Chancenungleichheit? Bildung ist spätestens seit PISA eines der aktuellsten Themen in der Politik, in der Presse, allgemein in unserer Gesellschaft und natürlich auch in den Professionen der Wissenschaft. 'Im Dezember 2001 sagte Jürgen Baumert, der wissenschaftliche Leiter der ersten PISA-Studie in Deutschland: 'Die Chancen eines Arbeiterkindes, anstelle der Realschule ein Gymnasium zu besuchen, sind viermal geringer als eines Kindes aus der Oberschicht' (Preisendörfer, 2008: 4). 'Im September 2002 meldete 'Der Spiegel': 'Von den 32 untersuchten Nationen ist in keiner der Abstand zwischen der Leistung von Schülern aus privilegierten Familien und solchen aus unteren Schichten derart groß wie in Deutschland: Platz 32' (ebd.). 'Im Oktober 2004 schrieb Eliteforscher Jochen Schweitzer, Vertreter der Kultusministerkonferenz, in den PISA-Gremien: 'Die Schüler aus den unteren Sozialschichten werden viermal bestraft: durch ihre Herkunft, durch die ungerechte Selektion am Ende der Grundschule, durch die ungünstigen Lernbedingungen der Hauptschule und schließlich durch die geringsten Chancen auf dem Arbeitsmarkt' (ebd.: 5). Diese drei Zitate lassen vermuten, dass die Frage, ob in unsrem Bildungssystem von Chancengleichheit gesprochen werden kann, zweifellos mit 'Nein' beantwortet werden könnte. Sie nehmen also einige Aspekte dieser Ausarbeitung vorweg. Näheres soll jedoch in dieser Hausarbeit geklärt werden. Zunächst sollen die Begriffe 'Bildung' und 'Soziale Ungleichheit' erläutert werden. (Kapitel 1). Anschließend wird die Bedeutung von Übergängen nach der Grundschule in die Sekundarstufe I sowie nach dem ersten Sekundarbereich, der eventuelle Übergang in die Sekundarstufe II, anhand entscheidender (Selektions)Faktoren thematisiert (Kapitel 2). Das darauf folgende Kapitel widmet sich speziell dem Tertiärbereich des Bildungssystems und nimmt Aspekte wie die Bildungsbeteiligung von Angehörigen bildungsferner Milieus an Hochschulen, Motive von Bildungsaufsteigern sowie spezifische Beschreibungen einer Bildungsaufsteigerin auf (Kapitel 3). Abschließend sollen die Erkenntnisse dieser Arbeit kritisch reflektiert bzw. diskutiert werden (Kapitel 4).

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