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Strafrechtliche Arzthaftung und 'an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit'?

Widerlegung von unseriösen Fehlbehauptungen betreffend das Beweismaß insbesondere bei Erfolgs-Unterlassungsdelikten und betreffs Durchbrechung des Risikozusammenhangs durch grob pflichtwidriges Verhalten Dritter

eBook Strafrechtliche Arzthaftung und 'an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit'? Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2009
Seitenanzahl
37
Seiten
ISBN
9783640399628
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
10,99
EUR

Fachbuch aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: keine, Universität Wien (Institut für Strafrecht und Kriminologie), Veranstaltung: Wissenschaftliche Analyse von unhaltbaren Fehlbehauptungen in der Jurisprudenz, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Problemkreises der sog Unterlassungshaftung, in welchem die sog Quasi-Kausalität von Bedeutung ist, ist für Mediziner/innen von großer Bedeutung. Dies deshalb, da hier zT eine Wahrscheinlichkeits-Urteil verlangt wird . Bereits von Anfang an werden Mediziner/innen mit statistischen 'basics' betraut. Das Beweismaß einer so genannten 'an Sicherheit grenzenden [sic!] Wahrscheinlichkeit' regt 'zum Lachen (oder Weinen) an' (so manche Wissenschafter/innen): seriös-wissenschaftlich haltbar ist es - wie so manche Medizinerin/so mancher Mediziner dies durchaus rasch durchschaut (nicht zuletzt ob fundierten statistischen Elementar-'Verständnisses') allerdings - im juristischen Kreis kaum reflektiert - in keinster Weise. Wenn ich angeklagt bin (etwa wegen fahrlässiger Tötung oder fahrlässiger Körperverletzung durch ein Unterlassen) als Mediziner (Medizinerin), bedarf es eines 'Sachverständigen' welcher besagte 'Quasikausalität' mit der (berühmt-berüchtigten) 'an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit' festzustellen hat, widrigenfalls ein eingetretener Erfolg nicht zugerechnet werden kann. a)Was nun kann im Prozessverlauf ein angeklagter Mediziner etwa tun? Wie kann/sollte er eventuell argumentieren? b)Welche Aufgabe hat im Falle von Erfolgs-Unterlassungdelikten sein Verteidiger? c)Wie kann man den Sachverständigen (intelligent, sachlich) 'aufmachen'? d)Wie überzeugt man (möglichst) den Herrn Rat / die Frau Rat von der Haltlosigkeit besagter (gut-klingender, rhetorischer) Wortfloskel? e)Wie sieht es beim grob pflichtwidrigen Unterlassen einer Ärztin (eines Arztes; als Drittem) betreffend den Risikozusammenhang aus? Ist auch hier die - so genannte - 'an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit' korrekt? f)Wie kann man Sachverständige zum Umdenken bewegen? g)Was bedeutet das - aus Sicht der StA - für die Anklage(schrift)? h)Was kann ein Verteidiger für seinen (Chef-)Arzt 'herausholen' (igZ)? i)Stichwort 'Schriftgutachten' (etwa von s.g. Kriminologen Prof Dr GRAFL): Was bedeutet hier (bzw hat hier - etwa heute, anno 2009 - 'verloren') die so genannte 'an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit' (in 'Ausnahmefällen' etwa von s.g. Kriminologen Prof Dr GRAFL etwa gebraucht)? j)Stichwort 'DNA-Untersuchungen': Was hat hier - de facto - aus seriös-wissenschaftlicher Sicht - etwa eine - so genannte 'an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit' - allen Ernstes zu suchen?

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