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Strukturwandel bei Banken

AutorStefan Popp
VerlagVerlag für Wissenschaft und Forschung
Erscheinungsjahr2001
Seitenanzahl405 Seiten
ISBN9783897001336
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis38,90 EUR
Veränderungsdruck bei Finanzdienstleistern
Finanzdienstleister stehen unter enormem Veränderungsdruck. Die Konzentrationswelle verstärkt sich kurz vor der Jahrtausendwende, die Kundenbindung läßt nach und, nicht zuletzt durch die hohe Attraktivität des Aktienmarktes, erwarten die Kunden kompetente und freundliche Beratung sowie schnelle und fehlerfreie Abwicklung ihrer Bankgeschäfte, auch bei komplexeren Sachverhalten.
Gemeinsam ist für alle Marktteilnehmer, dass sie Gefahr laufen vom aktiven Gestalter zum Getriebenen zu werden, wenn nur halbherzige Maßnahmen ergriffen werden oder ausgetretene Pfade nicht verlassen werden. Ein auf (guten oder schlechten) Erfahrungen basierendes "Weiter so!" ist nicht nur gefährlich für Politiker.
Die Banken in Deutschland setzen auf verschiedene Strategien und Werkzeuge, um im Wettbewerb um Marktanteile und Kunden Vorteile zu erzielen. Strategien und Konzepte werden entworfen, um sowohl Kostensenkungspotentiale auszuschöpfen als auch die Flexibilität des Instituts zu stärken. Das Ziel ist meist vorgegeben: Der Shareholder-Value soll gesteigert werden. Viele Kreditinstitute setzen erprobte und neue Werkzeuge ein, um hier vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen. Qualität und Kundennähe stehen im Mittelpunkt und manifestieren sich auf den Gebieten Qualitätsstrategien, Einsatz von Informationstechnologie, Back- und Front-Office, Veränderung der Arbeitsorganisation, Distribution/ Vertrieb/ Marketing-Mix.
Nach der vom Autor durchgeführten Marktuntersuchung bei allen Sparkassen und Genossenschaftsbanken in Hessen und Thüringen liefert er in vorliegendem Titel Hintergründe, Szenarien und Strategien, die – auch basierend auf der Marktuntersuchung – den Strukturwandel bei den Finanzdienstleistern kritisch betrachtet, Schwachstellen und Defizite kritisch analysiert und Lösungsansätze beschreibt. 

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Kapitelübersicht
  1. Inhaltsverzeichnis, Vorwort, Abbildungs-, Abkürzungs- und Anlagenverzeichnis
  2. Einführung in das Thema und Grundlagen der Arbeit
  3. Erfolgsfaktoren im Privatkundengeschäft und die dafür notwendigen Fähigkeiten eines Kreditinstitutes
  4. Theoretische Ansätze der Geschäftsfeldanalyse
  5. Empirische Durchführung einer Geschäftsfeldanalyse
  6. Entwicklung von Unternehmensstrategien zur Erhöhung des Shareholder- Value und Schlußbetrachtung
  7. Literaturverzeichnis
  8. Anlagen und Tabellenanhang
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort4
Inhaltsverzeichnis6
Abbildungsverzeichnis9
Tabellenverzeichnis11
Abkürzungsverzeichnis12
Anlagenverzeichnis13
Einführung in das Thema14
1 Ausgangsüberlegungen16
2 Untersuchungsgegenstand und Problemstellung19
Grundlagen der Arbeit22
1 Strukturwandel durch Allfinanz 1.1 Wettbewerb als Motor des Umdenkens24
1.2 Allfinanzkonzepte der Volks- und Raiffeisenbanken und Sparkassen26
1.2.1 Volks- und Raiffeisenbanken27
1.2.2 Sparkassen27
1.3. Privatkundengeschäft als zentraler Ansatzpunkt für Modifikationen29
1.4 Entwicklungstendenzen des Strukturwandels in der Beziehung zu den Privatkunden30
2. Zielstruktur von Kreditinstituten und deren Modifikation32
2.1 Modifikation der Zielstruktur33
2.2 Eigenkapitalrendite als Maßstab des Erfolgs38
2.3 Das Shareholder-Value Prinzip43
2.3.1 Berechnungsgrundlage des Shareholder-Value44
2.3.2 Shareholder-Value als Unternehmensstrategie49
3. Strategisches Geschäftsfeld Privatkundengeschäft63
3.1 Abgrenzung des Geschäftsfeldes63
3.2 Privatkundengeschäft als Untersuchungsgegenstand63
Erfolgsfaktoren im Privatkundengeschäft und die dafür notwendigen Fähigkeiten eines Kreditinstitutes66
1 Selektion der Erfolgsfaktoren bzw. -fähigkeiten68
2. Qualifizierung der Erfolgsfaktoren70
2.1 Übergeordnete Werte: Kundenorientierung und Qualität der Leistung77
2.1.1 Kundenorientierung77
2.1.2 Qualitätsmanagement83
2.1.3 Interdependenzen zwischen Kundenorientierung und Qualitätsmanagement91
3. Strategische Erfolgsfaktoren zur Entwicklung der übergeordneten Werte96
3.1 Management von Organisation und Personal 3.1.1 Formen des Managements96
3.1.2 Ausprägungen der Managementfaktoren98
3.1.3 Fazit123
3.2 Distribution 3.2.1 Marktbedingte Veränderungen der Distribution124
3.2.2 Kundensegmentierung und Distributionswege126
3.2.3 Fazit149
3.3 Marketing152
3.3.1 Marketingelemente153
3.3.2 Marketing in Kreditinstituten155
3.3.3 Fazit168
3.4 Kredit- und Risikopolitik168
3.5 Hochautomatisierte Prozesse174
3.5.1 Anwendungsbereiche und Instrumente der Informationstechnologie176
3.5.2 Fazit183
4. Shareholder-Value auf der Basis von Kundenorientierung und Qualität der Leistung185
Theoretische Ansätze der Geschäftsfeldanalyse190
1 Mögliche zur Auswahl stehende Konzepte192
1.1 Strategische Szenario-Analyse192
1.2 Strategischer Portfolio-Ansatz456193
1.3 Fazit196
2. Übertragung des Portfolio-Konzeptes auf Kreditinstitute197
2.1 Das Marktattraktivität – Wettbewerbsvorteils - Portfolio460197
2.2 Übertragbarkeit auf das Privatkundengeschäft199
Empirische Durchführung einer Geschäftsfeldanalyse204
1. Durchführung der Untersuchung206
1.1 Gegenstand und Teilnehmer der Befragung206
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Befragung208
1.3 Methodische und praktische Probleme einer Fragebogenaktion209
2 Ergebnisse der Untersuchung211
2.1 Marktattraktivität212
2.2 Wettbewerbsvorteil216
2.2.1 Qualitätsmanagement217
2.2.2 Interne Leistungserstellung223
2.2.3 Organisation227
2.2.4 Distribution233
2.2.5 Marketing242
2.2.6 Informationstechnologie247
2.3 Shareholder-Value als Erfolgsfaktor251
Entwicklung von Unternehmensstrategien zur Erhöhung des Shareholder- Value260
1 Qualifizierung des Soll-Portfolios262
2 Wertorientierte strategische Optionen263
2.1 Outsourcing des Privatkundengeschäftes263
2.1.1 Definition und Strukturen von Outsourcing263
2.1.2 Übertragbarkeit auf Kreditinstitute268
2.1.3 Outsourcing im Zahlungsverkehrs269
2.1.4 Position der beiden Institutsgruppen in bezug auf Outsourcing272
2.1.5 Möglichkeiten der Umsetzung von Outsourcing im Privatkundengeschäft275
2.1.6 Wertorientierte Option Outsourcing279
2.2 Benchmarking512281
2.2.1 Definition und Strukturen von Benchmarking282
2.2.2 Benchmarking im Zahlungsverkehr der Commerzbank AG290
2.2.3 Position der beiden Institutsgruppen in bezug auf Benchmarking297
2.2.4 Ansatzpunkte für Benchmarking im Privatkundengeschäft299
2.2.5 Wertorientierte Option Benchmarking305
Schlußbetrachtung308
Literaturverzeichnis316
Anlagen352
Tabellenanhang366

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