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Subjektpositionierungen Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Lernender in Wien zum eigenen Deutschsprechen in Österreich

eBook Subjektpositionierungen Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Lernender in Wien zum eigenen Deutschsprechen in Österreich Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2016
Seitenanzahl
230
Seiten
ISBN
9783668232662
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
39,99
EUR

Masterarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 1,0, Universität Wien (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, wie sich DaZ-Lernende in Wien zum eigenen Deutschsprechen in Österreich positionieren. Um diese Frage zu beantworten, wird der Versionenreichtum von Deutsch (in Österreich) ausführlich und differenziert besprochen. Diese Untersuchung reiht sich zweifelsohne in den Diskurs zu Deutsch als plurizentrische Sprache mit ein. Die Arbeit leistet ihren Forschungsbeitrag zum Versionenreichtum des Deutschen insofern, als dass sie das selbst praktizierende Deutschsprechen aus der Perspektive 17 DaZ-Lernender (auf B1 oder B2 Niveau lt. GER) in den Brennpunkt nimmt und in ihrem Argumentationsverlauf neben dem einflussreichen und m. E. zu hinterfragenden Konzept Plurizentrik (vgl. bspw. Ammon 1995 & Ammon et al. 2004) die Theorien Subjektivierung (vgl. bspw. Foucault 1982/2005 & Bourdieu 1998), Positionierung (vgl. bspw. Hall 1992 & Broden/Mecheril 2010) und native speakerism (vgl. Holliday 2006 & 2009) mit einschließt. Mittels dieser theoretischen Perspektiven und der Analysemethode Qualitative Inhaltsanayse, welche erstmals von Mayring (1982) beschrieben wurde, komme ich zum Schluss, dass sich die 17 von mir interviewten Proband*innen maßgeblich in diastratischer und diaphasischer und nur sehr gering in diatopischer Dimension zum eigenen (Nicht)Deutschsprechen in Österreich positionieren. Das Sprechen von ,österreichischem Deutsch' verstehe ich in dieser Arbeit nicht als die Realisierung irgendeiner bestimmten Ansammlung linguistisch strukturalistischer Kennzeichen, sondern in Anlehnung an Bourdieu (1998) als symbolisches Kapital, welches Sprecher*innen zugerechnet oder nicht zugerechnet wird bzw. Sprecher*innen sich selbst zugestehen oder nicht zugestehen. ,Österreichisches Deutsch' scheint mir aus einer linguistisch strukturalistischen Perspektive nicht suffizient fassbar zu sein, jedoch ist es in sozialen und soziolinguistischen Diskursen sowie Kontexten in der Migrationsgesellschaft der Nation Österreich von hoher Bedeutung.

Kevin Rudolf Perner ist 1980 in Oberösterreich geboren. Er hat Sprachwissenschaften und Germanistik mit dem Schwerpunkt Deutsch als Zweitsprache (DaZ) studiert. Seit mehr als 10 Jahren widmet er sein berufliches und akademisches Schaffen dem interdisziplinären Fachgebiet DaZ.

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