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Systematische Metaphernanalyse als Methode der qualitativen Sozialforschung

AutorRudolf Schmitt
VerlagSpringer VS
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl656 Seiten
ISBN9783658134648
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis46,99 EUR
Das Buch beabsichtigt die Forschungsmethodik einer systematischen Metaphernanalyse als Methode der qualitativen Forschung in ihrer Logik zu rekonstruieren. 
Die linguistische Metapherntheorie nach Lakoff und Johnson zielt auf alltägliche Denkmuster ab und hat darum im angelsächsischen Sprachraum eine große Resonanz in den Sozialwissenschaften erzeugt. Der vorliegende Band entwickelt sie als qualitatives Forschungsverfahren und als spezifische Hermeneutik weiter. Ihr Kernbegriff, das 'metaphorische Konzept', wird in seiner Reichweite mit Begriffen wie Deutungsmuster, Habitus, tacit knowledge, sozialen Repräsentationen und Diskurs verglichen. Es folgen eine Übersicht bisheriger Studien in den Sozialwissenschaften und ein ausgearbeiteter methodischer Vorschlag. 



Dr. Rudolf Schmitt ist Professor an der Fakultät Sozialwissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort und Dank6
Inhaltsverzeichnis9
1 Systematische Metaphernanalyse: ein zweiter Blick16
1.1Das Phänomen, eine Bilanz und ein Neuanfang17
1.2Erste Versuche sozialwissenschaftlicher Metaphernanalysen22
1.3Weitere Formen des sozialwissenschaftlichen Gebrauchs von Metaphern28
1.3.1Die Kritik einzelner Metaphern28
1.3.2Die Metapher als therapeutisches Werkzeug29
1.3.3Metaphern zur Beschreibung der Ergebnisse von qualitativer Forschung30
1.3.4Das Suchen vorgegebener Metaphern im Material32
1.3.5Metaphern als Mittel der Forschungsreflexion33
1.3.6Die metaphorische Vorprägung der Forschenden und ihrer Theorien34
1.3.7Erhebung von bewussten Metaphern der Interviewten37
1.3.8Der Gebrauch von Metaphern als Teil einer breiteren Forschungsstrategie38
1.3.9Die Rekonstruktion subjektiver, gruppenspezifischer und kultureller Muster39
1.3.10Zusammenfassung: Aufgaben sozialwissenschaftlicher Metaphernanalyse41
1.4Probleme bisheriger qualitativ-forschender Metaphernanalysen42
1.4.1Welcher Begriff der Metapher ist für die qualitative Forschung angemessen?42
1.4.2Welche Metaphern sollen erhoben werden?43
1.4.3Wie kann der gemeinsame Sinn verschiedener Metaphern formuliert werden?43
1.4.4Begrenzte Nachvollziehbarkeit der Auswertung43
1.4.5Selektive Interpretationen: die problematische Logik der „Wurzel“-Metapher44
1.4.6Seltene Validierung der Interpretationen46
1.5Zusammenfassung: Die Notwendigkeit einer systematischen Metaphernanalyse46
2 Die doppelte Verortung der systematischen Metaphernanalyse: kognitive Metapherntheorie und Hermeneutik49
2.1Zentrale Annahmen der kognitiven Metapherntheorie51
2.1.1Begriff der Metapher53
2.1.2Metaphorische Konzepte57
2.1.3Metaphern generierende Schemata62
2.1.4Übersicht: Begriffsgliederung bei Lakoff und Johnson70
2.1.5Denken, Sprechen und Handeln sind homolog72
2.1.6Embodiment als Scharnier zwischen Metaphern, Kultur und Körper76
2.1.7„Idealized cognitive models“, „prototypical scenario“ und „blending“84
2.1.7.1 „Idealized cognitive models“ (ICM) und „prototypical scenario“85
2.1.7.2 „Blending“86
2.1.8Exkurs zu älteren Begriffen der Metapher88
2.1.8.1 Die Metapher als Ersatz oder als Vergleich89
2.1.8.2 Die Metapher als Erzeugung kognitiver Spannung90
2.1.8.3 Die Metapher als pragmatisches Phänomen91
2.1.8.4 Die Metapher als Resultat der Interaktion von Bild und Ziel92
2.1.8.5 Metaphern als lebensweltlicher Rückhalt des Denkens: Blumenberg93
2.1.8.6 Zusammenfassung94
2.1.9Defizite der kognitiven Metapherntheorie in?der qualitativen Sozialforschung95
2.1.9.1 Nichtreflexion der eigenen Verstehensprozesse95
2.1.9.2 Fehlende undoder problematische methodische Hinweise95
2.1.9.3 Problematische Erhebungen des sprachlichen Materials96
2.1.9.4 Die kommunikative und soziale Bedeutung von Metaphern97
2.1.9.5 Konsistenz der Theorie98
2.1.9.6 Globale oder lokale Gültigkeit?99
2.1.9.7 Kontextwissen als Bedingung der Metaphernerkennung99
2.1.9.8 Irritation sozialwissenschaftlicher Denktraditionen100
2.1.9.9 Wahrheits- und Gütekriterien der Interpretation101
2.1.9.10 Schemata und Metaphern von Bindung und Beziehung101
2.1.9.11 Androzentrische Verkürzung: Embodiment ohne Geschlecht102
2.1.9.12 Fazit102
2.2Metaphern, Hermeneutik und qualitative Sozialforschung102
2.2.1Das szientistische Selbstmissverständnis der kognitiven Metapherntheorie103
2.2.2Hermeneutik, Gadamer und Metaphern108
2.2.3Die methodische Wendung der Hermeneutik durch Habermas114
2.2.4Das Verstehen als Konstruktion zweiter Ordnung119
2.2.5Pluralisierende Hermeneutik122
2.2.6Zusammenfassung124
3 Metaphern im Vergleich mit sozialwissenschaftlichen Konzepten127
3.1Soziale Deutungsmuster (Oevermann)131
3.1.1Zum Begriff des „sozialen Deutungsmusters“133
3.1.2Gemeinsamkeiten von sozialen Deutungsmustern und metaphorischen Konzepten136
3.1.3Unterschiede zwischen sozialen Deutungsmustern und metaphorischen Konzepten140
3.1.4Zusammenfassung146
3.2Habitus (Bourdieu)147
3.2.1Bourdieu als Metaphernproduzent147
3.2.2Bourdieu als Protometaphernanalytiker149
3.2.3Bourdieus Begriff des Habitus151
3.2.4Schachtners Verknüpfung von Habitus und Metapher154
3.2.5Zusammenfassung: Das Verhältnis von Habitus und metaphorischem Konzept156
3.3Soziale Repräsentationen (Moscovici)158
3.3.1Zum Begriff der „sozialen Repräsentationen“159
3.3.2Überschneidungen von sozialen Repräsentationen und metaphorischen Konzepten160
3.3.3Zusammenfassung161
3.4Alltagspsychologie (Heider, Bruner) und „common sense“ (Geertz)162
3.4.1Was ist Alltagspsychologie?163
3.4.2Heider: „matrix of?implicit theory“165
3.4.3Bruner: Narration undoder Metapher166
3.4.4„Common sense“ (Geertz) und „cultural models“ (Quinn)170
3.4.5Zusammenfassung173
3.5Diskurs175
3.5.1Foucault177
3.5.1.1 Foucaults Metapherngebrauch177
3.5.1.2 Foucaults Begriff des Diskurses in?Metaphernanalysen180
3.5.2Critical Discourse Analysis (CDA)185
3.5.3Zusammenfassung188
3.6Offene Anknüpfungen189
3.6.1„Tacit knowledge“ (Polányi, Schön)190
3.6.2Wissenssoziologische Anknüpfungen (Berger, Luckmann)193
3.7Berührungen: Überschneidungen, aber keine Ersetzung201
4 Metaphernreflexion und -analyse in?sozialwissenschaftlichen Disziplinen203
4.1Soziologie205
4.1.1Metaphern in?der soziologischen Theoriebildung207
4.1.2Wissenssoziologie219
4.1.3Methodische Reflexionen soziologischer Metaphernanalysen222
4.1.4Organisationssoziologie226
4.1.5Weitere Beispiele soziologischer Metaphernanalysen232
4.1.6Zusammenfassung237
4.2Erziehungswissenschaft238
4.2.1Empirische pädagogische Studien mithilfe der kognitiven Metapherntheorie240
4.2.1.1 Metaphern der Kinder und SchülerInnen im Erziehungskontext240
4.2.1.2 Metaphern der Lehrenden245
4.2.1.3 Lehren und Lernen: Metaphern der Didaktik250
4.2.1.4 Pädagogische Biografie-, Beratungs- und Lebensweltforschung254
4.2.2Empirische metaphernanalytische Arbeiten ohne Bezug zu Lakoff und Johnson256
4.2.2.1 Metaphern der Lehrenden257
4.2.2.2 Metaphern der Lernenden259
4.2.2.3 Metaphern in?der erziehungswissenschaftlichen Biografieforschung261
4.2.2.4 Metaphern der populärwissenschaftlichen Vermittlung262
4.2.3 Metaphern in?den Theorien der Pädagogik263
4.2.3.1 Die Rolle der Metapher im pädagogischen Denken264
4.2.3.2 Untersuchungen zur Geschichte pädagogischer Metaphorik268
4.2.3.3 Reflexionen zu einzelnen Metaphern269
4.2.4Zusammenfassung270
4.3Soziale Arbeit272
4.3.1Kontexte der Sozialen Arbeit272
4.3.2Sozialpolitik274
4.3.3Beratung und Mediation275
4.3.4Konstrukte der Adressatengruppen der Sozialen Arbeit277
4.3.5Konstrukte der Professionellen279
4.3.6Überlegungen zur Intervention281
4.3.7Zusammenfassung283
4.4Sozialmedizin, Pflege- und Gesundheitswissenschaften285
4.4.1Der Körper, seine Wissenschaften und die Metapher285
4.4.2Metaphern für Erkrankungen in?Lebenswelt und Medien288
4.4.3Metaphorische Sprache erkrankter Menschen291
4.4.4Metaphern in?der krankheitsbezogenen Interaktion298
4.4.5Metaphern der professionellen AkteurInnen300
4.4.6Metaphern in?der Geschichte der Fachdiskurse305
4.4.7Metaphern in?der Didaktik der Pflege und Gesundheitswissenschaften307
4.4.8 Zusammenfassung308
4.5Politikwissenschaft309
4.5.1Lakoffs Studien zur US-amerikanischen Politik310
4.5.1.1 Die Außenpolitik der USA im Kontext der Irakkriege311
4.5.1.2 „Moral Politics“: Demokraten und Republikaner in?den USA312
4.5.1.2.1 Inhaltliche Zusammenfassung der Studie312
4.5.1.2.2 Der forschungsmethodische Anspruch von „moral politics“317
4.5.1.2.3 Kritik und Diskussion318
4.5.1.3 Zusammenfassung326
4.5.2Forschungsmethodisch bedeutsame Studien326
4.5.2.1 Charteris-Black327
4.5.2.2 Chilton329
4.5.2.3 Diskursanalysen330
4.5.2.4 „Embodiment“ und andere Quellbereiche politischer Metaphoriken331
4.5.2.5 Metaphernanalytische Forschungsmethoden334
4.5.2.6 Die heterogene Rezeption der kognitiven Metapherntheorie in?der Politologie336
4.5.3Migration und Fremdenfeindlichkeit337
4.5.3.1 Migration338
4.5.3.2 Faschismus und Rassismus339
4.5.4Europa: ein heterogenes Phänomen als metaphorische Projektionsfläche340
4.5.5Weitere metaphernanalytische Arbeiten aus älteren Traditionen347
4.5.6Zusammenfassung352
4.6Psychotherapie, Beratung und weitere psychologische Subdisziplinen353
4.6.1Klinische Psychologie354
4.6.1.1 Beratungs- und Psychotherapieforschung354
4.6.1.1.1 Die kognitive Linguistik als Forschungsmethode in?Psychotherapie und Beratung354
4.6.1.1.2 Fazit der nicht-psychoanalytischen Studien367
4.6.1.1.3 Weitere Hinweise zu Metaphern, Beratung und Behandlung369
4.6.1.1.4 Fazit der praxeologischen Studien375
4.6.1.2 Psychoanalyse376
4.6.1.2.1 Buchholz, von Kleist377
4.6.1.2.2 Weitere psychoanalytische Studien383
4.6.1.2.3 Zusammenfassung385
4.6.2Weitere Subdisziplinen der Psychologie386
4.6.2.1 Sprachpsychologie386
4.6.2.2 Allgemeine Psychologie389
4.6.2.3 Methodik: Qualitativ forschende Metaphernanalyse392
4.6.2.4 Kognitive Psychologie393
4.6.2.5 Entwicklungspsychologie395
4.6.2.6 Sozialpsychologie402
4.6.2.7 Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie407
4.6.2.8 Kulturpsychologie409
4.6.2.9 Geschichte der Psychologie410
4.6.3Zusammenfassung417
4.7Exkurs: Metaphern und die Konstruktion von Geschlecht419
4.7.1Versuche, Geschlecht und kognitive Metapherntheorie zu verbinden420
4.7.2Ähnlichkeit der Metaphernverwendung bei Frauen und Männern427
4.7.3Metaphorisch formulierte soziale Stereotype von Geschlecht429
4.7.4Die metaphorische Konstruktion von Geschlecht in?Ausschnitten des sozialen Lebens433
4.7.4.1 Berufswelt433
4.7.4.2 Häusliche Reproduktion438
4.7.4.3 Sexualität, Erotik und Körper438
4.7.4.4 Geschlecht in?der Wissenschaft442
4.7.5Zusammenfassung449
5 Die Methode der systematischen Metaphernanalyse452
5.1Was soll eine qualitative Forschungsmethode leisten?455
5.1.1„… und alle reden durcheinander“ (Hitzler)456
5.1.2„Das Muster, das verbindet“ (Reichertz)457
5.1.3Bejahung der Vielfalt: Flick, Breuer, Lamnek, Mayring461
5.1.4Zur Positionierung der Metaphernanalyse464
5.2Ablaufskizze einer systematischen Metaphernanalyse468
5.2.1Anmerkung zur Entwicklungsgeschichte468
5.2.2Der Ablauf einer systematischen Metaphernanalyse469
5.3Die Forschungsfrage: Indikation klären, Zielbereiche identifizieren472
5.4Der kontrastierende Hintergrund und die Eigenanalyse473
5.4.1Vergleichshorizonte474
5.4.2Standortgebundenheit: Metaphern, in?denen Forschende leben476
5.5Erhebung des Materials: Textsorten und Sampling480
5.5.1Für welches Material ist eine Metaphernanalyse geeignet?480
5.5.2Welche Samplingstrategien sind zur Erhebung des Materials geeignet?482
5.6Systematische Analyse einer Gruppeeines Einzelfalls483
5.6.1Dekonstruierende Zergliederung zur Metaphernidentifikation485
5.6.1.1 Exemplarische Zergliederung eines Interviews zum Alkoholkonsum488
5.6.1.2 Hinweise und Sonderfälle der Metaphernidentifikation489
5.6.1.2.1 Exemplarische Narrationen, die eine Metapher entfalten490
5.6.1.2.2 „Doppelgänger“491
5.6.1.2.3 Metonymien492
5.6.1.2.4 Metaphorisches Zitatformat493
5.6.1.2.5 Gesten, Intonationen und andere szenische Präsentationen von Metaphern493
5.6.1.2.6 Kausale und finale Konjunktionen, Adverbien, Präpositionen als Hinweis auf Metaphorisierungen495
5.6.1.2.7 Metaphorischer Gehalt einer Äußerung erst nach Konzeptbildung verstehbar496
5.6.1.2.8 Explizite Vergleiche als Metaphern behandeln496
5.6.1.2.9 „Tote“ Metaphern497
5.6.2Die Rekonstruktion metaphorischer Konzepte498
5.6.2.1 Abduktive Schlussfolgerungen als Element der Konzeptbildung500
5.6.2.2 Exemplarische Durchführung502
5.6.2.3 Hinweise und Sonderfälle bei der Bildung metaphorischer Konzepte506
5.6.2.3.1 Eine Metapher, mehrere Konzepte506
5.6.2.3.2 Szenische Aussage zur Benennung eines Konzepts506
5.6.2.3.3 Abstraktionshöhe der Konzepte507
5.6.2.3.4 Differenzen wortsemantischer und pragmasemantischer Lesarten508
5.6.2.3.5 Komplexe Praktiken als Konzept identifizieren508
5.6.2.3.6 Umgang mit Negationen510
5.6.2.3.7 Häufige Metaphernwechsel510
5.7Interpretation: Heuristische Hilfen511
5.7.1Die Suche nach ausdruckserweiternden und funktionalen Gehalten513
5.7.2Die Suche nach Erkenntnis verhindernden Implikationen514
5.7.3Der Vergleich metaphorischer Konzepte515
5.7.4Die Analyse selektiver Ausgestaltungen metaphorischer Konzepte517
5.7.5Das Fehlen von metaphorischen Konzepten518
5.7.6Die Suche nach Implikationen metaphorischer Unterscheidungen in?der Lebenswelt519
5.7.7Die Prognose zukünftiger Handlungen520
5.7.8Die sequenzielle Analyse metaphorischer Interaktion und Metakommunikation521
5.7.9Die Analyse von Reaktionen auf Metaphern als Projektionsflächen523
5.7.10Die Einbeziehung quantitativer Angaben524
5.7.11Die Rekonstruktion von Veränderungen525
5.7.11.1 Zeitliche Strukturierung durch bewertende metaphorische Attributionen526
5.7.11.2 Umdeutung der Bildquelle527
5.7.11.3 Differenzierung der Bildquelle527
5.7.11.4 Einführung einer neuen Metapher527
5.7.11.5 Wörtlichnahme als reflexionsgenerierende Zuspitzung einer Metapher528
5.7.11.6 Komplexe Verschiebung von metaphorischen Sinnbezügen528
5.7.11.7 Fehlen einer bisher gebrauchten Metapher529
5.7.11.8 Reflexive Transzendierung529
5.7.12Die Analyse der Differenz bewusst versus?nicht bewusst gebrauchter Metaphern530
5.7.13Analyse metaphorischer Inszenierungen530
5.7.14Fazit des Gebrauchs heuristischer Strategien531
5.8Gütekriterien, Qualitätssicherung und Verallgemeinerung531
5.8.1Qualitätskriterien einer metaphernanalytischen Studie533
5.8.2Intersubjektive Nachvollziehbarkeit533
5.8.3Indikation des Forschungsprozesses534
5.8.4Empirische Verankerung der Theoriebildung534
5.8.5Qualität der Identifikation von Metaphern535
5.8.6Qualität der Konstruktion metaphorischer Konzepte536
5.8.7Entfaltung der Implikationen der metaphorischen Konzepte536
5.8.8Reflexion forschungs- und kontextbedingten Einbringens von Metaphern537
5.8.9Triangulation mit nicht metaphernanalytisch erhobenen Befunden537
5.8.10Verallgemeinerung538
5.8.11Vollständigkeit von Erhebung, Interpretation und Präsentation539
5.8.12Fazit540
5.9Formen der Darstellung metaphernanalytischer Studien540
5.10Designs von Metaphernanalysen542
5.10.1Fallstudien542
5.10.1.1 Untersuchung kultureller Phänomene543
5.10.1.2 Metaphoriken spezifischer Gruppen543
5.10.1.3 Einzelfallstudien544
5.10.2Vergleichsstudien544
5.10.3Retrospektive Studien545
5.10.4Zustands- und Prozessanalysen547
5.10.5Längsschnittstudien548
5.10.6Die Analyse von Metaphern der Wissenschaft: zwei Modelle548
5.10.7Zusammenfassung550
5.11Alternative Vorgehensweisen551
5.11.1Wissens- und organisationssoziologische Anfänge: Koch, Deetz551
5.11.2Psychoanalytische Metaphernanalyse: Buchholz, von Kleist553
5.11.3Onomasiologisch-kognitive Metaphernanalyse: Jäkel, Drulák554
5.11.4Angewandte Linguistik: Pragglejaz Group, MIPVU, Steen, Cameron, Low557
5.11.5Wissensmanagement: Andriessen561
5.11.6Kulturpsychologische Metaphernforschung: Straub, Seitz562
5.11.7Bibliometrische Metaphernanalyse in?der Wissenssoziologie: Maasen564
5.11.8Metaphern als soziale Repräsentationen: Wagner565
5.11.9Rekonstruktive Metaphernanalyse: Kruse, Biesel, Schmieder566
5.11.10Die Einbeziehung quantitativer Analysen568
5.11.11Computergestützte Metaphernanalysen570
5.11.12Fazit des Vergleichs der metaphernanalytischen Methoden571
5.12Zusammenfassung: Systematische Metaphernanalyse als qualitative Forschungsmethode572
5.12.1Kritik und Modifikationen der kognitiven Metapherntheorie573
5.12.2Korrekturen unsystematischer qualitativer Metaphernanalysen574
5.12.3Offene Horizonte der Methodenentwicklung575
5.12.4Ist die systematische Metaphernanalyse eine eigenständige Methode?575
Literatur577

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