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Tanz Medizin

Die medizinische Versorgung professioneller Tänzer. TanzMedizin Deutschland e.V. TaMeD

AutorElisabeth Exner-Grave
VerlagSchattauer GmbH, Verlag für Medizin und Naturwissenschaften
Erscheinungsjahr2012
Seitenanzahl214 Seiten
ISBN9783794564613
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis49,99 EUR
Tänzer sind Künstler, die Hochleistungssport betreiben. Die ständig steigenden Ansprüche an Kraft, Beweglichkeit und Koordination in den heutigen Choreografien bedingen eine Zunahme an muskuloskeletalen Verletzungen und Überlastungsschäden. Tänzer brauchen eine speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Medizin. Umfassendes Wissen zu allen medizinischen Aspekten des Tanzens vermittelt erstmalig dieses Buch - praxisnah und multidisziplinär. Die detaillierte Darstellung der Pathophysiologie und prägnante Fallbeispiele eröffnen dem mit einer Tanzverletzung konfrontierten Mediziner effiziente Behandlungsstrategien. Neben den schulmedizinisch anerkannten Methoden werden alternative Behandlungsoptionen zur Verbesserung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit, z.B. Kinesiologie, Pilates oder Spiraldynamik®, aufgeführt. Ein Kapitel gibt Aufschluss über spezielle Probleme im Tanz wie Essstörungen, Doping und Tanzen mit HIV. Wichtige Informationen und Adressen aus der Welt des Tanzes und der Medizin machen dieses Buch zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk. Praxisnah, aktuell, informativ: für Orthopäden, Sportmediziner, Physiotherapeuten, Tänzer und Tanzpädagogen.

Dr. med. Elisabeth Exner-Grave Fachärztin für Orthopädie mit Zusatzqualifikation in Chirotherapie, Sport- und Sozialmedizin. Orthopädische Oberärztin im Rehabilitations- und Trainingszentrum medicos.AufSchalke in Gelsenkirchen. Gründungsmitglied von Tanzmedizin Deutschland e.V. (TaMeD). Seit 1993 beratend an berufsbildenden Ballettschulen tätig. Seit 1997 Durchführung tanzmedizinischer Eignungsuntersuchungen u.a. an der John Cranko-Schule in Stuttgart und bei den Ballettberatungstagen an der Hochschule für Musik und Tanz in Zürich.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Cover1
Inhalt12
1 Einleitung18
1.1 Der Tanz18
1.1.1 Die gemeinsamen Wurzeln von Gymnastik, Turnen und Tanz18
1.1.2 Vom höfischen Tanz zum Ballett19
1.1.3 Leistungssteigerung und Wettbewerb20
1.1.4 Defizit im Schul-, Freizeit- und Breitensport im Zeitalter der Computergeneration20
1.2 Die besondere berufliche Situation von Tänzern20
1.3 Was ist Tanzmedizin?20
2 Gesundheitsfördernde Aspekte des Tanzes22
2.1 Kindertanz22
2.1.1 Gefahren einer verfrühten Ballettausbildung22
2.1.2 Inhalt und Aufgabe des Kindertanzes23
2.1.3 Zusammenfassung25
2.2 Förderung der Gesundheit von erwachsenen Laien durch Ballettunterricht25
2.2.1 Gesundheitsfördernde Aspekte des Unterrichts25
2.2.2 Beispiel aus der Praxis: Ballettunterricht bei muskuloskelettalen Erkrankungen27
2.2.3 Ausblick29
2.3 Tanzen im Alter – Bewegungskonzeption zur Prävention von Stürzen, Osteoporose und Frakturen30
2.3.1 Sturzrisiko bei älteren Menschen30
2.3.2 Tanzen als Prävention lokomotorischer Stürze31
2.3.3 Tanzen als Therapie31
2.3.4 Tanzprojekte mit alten Menschen33
3 Physische Voraussetzungen für die Ausübung des Tänzerberufs34
3.1 Eignung zum Tanz aus der Sicht der Jury und des Arztes34
3.1.1 Auswahlkriterien bei der Aufnahmeprüfung34
3.1.2 Die Rolle des Arztes34
3.1.3 Die tanzmedizinische Eignungsuntersuchung38
3.1.4 Entwicklungsphasen vom Kind zum Erwachsenen unter Berücksichtigung der Unteren Extremitäten (UE)46
3.1.5 Voraussage der Erwachsenengröße48
3.2 Die Bedeutung des en dehors49
3.2.1 Das en dehors im Tanz49
3.2.2 Die Spezialnorm en dehors in der Medizin52
3.3 Hyper- und Hypomobilität53
3.3.1 Hypermobilität54
3.3.2 Hypomobilität57
4 Pathophysiologie des Tanzens60
4.1 Rahmenempfehlungen zur Prävention und Therapie von Verletzungen60
4.1.1 Die spezielle Situation von Bühnentänzern60
4.1.2 Verletzungsprävention im Tanz61
4.1.3 Prävention in der Ausbildung71
4.1.4 Therapeutisches und rehabilitatives Vorgehen72
4.2 Arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen73
4.2.1 Einleitung73
4.2.2 Akute Verletzungen74
4.2.3 Chronische Beschwerden/Erkrankungen78
4.2.4 Besondere Aspekte in der Ausbildung79
4.3 Kardiopulmonale Leistungsfähigkeit82
4.3.1 Alltägliche Arbeitsbelastung82
4.3.2 Kardiopulmonale Belastung83
4.3.3 Diagnostische Untersuchungsverfahren84
4.3.4 Verbesserung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit85
4.3.5 Negative Einflussfaktoren auf die Leistungsfähigkeit87
4.4 Arbeitsmittel: Spitzen- und Technikschuhe, Tanzböden87
4.4.1 Spitzenschuh87
4.4.2 Technikschuh90
4.4.3 Tanzböden91
4.4.4 Ausblick93
4.5 Fallbeispiele94
4.5.1 Das femoroacetabuläre Impingement94
4.5.2 Das dorsale Impingement des Sprunggelenkes100
4.5.3 Stressfraktur der Tibia bei einem 25-jährigen Balletttänzer107
5 Methoden zur Verbesserung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit114
5.1 Behandlungsoptionen114
5.1.1 Physiotherapie114
5.1.2 Osteopathie116
5.1.3 Chirotherapie118
5.1.4 Applied Kinesiology (AK)121
5.1.5 Kinesio-Taping124
5.1.6 Massage127
5.2 Bewegungskonzepte130
5.2.1 Die Pilates-Methode130
5.2.2 GYROTONIC®135
5.2.3 Die Franklin-Methode® im Tanzunterricht138
5.2.4 Spiraldynamik® – intelligent movement143
5.2.5 Laban-Bartenieff-Bewegungsstudien (LBBS)146
5.2.6 Die F. M. Alexander-Technik149
5.2.7 Die Feldenkrais-Methode150
5.2.8 Mentales Körpertraining151
6 Spezielle Probleme im Tanz154
6.1 Homo-, Bi- und Transsexualität154
6.1.1 Ursachen154
6.1.2 Vorkommen155
6.1.3 Inneres und äußeres Coming-out155
6.1.4 Aufklärungsarbeit auf pädagogischer, medizinischer und psychologischer Ebene155
6.1.5 Die Bedeutung der Tanzkunst bei der Überwindung der Pathologisierung von Homo-, Bi- und Transsexualität157
6.2 Tanzen mit HIV-Infektion – therapeutische Möglichkeiten und Perspektiven158
6.2.1 Kurzbeschreibung159
6.2.2 Infektionsrisiko159
6.2.3 Epidemiologische Eckdaten159
6.2.4 Kombinierte medikamentöse Therapie, HAART160
6.2.5 Tanzen mit HIV161
6.3 Doping163
6.3.1 Definition163
6.3.2 Dopingliste164
6.3.3 Gründe für Doping167
6.3.4 Zusammenfassung168
6.4 Störungen des Essverhaltens und Essstörungen169
6.4.1 Kenntnisstand von Essstörungen in der Literatur169
6.4.2 Formen der Essstörungen170
6.4.3 Gesundheitliche Folgen171
6.4.4 Ursachen172
6.4.5 Prävention172
6.4.6 Schlussfolgerung174
6.5 Schmerz174
6.5.1 Definition174
6.5.2 Diagnose, Behandlung und Dosierung175
6.5.3 Tänzer und Tänzerinnen reden über Schmerz177
Anhang180
Die Hitliste der Krankmacherübungen180
Glossar: Relevante Begriffe der Ballettnomenklatur182
Statistik der in Deutschland fest angestellten Tänzer und Tänzerinnen und deren medizinische Versorgung187
Literatur191
Internetlinks207
Personen- und Sachverzeichnis212

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