Sie sind hier
E-Book

Technischer Lärmschutz

Grundlagen und praktische Maßnahmen zum Schutz vor Lärm und Schwingungen von Maschinen

AutorWerner Schirmer
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl454 Seiten
ISBN9783540330172
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis179,99 EUR

Die behandelten Themen des technischen Lärmschutzes und des eng mit ihm verbundenen Schwingungsschutzes machen das Buch für Ingenieure zu einer bewährten Wissensquelle. Das gilt sowohl für die tägliche Arbeit als auch für das Studium und die individuelle Wissenserweiterung.

Das Fachbuch enthält physikalische Erläuterungen, Bemessungs-, Mess- und Bewertungsmethoden, mit umfangreichen Literatur- und Normenzitaten und ist mit vielen Bildern und Tabellen ausgestattet. Die Darstellungsweise orientiert sich an kompakten Fortbildungsveranstaltungen für Ingenieure.

Die Neuauflage stellt eine intensive Überarbeitung und Aktualisierung (insbesondere im Bereich der Messtechnik), eine Erweiterung auf aktuelle Tendenzen (z. B. Adaptronik) jedoch konzeptionelle Fortsetzung des zuletzt 1996 im VDI-Verlag erschienenen Buches dar. Unter dem 1971 bis 1979 geführten Titel 'Lärmbekämpfung' ist es in ganz Deutschland seit langem bekannt.



Werner Schirmer studierte Elektrotechnik an der TU Dresden und war Assistent von Professor Reichardt am dortigen Institut für Technische Akustik. Anschließend übernahm er die Leitung eines Schallschutz-Ingenieurbüros in Dresden, das 1971 in eine Forschungsabteilung des Zentralinstituts für Arbeitsschutz umgewandelt wurde. Seit 1993 ist er in der KÖTTER Beratende Ingenieure GmbH Rheine/Dresden/Berlin als wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer bzw. seit 2001 als Beratungsingenieur tätig.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Leseprobe
7. Konstruktion lärmarmer Maschinen ( S. 218)

W. Schirmer

7.1 Einführung

Da die Möglichkeiten zur Lärmminderung auf dem Schallausbreitungsweg begrenzt sind (s. Kap. 13) und ihre Realisierung meist sehr hohe Aufwendungen verursacht, hat der Maschinen-, Geräte- und Fahrzeughersteller großen Einfluss auf die Erfüllung der Zielsetzungen des Lärmschutzes insgesamt, was zu einem entsprechenden Vorschriftenwerk (s. Kap. 1) sowie zu Marktvorteilen lärmarmer Erzeugnisse in vielen Ländern geführt hat.

Nachträgliche Lärmschutzmaßnahmen an Maschinen, Geräten und Fahrzeugen haben geringere Erfolgsaussichten als bereits in der Konzeptphase (Bild 7–9) eingeführte lärmarme Prinzipien, abgesehen von Schallschutzkapseln, die allerdings aus Gründen der Zugänglichkeit oder des Aufwandes oft nicht mehr in Frage kommen, wenn die Konzeption einer Maschine nicht schon von vornherein darauf ausgerichtet wurde, s. Abschn. 7.5).

Für weitgehend ausgereifte und gleichartige Konstruktionsweisen sowie Fertigungsmethoden, z.B. bei Zahnradgetrieben, schwankt nach Eliminierung der Leistungs- und Drehzahlabhängigkeit der Geräuschentstehung auch beim Vergleich der Erzeugnisse vieler Hersteller die Geräuschentstehung in relativ kleinen Grenzen, sofern Maschinen mit groben Fehlern ausgeschlossen werden. So bearbeitete Messergebnisse von 2000 Getrieben mit Nennleistungen 10 bis 1000 kW von zahlreichen Herstellern ergaben ót = 3 dB [1], ót s. Abschn. 2.8.2.

Zur Erzielung wesentlicher Verbesserungen – >, 3 dB(A) –, wozu auch schon die Vermeidung einer Geräuscherhöhung bei Drehzahlerhöhung oder Masseverminderung zu zählen ist, sind erhebliche Entwicklungsaufwendungen und das Abgehen von konventionellen Konstruktions- und Fertigungsweisen rechtzeitig vorzusehen. Zweckmäßig ist es dann auch, die Zusammenarbeit von Konstrukteuren und Lärmschutzspezialisten von Anfang an zu sichern.

Viele Spezialaufgaben bei der Konstruktion lärmarmer Maschinen, Geräte und Fahrzeuge sind bereits an anderer Stelle dieses Buches ausführlich behandelt: Geräuschmessung Kap. 2 und 3., Struktur(Gehäuse-)gestaltung einschließlich Zusatzmassen, Versteifungen und Dämpfungsbelägen Kap. 4, Schallschutzkapseln Kap. 10, schallabsorbierende Kanalauskleidungen Kap. 9, Ventilatorauswahl Kap. 8, Körperschallisolierung Kap. 12. In diesem Kap. 7 sollen einige spezielle Fragen behandelt werden.

Wichtige, oft zu wenig beachtete Konsequenzen ergeben sich aus der Beteiligung zahlreicher Einzelquellen am Gesamtgeräusch einer Maschine. Ihre Zahl kann leicht 5 bis 10 erreichen. Dadurch wird einerseits die mögliche Wirkung einzelner Lärmschutzmaßnahmen auf das Gesamtgeräusch beeinflusst (Abschn. 7.2), andererseits er- fordert diese Situation eine Aufteilung des Gesamtzielwertes für eine Maschine auf Teilzielwerte für Baugruppen (Abschn. 7.3).

Insbesondere bei Beteiligung verschiedener Herstellerfirmen oder Bearbeiter ist das für exakte Aufgabenabgrenzungen erforderlich. Das bekannte Prinzip der Lärmminderung durch Schallauslöschung („Antischall") gibt immer wieder Anlaßss zu Spekulationen über eine universelle, neuartige Lösung des gesamten Lärmproblems. Im Abschn. 7.4.4 werden die physikalischen Grundlagen, technischen Realisierungsanforderungen und Anwendungen genannt.

Daraus folgt, dass lärmarme Maschinen in erster Linie durch Verminderung der Anregung und durch Maßnahmen zur Dämpfung und Dämmung von Körper- und Luftschall in der Maschine zu erreichen sind (s. Abschn. 7.4). Hierbei eröffnet die Adaptronik-Anwendung neue Möglichkeiten, s. Kap. 14.

7.2 Teil-Geräuschquellen und Gesamtgeräusch einer Maschine

Eine einzelne Maßnahme zur Geräuschminderung an einer Maschine wirkt sich oft nur auf eine von mehreren ihrer Teilquellen aus. Trotz guter Wirksamkeit für diese eine Teilquelle ist die Verminderung des Gesamtgeräusches der Maschine dann nur sehr gering.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort zur zweiten Auflage5
Aus dem Vorwort zur ersten Auflage7
Inhaltsverzeichnis9
Mitarbeiterverzeichnis19
Hinweis für den Leser20
Wichtige Formelzeichen und Einheiten21
1. Vorschriften und Normen für Maschinengeräusche24
1.1 Einführung24
1.2 Geräuschemission, Maschinenrichtlinie24
1.3 Geräuschemission im Freien betriebener Maschinen26
1.4 Geräuschemission, Umweltzeichen „Blauer Engel“30
1.5 Geräuschimmission, Arbeitsschutz31
1.6 Geräuschimmission, baulicher Schallschutz33
1.7 Geräuschimmission, Nachbarschaftsschutz33
1.8 Schrifttum34
1.8.1 Literatur34
1.8.2 Gesetze, EU-Richtlinien35
1.8.3 Normen, Richtlinien35
2. Größen und Messverfahren zur Kennzeichnung von Geräuschen und Geräuschquellen40
2.1 Einführung40
2.2 Kennzeichnung der physikalischen Eigenschaften von Geräuschen40
2.2.1 Schalldruck40
2.2.2 Schalldruckpegel41
2.2.3 Bandschalldruckpegel43
2.3 Größen zur Kennzeichnung der Schallimmission44
2.3.1 Überblick44
2.3.2 Bewerteter Schalldruckpegel45
2.3.3 Äquivalenter Dauerschallpegel, Taktmaximal-Mittelungspegel46
2.3.4 Beurteilungspegel47
2.3.5 Spitzen-Schalldruckpegel48
2.3.6 Einzelereignis-Schalldruckpegel48
2.3.7 Lärmdosis48
2.4 Größen zur Kennzeichnung der Schallemission49
2.4.1 Überblick49
2.4.2 Schallleistungspegel, Richtwirkungsmaß49
2.4.3 Schallintensitätspegel50
2.4.4 Schallenergiepegel51
2.4.5 Schalldruckpegel an festgelegten Messorten51
2.4.6 Emissions-Schalldruckpegel am Arbeitsplatz51
2.4.7 Geräuschemissionsangabe52
2.5 Rechenoperationen mit Schallpegelwerten53
2.5.1 Addition53
2.5.2 Subtraktion55
2.5.3 Mittelwertbildung55
2.6 Verfahren zur Messung der Schallimmission56
2.6.1 Vorbemerkungen56
2.6.2 Vorbereitung der Messung56
2.6.3 Messdurchführung56
2.6.4 Messauswertung57
2.7 Verfahren zur Messung der Schallemission, Schallleistungsmessung58
2.7.1 Überblick58
2.7.2 Freifeldverfahren61
2.7.3 Hallraumverfahren66
2.7.4 Vergleichsverfahren68
2.7.5 Kanalverfahren70
2.7.6 Intensitätsverfahren71
2.8 Verfahren zur Nachprüfung angegebener Geräuschemissionswerte75
2.8.1 Nachprüfverfahren für Einzelmaschinen75
2.8.2 Nachprüfverfahren für Maschinenlose75
2.9 Verfahren zur Schallquellenanalyse78
2.9.1 Überblick78
2.9.2 Voruntersuchung78
2.9.3 Verfahren ohne Änderungen an der Maschine81
2.9.4 Verfahren mit Änderungen an der Maschine83
2.10 Schrifttum84
3. Messtechnik87
3.1 Einführung87
3.2 Schalldruckpegelmessung88
3.2.1 Mikrofone88
3.2.2 Geräte zur Schalldruckpegel- und Schalldosismessung90
3.2.3 Aufbau und Funktion des Schallpegelmessers91
3.2.4 Hilfsmittel91
3.2.5 Handhabung der Schallpegelmesser95
3.2.6 Fehler und Abhilfemaßnahmen96
3.3 Messung von Schwingungsgrößen97
3.3.1 Einführung97
3.3.2 Schwingungs- und Körperschallmessung97
3.3.3 Kraftmessung105
3.3.4 Dehnungsmessung107
3.4 Speicherung von Messsignalen108
3.4.1 Einführung108
3.4.2 Digitale Speicherung108
3.4.3 Handhabung von Aufzeichnungsgeräten109
3.4.4 Fehler bei der Zwischenspeicherung110
3.5 Frequenzanalysen111
3.5.1 Einführung111
3.5.2 Filterkenngrößen111
3.5.3 Filterarten113
3.5.4 FFT-Analyse113
3.5.5 Kenngrößen der FFT-Analyse114
3.5.6 Anwendung von Zeitfenster115
3.5.7 Auswahl und Handhabung der Frequenzanalyseverfahren115
3.5.8 Auswertung der Ergebnisse118
3.5.9 Cepstrumanalyse118
3.6 Zweikanalige Signal- und Systemanalyse120
3.6.1 Einführung120
3.6.2 Messung der Übertragungsfunktion120
3.6.3 Quellenanalyse121
3.7 Mehrkanalmethoden zur Geräuschquellenlokalisation123
3.7.1 Einführung123
3.7.2 Bekannte Verfahren124
3.7.3 Kriterien zur Auswahl eines geeigneten Verfahrens125
3.7.4 Direkte Messverfahren Schalldruckkartierung127
3.7.5 Verfahren mit Berechnungsmodellen Stationäre akustische Nahfeldholographie – NAH131
3.7.6 Zusammenfassung und Vergleich135
3.8 Schriftum135
4. Schwingungen und Schallabstrahlung von festen Körpern138
4.1 Einführung138
4.2 Biegewellenausbreitung auf Platten138
4.3 Biegeeigenfrequenzen von Stäben und Platten145
4.4 Admittanz mechanischer Strukturen148
4.5 Schallabstrahlung fester Körper153
4.5.1 Abstrahlgrad, Definition und Grenzwerte153
4.5.2 Schallabstrahlung konphas schwingender Körper – Monopol- und Dipolstrahler154
4.5.3 Schallabstrahlung schwach gedämpfter Platten mit Biegeschwingungen157
4.5.4 Schallabstrahlung stark gedämpfter Platten mit Biegeschwingungen161
4.6 Modelldarstellungen, Begriffe, Mess- und Berechnungsverfahren zur mechanischen Geräuschentstehung in Maschinen162
4.7 Geräuscharme Varianten passiver Maschinenstrukturen166
4.7.1 Bleche mit Dämpfungsbelag166
4.7.2 Gehäuseformen173
4.7.3 Zusatzelemente an Krafteinleitungsstellen, Zusatzmassen bei elastischen Verbindungen176
4.8 Schrifttum179
5. Luftschalldämmung182
5.1 Einführung182
5.2 Physikalische Grundlagen der Schalldämmung182
5.2.1 Erläuterung des Begriffes Schalldämmung und Definition des Schalldämm- Maßes182
5.2.2 Anregung einer Wand zu Biegeschwingungen durch Luftschall183
5.2.3 Trennimpedanz, Koinzidenzeffekt und Abstrahlwinkel185
5.3 Einschalige ebene Wände187
5.3.1 Schalldämmung unterhalb der Grenzfrequenz188
5.3.2 Schalldämmung oberhalb der Grenzfrequenz193
5.3.3 Zusammenfassung193
5.4 Spezielle Wandarten194
5.4.1 Rohrwandungen194
5.4.2 Doppelwände198
5.4.3 Biegeweiche Vorsatzschalen203
5.5 Konstruktionen aus mehreren Bauteilen207
5.5.1 Wände mit Bauteilen unterschiedlicher Schalldämmung207
5.5.2 Einfluss flankierender Bauteile208
5.6 Messung des Schalldämm-Maßes210
5.7 Schalldämm-Maße von Bauteilen211
5.8 Schrifttum212
6. Luftschallabsorption214
6.1 Einführung214
6.2 Physikalische Grundlagen und Berechnungsverfahren214
6.2.1 Schallreflexion an Grenzschichten214
6.2.2 Poröse Absorber ohne Abdeckung215
6.2.3 Poröse Absorber mit vorgeschalteter Masse (Resonanzabsorber)222
6.3 Ermittlung der Stoffkennwerte für poröses Material226
6.3.1 Längenbezogener Strömungswiderstand226
6.3.2 Porosität227
6.4 Realisierungsprobleme bei porösen Absorbern228
6.4.1 Gelochte Abdeckung228
6.4.2 Folienabdeckung229
6.4.3 Montage mit Wandabstand230
6.5 Dimensionierung von akustischen Absorbern aus handelsüblichen porösen Materialien231
6.5.1 Längenbezogener Strömungswiderstand231
6.5.2 Berechnungsbeispiel233
6.6 Breitband-Schallabsorber ohne poröses Material233
6.7 Messung des Schallabsorptionsgrades236
6.7.1 Hallraummessung236
6.7.2 Rohrmessung237
6.7.3 Form von Schallabsorptionsgrad-Angaben237
6.8 Schrifttum239
7. Konstruktion lärmarmer Maschinen241
7.1 Einführung241
7.2 Teil-Geräuschquellen und Gesamtgeräusch einer Maschine242
7.3 Aufteilung der Geräuschminderung auf Maschinengeräuschanteile244
7.3.1 Aufteilung auf Teilquellen244
7.3.2 Aufteilung auf Frequenzbänder245
7.4 Ansatzpunkte zur Geräuschminderung an Maschinen247
7.4.1 Maschinenakustische Quellenarten247
7.4.2 Strömungsmechanische Geräusche248
7.4.3 Mechanische Geräusche249
7.4.4 Aktive Lärmschutzsysteme – „Antischall“253
7.5 Einbindung in den Konstruktionsprozess256
7.6 Schrifttum256
8. Ventilatorgeräusche258
8.1 Ventilatorbauarten258
8.2 Ventilatorkennzahlen259
8.3 Ventilatorkennlinie260
8.4 Ventilatorbetriebspunkt260
8.5 Geräuschentstehung261
8.6 Kennlinie und Geräuschemission266
8.7 Konstruktive Maßnahmen und Geräuschemission267
8.8 Einfluss der Einbausituation268
8.9 Stand der Technik269
8.10 Ventilator und Schalldämpfer269
8.11 Schrifttum270
9. Absorptionsschalldämpfer272
9.1 Einführung272
9.2 Dämpfungsmechanismus273
9.3 Kenngrößen276
9.3.1 Dämpfungsmaße276
9.3.2 Kanalquerschnittsformen278
9.3.3 Normierte Größen278
9.4 Akustische Bemessung280
9.4.1 Exakte Lösung für die Ausbreitungsdämpfung280
9.4.2 Normierte grafische Darstellung (Trapez-Diagramm)283
9.4.3 Näherungsformel nach285
9.4.4 Reflexionsdämpfung287
9.4.5 Einfluss verschiedener Abdeckungen des Absorbermaterials288
9.4.6 Einfluss der Strömung auf die Schalldämpfung289
9.4.7 Einfluss der Temperatur auf die Schalldämpfung291
9.4.8 Unterteilung des Kanalquerschnittes292
9.4.9 Bedämpfung tiefer Frequenzen293
9.4.10 Bedämpfung hoher Frequenzen294
9.5 Schalldämpfer mit Strömung297
9.5.1 Strömungsgeräusch des Schalldämpfers297
9.5.2 Druckverlust im Schalldämpfer298
9.6 Konstruktive Ausführung299
9.6.1 Verhältnis Kulissenbreite – Spaltweite299
9.6.2 Absorbermaterial300
9.6.3 Dämpfungsminderung durch akustische Nebenwege300
9.6.4 Handelsübliche Absorptionsschalldämpfer301
9.7 Schrifttum303
10. Schallschutzkapseln304
10.1 Einführung304
10.2 Begriffe und Schallübertragungswege bei einer Maschinenkapsel304
10.3 Abschätzung der Pegelabsenkung bei Schallübertragung über die Kapselwände – Weg A306
10.4 Konstruktive Gestaltung308
10.4.1 Allgemeine Bemerkungen308
10.4.2 Wahl der Kapselabmessungen308
10.4.3 Ausführung der Kapselwand309
10.4.4 Vermeidung der Schallübertragung über Undichtigkeiten und unvermeidbare Öffnungen – Weg B310
10.4.5 Vermeidung der Körperschallanregung der Kapsel – Weg C318
10.4.6 Vermeidung der Schallabstrahlung außerhalb der Kapsel – Weg D319
10.4.7 Zusammenfassung319
10.5 Verfahren zum messtechnischen Nachweis der Einfügungsdämmung319
10.6 Wärmeabführung aus Schallschutzkapseln320
10.7 Beispiele praktisch ausgeführter Schallschutzkapseln323
10.7.1 Baukastensysteme für Schallschutzkapseln323
10.7.2 Maschinenhaube mit Schallschutzkapselfunktion324
10.7.3 Integrierte Schallschutzkapsel für eine Schnellläuferpresse324
10.8 Rechenbeispiel326
10.8.1 Akustische Dimensionierung326
10.8.2 Wärmeabführung327
10.9 Schrifttum328
11. Schwingungsabwehr bei Maschinenaufstellungen329
11.1 Einführung329
11.2 Notwendigkeit und Zielstellung der Schwingungsabwehr329
11.2.1 Auswirkung mechanischer Schwingungen329
11.2.2 Rechtliche Vorschriften330
11.2.3 Normative und Richtwerte331
11.3 Verfahren zur Schwingungsabwehr338
11.3.1 Schwingungssysteme und Schwingungsmodelle338
11.3.2 Verfahrensgruppen341
11.3.3 Schwingungserregung346
11.3.4 Primärmaßnahmen der Schwingungsabwehr349
11.3.5 Schwingungsisolierung353
11.3.6 Stoßisolierung360
11.3.7 Aktiver Schwingungsschutz durch Ausregelung361
11.3.8 Schwingungstilger363
11.3.9 Verminderung von Verkehrs- und Industrieerschütterungen365
11.4 Berechnungsverfahren zur Schwingungsisolierung368
11.4.1 Zusammenstellung der Berechnungsziele368
11.4.2 Orientierungsrechnung mit 1 Freiheitsgrad369
11.4.3 Genaue Berechnung372
11.5 Ausgeführte Beispiele373
11.6 Schrifttum376
12. Körperschallisolierung379
12.1 Einführung379
12.2 Grundlagen der Körperschallisolierung379
12.2.1 Grundgleichung der Körperschallisolierung380
12.2.2 Admittanzen des Systems Maschine – Schwingungsisolatoren – Gebäudedecke385
12.2.3 Wirkung eines Zwischenfundamentes390
12.2.4 Körperschalldämmung in Rohrleitungen394
12.2.5 Körperschallisolierung von Aggregaten in Maschinenstrukturen395
12.2.6 Regeln für die qualitativ optimierte Körperschallisolierung396
12.2.7 Schritte zur quantitativen Optimierung der Körperschallisolierung in Gebäuden398
12.3 Praktische Beispiele für die Körperschallisolierung von Maschinen399
12.3.1 Aufzugsmaschinen und dazugehörige Schalteinrichtungen399
12.3.2 Pumpen401
12.3.3 Lüftungstechnische Anlagen402
12.4 Schrifttum402
13. Schallausbreitung und Schallschutz in Räumen405
13.1 Einführung405
13.2 Schallausbreitung im Freifeld406
13.2.1 Einzel- oder Punktschallquelle406
13.2.2 Ausgedehnte Schallquellen408
13.2.3 Verluste und Störungen im Ausbreitungsweg409
13.3 Schallausbreitung in geschlossenen Räumen410
13.3.1 Einflüsse und Beschreibungsarten410
13.3.2 Annähernd kubischer Raum412
13.3.3 Flachraum415
13.3.4 Langraum417
13.3.5 Streukörper418
13.3.6 Standard-Rechenverfahren419
13.4 Schallausbreitung durch Koppelflächen426
13.4.1 Geschlossene Koppelflächen426
13.4.2 Offene Koppelflächen428
13.5 Übersicht über Schallschutzmaßnahmen in Räumen430
13.6 Raumgestaltung und Quellenanordnung433
13.7 Schallabsorbierende Raumauskleidungen434
13.7.1 Anwendung434
13.7.2 Anforderungen434
13.7.3 Bauformen435
13.7.4 Werkstoffe436
13.7.5 Wirksamkeit436
13.8 Schallschirme439
13.8.1 Anwendung439
13.8.2 Berechnung439
13.8.3 Bauformen444
13.8.4 Werkstoffe444
13.8.5 Wirksamkeit444
13.9 Trennwände, Kapseln, Kabinen445
13.9.1 Anwendung445
13.9.2 Akustische Wirkung446
13.10 Schrifttum446
14. Adaptronik-Anwendungen449
14.1 Einführung449
14.2 Aktive Werkstoffe451
14.3 Systementwurf455
14.4 Systemtechnik456
14.5 Anwendungsbeispiele457
14.5.1 Strukturkontrolle458
14.5.2 Schwingungsdämpfung460
14.5.3 Schwingungstilgung462
14.5.4 Schwingungsisolation464
14.6 Schrifttum466
Sachverzeichnis468

Weitere E-Books zum Thema: Bautechnik - Ingenieurbau

Facility Management

E-Book Facility Management
Grundlagen, Computerunterstützung, Systemeinführung, Anwendungsbeispiele Format: PDF

Industrie- und Wohnungsunternehmen verwalten ihre Gebäude, Anlagen und Grundstücke mit Hilfe des Facility Management (FM). Dieses Buch informiert über die Informationstechnologie im FM. Das Computer…

Führungswissen für Bau- und Immobilienfachleute 1

E-Book Führungswissen für Bau- und Immobilienfachleute 1
Grundlagen, Betriebswirtschaft, Unternehmensrechnung, Baubetriebsrechnung, Nachträge und Claims, Wirtschaftlichkeit, Unternehmensfinanzierung Format: PDF

Das Buch beinhaltet das betriebliche Basiswissen für eine fundierte Unternehmensführung. Das Grundwissen wird ergänzt um Ausführungen zur Wirtschaftspolitik und zum europäischen System der…

Immobilien-Benchmarking

E-Book Immobilien-Benchmarking
Ziele, Nutzen, Methoden und Praxis Format: PDF

Praxisbezug mit aktuellen Beispielen: Immobilien-Benchmarking ist für das Immobilienmanagement und dessen integrale Betrachtung innerhalb des Immobilienlebenszyklus von entscheidender Bedeutung.…

Baukalkulation und Projektcontrolling

E-Book Baukalkulation und Projektcontrolling
unter Berücksichtigung der KLR Bau und der VOB Format: PDF

Die sorgfältige Baukalkulation und ein fundiertes Projektcontrolling sind die Grundvoraussetzungen für den langfristig wirtschaftlichen Erfolg für die Unternehmen der Bauwirtschaft. Die 11. Auflage…

Nachtragsmanagement in der Baupraxis

E-Book Nachtragsmanagement in der Baupraxis
Grundlagen - Beispiele - Anwendung Format: PDF

Kaum ein größeres Bauvorhaben wird ohne Bauablaufstörungen und Nachtragsforderungen abgewickelt. Selbst bei einer im Wesentlichen reibungslos abgewickelten Hochbaumaßnahme muss mit einem…

Das Auftragsrisiko im Griff

E-Book Das Auftragsrisiko im Griff
Ein Leitfaden zur Risikoanalyse für Bauunternehmer Format: PDF

Bei der Vergabe von Bauleistungen müssen Bauunternehmer Angebote mit verbindlichen Preisen abgeben. Den Zuschlag erhält in vielen Fällen das Unternehmen mit dem günstigsten Angebot. Dieses Angebot…

Weitere Zeitschriften

Augenblick mal

Augenblick mal

Die Zeitschrift mit den guten Nachrichten "Augenblick mal" ist eine Zeitschrift, die in aktuellen Berichten, Interviews und Reportagen die biblische Botschaft und den christlichen Glauben ...

Baumarkt

Baumarkt

Baumarkt enthält eine ausführliche jährliche Konjunkturanalyse des deutschen Baumarktes und stellt die wichtigsten Ergebnisse des abgelaufenen Baujahres in vielen Zahlen und Fakten zusammen. Auf ...

bank und markt

bank und markt

Zeitschrift für Banking - die führende Fachzeitschrift für den Markt und Wettbewerb der Finanzdienstleister, erscheint seit 1972 monatlich. Leitthemen Absatz und Akquise im Multichannel ...

Burgen und Schlösser

Burgen und Schlösser

aktuelle Berichte zum Thema Burgen, Schlösser, Wehrbauten, Forschungsergebnisse zur Bau- und Kunstgeschichte, Denkmalpflege und Denkmalschutz Seit ihrer Gründung 1899 gibt die Deutsche ...

dental:spiegel

dental:spiegel

dental:spiegel - Das Magazin für das erfolgreiche Praxisteam. Der dental:spiegel gehört zu den Top 5 der reichweitenstärksten Fachzeitschriften für Zahnärzte in Deutschland (laut LA-DENT 2011 ...

DER PRAKTIKER

DER PRAKTIKER

Technische Fachzeitschrift aus der Praxis für die Praxis in allen Bereichen des Handwerks und der Industrie. “der praktiker“ ist die Fachzeitschrift für alle Bereiche der fügetechnischen ...

DULV info

DULV info

UL-Technik, UL-Flugbetrieb, Luftrecht, Reiseberichte, Verbandsinte. Der Deutsche Ultraleichtflugverband e. V. - oder kurz DULV - wurde 1982 von ein paar Enthusiasten gegründet. Wegen der hohen ...

ea evangelische aspekte

ea evangelische aspekte

evangelische Beiträge zum Leben in Kirche und Gesellschaft Die Evangelische Akademikerschaft in Deutschland ist Herausgeberin der Zeitschrift evangelische aspekte Sie erscheint viermal im Jahr. In ...

IT-BUSINESS

IT-BUSINESS

IT-BUSINESS ist seit mehr als 25 Jahren die Fachzeitschrift für den IT-Markt Sie liefert 2-wöchentlich fundiert recherchierte Themen, praxisbezogene Fallstudien, aktuelle Hintergrundberichte aus ...

F- 40

F- 40

Die Flugzeuge der Bundeswehr, Die F-40 Reihe behandelt das eingesetzte Fluggerät der Bundeswehr seit dem Aufbau von Luftwaffe, Heer und Marine. Jede Ausgabe befasst sich mit der genaue Entwicklungs- ...