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TPI NEXT® - Geschäftsbasierte Verbesserung des Testprozesses

AutorVerschiedene Autoren
Verlagdpunkt
Erscheinungsjahr2011
Seitenanzahl331 Seiten
ISBN9783898648486
FormatPDF/ePUB
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis31,99 EUR
Das international anerkannte TPI-Modell von Sogeti hat sich als Standard zur Bestimmung und Verbesserung des Reifegrads von Testorganisationen etabliert. Die Stärken des klassischen TPI-Modells sind im neuen Modell weiterentwickelt worden. Das geschäftsbasiert ausgerichtete TPI-NEXT-Modell umfasst alle Kontrollfragen zur Feststellung des Reifegrads, wobei diese stärker ergebnis- und produktorientiert sind. Es kann zusammen mit TMap NEXT - der führenden Testmethodik von Sogeti - wie auch mit jeder anderen Testmethode eingesetzt werden und ist universell anwendbar.

Herausgegeben von der Firma Sogeti, die international eine der führenden Firmen im Bereich Software-Consulting ist. Als größter Dienstleister für Test-Lösungen in Europa und den USA mit über 2500 Experten in 14 Ländern hilft Sogeti Unternehmen, deren Qualitätssicherungs- und Testleistungen zu verbessern.

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Leseprobe
1 Fortschritt der Testprozessverbesserung (S. 3-4)

Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich TPI als die führende Methode zur Bewertung der Testprozessreife eines Unternehmens oder eines Projekts erwiesen. Auf diesen Erfolg sind wir bei Sogeti sehr stolz. Er bedeutet aber keineswegs, dass wir alles erreicht haben und uns auf unseren Lorbeeren ausruhen können.

In diesen zehn Jahren hat sich vieles geändert: Anstelle von großen monolithischen Anwendungen wird mittlerweile eine Vielzahl von hauptsächlich webbasierten Diensten entwickelt, die über einen Enterprise Service Bus zugänglich sind und von zahlreichen, teilweise sogar unbekannten Anwendern genutzt werden. Die Entwicklung erfolgt sowohl vor Ort im Unternehmen als auch ausgelagert an externe Dienstleister oder sogar offshore im Ausland – am anderen Ende der Welt und mit Lieferketten über mehrere Parteien. Diese Entwicklung hatte spürbare Auswirkungen auf die betroffenen Testaktivitäten und die Verbesserung des Testprozesses.

Darüber hinaus verfügen wir nun über umfangreiche Anwendungserfahrung mit TPI im Bereich Outsourcing, bei agiler Softwareentwicklung, in der Integration und bei jeder anderen neuen Arbeitsweise, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Nicht zuletzt hat sich der Fokus des Managements von der Prozessorientierung hin zur Geschäftsorientierung verschoben. Natürlich spielt es eine Rolle, wie man arbeitet, doch noch wichtiger sind die abgelieferten Ergebnisse. Um Bezug auf das Agile Manifest zu nehmen: Während das Wie sehr wohl einen Wert hat, ist unsere Wertschätzung für das Was höher!

All diese Entwicklungen haben zum Entschluss geführt, das klassische TPIModell [Koomen 1999] zu aktualisieren, basierend auf der Erfahrung aus Hunderten von Assessments und Optimierungsprojekten weltweit. Es handelt sich daher um eine Weiterentwicklung, nicht um eine Neuerfindung! Die Stärken des Modells wurden beibehalten und sogar noch weiter ausgebaut. Diese Stärken sind:

¦ Das Modell selbst:
Die Aufteilung des Testprozesses in Kernbereiche und, je Kernbereich, in Reifegrade, Kontrollpunkte und Verbesserungsvorschläge.

• Wir haben den Rahmen der Kernbereiche enger gefasst, sie in sich abgeschlossener gestaltet und einige Überschneidungen aufgehoben. Zum Beispiel sind die Überwachung des Testprozessfortschritts und der Anstoß von Korrekturmaßnahmen nun im Testprozessmanagement konzentriert, während im klassischen Modell die entsprechenden Kontrollpunkte dem Kernbereich zugeordnet waren, der die Anforderungen an die zu liefernden Produkte beschrieb.

Darüber hinaus wurden einige neue Kernbereiche eingeführt und einige Kernbereiche des klassischen Modells entfernt.
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis6
Foreword by Paul Hermelin12
Vorwort von Prof. Dr. Mario Winter14
Vorwort von Maarten Galesloot16
Vorwort der Autoren18
Empfehlungen zur englischen Originalausgabe22
Teil I Einfu?hrung24
1 Fortschritt der Testprozessverbesserung26
2 Stellenwert des Testens und Positionierung von TPI NEXT30
2.1 Zweck und Mehrwert des Testens31
2.1.1 Testen und andere Qualitätssicherungsmaßnahmen32
2.1.2 Produktrisiken33
2.1.3 Teststufen im Softwarelebenszyklus34
2.2 Zweck und Mehrwert der Testprozessverbesserung35
2.2.1 Ausrichtung der Testinvestition an Geschäftstreibern35
2.2.2 Vorteile eines strukturierten Testprozesses36
2.2.3 Zusammenhänge zwischen Testprozessverbesserung und Softwareprozessverbesserung38
2.3 Notwendigkeit eines Referenzmodells zur Testprozessverbesserung39
2.3.1 Eigenschaften eines geeigneten Modells40
2.3.2 Weiterentwicklung des klassischen TPI-Modells41
Teil II Das Geschäftsbasierte TPI-Modell44
3 Das Modell46
3.1 Überblick über das BDTPI-Modell46
3.2 Kernbereiche48
3.3 Reifegrade52
3.4 Kontrollpunkte56
3.5 Testreifematrix56
3.6 Darstellung des Istzustands in der Testreifematrix57
3.7 Gruppierung der Kontrollpunkte58
3.8 Darstellung des Ist- und Sollzustands in der Testreifematrix60
3.9 Verbesserungsvorschläge61
3.10 Enabler62
4 Kernbereiche64
4.1 Engagement der Stakeholder64
4.2 Grad der Beteiligung70
4.3 Teststrategie75
4.4 Testorganisation81
4.5 Kommunikation87
4.6 Berichterstattung93
4.7 Testprozessmanagement98
4.8 Kostenschätzung und Planung103
4.9 Metriken108
4.10 Fehlermanagement115
4.11 Testwaremanagement121
4.12 Methodisches Vorgehen126
4.13 Professionalität der Tester131
4.14 Testfalldesign135
4.15 Testwerkzeuge142
4.16 Testumgebung147
Teil III Verbesserung der Testprozessreife154
5 Der Änderungsprozess beim Geschäftsbasierten TPI156
5.1 Schaffung des Bewusstseins158
5.2 Festlegung von Zielen, Betrachtungsbereich und Vorgehen159
5.2.1 Definition der Ziele159
5.2.2 Festlegung des Betrachtungsbereichs161
5.2.3 Bestimmung des Vorgehens162
5.3 Bewertung des Istzustands164
5.3.1 Sammlung von Informationen164
5.3.2 Analyse der Informationen167
5.3.3 Beschreibung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken169
5.4 Definition von Verbesserungen170
5.5 Erstellung eines Maßnahmenplans173
5.6 Implementierung der Maßnahmen174
5.7 Bewertung und Neuausrichtung175
Teil VI Geschäftsbasierte Verbesserung176
6 Geschäftsbasierte Testprozessverbesserung178
6.1 Ausrichtung auf ein spezifisches Ergebnis178
6.2 Geschäftsbasierter Einsatz des Modells179
6.3 Einfluss der Geschäftstreiber auf die Anwendung des Modells183
6.3.1 Zuverlässigkeit und Sicherheit von IT-Services184
6.3.2 Effektivität des Testens186
6.3.3 Time-to-Market189
6.3.4 Kosteneffizienz der IT194
6.3.5 Transparenz und Verständnis der IT198
6.4 Kosten und Nutzen der Testprozessverbesserung203
6.4.1 Einführung203
6.4.2 Preis-Leistungs-Verhältnis203
6.4.3 Kosten der Verbesserung204
6.4.4 Nutzen der Verbesserung205
7 Einsatz des Geschäftsbasierten TPI-Modells in verschiedenen Situationen210
7.1 Iterative Entwicklungsmethoden210
7.1.1 Iterative Entwicklung und Testen211
7.1.2 Iterative Entwicklung und Testprozessverbesserung212
7.2 Agile Entwicklungsmethoden214
7.2.1 Agile Entwicklung und Testen215
7.2.2 Agile Entwicklung und Testprozessverbesserung217
7.3 Unterschiedliche Testprozesse im Unternehmen225
7.3.1 Unterschiedliche Testprozesse und Testen226
7.3.2 Unterschiedliche Testprozesse und Testprozessverbesserung226
7.4 Von Grund auf neuer Testprozess227
7.4.1 Neueinrichtung eines Testprozesses228
7.4.2 Neueinrichtung und Testprozessverbesserung229
7.5 Softwarewartung230
7.5.1 Funktionale Wartung und Testen231
7.5.2 Funktionale Wartung und Testprozessverbesserung231
7.6 Softwareprozessverbesserung233
7.6.1 Softwareprozessverbesserung und Testen234
7.6.2 Softwareprozessverbesserung und Testprozessverbesserung238
7.6.3 Renditemaximierung durch Kombination von BDTPI und CMMI241
7.7 Outsourcing und Offshoring243
7.7.1 Outsourcing und Testen245
7.7.2 Outsourcing und Testprozessverbesserung246
7.8 Managed Testing Services247
7.8.1 Managed Testing Services247
7.8.2 Managed Testing Services und Testprozessverbesserung248
7.9 Entwicklertests251
7.9.1 Entwicklertests252
7.9.2 Entwicklertests und Testprozessverbesserung254
7.10 Evaluation255
7.10.1 Evaluation und statisches Testen255
7.10.2 Evaluation und Testprozessverbesserung258
7.11 Integration260
7.11.1 Integration und Testen261
7.11.2 Integration und Testprozessverbesserung262
8 Geschäftsbasiertes TPI in der Praxis264
8.1 Schaffung des Bewusstseins264
8.2 Festlegung von Zielen, Betrachtungsbereich und Vorgehen265
8.3 Bewertung des Istzustands266
8.3.1 Informationsgewinnung266
8.3.2 Darstellung der Ergebnisse in der Testreifematrix270
8.4 Definition von Verbesserungen273
8.5 Erstellung eines Maßnahmenplans274
8.6 Implementierung der Maßnahmen277
8.7 Bewertung und Neuausrichtung277
Anhang280
A Reife des Einsatzes von Testwerkzeugen282
A.1 Reifegrade und werkzeugspezifische Reifestufen282
A.1.1 Werkzeugspezifische Reifestufen283
A.1.2 Anwendung der werkzeugspezifischen Reifestufen283
A.1.3 Arten von Werkzeugen285
A.2 Testmanagementwerkzeuge285
A.2.1 Testmanagementwerkzeuge in werkzeugorientierter Reifestufe286
A.2.2 Testmanagementwerkzeuge in prozessorientierter Reifestufe287
A.2.3 Testmanagementwerkzeuge in zielorientierter Reifestufe287
A.3 Werkzeuge zur automatisierten Testdurchführung288
A.3.1 Werkzeuge zur automatisierten Testdurchführung in werkzeugorientierter Reifestufe289
A.3.2 Werkzeuge zur automatisierten Testdurchführung in prozessorientierter Reifestufe290
A.3.3 Werkzeuge zur automatisierten Testdurchführung in zielorientierter Reifestufe290
A.4 Performanztestwerkzeuge291
A.4.1 Performanztestwerkzeuge in werkzeugorientierter Reifestufe292
A.4.2 Performanztestwerkzeuge in prozessorientierter Reifestufe292
A.4.3 Performanztestwerkzeuge in zielorientierter Reifestufe292
B Erstellung neuer Gruppierungen294
B.1 Einführung294
B.2 Beispiel Kostenreduktion294
B.3 Umgruppierung295
B.3.1 Gewichtung der Kernbereiche296
B.3.2 Umgruppierung von Kontrollpunkten296
B.3.3 Berücksichtigung von Abhängigkeiten297
B.3.4 Ausbalancierung der Gruppen299
C Abwärtskompatibilität302
C.1 Einführung302
C.2 Übertragung von Assessment-Informationen in das BDTPI-Modell302
C.3 Umwandlung der klassischen TPI-Matrix in eine geschäftsbasierte TPI-Matrix303
C.3.1 Kategorien von Kernbereichen303
C.3.2 Zwei Beispiele klassischer TPI-Matrizen304
C.3.3 Einsatz der Umwandlungstabelle306
C.3.4 Nach der Umwandlung308
Glossar310
Literatur322
Über Sogeti324
Index326

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