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E-Book

TradingProjekt

1 Million Gewinn oder Totalverlust? 7 Grundprinzipien bestimmen den Trading-Erfolg!

AutorMax Herwig
Verlagepubli
Erscheinungsjahr2016
Seitenanzahl Seiten
ISBN9783741816062
Altersgruppe1 – 99
FormatePUB
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis14,99 EUR
1 Million Gewinn oder Totalverlust? Trading mit Plan oder Trading ohne Plan? Verluste begrenzen und Gewinne laufen lassen oder Verluste laufen lassen und Gewinne begrenzen? Trading ohne Plan birgt die Gefahr von unkontrollierten Verlusten, bis hin zum Totalverlust. TradingRisiken professionell managen oder mit einem Katastrophen-Trade das gesamte Trading-Kapital vernichten? Wie erfolgreich ist ein Trader? Die Antworten findet der Leser in dem Projekthandbuch 'TradingProjekt'. Das 'TradingProjekt' entwickelt auf der Basis von 7 Grundprinzipien einen maßgeschneiderten TradingPlan und praktikable TradingRegeln. Der TradingPlan beschreibt den gesamten TradingProzess: Von der Planung, (Erwartungshaltung & Strategie) über den Ein- und Ausstieg, bis hin zur Dokumentation und Analyse der Trades. Das 'TradingProjekt' basiert auf erprobten Projektmanagement-Tools & Methoden, die sich in der Praxis bei vielen Großprojekten bestens bewährt haben. Das Projekthandbuch beschreibt ebenfalls den 'TraderQuadranten' und beinhaltet eine umfangreiche Formelsammlung: Positionsgröße, Kurssicherung, Gewinn- /Verlustrechnung, Netto-Rendite, TradingPerformance und 'Die TradingFormel'. Erfolgreiche Projekte und erfolgreiches Trading basieren auf 7 Grundprinzipien! > Hinweis: < Die Trading-Bücher des Autors: 'TraderWorkbook', 'TraderQuadrant' und 'Der TradingPlan' entstanden aus einer kompletten Überarbeitung des Projekthandbuchs 'TradingProjekt'. Die Themenschwerpunkte 'Mindset' (die typischen Eigenschaften der 4 TraderQuadranten) und 'Trading' (TradingPlan und TradingRegeln), werden in den Trading-Büchern weiter vertieft und mit vielen Bildern und Beispielen ergänzt. Darüber hinaus bietet das TraderWorkbook praktische 'Arbeitspakete' (Checklisten) zur Selbstanalyse und ist auch zum Selbststudium geeignet. Link zur Vorschau im Buch: www.traderquadrant.de

Max Herwig ist Consultant, Coach und Fachbuchautor. Er hat in Darmstadt Nachrichtentechnik mit Abschluss Diplom-Ingenieur studiert und als Projekt-Direktor internationale Großprojekte erfolgreich geleitet. Seine langjährigen Management- und Trading-Erfahrungen zeigen eine erstaunliche Übereinstimmung: '7 Key Principles' bestimmen den Projekt- und Trading-Erfolg! Die Erfahrung, dass '7 Key Principles' über Erfolg oder Misserfolg entscheiden und seine Lebensphilosophie: 'Bestand hat nur, was in der Praxis funktioniert', sind auch die Leitgedanken in seinen Büchern. Der Autor lebt in Berlin und interessiert sich für Wirtschaft, Technik, Philosophie und Physik. Er ist zertifizierter Projektmanager und Mitglied der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.

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Leseprobe

Der TraderQuadrant


Der TraderQuadrant bestimmt die Trading-Performance.

Im Projektmanagement gibt es das magische Projektdreieck. Das Projektdreieck wird im Kapitel „Grundlagen Projektmanagement“ näher erläutert. Analog dazu möchte ich das „Trader-Dreieck“ vorstellen:

Der Trading-Erfolg ist messbar.

Die Messgröße heißt Trading-Performance.

Eine langfristige, positive Trading-Performance basiert auf den Grundprinzipien:

- Einem maßgeschneiderten TradingPlan

- Strikter Einhaltung der TradingRegeln

- Emotionaler Kontrolle

Der Trader und jeder Trade befindet sich innerhalb des Trader-Dreiecks: Werden der TradingPlan und die TradingRegeln eingehalten? Kann der Trader seine Emotionen von Angst und Gier beim Trading kontrollieren? Die Trading-Performance zeigt messbar und aktuell wie das Trading läuft. Eine positive Trading-Performance generiert mehr Trading-Gewinne als Verluste und eine negative Trading-Performance generiert mehr Verluste als Gewinne.

Ein Profi-Trader „managt“ jeden Trade: „Verluste werden begrenzt und Gewinne werden laufen gelassen“. Dieser allgemeingültige und bestimmt jedem Trader bekannte Satz beruht auf den folgenden Grundprinzipien: Einem maßgeschneiderten TradingPlan, die strikte Einhaltung der TradingRegeln und der Emotionalen Kontrolle. Dazu zählen Achtsamkeit, Disziplin und Geduld beim Trading. Was nutzt der beste Plan wenn dieser nicht eingehalten wird? NICHTS! Die Trading-Performance steht in einem engen Bezug zur Trading-Erfahrung. Einer typischen Trader-Gruppe kann eine entsprechende Trading-Performance zugeordnet werden. Aus dieser Idee heraus entstand der TraderQuadrant mit den vier Trader-Gruppen: Amateur, Spieler, Investor und Profi-Trader.

 

Die vier Trader-Gruppen

Der TraderQuadrant besteht aus vier unterschiedlichen Trader-Gruppen: Amateur, Spieler, Investor und Profi-Trader. Die Koordinaten des TraderQuadranten zeigen auf der horizontalen Achse die Trading-Erfahrung und auf der vertikalen Achse die Trading-Performance. Die Skalierung der Trading-Performance reicht von Negativ (Minus-Prozentbereich) bis Positiv (Positiv-Prozentbereich). Generiert der Trader in Summe mehr Verluste als Gewinne, dann ist seine Trading-Performance negativ. Generiert der Trader in Summe mehr Gewinne als Verluste, dann ist seine Trading-Performance positiv. Eine negative Trading-Performance „verbrennt“ Trading-Kapital und eine positive Trading-Performance generiert Trading-Kapital. Bedingung: Trading-Gewinne oder ein Teil der Gewinne wird zum Kapitalaufbau verwendet. Die Skalierung der Trading-Erfahrung ist keine messbare Größe wie die Trading-Performance. Die Trading-Erfahrung ist eher das Produkt aus Trading-Fachwissen und den vielen erfolgreichen und verlustreichen Trades!

Die Trader-Gruppe „Amateur“ hat meist eine negative Trading-Performance und „verbrennt“ über die gesamte Trading-Zeit betrachtet das Trading-Kapital. Der Amateur hat auch die geringste Trading-Erfahrung.

Die Trader-Gruppe „Spieler“ hat schon etwas mehr Trading-Erfahrung. Die Trading-Performance pendelt meist um die Nulllinie herum. Die Summe aller Trades generiert keinen oder nur einen sehr kleinen Gewinn, macht aber auch keine „Riesenverluste“.

Die Gruppe „Investor“ (Trader mit einem sehr langen Anlagehorizont) hat meist eine positive Trading-Performance. Die Trading-Erfahrung schwankt zwischen Grundkenntnissen und Expertenwissen. Der Strategische Ansatz dieser Gruppe unterscheidet sich grundlegend von der des reinen, kurz- bis mittelfristigen Tradings.

Die Trader-Gruppe „Profi-Trader“ hat exzellente Trading-Erfahrung. Der Profi-Trader generiert eine nachhaltige, langfristige und verlässliche positive Trading-Performance.

Es gibt bestimmt nur sehr wenige Trader, die als erfolgreiche „Profi-Trader“ starten. Ähnlich ist es bei Profisportlern oder im Berufsleben. Der Reifegrad steigt mit dem Training und mit der Erfahrung. Der Weg vom Amateur zum Profi-Trader ist gepflastert mit Lernen, Training, guten und schlechten Erfahrungen (Trades)! Schlechte Erfahrungen weisen oft den Weg aus einer bisherigen Sackgasse = einem falschen Lösungsweg. Gute Erfahrungen bestätigen den richtigen Lösungsweg. Meine persönliche Entwicklung als Trader durchlief alle vier Trader-Gruppen:

1. Trader-Gruppe: Amateur (Negative TP < 0%)

2. Trader-Gruppe: Spieler (TP = +/- 0%)

3. Trader-Gruppe: Investor (Positive TP > 0%)

4. Trader-Gruppe: Profi-Trader (Positive TP > 0%)

Hinweis: TP = Trading-Performance. Wichtige Steuerungs- und Messgröße.

Bevor die vier Trader-Gruppen näher beschrieben werden, möchte ich einen kurzen Abschnitt zum Thema „Geldanlage“ einfügen. Nicht jeder Anleger ist oder will ein Trader sein und nicht jeder Anleger hat das sogenannte „Trader-Gen“. In Deutschland ist die „Aktienkultur“ (im Jahr 2015) im Gegensatz zu anderen Staaten wie z.B. den USA eher unterentwickelt. (Quelle Internet und Medien) Die Ursache dafür liegt vielleicht in der Erziehung oder im weltanschaulichen Umfeld von Deutschland. Wie auch immer, grundsätzlich machen sich die meisten Menschen zumindest Gedanken, wie sie ihr erspartes, ererbtes oder gewonnenes Kapital sicher und profitabel anlegen können.

 

TraderQuadrant und Geldanlage

Sehr viele Menschen finanzieren ihr Leben mit der eigenen „Arbeitskraft“ oder den „Dividenden“ der eigenen Arbeitskraft. (Renten, Ersparnisse, Dividenden, Kapitalerträge, etc.) Schon früh lernen Kinder, wie unser heutiges Leben funktioniert: Schule – eine geeignete Ausbildung oder Studium – der Start in das Berufsleben – die eigene Arbeitskraft wird als „Kapital“ eingesetzt und finanziert das Leben. Gibt man weniger Geld aus als man verdient, dann wird mit der Zeit Eigenkapital aufgebaut (Cashflow Grundregel). Das Bestreben des Homo Oeconomicus (Lateinisch: Wirtschaftsmensch mit dem Bestreben der Nutzungsmaximierung) ist es, das generierte Eigenkapital gewinnbringend anzulegen. Dabei gibt es drei Grundeinstellungen, die maßgeblich die Geldanlage bestimmen: An erster Stelle steht die Sicherheit der Geldanlage, an zweiter Stelle die Rendite und an dritter Stelle die Verfügbarkeit. Das geliebte Sparbuch bietet aus der Erfahrung diese Sicherheit. Die Geldanlage ist leicht verfügbar, generiert aber (aktuell 2016) nur eine sehr kleine Rendite. Eine Kapital-Lebensversicherung generiert vielleicht etwas mehr Rendite, wird als sichere Geldanlage angesehen, hat jedoch den Nachteil dass das eingezahlte Kapital nicht so leicht verfügbar ist. Die Investition des Kapitals in Sachwerte wie z.B. Immobilien (als Kapitalanlage, keine Selbstnutzung) ist aktuell (2016) eine sehr beliebte Geldanlage. Die Rendite und die Sicherheit kennt man leider erst nach dem Verkauf. Das Kapital ist bis zum Verkauf der Sachanlage gebunden. Die Geldanlage in Aktien ist bei vielen Anlegern mit Angst besetzt. Sieht man doch täglich in den Medien wie die Kurse fallen und steigen. In Erinnerung sind auch noch die Negativerfahrungen der geplatzten Dot.com Blase und der Finanzcrash von 2008/2009. Dabei bietet so manche Aktie eine gute Rendite, ist ein relativ sicheres Investment (manche Firmen sind seit über 100 Jahren erfolgreiche Unternehmen) und die Aktie kann werktäglich verkauft werden. Dies sind nur drei einfache Beispiele. Die Geldanlage wird durch Emotionen und Annahmen bestimmt: Sicherheit - Rendite und Verfügbarkeit. Daraus leiten sich grundsätzlich zwei Arten der Geldanlage ab:

1. Die passive und

2. die aktive Geldanlage.

Die passive Geldanlage hat keinen eigenen, selbst entwickelten Kapital-Anlageplan. Die Geldanlage basiert oft auf Empfehlungen von Finanzexperten wie Anlageberatern von Banken, Versicherungen, etc. Der Kapital-Anlageplan und die Umsetzung wird bei der passiven Geldanlage von externen Finanzdienstleistern, im Auftrag des Kunden, ausgeführt. In den meisten Fällen ist dies nicht kostenlos und der Kunde muss einen Teil seines Kapitals als Vermittlungs- (Provision) und Verwaltungsgebühr aufwenden. Beliebte Anlageformen sind z.B. das Sparbuch mit Plan, Investmentfonds, Versicherungen (Kapitalversicherungen), oder die Anlage des Kapitals in Sachwerte wie z.B. Immobilien, etc. Die passive Geldanlage wird Experten überlassen in der Hoffnung, dass diese sich professionell darum kümmern und dass während der Anlagezeit Gewinne generiert werden. Es gibt bestimmt passive Geldanlagen, die mit dieser Methode gute Renditen erwirtschaften. Der Erfolg und das Risiko der passiven Geldanlage liegt in der Auswahl des Finanzexperten, des Finanzdienstleisters, dem Finanzprodukt selbst und im Timing (Kauf- und Verkaufszeitpunkt). Das investierte Kapital ist in der Zeit zwischen Kauf und (Teil-) Verkauf gebunden, mit allen Vor- und Nachteilen.

Die aktive Geldanlage basiert auf einem eigenen, selbst entwickelten Kapital-Anlageplan. Das Kapital wird nach diesem Plan eigenständig angelegt und verwaltet. Auch hier gibt es wieder zwei Arten der aktiven Geldanlage:

1. Die langfristige aktive Geldanlage und -

2. die mittel- bis kurzfristige aktive Geldanlage.

Als Investor bezeichnet man allgemein Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont, als Trader bezeichnet man allgemein Anleger mit einem mittel- bis kurzfristigen Anlagehorizont. Auf der Liste der erfolgreichen aktiven Investoren stehen Namen wie Warren Buffet und Benjamin Graham. Auf der Liste der erfolgreichen Trader stehen Namen wie...

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