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Trainingsmappe Vorstellungsgespräch

Die 200 entscheidenden Fragen und die besten Antworten

AutorChristian Püttjer, Uwe Schnierda
VerlagCampus Verlag
Erscheinungsjahr2019
Seitenanzahl151 Seiten
ISBN9783593442761
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis15,99 EUR
Das Vorstellungsgespräch ist für die meisten Bewerber eine Nervenprobe. Doch das muss nicht sein! Denn Vorstellungsgespräche kann man üben! Nach diesem Training mit den Karriereexperten werden Sie - verstehen, was Personalverantwortliche wirklich wissen wollen, - überzeugend antworten und typische Fehler vermeiden, - souverän auf unzulässige Fragen reagieren und Stressfragen entschärfen, - erfolgreich Gehaltsverhandlungen führen und - wissen, welche Fragen Sie selbst stellen sollten. Für Berufseinsteiger, Jobwechsler und Führungskräfte: Werden Sie zum Profi in Sachen Vorstellungsgespräch und schöpfen Sie Ihre Chancen voll aus!

Christian Püttjer und Uwe Schnierda kennen die Wünsche und Hoffnungen, aber auch Sorgen und Nöte von Bewerberinnen und Bewerbern seit über 25 Jahren. Ihre umfassenden Erfahrungen aus der Optimierung von Bewerbungsunterlagen, aus Einzelcoachings und aus Seminaren bringen sie in ihre praxisnahen Ratgeber ein.

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Leseprobe
Einleitung: Kennen Sie Ihre Einstellungsargumente? Wenn Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, heißt das, dass Sie mit Ihren ­Bewerbungsunterlagen bereits überzeugen konnten. Nun müssen Sie sich auch im zweiten Schritt des Auswahlverfahrens erfolgreich präsentieren. Dazu ist eine intensive Vorbereitung ­un­erlässlich, denn die Anforderungen an den Auftritt im Vorstellungsgespräch sind seitens der Firmen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Es hat sich ein Trendwechsel vollzogen: Im Vorstellungsgespräch überzeugt nur derjenige, der neben einem souveränen persönlichen Auftritt auch von sich aus Einstellungsargumente liefern kann. Überzeugen Sie mit Ihrem Profil Dieser Praxisratgeber hilft Ihnen dabei, auf die verschiedenen Fragen im Vorstellungsgespräch gelungene, souveräne Antworten und somit passende Einstellungsargumente zu finden. Wir haben ihn aus unserer Beratungstätigkeit heraus als Trainingsmappe entwickelt, denn in unseren Coachings konnten wir immer wieder feststellen, dass Bewerber viel zu bieten haben, es ihnen aber schwerfällt, ihre beruflichen Erfahrungen und ihr Können im Gespräch zu vermitteln. Heute stehen die Bewerberinnen und Bewerber jedoch in der Pflicht, selbst ein auf die neue Stelle zugeschnittenes Profil herauszuarbeiten und es im Gespräch zu vermitteln. Wie dies in der Praxis geht, zeigt Ihnen dieser Ratgeber. Der persönliche Auftritt Mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch sind Bewerber zwar schon einen entscheidenden Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel ihrer Wünsche. Im Vorstellungsgespräch beginnt die Überzeugungsarbeit von neuem. Personalverantwortliche, künftige Fachvorgesetzte oder Geschäftsführer wollen im Gespräch erfahren, ob der Bewerber, der vor ihnen sitzt, als neuer Mitarbeiter ein Gewinn für die Firma wäre. Berufliche Stärken müssen plausibel dargestellt werden, und es muss deutlich werden, dass der oder die Neue in die Firma beziehungsweise in das Team passt. Im Dialog zum neuen Job Viel zu viele Bewerberinnen und Bewerber verlassen sich darauf, dass man ihnen schon die richtigen Antworten entlocken wird. Es ist aber immer problematisch, wenn ein Vorstellungsgespräch zu einem einseitigen Verhör wird: Die Entscheider auf der Firmenseite schätzen es gar nicht, wenn Bewerber passiv auftreten und man ihnen die Antworten förmlich aus der Nase ziehen muss. Gefragt sind dagegen aktive Bewerber, die von sich aus Beispiele für ihre beruflichen Erfahrungen und Erfolge liefern. Überzeugen Sie mit Ihren persönlichen Stärken Gerade bei der Darstellung von persönlichen Fähigkeiten wie Belastbarkeit, Selbstmotivation, Teamfähigkeit oder Kundenorientierung ist der Begründungsbedarf besonders hoch. Dieses Potenzial der Bewerber wird aber nur anhand geeigneter Beispiele greifbar. Hier bestätigt die Auswahlpraxis der Firmen immer wieder: Wer im Vorstellungsgespräch selbst Einstellungsargumente und Informationen liefert, schafft es, in einen Dialog einzutreten - und erhöht damit seine Chancen auf eine Einstellung wesentlich! Selbstbewusst zum Traumjob Sich jeden Sonntagabend schon auf die Arbeit am Montag freuen? Die Chefin oder den Chef in jeder beruflichen Situation als verständnisvolle Freundin oder unterstützenden Freund erleben? Und die Kolleginnen und Kollegen wirklich jeden Tag als harmonische Gemeinschaft wahrnehmen? Derart überhöhte Erwartungen an die täglich zu erledigenden Arbeitsaufgaben und das dazugehörige soziale Umfeld sind nicht realistisch und daher sicherlich zum Scheitern verurteilt. Dennoch gibt es immer wieder Beispiele dafür, dass eine Veränderung des beruflichen Umfelds durchaus zu Verbesserungen führen kann.Auf den Wohlfühlfaktor achten! Genauso wie das gesamte Leben ist auch das Arbeitsleben nicht nur schwarz oder weiß beziehungsweise hassens- oder liebenswert. Es gibt viele Zwischentöne, die das (Arbeits-)Leben schöner machen. Positive Veränderungen können sich aus interessanteren Aufgaben, größeren Gestaltungsmöglichkeiten, unterstützenderen Kollegen, angenehmeren Kunden und freundlicheren Vorgesetzten ergeben. Eine perfekte Beziehung oder einen perfekten Arbeitsplatz gibt es nicht auf Knopfdruck. Dennoch sollten Sie schon im Bewerbungsverfahren darauf achten, ob Ihr neuer Arbeitsplatz Ihrem individuellen Wohlfühlfaktor ausreichend gerecht wird. Negatives Umfeld verlassen Unserer Erfahrung nach fühlt sich etwa ein Drittel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim momentanen Arbeitgeber überwiegend wohl. Ein weiteres Drittel hat weniger Ansprüche an Harmonie, empfindet die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung aber insgesamt als in Ordnung. Und das letzte Drittel leidet bei der Arbeit - und zwar täglich. Sollten Sie sich in einem belastenden, lähmenden und negativen Arbeitsumfeld befinden, empfehlen wir Ihnen dringend einen Jobwechsel. Sie können Choleriker, Pessimisten, Bedenkenträger, Veränderungsblockierer und Schwarzmaler letztendlich nicht ändern. Was Sie aber ändern können, ist Ihr berufliches Umfeld Die eigenen Vorstellungen berücksichtigen Achten Sie daher darauf, dass Sie Ihre eigenen Vorstellungen an Ihren neuen Job im gesamten Bewerbungsverfahren immer wieder hinterfragen. Gerade Vorstellungsgespräche sind eine gute Gelegenheit, um eine genauere Vorstellung davon zu bekommen, welche Aufgaben Sie im Detail erwarten, welchen Anteil Routinetätigkeiten und welchen Anteil sich verändernde Aufgabenstellungen haben. Nehmen Sie ebenso die Gelegenheit wahr, sich im persönlichen Gespräch ein erstes Bild von Ihren neuen Kollegen und Vorgesetzten zu verschaffen. Dabei helfen Ihnen insbesondere Ihre »eigenen Fragen«, die wir Ihnen am Ende dieses Ratgebers ebenso ausführlich vorstellen wie die Fragen, die Sie beantworten sollen, um mit Ihren Erfahrungen, Kenntnissen und vor allem Stärken zu überzeugen. Trainieren Sie mit uns! Im Mittelpunkt dieser Trainingsmappe stehen Sie als Bewerberin oder Bewerber mit dem Ziel, in Vorstellungsgesprächen so zu überzeugen, dass Ihnen ein Arbeitsvertrag angeboten wird. Lassen Sie sich anhand zahlreicher Beispiele zeigen, wie sich ein individuelles berufliches Profil entwickeln und in Vorstellungsgesprächen glaubwürdig vermitteln lässt. Praxis, Praxis, Praxis Damit Sie im Vorstellungsgespräch keine bösen Überraschungen erleben und auf jede Hürde vorbereitet sind, haben wir in dieser Trainingsmappe 200 Beispielfragen für Sie zusammengestellt. Die dazugehörigen 400 Beispielantworten helfen Ihnen dabei, einen eigenen überzeugenden Stil zu entwickeln und Ihr Auftreten in Vorstellungsgesprächen nachhaltig zu verbessern. Denn dank der Gegenüberstellung von ungeeigneten und geeigneten Antworten werden Sie schon nach kurzer Zeit ein Gespür dafür bekommen, warum unvorbereitete Bewerber scheitern und auf welche Weise dagegen vorbereitete Bewerber die Entscheider auf der Firmenseite für sich einnehmen. Ihre Mitarbeit ist wichtig Auf keinen Fall ist es jedoch damit getan, die vorgestellten überzeugenden Antworten einfach kurz zu überfliegen oder womöglich Wort für Wort auswendig zu lernen. Ein individuelles berufliches Profil, das passgenau, stärkenorientiert und glaubwürdig ist, fällt schließlich nicht vom Himmel, sondern muss Schritt für Schritt erarbeitet werden. Sie werden mit Ihrer Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch erst dann den gewünschten Erfolg haben, wenn Sie unsere Aufforderung, auf jede der vorgestellten Fragen eine eigene Antwort auszuarbeiten, genügend ernst nehmen. Formulieren Sie Ihre Antworten nicht bloß in Gedanken, sondern sprechen Sie sie laut aus und schreiben Sie sie auf! Die 200 Fragen sind im Übrigen für alle Bewerber geeignet, lediglich das Kapitel »Wie führen Sie Ihre Mitarbeiter?« richtet sich ausschließlich an Führungskräfte. Unverzichtbare Hilfsmittel dabei sind Ihr Lebenslauf und die Stellenausschreibung, die Sie bei der Arbeit mit diesem Buch immer im Blick haben sollten. Je besser es Ihnen gelingt, die Schnittstellen zwischen dem Stellenprofil und Ihrem beruflichen Profil herauszuarbeiten, desto überzeugender werden Sie wirken. Wenn Sie einen zweiten oder dritten Durchgang mit diesem Ratgeber starten, ist es auch sehr hilfreich, Freunde, Bekannte oder Partner zu bitten, einmal in die Rolle des Personalverantwortlichen zu schlüpfen. Setzen Sie sich an einem Tisch gegenüber und lassen Sie sich die Fragen in ernsthaftem Ton stellen. Auch bohrendes Nachfragen ist durchaus einmal erlaubt, denn so gewöhnen Sie sich an die Atmosphäre im Ernstfall. Warum sollen wir gerade Sie einstellen? Bewerberinnen und Bewerber, die sich von uns persönlich vor Vorstellungsgesprächen haben trainieren lassen, bestätigen uns anschließend immer wieder, dass unsere gezielte Vorbereitung dabei geholfen hat, im eigentlichen Gespräch die besten Argumente parat zu haben und die überzeugendsten Beispiele zu nennen. Profitieren auch Sie von unserer langjährigen Erfahrung. Die Beantwortung der im gesamten Vorstellungsgespräch im Raum stehenden Frage »Warum sollten wir gerade Sie einstellen?« wird Ihnen dann keinerlei Schwierigkeiten mehr bereiten. Im Gegenteil, gut vorbereitete Bewerber können den Nutzen ihrer künftigen Mitarbeit für die Firma in ihren Antworten durchgängig herausstellen und machen sich auf diese Weise zum Wunschkandidaten. Ihre Gesprächspartner auf der Firmenseite Bevor Sie jetzt gleich mit Ihrem Trainingsprogramm starten, sollten Sie sich noch kurz vor Augen führen, wer Ihnen im Vorstellungsgespräch gegenübersitzen könnte. Machen Sie sich bewusst, dass Sie mit Ihren Antworten den Interessen aller Anwesenden gerecht werden müssen. Wer sitzt Ihnen gegenüber? Ihre Gesprächspartner auf der Firmenseite werden in erster Linie Personalverantwortliche, zukünftige Fachvorgesetzte oder Geschäftsführer beziehungsweise Firmeninhaber sein. Sie können aber auch auf Betriebsräte, Personalratsmitglieder oder Gleichstellungsbeauftrage treffen. Wichtig ist es, dass Sie alle Anwesenden gleichermaßen ernst nehmen. Es darf Ihnen nicht passieren, dass Sie sich ausschließlich auf den Wortführer konzentrieren und die restlichen Anwesenden kaum eines Blickes würdigen. Trainieren Sie also nicht nur auf Fragen zu antworten, sondern auch den Blickkontakt zu allen Gesprächspartnern zu suchen. Haben Sie alle Interessen im Blick? Wenn Sie unsere positiven Beispielantworten aufmerksam lesen und auswerten, werden Sie feststellen, dass die vorgestellten Strategien auf alle Fragenden gleichermaßen zugeschnitten sind - also auf Personalverantwortliche, Fachvorgesetzte und Geschäftsführer. Für Personalverantwortliche stehen dabei eher nichtfachliche Aspekte wie Teamfähigkeit, die Fähigkeit zur Selbstmotivation, Konfliktfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit im Vordergrund. Künftige Fachvorgesetzte legen hingegen Wert darauf zu erfahren, ob Sie über die entsprechenden Fach- und Branchenkenntnisse sowie Sprach- und PC-Kenntnisse verfügen. Und Geschäftsführer sind besonders daran interessiert festzustellen, wie lange es dauert, bis die Firma von Ihrer Mitarbeit profitiert und ob Sie Arbeitsabläufe optimieren oder Kosten senken können. Orientieren Sie sich deshalb an den Beispielantworten, um im Vorstellungsgespräch allen Vorlieben und Interessen gerecht zu werden. Strukturierte oder freie Gespräche? Je nach Größe des Unternehmens und nach den Vorlieben der Entscheidungsbeteiligten müssen Sie mit einem eher strukturierten oder einem freien Gespräch rechnen. Strukturierte Einstellungsinterviews werden vor allem in großen Konzernen eingesetzt, um das Auftreten der Kandidaten besser miteinander vergleichen zu können. In kleinen Firmen ist die Personalauswahl nicht immer so professionell, aber auch hier hat man bestimmte Fragen, die unbedingt beantwortet werden müssen. Wenn es also auch Unterschiede im Ablauf gibt, so gilt gleichermaßen, dass Ihre Antworten nur dann überzeugen werden, wenn sie ausreichend Informationen, Argumente und Beispiele enthalten.Was für Fragen werden Ihnen gestellt? Jetzt möchten wir Ihnen noch einen Überblick geben, welche Arten von Fragen Sie im Vorstellungsgespräch erwarten. Sie sollten sich über die Hintergründe der gestellten Fragen klar werden. Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen in diesem Kapitel, aus welchen Themenbereichen Ihnen Fragen gestellt werden. Die wichtigen Fragenkomplexe im Überblick Die folgende Übersicht zeigt Ihnen die verschiedenen Themenbereiche, die wir mit Ihnen in dieser Trainingsmappe durchgehen. Zusätzlich führen wir die einzelnen Kapitel an, in denen Fragen zu dem jeweiligen Block gestellt werden. ?Fragen zur beruflichen Qualifikation: Warum sollen wir gerade Sie einstellen? Was können Sie für uns leisten? Verfügen Sie über Kundenorientierung? Wie gut sind Ihre Fremdsprachen- und PC-Kenntnisse? ?Fragen zum Unternehmen: Was wissen Sie über unsere Firma? ?Fragen zur persönlichen Qualifikation: Wie gehen Sie mit Veränderungen um? Wie motivieren Sie sich für berufliche Aufgaben? Ist Ihr Selbstbild realistisch? Kennen Sie Ihr Konfliktverhalten? ?Stressfragen und Vorurteile: Wie entschärfen Sie Stressfragen und unzulässige Fragen? Können Sie Vorurteile entkräften? ?Fragen zur Führungserfahrung: Wie führen Sie Ihre Mitarbeiter? ?Fragen zur Gehaltsvorstellung: Welche Gehaltsvorstellungen haben Sie? ?Fragen im zweiten Vorstellungsgespräch: Was erwartet Sie im zweiten Vorstellungsgespräch? ?Eigene Fragen: Welche Fragen stellen Sie? ? Sonderfall: Das englische Job-Interview: Why should we hire you? ? Im Trend: Rollenspiel Kundengespräch: Wie reagieren Sie, wenn ...? Sie können die Kapitel der Reihe nach durcharbeiten oder auch von Kapitel zu Kapitel springen. Die Struktur ist immer die gleiche: Auf der rechten Seite finden Sie Fragen und Platz für Ihre eigenen Antworten, auf der folgenden Seite dann jeweils gelungene und ungünstige Beispielantworten.
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