Sie sind hier
E-Book

Trends und Entwicklungen im Tourismus: Individualisierte Buchungsmöglichkeiten für Reisebüros unter Verwendung des 'Advanced Booking Models'

Ermittlung der erwarteten Produkteigenschaften von 'Abenteuerreisen' und Eruierung der Kundeneinstellung gegenüber individualisierten Buchungsmöglichkeiten

AutorNatascha Sverak
VerlagDiplomica Verlag GmbH
Erscheinungsjahr2011
Seitenanzahl178 Seiten
ISBN9783836647946
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis34,99 EUR
In Zeiten, in denen der Wettbewerb enorme Ausmaße angenommen hat, Unternehmen alles versuchen um bestehende Kunden zu behalten und neue Kunden zu gewinnen, muss sich auch die Tourismusbranche und damit ebenso die Reisebüros darüber im Klaren sein, dass für die Existenzsicherung des Betriebes aktives Handeln erforderlich ist. Um den modernen Konsumenten zufrieden zu stellen braucht es mehr als Standardangebote und starre Buchungsweisen. Denn Trends wie Individualisierung, Dynamic Packaging und Web 2.0 halten Einzug und beeinflussen das Kundenverhalten nachhaltig. Individuelle Lösungen und einzigartige Zusammenstellung von Packages sind essentiell um den Kundenwünschen entgegen zu kommen und deren Bedürfnisse zu befriedigen. Weitere Trends, wie die Suche nach dem ultimativen Thrill und die Flucht aus der Sicherheit und der Routine des Alltags, lassen Abenteuerreisen boomen. Diese Reiseart ermöglicht es dem Menschen seine eigenen Grenzen erneut kennen zu lernen und auszuloten. Sie bringt Abwechslung in den täglichen Trott. Doch was ist eigentlich die optimale Abenteuerreise? Dieser interessanten Frage geht dieses Buch auf den Grund. Außerdem wird untersucht, ob individuelle Online-Buchungstools bei der Reisebüroklientel Anklang finden und genutzt werden würden. In jedem Fall lautet die Devise 'Kundenorientierung ist der Schlüssel zum Erfolg'.

Natascha Sverak, MA, wurde 1986 in Wien geboren. Nach ihrer Schulausbildung an der Höheren Bundeslehranstalt für Tourismus und wirtschaftliche Berufe mit dem Ausbildungsschwerpunkt Kulturtouristik, entschied sich die Autorin ihre Kenntnisse in diesem Bereich durch ein Studium an der Fachhochschule Wien der WKW am Institut für Tourismus-Management zu erweitern. Das Masterstudium schloss sie im Jahre 2009 mit gutem Erfolg ab. Nach zwei Auslandsaufenthalten in Griechenland/Santorin und Spanien/Gran Canaria, sowie einschlägiger Berufserfahrung in der Tourismusbranche wurde ihr Blick für touristische Gegebenheiten im In- und Ausland geschärft. Das Thema 'Tourismus' mit all seinen Aspekten begleitete die Autorin während ihrer gesamten Ausbildungszeit. Dies begründet ihr starkes Interesse an Trends und Entwicklungen der Tourismusbranche und führte zur Entstehung dieses Buches.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Leseprobe
Textprobe: Kapitel 5.2.1, Methoden eindimensionaler Einstellungsmessung: Einstellungen können nicht direkt abgefragt werden, sondern müssen mittels empirisch beobachtbaren Indikatoren eruiert werden. Dabei können drei Arten von Indikatoren verwendet werden: physiologische Reaktionen, beobachtbare Verhaltensweisen und erfragbare Meinungen und Urteile. Im Anschluss wird der Indikator der erfragbaren Meinungen und Urteile genauer erläutert. 'Bei eindimensionalen Messungen konzentriert man sich in erster Linie auf die affektive Komponente der Einstellungen. Im Wege der Befragung werden Versuchspersonen aufgefordert, zu einem Stimulus Zustimmung oder Ablehnung zu äußern'. Im Normalfall werden Items bzw. Aussagen zu einem Einstellungsgegenstand gesammelt. Die Aussagen sind entweder so gewählt, dass sie für bestimmte Werte stehen, wie zum Beispiel 'sehr gut' oder 'weniger gut', oder sie werden als Extremwerte gewählt, sodass sie die beiden Enden der Skala wiedergeben. Die Einstellung ist dann einfach zu messen, wenn es lediglich dichotome Antworten gibt. Ist jedoch der Grad der Zustimmung oder Ablehnung interessant, ist die Messung anspruchsvoller. Um die Beurteilung zu erleichtern gibt es Skalen als Antwortkategorien. Es stellt sich an dieser Stelle die Frage, welche Skala am meisten dazu geeignet ist die entsprechende Einstellung zu messen. Over-all-Messung / Rating-Skalen in der Einstellungsmessung: Bei Rating-Skalen sind die Befragten dazu aufgefordert dem Einstellungsobjekt einen Wert zuzuordnen. Diese Skalen sind anfangs nur ordinal. Doch es wird zugrunde gelegt, dass die Abstände gleichmäßig verteilt sind. 'Dies bedeutet, daß den einzelnen semantischen Ausprägungen des Beurteilungskriteriums feste Zahlenwerte mit gleich bleibendem Intervall zugeordnet werden, wodurch die Rating-Skala die Eigenschaft einer Intervallskala annimmt und entsprechende Behandlung erfährt'. Es ergeben sich Unzulänglichkeiten bei diesen einfach konstruierten Skalen: Nachsichtseffekt: Objekte, die die Befragten kennen, werden von ihnen besser bewertet als unbekannte Objekte. Zentralitätseffekt: Befragte neigen dazu eher die zentralen Bewertungen anzukreuzen, besonders wenn das Einstellungsobjekt unbekannt ist. Haloeffekt: Befragte werden von übergeordneten Gegebenheiten beeinflusst (z.B.: Österreichisches Bier wird entsprechend der Einstellung zu Österreich bewertet). Methode der summierten Ratings - Likert-Methode: Diese Methode wurde 1932 von Likert entwickelt und dient zur Messung der affektiven Komponente. Auch heute ist die Likert-Methode 'noch das methodische Kernstück der Einstellungsmessung'. Zu Beginn werden zwischen 20 und 50 Items gesammelt, die gegenüber dem Einstellungsgegenstand zu 50 % negativ und zu 50 % positiv bewertet sind. Diese Methode benötigt keine Versuchspersonen, die im Vorfeld etwas bewerten müssen. Stattdessen wird ein statistisches Verfahren verwendet um den Statements Werte zuzuordnen. Für jedes Statement gibt es fünf Antwortmöglichkeiten von 'stimme ganz und gar zu' bis 'stimme ganz und gar nicht zu'. Die Rating-Skalen werden dabei wie Intervallskalen behandelt. Der Versuchsleiter entscheidet zuvor welche Statements positiv oder negativ auf das Einstellungsobjekt bezogen sind. Dann gibt es eine Reihung durch die Versuchspersonen von ganz positiv bis ganz negativ. Ihnen wird dafür eine Skala mit fünf Antwortkategorien vorgelegt. Diese reicht von 'uneingeschränkter Zustimmung' bis 'starke Ablehnung'. Es werden dabei Werte von +2 bis -2 zugeordnet. 25 % von jedem Ende werden dann zu Gruppen genommen und schließlich deren Antworten miteinander verglichen. Jene in der Mitte werden eliminiert, da sie keinem Extrem entsprechen. Im Anschluss folgt nun die eigentliche Befragung mit der gleichen Vorgehensweise. Skalogramm-Analyse - Guttman-Methode: Diese Methode wurde 1944 von Louis Guttmann erfunden. Es geht darum, dass sowohl Stimuli (Aussagen), als auch Personen skaliert werden. Die Ordinalskala wird für Testperson und Stimuli verwendet. 'Die Skalogramm-Analyse eliminiert die Statements, die nicht auf ein eindimensionales Kontinuum fallen'. Testpersonen bewerten Aussagen zu einem Einstellungsobjekt entweder positiv oder negativ. Es gibt nur eine dichotome Ausprägung. Die Personen werden dann entsprechend ihrer Gesamtpunktezahl sortiert. Die Aussagen sind ordinal skaliert, wenn der Rang des Befragten erneut mit den gegebenen Antworten konstruiert werden kann. Die Skalogramm-Analyse ist nicht für die Entwicklung von Einstellungsskalen gebräuchlich, sondern eher für die Vorhersage von Reaktionen von Befragten, wenn deren Rang bekannt ist.
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Trends und Entwicklungen im Tourismus. Individualisierte Buchungsmöglichkeiten für Reisebüros unter Verwendung des „Advanced Booking Models“1
Inhaltsverzeichnis3
I. Einleitung5
1 Ausgangssituation7
1.1 Die Erlebnisgesellschaft7
1.2 Problemstellung und Forschungsfragen13
1.3 Gang der Argumentation14
2 Abenteuertourismus17
2.1 Definition17
2.2 Ausprägungen29
2.3 Kritische Betrachtung31
2.4 Zukunft und Trends33
3 Web 2.0 – Das neue Buchungsverhalten47
3.1 Definitionen47
3.2 Virtuelle Reiseveranstalter?56
3.3 Vertriebskanäle aus Kundensicht59
4 Messung von Präferenzen und Einstellungen61
4.1 Allgemeines zu Einstellungen61
4.2 Einstellungsmessung64
4.3 Präferenzmessung70
5 Forschungsdesign75
5.1 Zielsetzung der Befragung75
5.2 Hypothesenmodell76
5.3 Befragungsart und Grundgesamtheit77
5.4 Aufbau des Fragebogens79
5.5 Analysemethoden100
6 Ergebnisse103
6.1 Beschreibung der Stichprobe103
6.2 Reiseverhalten105
6.3 Produkteigenschaften115
6.4 Buchungsmodell119
7 Advanced Booking Model125
7.1 Produkt „Abenteuerreise“125
7.2 Modellbeschreibung140
7.3 Zukunft der Abenteuerreisen154
8 Zusammenfassung159
II. Literatur- und Quellenverzeichnis163
III. Abbildungsverzeichnis171

Weitere E-Books zum Thema: Innovationsmanagement - Trends - Entwicklungsmanagement

Fusionen deutscher Kreditinstitute

E-Book Fusionen deutscher Kreditinstitute
Erfolg und Erfolgsfaktoren am Beispiel von Sparkassen und Kreditgenossenschaften Format: PDF

Trotz einer hohen Konsolidierungsdynamik sind Untersuchungen von Fusionen im deutschen Bankgewerbe selten. Anhand eines kontingenztheoretischen Bezugsrahmens analysiert Christoph Auerbach sowohl den…

Insurance & Innovation 2011

E-Book Insurance & Innovation 2011
Ideen und Erfolgskonzepte von Experten aus der Praxis Format: PDF

Klimawandel, Demografie, Tele-Medizin, technologische Neuerungen und veränderte Kundenansprüche sind einige Herausforderungen der Zukunft. Statt Risiken abzuwehren, muss die Bereitschaft im…

Praxisleitfaden Enterprise 2.0

E-Book Praxisleitfaden Enterprise 2.0
Wettbewerbsfähig durch neue Formen der Zusammenarbeit, Kundenbindung und Innovation Format: PDF

Die sinnvolle Nutzung des Web 2.0 erfordert mehr als nur die Installation von Wikis oder Blogs: Welche Veränderungen sind nötig? Wie muss sich ein Unternehmen wandeln, um ein "Enterprise 2.0" zu…

Fusionen deutscher Kreditinstitute

E-Book Fusionen deutscher Kreditinstitute
Erfolg und Erfolgsfaktoren am Beispiel von Sparkassen und Kreditgenossenschaften Format: PDF

Trotz einer hohen Konsolidierungsdynamik sind Untersuchungen von Fusionen im deutschen Bankgewerbe selten. Anhand eines kontingenztheoretischen Bezugsrahmens analysiert Christoph Auerbach sowohl den…

Das unternehmerische Unternehmen

E-Book Das unternehmerische Unternehmen
Revitalisieren und Gestalten der Zukunft mit Effectuation - Navigieren und Kurshalten in stürmischen Zeiten Format: PDF

Manager sehen sich auf nahezu allen Ebenen ihres Handelns mit Unsicherheiten konfrontiert. Fast alle etablierten Unternehmen verschreiben sich dem Ziel, dynamischeren und unsicheren Märkten mit…

Innovationsmanagement

E-Book Innovationsmanagement
Von der Idee zum erfolgreichen Produkt Format: PDF

Innovationen gehören zu den wichtigsten unternehmerischen, volkswirtschaftlichen Erfolgsfaktoren. Bei vordergründig gleichen Ausgangsbedingungen verfügen einige Unternehmen über eine außergewöhnlich…

Innovationen durch Umweltmanagement

E-Book Innovationen durch Umweltmanagement
Empirische Ergebnisse zum EG-Öko-Audit Format: PDF

Ein wichtiges Ziel ökologischer Modernisierung ist die Verbindung umweltfreundlichen Wirtschaftens mit einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Zentrale Instrumente in diesem Kontext sind…

Innovationen durch IT

E-Book Innovationen durch IT
Erfolgsbeispiele aus der Praxis Format: PDF

'Innovationen sind Treibstoff für die Wirtschaft ... Sie sind sowohl für Unternehmen ein zentrales Thema als auch für die gesamte Volkswirtschaft eines Landes ... Deutschland kann angesichts der…

Weitere Zeitschriften

Arzneimittel Zeitung

Arzneimittel Zeitung

Die Arneimittel Zeitung ist die Zeitung für Entscheider und Mitarbeiter in der Pharmabranche. Sie informiert branchenspezifisch über Gesundheits- und Arzneimittelpolitik, über Unternehmen und ...

arznei-telegramm

arznei-telegramm

Das arznei-telegramm® informiert bereits im 52. Jahrgang Ärzte, Apotheker und andere Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln. Das arznei-telegramm®  ist neutral und ...

Deutsche Hockey Zeitung

Deutsche Hockey Zeitung

Informiert über das internationale, nationale und internationale Hockey. Die Deutsche Hockeyzeitung ist Ihr kompetenter Partner für Ihr Wirken im Hockeymarkt. Sie ist die einzige ...

DSD Der Sicherheitsdienst

DSD Der Sicherheitsdienst

Der "DSD – Der Sicherheitsdienst" ist das Magazin der Sicherheitswirtschaft. Es erscheint viermal jährlich und mit einer Auflage von 11.000 Exemplaren. Der DSD informiert über aktuelle Themen ...

e-commerce magazin

e-commerce magazin

PFLICHTLEKTÜRE – Seit zwei Jahrzehnten begleitet das e-commerce magazin das sich ständig ändernde Geschäftsfeld des Online- handels. Um den Durchblick zu behalten, teilen hier renommierte ...

VideoMarkt

VideoMarkt

VideoMarkt – besser unterhalten. VideoMarkt deckt die gesamte Videobranche ab: Videoverkauf, Videoverleih und digitale Distribution. Das komplette Serviceangebot von VideoMarkt unterstützt die ...

FileMaker Magazin

FileMaker Magazin

Das unabhängige Magazin für Anwender und Entwickler, die mit dem Datenbankprogramm Claris FileMaker Pro arbeiten. In jeder Ausgabe finden Sie von kompletten Lösungsschritten bis zu ...