Sie sind hier
E-Book

TYPO3 Online-Marketing-Guide

Affiliate- und E-Mail-Marketing, Keyword-Advertising, Suchmaschinen-Optimierung mit TYPO3

AutorErwin Lammenett
VerlagGabler Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl177 Seiten
ISBN9783834992116
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis49,99 EUR
Online-Marketing boomt - TYPO3 boomt. Dieses Buch beschreibt, wie man mit dem CMS Framework TYPO3 Online-Marketing erfolgreich gestalten kann. Dabei werden sowohl die Hintergründe des Online-Marketings praxisnah erläutert als auch die praktische Umsetzung in TYPO3 erörtert. Die Leser bekommen ganz konkrete Lösungsansätze und Denkanstöße, wie sie mit Hilfe von TYPO3 mehr aus ihrem Marketing-Budget herausholen können als bisher.

Dr. Erwin Lammenett ist Firmengründer und Geschäftsführer der Internetagentur team in medias GmbH sowie der TYPO3 Agentur TYPO3-Macher. Die Mitautoren Stefan Koch, Andreas von Studnitz und Taras Vasilkevich sind ebenfalls erfahrende TYPO3-Experten.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Leseprobe

2. Was genau ist TYPO3? (S. 13-14)

TYPO3 ist ein „Web-Content-Management-System Framework" und wurde 1997 von dem Kopenhagener Programmierer Kasper Skårhøj initiiert. Zunächst als Solo-Projekt entwickelt, wurde es im August 2000 unter der „GNU General Public Licence" (GPL)2 veröffentlicht und zieht seitdem eine wachsende Benutzer- und Entwicklergemeinde an. Insbesondere in Deutschland ist die Zahl der in so genannten Usergroups organisierten Anwender von TYPO3 sehr hoch.4 Über 740 Dienstleister aus 50 Ländern bieten mittlerweile TYPO3-Dienstleistungen an.5 Während sich die Kernentwickler von TYPO36 auf das grundlegende Design des Frameworks konzentrieren, werden zusätzliche Funktionalitäten des Systems oft separat als so genannte Extensions programmiert und von den Autoren selbst bzw. der Entwicklergemeinde betreut. Allein auf www.typo3.org, der Webseite des Projekts, sind mittlerweile über 18.000 Entwickler und über 2.100 Extensions registriert.

Der wachsende Bekanntheitsgrad von TYPO3 führte dazu, dass mittlerweile in den Angeboten vieler Webhosting-Provider bereits eine vorinstallierte TYPO3-Version enthalten ist. Bei der Wahl des entsprechenden Domain-Paketes wird diese freigeschaltet und kann sofort verwendet werden. Die Anzahl der Installationen von TYPO3 soll sich im März 2005 laut einer Angabe von TYPO3.org auf etwa 122.000 belaufen haben. Aufgrund des hohen Leistungsumfangs und der Flexibilität, die über die typischen Aufgaben eines WCMS hinausgeht, wird TYPO3 auch als „Framework", „Entwicklungsplattform", „Software-Plattform" oder bloß als CMS bezeichnet und in die Klasse der Enterprise-Lösungen eingeordnet. Diese Einordnungen werden im Folgenden erläutert. In einem Framework spielt zum einen der auf Wiederverwendung und Modularität ausgelegte Quelltext des Systems eine Rolle.

Zum anderen stellt ein Framework einen Applikationsrahmen für andere Programme zur Verfügung, auf den diese aufsetzen können. Beides ist im Falle von TYPO3 gewährleistet. Auf die Wiederverwendbarkeit der für TYPO3 programmierten Komponenten wurde von den Programmierern viel Wert gelegt. Durch objektorientierte Programmierung konnte sie auch weitgehend umgesetzt werden. Des Weiteren stellt TYPO3 eine Anwendungsumgebung zur Verfügung, die Programmierer für eigene Programme nutzen können.

Diese Programme laufen dann im TYPO3- System und werden „Extensions" genannt. Insbesondere aufgrund der Hilfestellung, die PHP-Programmierern bei der Entwicklung einer eigenen Extension gegeben wird, kann TYPO3 auch als Entwicklungsplattform für Webapplikationen bezeichnet werden. Der Kickstarter, ebenfalls eine Extension, ist ein Programm, mit dem die grundlegende Struktur einer eigenen PHP-Anwendung geschaffen werden kann, die in TYPO3 integriert ist.

Als weitere Hilfestellung ist die Extension „extdeveval" zu nennen, mit der es u. a. möglich ist, CSS-Quelltext auf Korrektheit zu überprüfen sowie Syntaxhighlighting für PHP-Quelltext zu generieren. Es wird schnell klar, dass TYPO3 eher als Grundsystem für eine Reihe weiterer Programme zu verstehen ist und diesen eine Umgebung zur Verfügung stellt, in der sie laufen können. Aus diesem Grund kann TYPO3 auch als Software-Plattform bezeichnet werden. TYPO3 wird in den häufigsten Fällen als Content-Management-System genutzt. Die Bezeichnung „CMS" steht bei TYPO3 für eine eigene Komponente.

Diese stellt allerdings die wohl am häufigsten eingesetzte dar. Die Bezeichnung CMS trifft im Falle von TYPO3 jedoch nicht aufgrund dieser Komponente zu, sondern aufgrund weiterer Extensions, die es ermöglichen, verschiedenste Dokumenttypen zu importieren, darzustellen und zu exportieren. Dazu gehören Formate von Microsoft Word, Microsoft Excel, OpenOffice-Dokumente und PDF. Aufgrund der Fähigkeit, mit anderen Darstellungsformaten umgehen zu können, ist die Verwendung des Begriffs CMS für TYPO3 gerechtfertigt. Tatsächlich wird TYPO3 landläufig zumeist als CMS bezeichnet. Wie die Ausführungen dieses Kapitels deutlich machen, ist TYPO3 aber wesentlich mehr als „nur" ein CMS.

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis5
1. Einleitung9
1.1 Warum TYPO3 und Online-Marketing?9
1.2 Für wen ist dieses Buch?10
1.3 Aufbau des Buches11
1.4 Website zum Buch11
1.5 Die Autoren11
1.6 Danke!12
2. Was genau ist TYPO3?13
3. Was genau ist Online-Marketing?15
4. Affiliate-Marketing mit TYPO319
4.1 Basiswissen Affiliate-Marketing20
4.1.1 Funktionsprinzip21
4.1.2 Funktionsprinzip von Affiliate-Marketing über ein Netzwerk22
4.1.3 Funktionsprinzip eines „eigenen“ Affiliate-Marketing- Programms23
4.1.4 Vor- und Nachteile beider Verfahren23
4.2 Warum Affiliate-Marketing und TYPO3?24
4.3 Betreiben eines Partnerprogramms mit TYPO326
4.3.1 Technologische Anforderungen26
4.3.2 Juristisches28
4.3.3 Vergütungsarten30
4.3.4 Werbemittel32
4.3.5 Vorhandene TYPO3-Extensions zum Affiliate-Marketing33
4.4 Die Extension „t3m_affiliate“36
4.4.1 Grundidee und Anforderungen37
4.4.2 Technischer Aufbau38
4.4.3 Installation und Einrichtung40
4.4.4 Betrieb eines Partnerprogramms mit t3m_affiliate49
4.4.5 Ausblick55
4.5 Zusammenfassung57
Noch ein Wort zur Vermarktung in Eigenregie57
Die wichtigsten deutschsprachigen Verzeichnisse58
5. E-Mail-Marketing mit TYPO359
5.1 Basiswissen E-Mail-Marketing60
5.1.1 Stand-Alone-Kampagne/E-Mailings61
5.1.2 Newsletter62
5.1.3 Newsletter-Sponsorship62
5.1.4 Enhanced Newsletter63
5.1.5 E-Mail-Responder63
5.2 Herausforderungen des E-Mail-Marketing63
5.2.1 Der steinige Weg einer E-Mail!64
5.2.2 HTML- versus Text-E-Mail64
5.2.3 Juristische Aspekte des E-Mail-Marketing66
5.2.4 Technische Aspekte des E-Mail-Marketing69
5.2.5 TYPO3 im Vergleich mit kommerziellen Systemen74
5.3 Die Extension T3M E-Mail-Marketing82
5.3.1 Die Submodule der Extension85
5.3.2 Vor- und Nachteile von TYPO3 im E-Mail-Marketing93
5.3.3 Ausblick: TYPO3 und E-Mail-Marketing94
5.4 Zusammenfassung E-Mail-Marketing95
6. Keyword-Advertising und TYPO3?97
6.1 Basiswissen Keyword-Advertising98
6.2 Der Charme des Keyword-Advertising103
6.3 Juristische Aspekte104
6.4 TYPO3 und Keyword-Advertising106
6.4.1 Problemstellungen des Keyword-Advertising107
Wo soll geschaltet werden?107
Welche Keywords bringen Klicks?109
Praxis-Beispiel109
Welche Keywords bringen „nur“ Klicks, welche bringen Umsatz oder Kontakte?110
Tipp111
6.4.2 Setup für Keyword-Advertising in TYPO3111
Beispiele112
Beispiel: Tracking auf www.ironman-manager.de114
Keyword-Advertising und Branding?115
6.4.3 Ohne Ziel kein Erfolg116
6.4.4 Was tun, wenn die Keywords immer teurer werden?117
Beispiel Teil 1118
Beispiel Teil 2119
6.4.5 Der Schwindel mit den Klicks121
Tipp122
Achtung Falle122
Tipp122
7. Suchmaschinen-Optimierung (SEO) mit TYPO3123
7.1 Basiswissen SEO123
7.2 Abgrenzung SEO gegenüber Keyword-Advertising128
7.3 Das Dilemma der Suchmaschinen-Optimierung129
Praxis-Beispiel129
Praxis-Beispiel130
7.4 Handwerk oder Wissenschaft?131
7.5 Welche Suchwörter bringen Erfolg?132
Beispiel132
Gewinn bringende Suchbegriffe135
Checkliste135
7.6 Welche Suchmaschinen sind relevant?135
7.7 Onsite-Optimierung mit TYPO3136
7.7.1 Optimierung des Textes136
7.7.2 Struktur der Website und Sitemap139
7.7.3 Optimierung des Programmcodes mit TYPO3148
7.8 Offsite-Optimierung161
7.8.1 Eintragung in Suchmaschinen und Verzeichnisse162
7.8.2 Bezahlte Links und Textlink Marktplätze162
7.8.3 Page Rank163
7.8.4 Steuerung und Controlling165
7.9 Kosten-Nutzen-Betrachtung168
7.10 Zusammenfassung169
Literaturverzeichnis171
Glossar173
Stichwortverzeichnis181

Weitere E-Books zum Thema: Marketing - Verkauf - Sales - Affiliate

Wettlauf um die Frauen

E-Book Wettlauf um die Frauen
Der Bankkunde der Zukunft ist weiblich Format: PDF

Der Kunde von morgen ist Königin. Die wichtigsten Kunden sind weiblich. Frauen treffen heute rund 80 Prozent der Entscheidungen über die Gesamtkaufkraft in Deutschland. Damit sind Kundinnen längst…

Versicherer im Internet

E-Book Versicherer im Internet
Statuts, Trends und Perspektiven Format: PDF

Seit die ersten deutschen Versicherer 1995 online gingen, hat sich viel getan: Bunte Bilderwelten und der E-Commerce-Hype sind inzwischen vergessen. Das Internet ist heute bei allen marktrelevanten…

Versicherungsmarketing

E-Book Versicherungsmarketing
Schritte zur erfolgreichen Marktpositionierung mit der SWOT-Analyse Format: PDF

Die SWOT-Analyse zählt seit Jahren zu den wichtigsten und in der Praxis am häufigsten eingesetzten Management-Methoden in unterschiedlichen Branchen. Auch im Versicherungsmarketing kann sie…

Kunden gewinnen und binden

E-Book Kunden gewinnen und binden
Mehr verkaufen durch innovatives Marketing Format: PDF

"Versicherungen, Finanz- und Vermögensberatung kann man nicht anfassen. Es sind abstrakte Leistungen. Die Kunden erhalten weder eine Garantie, noch ein Umtauschrecht. Deshalb gelten für die…

Maklerveraltungsprogramme der Zukunft

E-Book Maklerveraltungsprogramme der Zukunft
Ein Ausblick auf zukünfige IT-Systeme zur Unterstützung von Versicherungs- und Finanzvertrieben Format: PDF

Maklern gehört die Zukunft, sie werden den größten Zuwachs als Vertriebssegment der Assekuranz haben. Dieser Satz ist aufgrund der Marktprognosen der Beratungshäuser zum allgemeinen Bewusstsein in…

Internationaler E-Commerce

E-Book Internationaler E-Commerce
Chancen und Barrieren aus Konsumentensicht Format: PDF

Georg Fassott untersucht das internationale Konsumentenverhalten im Internet. Hierzu nutzt er Erkenntnisse aus dem Technologie-Akzeptanz-Modell und der Flow-Forschung. Anhand einer Internet- und…

Markterfolg im Mobile Commerce

E-Book Markterfolg im Mobile Commerce
Faktoren der Adoption und Akzeptanz von M-Commerce-Diensten Format: PDF

Stefan Wriggers setzt sich mit der vielschichtigen Konsummotivation der Nachfrager nach M-Commerce-Diensten auseinander, ermittelt die Gründe für die frühzeitige Adoption und hohe Akzeptanz der…

Weitere Zeitschriften

Archiv und Wirtschaft

Archiv und Wirtschaft

Fachbeiträge zum Archivwesen der Wirtschaft; Rezensionen Die seit 1967 vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft "Archiv und Wirtschaft" bietet Raum für ...

arznei-telegramm

arznei-telegramm

Das arznei-telegramm® informiert bereits im 51. Jahrgang Ärzte, Apotheker und andere Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln. Das arznei-telegramm®  ist neutral und ...

BONSAI ART

BONSAI ART

Auflagenstärkste deutschsprachige Bonsai-Zeitschrift, basierend auf den renommiertesten Bonsai-Zeitschriften Japans mit vielen Beiträgen europäischer Gestalter. Wertvolle Informationen für ...

CAREkonkret

CAREkonkret

CAREkonkret ist die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege. Ambulant wie stationär. Sie fasst topaktuelle Informationen und Hintergründe aus der Pflegebranche kompakt und kompetent für Sie ...

Das Grundeigentum

Das Grundeigentum

Das Grundeigentum - Zeitschrift für die gesamte Grundstücks-, Haus- und Wohnungswirtschaft. Für jeden, der sich gründlich und aktuell informieren will. Zu allen Fragen rund um die Immobilie. Mit ...

SPORT in BW (Württemberg)

SPORT in BW (Württemberg)

SPORT in BW (Württemberg) ist das offizielle Verbandsorgan des Württembergischen Landessportbund e.V. (WLSB) und Informationsmagazin für alle im Sport organisierten Mitglieder in Württemberg. ...

die horen

die horen

Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik."...weil sie mit großer Aufmerksamkeit die internationale Literatur beobachtet und vorstellt; weil sie in der deutschen Literatur nicht nur das Neueste ...

DSD Der Sicherheitsdienst

DSD Der Sicherheitsdienst

Der "DSD – Der Sicherheitsdienst" ist das Magazin der Sicherheitswirtschaft. Es erscheint viermal jährlich und mit einer Auflage von 11.000 Exemplaren. Der DSD informiert über aktuelle Themen ...