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E-Book

Über das Gedächtnis

AutorHermann Ebbinghaus
Verlagwbg Academic
Erscheinungsjahr2014
Seitenanzahl127 Seiten
ISBN9783534715749
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis7,99 EUR
1885 erschien Hermann Ebbinghaus' zentrale Schrift ?Über das Gedächtnis? zum ersten Mal. Ebbinghaus fasste darin seine fundamentalen Forschungsergebnisse zum Wesen und zur Funktionsgesetzlichkeit des Merkens, Vergessens und Lernens zusammen. In Versuchen mit naturwissenschaftlich strenger Methodik stellte der Autor das methodische Rüstzeug der Gedächtnispsychologie bereit, das später unentbehrlich für die experimentelle Psychologie geworden ist. Das Werk zählt heute zur Standardliteratur der Gedächtnispsychologie und ist nach wie vor ein geschätztes und oft genutztes Referenzwerk. Die bleibende Bedeutung der Forschungsergebnisse in diesem Buch wird gerade im Blickfeld moderner assoziationspsychologischer amerikanischer Lerntheorien deutlich. Mit der vorliegenden Ausgabe erscheint das Standardwerk erstmals mit einem kommentierenden Vorwort, verfasst vom Ebbinghaus-Experten und Fachmann für Psychologiegeschichte Mark Galliker.

Hermann Ebbinghaus, geb. 1850, gilt als Begründer der experimentellen Gedächtnisforschung. Er versuchte, empirisch-mathematische Ansätze auf die Erforschung der 'höheren geistigen Prozesse' zu übertragen, zu denen damals wie heute das Gedächtnis zählt. Mit Akribie führte er langwierige Gedächtnis-Experimente im Selbstversuch durch und legte damit Grundlagen für die moderne empirische Gedächtnisforschung. In seiner berühmt gewordenen Kontroverse mit Wilhelm Dilthey verteidigte er die Experimentelle Psychologie gegen die von Dilthey geforderte Verstehende Psychologie. Ebbinghaus wurde Professor in Breslau und Halle, wo er 1902 verstarb.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Front Cover1
Titel3
Impressum4
Inhalt5
Vorwort von Mark Galliker7
Vorwort18
I. Unser Wissen über das Gedächtnis19
§ 1. Das Gedächtnis in seinen Wirkungen19
§ 2. Das Gedächtnis in seiner Abhängigkeit20
§ 3. Mangelhaftigkeit unseres Wissens über das Gedächtnis21
II. Möglichkeit der Erweiterung unseres Wissens über das Gedächtnis24
§ 4. Die naturwissenschaftliche Methode24
§ 5. Einführung numerischer Bestimmungen für das im Gedächtnis Aufbewahrte25
§ 6. Möglichkeit der Herstellung konstanter Versuchsbedingungen27
§ 7. Konstante Durchschnittszahlen29
§ 8. Das Fehlergesetz31
§ 9. Resümee34
§ 10. Der wahrscheinliche Fehler35
III. Methode der Untersuchung37
§ 11. Sinnlose Silbenreihen37
§ 12. Vorzüge des Materials38
§ 13. Herstellung möglichst konstanter Versuchsumstände39
§ 14. Fehlerquellen40
§ 15. Messung der gebrauchten Arbeit43
§ 16. Perioden der Versuche46
IV. Die Brauchbarkeit der Durchschnittszahlen47
§ 17. Gruppierung der Versuchsresultate47
§ 18. Gruppierung der Resultate für die einzelnen Reihen53
V. Die Schnelligkeit des Lernens von Silbenreihen als Funktion der Länge derselben57
§ 19. Versuche der späteren Periode57
§ 20. Versuche der früheren Periode59
§ 21. Steigerung der Schnelligkeit des Lernens bei sinnvollem Material61
VI. Das Behalten als Funktion der Anzahl der Wiederholungen62
§ 22. Stellung der Frage62
§ 23. Die Versuche und ihre Resultate64
§ 24. Einfluß der Erinnerung68
§ 25. Erhebliche Vermehrung der Anzahl der Wiederholungen69
VII. Das Behalten und Vergessen als Funktion der Zeit71
§ 26. Erklärungen des Behaltens und Vergessens71
§ 27. Untersuchung des tatsächlichen Verhaltens73
§ 28. Resultate75
§ 29. Diskussion der Resultate84
§ 30. Kontrollversuche86
VIII. Das Behalten als Funktion wiederholten Erlernens88
§ 31. Fragestellung und Untersuchung88
§ 32. Einfluß der Länge der Reihen90
§ 33. Einfluß des wiederholten Erlernens92
§ 34. Einfluß der einzelnen Wiederholungen93
IX. Das Behalten als Funktion der Aufeinanderfolge der Reihenglieder97
§ 35. Die Assoziation nach der zeitlichen Folge und ihre Erklärung97
§ 36. Methode der Untersuchung des tatsächlichen Verhaltens101
§ 37. Resultate. Assoziation der mittelbaren Folge105
§ 38. Versuche mit Ausschluß des Wissens107
§ 39. Diskussion der Resultate112
§ 40. Rückläufige Assoziationen115
§ 41. Die Assoziationen der mittelbaren Folge in ihrer Abhängigkeit von der Anzahl der Wiederholungen118
§ 42. Indirekte Verstärkung von Assoziationen122
Back Cover128

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