Sie sind hier
E-Book

(Über-)lebenskunst Live Club. Herausforderungen kleiner Live-Musik Spielstätten

Herausforderungen kleiner Live-Musik Spielstätten

AutorMichael Langkamp
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl145 Seiten
ISBN9783640513215
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis24,99 EUR
Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 1,3, Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Kultur- und Medienmanagement), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Großen werden immer größer und die Kleinen immer weniger. Ist, was in der Wirtschaft schon eine gewisse Tradition hat, nun auch im Kunst- und Kulturbereich angekommen? Während O2- und Color Line Arenen Jahrhundertumsätze machen, stehen die kleinen Clubs vor schwierigen existenziellen Herausforderungen, die seit einiger Zeit immer mehr in die öffentliche Wahrnehmung rücken. Dabei sind sie doch für ein vielfältiges kulturelles Angebot wichtig, da sie nicht allein Präsentationsplattformen sind, sondern ein in die Szene integrierter Bestandteil der Kultur, der letztendlich die Inhalte genauso prägt, wie der Künstler. Während die Recorded Music Industry eine der schwersten Krisen aller Zeiten zu bewältigen hat, versuchen die Platten Majors zu einem gewissen Teil die Wertschöpfungskette stärker auf die Veranstaltung von Live Konzerten und Touren zu verschieben. Unter einem stärker werdenden Angebot gut beworbener Veranstaltungen leiden vor allem die, die sich ein intensives Marketing nicht leisten können. Die »Tante Emma Läden« der Veranstaltungsbranche, die kleinen Clubs haben eine Vielzahl an Grabenkämpfen auf allen Ebenen zu bewältigen. Aber wo genau liegen diese Herausforderungen und gibt es auch mögliche Chancen? In der Arbeit werden Live Clubs als Konzept beschrieben, das sich u?ber fast ein Jahrhundert etabliert hat. Es wird mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass Live Clubs prinzipiell wirtschaftlich profitable Einrichtungen sind, an denen die Clubbetreiber verdienen können. In acht stichprobenartigen qualitativen Interviews mit Betreibern renommierter Clubs wird deutlich, dass der Musikbetrieb ohne ein leidenschaftliches Engagement der Betreiber nicht möglich wäre, dass er aber ebenso u?berlebenswichtig ist für eine prosperierende Kultur- und Subkulturlandschaft. Die juristische, formale und wirtschaftliche Komplexität des Musikbetriebes wird hierbei ausführlich erklärt. Es wird die rechtliche und steuerrechtliche Situation zwischen KSK, GEMA und Ausländersteuer ausführlich beschrieben. In einem weiteren Teil werden die Interviews im Bezug auf Marketingkategorien und weiterer induktiv ermittelter Aspekte analysiert. Hierbei werden auch Vergleiche zur gesamten Veranstaltungswirtschaft gezogen. In einem letzten Teil werden alternative Betriebs- und Refinanzierungsmodelle aus der Praxis vorgestellt. Dabei wird vor allem auf die den Club- betrieb unterstützende Funktion eines gemeinnützigen Vereins eingegangen.

Kaufen Sie hier:

Horizontale Tabs

Blick ins Buch

Weitere E-Books zum Thema: Wirtschaftsrecht - Handelsrecht - Arbeitsrecht

Das Öffnungszeitengesetz

E-Book Das Öffnungszeitengesetz

Inhaltsangabe:Einleitung: Das Thema Öffnungszeiten ist ein in der Öffentlichkeit viel diskutiertes und es gibt kaum jemanden, der dieser Problematik gleichgültig gegenübersteht - im Gegenteil: ...

Cafeteria-Modelle

E-Book Cafeteria-Modelle

Inhaltsangabe:Problemstellung: Ausgehend von entsprechenden Modellen in den USA werden auch in Deutschland seit ca. 10 Jahren unter dem Schlagwort „Cafeteria-Modelle“ Möglichkeiten zur ...

Weitere Zeitschriften

Archiv und Wirtschaft

Archiv und Wirtschaft

Fachbeiträge zum Archivwesen der Wirtschaft; Rezensionen Die seit 1967 vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft "Archiv und Wirtschaft" bietet Raum für ...

Arzneimittel Zeitung

Arzneimittel Zeitung

Die Arneimittel Zeitung ist die Zeitung für Entscheider und Mitarbeiter in der Pharmabranche. Sie informiert branchenspezifisch über Gesundheits- und Arzneimittelpolitik, über Unternehmen und ...

Ärzte Zeitung

Ärzte Zeitung

Zielgruppe: Niedergelassene Allgemeinmediziner, Praktiker undInternisten.Charakteristik: Die Ärzte Zeitung liefert 3 x pro Woche bundesweitan niedergelassene Mediziner den ...

Baumarkt

Baumarkt

Baumarkt enthält eine ausführliche jährliche Konjunkturanalyse des deutschen Baumarktes und stellt die wichtigsten Ergebnisse des abgelaufenen Baujahres in vielen Zahlen und Fakten zusammen. Auf ...

DHS

DHS

Die Flugzeuge der NVA Neben unser F-40 Reihe, soll mit der DHS die Geschichte der "anderen" deutschen Luftwaffe, den Luftstreitkräften der Nationalen Volksarmee (NVA-LSK) der ehemaligen DDR ...

die horen

die horen

Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik."...weil sie mit großer Aufmerksamkeit die internationale Literatur beobachtet und vorstellt; weil sie in der deutschen Literatur nicht nur das Neueste ...

rfe-Elektrohändler

rfe-Elektrohändler

rfe-Elektrohändler ist die Fachzeitschrift für die CE- und Hausgeräte-Branche. Wichtige Themen sind: Aktuelle Entwicklungen in beiden Branchen, Waren- und Verkaufskunde, Reportagen über ...