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Übertragung der Führung des Handels- und des Genossenschaftsregisters auf justizexterne Institutionen

Eine betriebswirtschaftliche Analyse

AutorMarkus Speier
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2011
Seitenanzahl130 Seiten
ISBN9783640929832
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis17,99 EUR
Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Organisation und Verwaltung, Note: sehr gut (1,3), Fachhochschule Dortmund, Veranstaltung: Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] In der vorliegende Arbeit wird die gerichtliche Registerführung aus betriebswirtschaftlicher Sicht betrachtet und zu der Frage übergeleitet, ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen eine Aufgabenübertragung für die Justiz wirtschaftlich von Vorteil sein kann. Hierbei konzentriert sich die Untersuchung auf die Führung des Handelsund des Genossenschaftsregisters, da diese Bereiche den größten Anteil der amtsgerichtlichen Registerführung darstellen und beide Register zudem eng miteinander verbunden sind. Dabei ist insbesondere das Handelsregister im Hinblick auf seine Gebühreneinnahmen wirtschaftlich relevant. Das Partnerschaftsregister ist erst durch das Partnerschaftsgesellschaftsgesetz (PartGG) mit Wirkung vom 01.07.1995 errichtet worden und wird in Nordrhein- Westfalen, wie auch in anderen Bundesländern, zentral an einer Stelle für das gesamte Land geführt. Die Führung des Partnerschaftsregisters kann daher betriebswirtschaftlich vernachlässigt werden. Das Vereinsregister ist ein kleiner Bereich der Registerführung. Es hat keinen handelsrechtlichen Bezug und ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht allein wegen des wesentlich geringeren Gebührenaufkommens kaum mit dem Handels- und dem Genossenschaftsregister vergleichbar. Auch die Organisation und die Führung des Vereinsregisters erfolgt eigenständig. Anders als das Genossenschaftsregister ist das Vereinsregister nicht an das für die Führung des Handelsregisters zuständige Gericht gebunden, eine Konzentration ist aber möglich. Die Trennung zeigt sich auch im Entwurf des RFüG, der zwei Länderöffnungsklauseln vorsieht, nach denen eine Aufgabenübertragung möglich ist: eine für das Handels-, das Genossenschafts- und das Partnerschaftsregister (1. Öffnungsklausel) und eine für das Vereinsregister (2. Öffnungsklausel). Wegen der unterschiedlichen Ausrichtung und der geringen wirtschaftlichen Bedeutung wurde das Vereinsregister nicht in die Untersuchung einbezogen.

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