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Ulrich Bechts Theorien der Individualisierung und Globalsierung und deren Auswirkungen auf die Bildung der Identität

AutorJessica Karcher
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2003
Seitenanzahl62 Seiten
ISBN9783638234108
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis11,99 EUR
Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden, BECKs Thesen zur Individualisierung und Globalisierung kritisch zu untersuchen. Um BECKs Aussagen in einem sozialwissenschaftlichen Kontext betrachten zu können, wird neben den erwähnten klassischen Betrachtungsweisen WEBERs, SIMMELs und DURKHEIMs auch Norbert ELIAS` Theorie der Individualisierung in die Ausführungen einbezogen. Als Ausgangspunkt dieses Arbeit kann hierbei die folgende Forschungsfrage gelten: Kann man die Betrachtungen von BECK und ELIAS dazu heranziehen, um die Auswirkungen 5 der Modernisierung - insbesondere die der Individualisierung und Globalisierung - auf die Konstruktion der Identität zu untersuchen? Der erste Abschnitt dieser Arbeit soll einerseits dazu dienen, die historischen individualisierungstheoretischen Herangehensweisen der Soziologen Max WEBER, Georg SIMMEL und Emile DURKHEIM als theoretischen Rahmen in die Diskussion einzuführen. Im Anschluss daran, werden die identitätstheoretischen Grundannahmen Lothar KRAPPMANNs vorgestellt. KRAPPMANN, dessen Annahmen sich an den Symbolischen Interaktionisten Georg Herbert MEAD und Irvin GOFFMANN orientieren, unterscheidet zwischen 'personaler' und 'sozialer' Identität und versucht so, individuellen und sozialen Komponenten der Identität gerecht zu werden (KRAPPMANN 1988). Im zweiten Abschnitt werden die Betrachtungen BECKs und ELIAS` zur Individualisierung und Globalisierung vorgestellt. Dies soll anhand einiger ausgewählter Aspekte, wie der theoretischen Einbettung, der Bedeutung des Staates sowie der Herausbildung einer globalen Kultur geschehen. BECK, dessen Annahmen im Rahmen der Theorie der 'reflexiven Moderne' dargestellt werden, betrachtet Individualisierung im Kontext des Sozialstaats und grenzt seine Thesen von vorangegangenen Betrachtungen ab, indem er das Individuum nicht mehr aus der Ständegesellschaft in die Industriegesellschaft, sondern aus der Industriegesellschaft in die Risikogesellschaft entlässt. BECK betrachtet Individualisierung und Globalisierung als verwandte Prozesse gegenwärtiger Modernisierung (BECK 1994: 470). Um die Verknüpfung zwischen beiden Prozessen herzustellen, wird neben der Betrachtung innerstaatlicher Prozesse auch aus außerstaatlicher Perspektive auf die weltweit zunehmenden '[...] Handlungen über Distanzen hinweg [...]', die von BECK als 'Globalisierung' bezeichnet werden, Wert gelegt (BECK 1994: 470). [...]

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