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Ungleiche Bildungschancen in Deutschland

Wieso, Weshalb, Warum?

AutorPeter Brüstle
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl25 Seiten
ISBN9783638808965
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis7,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Neue Theorien sozialer Ungleichheit, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eines der tragenden Fundamente jedes modernen Staates ist sein Bildungswesen. Niemand müsste das besser wissen, als die Deutschen. Der Aufstieg Deutschlands in den Kreis der großen Kulturnationen wurde im neunzehnten Jahrhundert durch den Ausbau der Universitäten und der Schulen begründet [...] Jetzt aber ist das Kapital verbraucht: [...] es steht ein Bildungsnotstand bevor, den sich nur wenige vorstellen können. (Picht)Was Georg Picht schon Mitte der 60er Jahre für das deutsche Bildungssystem konstatierte, ist heute so aktuell wie vor der großen Bildungsexpansion. Die aktuelle Lage ist jedoch nicht nur von Bildungsnotstand, sondern vor allem auch durch ungleiche Chancen an der Bildungsbeteiligung geprägt. Vorwiegend die Bildungsexpansion der 70er Jahre und die These einer dadurch erfolgten Bildungsination in den 90ern hatten die Illusion genährt, dass mit der Expansion der besser qualizierenden Schulformen im weiterführenden Schulwesen der Abbau von Benachteiligung nach Herkunft erreicht sei (Gogolin 35). Unter Bildungstheoretikern war zwar seit Picht immer wieder auf den kritischen Zustand des Bildungssytems hingewiesen worden (z.B. Lutz (1983), Klemm (1990)), doch waren ihre Warnungen überhört worden. Schließlich war es vor allem die PISA-Studie im Jahr 2000, die die Öffentlichkeit aus ihrem Glauben riss, das deutsche Bildungssystem sei hoch qualizierend und garantiere gleiche Chance auf Bildungserwerb. Seitdem geistert das Gespenst PISA durch Feuilletons und bildungspolitische Debatten. Unter dem eindringlichen Titel:Bildung, Bildung, Bildung!hat Jutta Allmendinger jüngst in der Zeit ein Plädoyer für Investition in gerechte Bildung verabschiedet, in dem sie vor allem auf den Zusammenhang zwischen Bildungsarmut und Arbeitslosigkeit hinweist. Einiges spricht für eine gezielte Investition in Bildung und dafür, sich erneut Gedanken über die Chancen der Bildungsteilhabe zu machen. Deshalb werde ich in dieser Arbeit die in den letzten Jahren kontrovers geführten Debatten auswerten und das Projekt Bildung auf bestehende Ungleichheiten untersuchen.

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