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E-Book

Unternehmer sind die besseren Entwicklungshelfer

AutorWerner Heinecke
VerlagRainer Hampp Verlag
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl137 Seiten
ISBN9783866185517
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis17,99 EUR
Die deutsche Wirtschaft hat ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, das „Corporate Social Responsibility (CSR)“, zum einem Kernthema gemacht. Langfristige CSR-Strategien lösen das Shareholder Value Denken ab. Nachhaltigkeitsberichte haben Konjunktur. Die Konzerne stellen CSR-Manager ein und beantworten die Fragen der Ratingagenturen. Im Zuge des dynamischen Globalisierungsprozesses bietet das CSR transnationaler Unternehmen neue Chancen für die Schwellen- und Entwicklungsländer. Zahlreiche Einzelbeispiele zeigen, dass Firmen in Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Afrika exzellente Entwicklungshelfer sein können. Langfristige kommerzielle Strategien führen zur Sicherung ihrer Wertschöpfungsketten und gleichzeitig zu bedeutenden sozialen und ökologischen Wirkungen in den unterentwickelten Volkswirtschaften. Die konventionelle Entwicklungshilfe hat diesen Potenzialen kaum vergleichbare Erfolge gegenüber zu setzen. Ihre Ergebnisse sind bisher eher enttäuschend. „Public Private Partnership (PPP)“ könnte unsere Bemühungen, das weltweite Elend zu überwinden, beflügeln. Die UN-Millenniumsziele der Armutsbekämpfung, auf welche sich die Staats- und Regierungschefs 2000 geeinigt haben, können ohne die Privatwirtschaft nicht erreicht werden. Entwicklungshilfe und Privatwirtschaft sind in den Ländern des Südens bisher getrennt aufgetreten und haben ihre gegenseitigen Vorurteile gepflegt. Sie müssen zusammen arbeiten und können viel voneinander lernen. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit sollte sich den Marktwirtschaften in den Entwicklungsländern zuwenden.

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis6
Vorwort zur zweiten Auflage9
Einführung12
1. Trends in der Globalisierung16
2. Unternehmen in Entwicklungsländern20
2.1 Geschäfte unter schwierigen Bedingungen20
2.2 Unternehmen beteiligen sich an der Entwicklung21
2.3 Fehlende Methodik zur Beurteilung der vorgestellten Beispiele38
2.4 Die Definition der Wertschöpfungsketten in den Entwicklungsländern38
2.5 Förderung der marktwirtschaftlichen Potenziale42
3. Die deutsche Entwicklungshilfe44
3.1 Eine Einführung44
3.2 Erfahrungen aus dem Gutachterleben50
3.3 Von Entwicklungszusammenarbeit kann man nicht reden61
4. Zur Wirksamkeit der Entwicklungshilfe63
4.1 Gewachsene Vielfalt der Strukturen der deutschen Hilfe63
4.2 Die fünf Kriterien der deutschen Entwicklungszusammenarbeit64
4.3 Das "Donor Business"65
5. Eine Entwicklungspolitik mit Kapitalisten69
5.1 Die Unternehmen machen mit69
5.2 Die Bundesregierung fördert Unternehmen in Entwicklungsländern73
5.3 Die PPP-Fazilität73
5.4 Die Weiterentwicklung der PPP-Fazilität76
6. Die soziale Verantwortung der Unternehmen77
6.1 Wuchernde Debatten zur Regulierung und Verpflichtung der Unternehmen77
6.2 Berichterstattung zur Nachhaltigkeit81
6.3 Das CSR-Rating87
6.4 Die Macht der Zivilgesellschaft89
6.5 Soziale Verantwortung der Kundschaft zuliebe98
6.6 Die Unternehmen wehren sich100
7. Globalisierung und soziale Verantwortung101
7.1 Allgemeine Trends101
7.2 Die Kernarbeitsnormen der ILO103
7.3 Die Leitsätze der OECD für multinationale Unternehmen104
7.4 Der "Global Compact" des Kofi Annan108
7.5 Das Grünbuch der EU zu CSR111
8. Win=Win – Agentur für globale Verantwortung115
9. Privatwirtschaftliche Initiativen zur Entwicklung119
9.1 Ein neues Verständnis von nachhaltiger Entwicklung119
9.2 Unternehmer sind die besseren Entwicklungshelfer121
9.3 Die bestechenden Potenziale von Innovation, Management und nachhaltigen Interessen122
9.4 Mitwirkung der Privatwirtschaft bei Planung und Umsetzung der deutschen Hilfe127
9.5 Die Wirtschaft definiert Entwicklung129

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