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Urheberrechtliche Medienrisiken im Internet - Schadensersatz und Versicherbarkeit

(Münsteraner Reihe Band 120)

AutorMartin Stelzner
VerlagVVW GmbH
Erscheinungsjahr2011
ReiheMünsteraner Reihe 120
Seitenanzahl356 Seiten
ISBN9783862981335
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis39,99 EUR
Leichtfertiger Umgang mit dem Internet birgt die Gefahr, mit fremden Immaterialgüterrechten - insbesondere dem Urheberrecht - in Konflikt zu geraten. Dies kann sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen zu erheblichen Haftungsrisiken führen. Gegenstand der vorliegenden Untersuchung sind die Schadensersatzrisiken, denen Informationsanbieter im Internet ausgesetzt sind, sowie die Versicherbarkeit dieser Risiken im Rahmen bestehender oder zu entwickelnder Versicherungskonzepte. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht das Haftungsrisiko nach dem deutschen Urheberrechtsgesetz. Denn im Urheberrecht gilt, wenn auch nicht unbestritten, das Territorialitätsprinzip, das eine an nationalen Rechtsordnungen orientierte Untersuchung gebietet. Insbesondere Produktentwickler wird der Abschnitt interessieren, in dem sich der Autor mit Möglichkeiten befasst, existente Versicherungsangebote zu modifizieren oder neu zu gestalten, um einen - aus rechtlicher Sicht - dem Risiko angemessenen Versicherungsschutz zu gewährleisten. Das Buch ist für alle (aus dem deutschen Rechtsraum operierenden) Informationsanbieter im Internet relevant. Als Informationsanbieter wird hier derjenige verstanden, der für einen Internetauftritt verantwortlich ist, indem er über den Inhalt und dessen Gestaltung entscheidet und die Veröffentlichung veranlasst.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort8
Inhaltsverzeichnis10
Kapitel I – Einleitung24
A. Zielsetzung der Arbeit24
B. Gründe für die Untersuchung26
C. Untersuchungsgegenstand27
D. Aufbau der Arbeit28
E. Begriffsbestimmungen29
I. Informationsanbieter29
II. Informationsrezipient30
III. Content Provider30
IV. Access Provider30
V. Host Provider31
VI. Service Provider31
VII. Medienrisiko31
VIII. Web 2.032
F. Grundlagen des Internets32
I. Ursprung und Entwicklung33
II. Nationale Verbreitung und wirtschaftliche Bedeutung33
III. Entwicklungen zum Web 2.035
IV. Zusammenfassung36
G. Geschichte des Urheberrechts37
I. Vom Privilegienwesen zum Urheberrecht37
II. „Internationales Urheberrecht“39
Kapitel II – Auf Internetsachverhalte anwendbares Recht46
A. Anwendbarkeit deutschen Rechts46
I. Territorialitäts- und Schutzlandprinzip46
II. Recht des Gerichtsortes55
III. Universalitäts- und Ursprungslandprinzip57
IV. Gespaltene Anknüpfung76
V. Modifiziertes Ursprungslandprinzip88
VI. Fazit89
B. Lokalisierung der Verletzungshandlung91
I. Rundfunkrechtliche Situation92
II. Eignung der rundfunkrechtlichen Überlegungen für das Internet98
III. Zwischenergebnis116
C. Fazit116
Kapitel III – Internetspezifische Verletzungsszenarien118
A. Ansprüche gegen den Verletzer von Urheberrechten119
I. Die Verletzung des Urheberrechts119
II. Aktivlegitimation123
III. Passivlegitimation124
B. Gemeinsamer Tatbestand aller Anspruchsgrundlagen163
I. Geschütztes Recht164
II. Verletzung166
III. Widerrechtlichkeit der relevanten Handlung182
C. Fallbeispiele183
I. Individuelle Homepages184
II. Auktions- beziehungsweise Handelsplattformen205
III. Meinungsportale und Foren213
IV. Internet-Tauschbörsen223
V. Bereitstellen von Informationen im Rahmen von Videoportalen238
D. Fazit245
I. Digitalisierung246
II. Upload auf einen Server247
III. Zugänglichmachung im Internet247
Kapitel IV – Versicherungsrechtliche Deckungsmöglichkeiten248
A. Haftpflichtversicherung (GDV)249
I. Regelungen des Versicherungsvertragsgesetzes und der AHB (GDV)250
II. Ergänzende Vereinbarungen zum Versicherungsvertrag261
B. Vermögensschadenversicherungen (GDV)273
I. Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden274
II. D&O-Versicherung274
III. Vertrauensschadenversicherung276
IV. Rechtsschutzversicherung280
V. Zwischenergebnis280
C. Beispiele von Versicherungsprodukten am Markt281
I. Privathaftpflichtversicherung282
II. Betriebshaftpflichtversicherung287
III. Medienversicherungen300
IV. Vermögensschadenversicherungen beratende Berufe304
V. Zusatzmodul zur Betriebshaftpflichtversicherung für die Nutzer von Internet-Technologien308
D. Fazit308
I. Versicherungsmöglichkeiten im privaten Bereich308
II. Versicherungsmöglichkeiten für Informations- und IT-Dienstleister sowie beratende Berufe309
III. Versicherungsmöglichkeiten für sonstige Gewerbetreibende310
IV. Zusammenfassung311
Kapitel V – Regelungsvorschläge für Versicherungsmodelle314
A. Privathaftpflichtversicherung314
I. Pauschale Erweiterung auf reine Vermögensschäden314
II. Beibehaltung des generellen Ausschlusses unter Einführung einer speziellen Internet-Privatpolice316
III. Beibehaltung des generellen Ausschlusses unter Einführung eines obligatorischen Zusatzbausteins „Internet“321
IV. Beibehaltung des generellen Ausschlusses unter Einführung eines fakultativen Zusatzbausteins „Internet“326
V. Zwischenergebnis327
B. Versicherungen für den beruflichen/betrieblichen Bereich328
I. Grundsätzliche Ausgestaltung328
II. Zwischenergebnis339
III. Erforderliche bereichsspezifische Anpassungen340
C. Fazit341
Kapitel VI – Fazit in Thesen342
These 1: Zur Entwicklung und Bedeutung des Internets342
These 2: Zur Eignung des Territorialitätsprinzips342
These 3: Zur Feststellung der Rechtsordnung bei Internetsachverhalten342
These 4: Zum Haftungsrisiko der Informationsanbieter343
These 5: Zur mittelbaren Verantwortlichkeit von Diensteanbietern343
These 6: Zur Eignung herkömmlicher Versicherungen344
These 7: Zu geeigneten Versicherungslösungen344
Literaturverzeichnis346
Veröffentlichungen der Forschungsstelle für Versicherungswesen – Universität Münster mit Unterstützung des Vereins zur Förderung der Forschungsstelle für Versicherungswesen – Universität Münster e. V. („Münsteraner Reihe“)380
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