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'Versteh mich nicht zu schnell' - Achtsames Arbeiten mit geflüchteten Menschen

AutorKatharina Witte
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2017
Seitenanzahl133 Seiten
ISBN9783658170417
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis22,99 EUR

Dieses Buch bietet Ehrenamtlichen und beruflich Tätigen im Arbeitsfeld geflüchteter Menschen wertvolles Orientierungs- und Beratungswissen für die Praxis. Der Leser profitiert von der langjährigen Erfahrung der Autorin als Supervisorin und von ihren unterschiedlichen Zugängen zum Kontext Flucht. Das Buch setzt sich mit der Angst vor dem Fremden auseinander, aber auch mit der Entdeckung des Fremden in uns selbst. Es soll Mut machen, Fragen zu stellen, und so Ängste in Neugier und Selbstbewusstsein umwandeln. Zahlreiche Fallbeispiele, Methoden und Wissensbausteine dienen als konkrete Arbeitshilfe und unterstützen bei der Reflexion der eigenen Arbeit.



Katharina Witte ist langjährig erfahrene Supervisorin und Organisationsberaterin in freier Praxis, arbeitet in der Weiterbildung, ist Psychodramatikerin und Leiterin des Playback-Theaters Bremen.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Danksagung6
Inhaltsverzeichnis7
Abbildungsverzeichnis10
1 Einleitung11
1.1 Gliederung des Buches13
1.2 Die Rollen der Autorin14
1.3 Hinweise für die Leserinnen und Leser16
2 Supervision – vom Wert der Langsamkeit in der Hektik von Flucht19
2.1 Supervision 1: Ein Fallbeispiel20
2.2 Supervision 2: Raum zum Atemholen22
2.3 Supervision 3: Was ist das Besondere an Supervision im Kontext Flucht?24
Literatur26
3 Das Fremde und der Umgang mit dem Fremden27
3.1 Geflüchtete Menschen in Not: Sehnsüchte und Ambivalenzen28
3.1.1 Sehnsüchte28
3.1.2 Bleiberecht30
3.1.3 Die Anstrengung des Vorläufigen und der weite Weg in die Integration32
3.2 Das Fremde: Verstehen und Auseinandersetzen33
3.2.1 Das Fremde als Spiegel33
3.2.2 Abwehrmechanismen36
3.2.3 Annäherung Schritt für Schritt37
3.2.4 Der Wunsch nach Begegnung auf Augenhöhe39
Literatur41
4 Fragen statt Ausfragen – von der Notwendigkeit, viel zu fragen, um zu verstehen42
4.1 Mut zum Fragen43
4.2 Versteh’ mich nicht zu schnell46
4.3 Die andere Seite des Fragens48
Literatur50
5 Die alltägliche Arbeit 1: Freiwillige engagieren sich51
5.1 Bürgerschaftliches Engagement52
5.2 Der Weg entsteht beim Gehen55
5.3 Eine Supervisionsgruppe mit Freiwilligen57
5.4 Entgrenzung und Begrenzung als zentrales Thema60
5.5 Themen der Freiwilligen63
Literatur67
6 Gesundheit fördern69
6.1 Umgang mit Traumatisierung – ein Thema von Hilflosigkeit70
6.1.1 Sequentielle Traumatisierung71
6.1.2 Alltagshilfen74
6.1.3 Sekundäre Traumatisierung76
6.2 Salutogenese – Orientierung für die eigene Gesundheit77
6.3 Kollegiale Beratung – Hilfe zur Selbsthilfe79
6.4 Regeln und Rituale82
Literatur86
7 Die alltägliche Arbeit 2: Supervision mit beruflichen Teams87
7.1 Institutionelle Belastungen89
7.1.1 Schützende Dächer der Hierarchie90
7.2 Interaktionelle Belastungen92
7.2.1 Konfrontieren statt Weggucken93
8 Berufliche und Freiwillige – eine nicht einfache Beziehung95
8.1 Unterschiedliche Ausgangs- und Arbeitssituationen96
8.2 Statusungleichheiten96
8.3 Konfliktdynamik99
8.4 Mit Respekt und Neugier einen fremden Raum betreten102
Literatur104
9 Ambivalenzen im Umgang mit kultureller Differenz105
9.1 Was ist Kultur und welche Bedeutung hat sie heute?106
9.2 Bilder und Begriffe für den Umgang zwischen den Kulturen109
9.2.1 Multikulturalität109
9.2.2 Interkulturalität109
9.2.3 Transkulturalität111
9.2.4 Statt zwischen den Stühlen zu sitzen, sich einen dritten erobern112
9.2.5 Auch Werte sind nicht beständig117
Literatur117
10 Folgerungen für die supervisorische Arbeit118
10.1 Ungewissheit aushalten119
10.2 Ausbalancieren unterschiedlicher Tempi120
10.3 Gefühle verändern Distanz122
10.4 Parteilichkeit124
10.5 Gesund bleiben126
10.6 Standards127
10.7 Denkräume130
Literatur132

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