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E-Book

Wachstumsimpulse durch mobile Kommunikation

VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2007
Seitenanzahl231 Seiten
ISBN9783540721833
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis54,99 EUR

Wachstumsmarkt und derzeit in der Umbruchphase. Der Mobilfunk eröffnet neue Perspektiven. Daten- und Mediendienste eröffnen im Verbund mit immer leistungsfähigeren Netzen zahlreiche Wachstumsfelder. Festnetze und mobile Netze konkurrieren zum Teil intensiv. Die Geschäftskonzepte der Anbieter von Mobilkommunikation müssen sich wandeln. Der MÜNCHNER KREIS befasste sich mit der dynamischen Entwicklung. Das vorliegende Buch enthält die Ergebnisse.

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Leseprobe
5 Podiumsdiskussion Massenmarkt Mobilfunk – Strategien zum Erfolg (S. 67-68)

Moderation:

Prof. Dr. Heinz Thielmann, Fraunhofer Institut SIT, Darmstadt
Teilnehmer: Rudolf Gröger, O2 (Germany) GmbH, München
Dr. Alexander Lautz, T-Mobile Deutschland GmbH, Bonn
Michael Krammer, E-Plus Mobilfunk GmbH &, Co. KG, Düsseldorf
Frank Rosenberger, Vodafone D2 GmbH, Düsseldorf


Prof. Thielmann:

Guten Morgen, meine Damen und Herren. Wir starten zur Podiumsdiskussion mit dem Thema „Massenmarkt Mobilfunk – Strategien zum Erfolg". Wir haben hier am Podium die Repräsentanten der vier Wettbewerber in Deutschland. Natürlich werden alle nicht nur etwas über den deutschen Markt sagen, sondern grundsätzlich zum Mobilfunkmarkt, denn alle Provider, die hier vertreten sind, agieren weltweit oder europaweit.

Ich darf zunächst vorstellen, ganz zu meiner Linken, Herrn Frank Rosenberger von Vodafone, Geschäftsführer Marketing Deutschland. Wir haben vereinbart, dass die Podiumsteilnehmer selbst etwas zu ihrer Person sagen, soweit sie es wünschen. Zu meiner Linken Herr Michael Krammer, Vorsitzender Geschäftsführer (CEO) von E-Plus. Zu meiner Rechten Herr Rudolf Gröger, CEO von O2 Deutschland und gleichzeitig Mitglied im Board von Telefonica O2 Europa. Ganz zu meiner Rechten Herr Dr. Alexander Lautz, Executive Vice President Consumer Marketing der T-Mobile Deutschland. Wir haben im Vorgespräch festgestellt, dass die Herren hier am Podium sehr unterschiedliche Karrieren mitbringen und auch zum Teil bei ihren Wettbewerbern waren. Man kennt sich natürlich in der Branche. Der Mobilfunkmarkt kann nur wachsen und funktionieren, wenn man einen guten Wettbewerb hat. Das haben wir, und darüber wollen wir heute diskutieren. Wir wollen nicht über Technik diskutieren, sondern über den Kunden. Der steht im Vordergrund. Und wir haben auch in der letzten Zeit wieder festgestellt, dass einige Unternehmen langsam merken, dass der Kunde die wichtigste Erfolgsgarantie ist und nicht die eigene Organisation. Das gilt aber nicht nur für die Mobilfunkfirmen hier.

Die Netze und Endgeräte stehen bei unserer Diskussion im Hintergrund, obwohl der Nutzer durch die Endgeräte die so genannte Usability erfährt. Deshalb müssen wir das Thema nicht von der Technik her angehen, sondern von der Frage, wie die Gestaltung der Endgeräte sein muss, wie die Zusammenarbeit zwischen Providern und Endgeräteherstellern sein muss. Es wird zurzeit viel über Mobilfunkkommunikation und Festnetzkommunikation diskutiert, dass die mobilen Nutzer die Festnetznutzer überholt haben. Die Frage ist auch hier, wie die Konvergenz zwischen Festnetz- und Mobilkommunikation aussieht, welche Services zum Massenmarkt führen und ob es schon Zahlen dazu gibt? Wie sieht die Preispolitik aus? Was ist der Kunde bereit zu bezahlen? Wie sieht die Qualitätspolitik aus? Es gibt zumindest ein Unternehmen hier, das auch eine Mehrmarkenstrategie hat. Die Frage ist, wie ist die Differenzierung zwischen Geschäftsund Privatkunden? Wie sind die Kundengewinnung und die Kundenbindung zu bewerten? Vielleicht können wir auch noch diskutieren, wie die Teilnehmer hier die Unterschiede sehen zwischen Europa, USA und Asien im Massenmarkt Mobilfunk usw. Das sind ein paar Schlagworte, die wir hier diskutieren möchten. Ich darf als ersten Herrn Krammer bitten, seine Statements abzugeben.

Herr Krammer:

Wie man an meiner Aussprache möglicherweise entnehmen kann, bin ich Österreicher. Seit acht Monaten mittlerweile in Deutschland bei E-Plus Vorsitzender der Geschäftsführung. Mittelbar und unmittelbar im Mobilfunkmarkt bin ich seit fast 16 Jahren beschäftigt. Unmittelbar im Mobilfunk in Österreich bei Max Mobil, heute T-Mobile und vor meinem Einstieg bei E-Plus bei tele.ring, ein Anbieter, der auch im letzten Jahr zu T-Mobile wurde. In diesen Tätigkeiten – einerseits einem deutschen Konzern angehörend, dann kurzfristig bei tele.ring als Teil eines amerikanischen Mobilfunkkonzerns, und jetzt wieder in Deutschland mit einem niederländischen Eigentümer und einem Konzern arbeitend – stellt man fest, dass sich der Mobilfunk besonders in den letzten Jahren ab 2002, 2003 in Europa sehr dynamisch entwickelt hat. Was ist da passiert?

Der Strategieexperte Peter Drucker hat gesagt, dass es nicht gute und schlechte Strategien gibt, sondern nur erfolgreiche und nicht erfolgreiche. Die erfolgreichen haben alle gemeinsam, dass sie konsequent umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang haben manche Mobilfunkbetreiber in Europa im Laufe der Zeit herausgefunden, dass es einen wichtigen Unterschied gibt zwischen den Mobilfunkbetreibern. Einerseits jene, die die Gnade der frühen Geburt hatten, also der ersten Welle angehört haben. Das sind meistens die ehemaligen Monopolisten. Und andererseits den Mobilfunkbetreibern, die in der zweiten Welle gestartet sind, also die Lizenz später bekommen haben.
Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhalt8
1 Das mobile Internet, die zweite Welle der mobilen Kommunikation10
2 Kommunikationsformen von morgen16
I. Die Evolution der Kommunikation: Von der Steinzeit in die Mediengesellschaft17
II. Mediengesellschaft: Nur was in den Medien ist, ist relevant20
3 Mobile Anwendungen – Stand und Ausblick im globalen Vergleich32
4 Asia – Driver of Mobile Communications Markets, a Japanese Perspective54
5 Podiumsdiskussion Massenmarkt Mobilfunk – Strategien zum Erfolg76
6 Mobile Ticketing112
7 Bürgerdienste – mobil und kundennah121
Überblick über das Projekt MoBüD121
Hintergrund und Zielsetzung des Projekts122
Temporäre Standorte mobiler Bürgerdienste123
Technische Infrastruktur124
Endgeräte und Usability124
Probebetrieb129
Akzeptanz des Mobilen Bürgeramts132
Was hat das Projekt MoBüD gebracht?134
Wie ging es weiter?134
8 Bezahl’s doch mit dem Handy! Chancen, Herausforderungen und Möglichkeiten von M- Payment136
9 Vom Bewegtbild zum mobilen Fernsehen147
10 Neue Entwicklungen der Telematik159
Fahrerbezogene Kommunikation160
Fahrzeugbezogene Kommunikation161
Formen der fahrzeugbezogenen Kommunikation163
Laufende Projekte165
Gestaltung der Kommunikation171
Ausblick173
11 Speech Technology Bridges Mobile Search, Communication and Device Control176
Search: The big opportunity on mobile177
Speech-enabled multimodality offers flexibility in communications178
Speech recognition on automobiles180
12 Kommunikationsplattformen für maßgeschneiderte Dienste181
1. Einleitung181
2. Konvergierende Netze bedingen einheitliche Dienstplattformen182
3. Das IP Multimedia System (IMS) als Next Generation Network (NGN) Dienstplattform184
4. Die Killerapplikation der Zukunft – eCommunities?188
5. Prototyping von IMS Diensten – der Fraunhofer FOKUS NGN/IMS Playground192
6. Zusammenfassung und Ausblick193
7. Abkürzungen195
8. Referenzen196
13 Podiumsdiskussion Mobile Welt – ein Gewinn für alle?198
Liste der Referenten und Moderatoren / List of Speakers and Chairmen229
Anhang229
Programmausschuss / Program Committee231

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