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Was ist Alter(n)?

Neue Antworten auf eine scheinbar einfache Frage

AutorHeinz Häfner, Ursula M. Staudinger
VerlagSpringer-Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl248 Seiten
ISBN9783540767114
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis36,99 EUR

Herausragende Experten aus allen relevanten Fachrichtungen haben für dieses Buch den neuesten Wissensstand zum Thema Alter(n) zusammengetragen. Geboten werden grundlegende und breit gefächerte Erkenntnisse aus den einschlägigen Natur- und Geisteswissenschaften. Im Mittelpunkt der Beiträge stehen die verschiedenen Aspekte des Alters und des Alterns, deren Grundlagen und Folgen sowie Ausblicke auf die Zukunft.



Prof. Ursula M. Staudinger studierte Psychologie an der Universität Erlangen und der Clark University, Massassuchetts, USA. Nach der Habilitation (1997) an der Freien Universität Berlin war sie Projektleiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und hatte dann eine Professur für Entwicklungspsychologie der Lebensspanne an der TU Dresden inne. Seit Oktober 2003 ist sie Vizepräsidentin der Jacobs University Bremen und Dekanin des dortigen Jacobs Center on Lifelong Learning und Institutional Development. Ihre Forschungsinteressen liegen in der Erforschung von Reserven und Potentialen lebenslanger Entwicklung, Altern und Produktivität, intergenerationelle Beziehungen, die Entwicklung von Lebenseinsicht, Lebensgestaltung und Weisheit über die Lebensspanne. Sie ist eine gefragte Expertin in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik; so hat sie z.B. Deutschland bei den Beratungen um den neuen Weltaltenplan der UN vertreten und ist Senior Fellow des Max Planck International Research Network on Aging (MaxNet Aging).
Autorin u.a. der Bücher: Understanding Human Development (2003 mit Co-Autor U. Lindenberger). A Psychology of Human Strength (2003 mit Co-Autorin L. Aspinwall).

Prof. Heinz Häfner studierte Medizin, Philosophie und Psychologie. Nach Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Neurologie Habilitation und Berufung auf den Lehrstuhl für Psychiatrie. Planung, Gründung und Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, eines außeruniversitären nationalen Forschungsinstituts, das als Stiftung des öffentlichen Rechts mit der Universität Heidelberg eng verbunden ist. 25 Jahre Sfb-Forschung, Mitglied des Advisory Committee for Biomedical Research der WHO, des Wissenschaftsrats und vieler nationaler und internationaler Forschungsgremien, Beratung mehrerer Staaten und Städte in Aufbau und Organisation von Diensten für die seelische Gesundheit. Forschungsleistungen auf dem Gebiet der psychiatrischen Epidemiologie, besonders bei affektiven, schizophrenen und Alterserkrankungen.
Autor u.a. der Bücher: Psychische Gesundheit im Alter (1986). Gustav Fischer, Stuttgart. Das Rätsel Schizophrenie (2003, 3. Aufl.), CH Beck, München.

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Blick ins Buch
Inhaltsverzeichnis
Vorwort5
Inhaltsverzeichnis9
Autorenverzeichnis11
Einleitung13
Teil 1 Was ist Alter(n): Körper19
Molekulare Mechanismen des Alterns Über das Altern der Zellen und den Einfluss von oxidativem Stress auf den Alternsprozess20
I. Was heißt Altern und wie alt wird der Mensch?21
II. Wie man sich das Altern der Zelle heute erklärt23
III. Morbus Alzheimer – Die Alterskrankheit des Gehirns39
IV. Zusammenfassung zum Stand der Alternsforschung41
Was ist Alter? Ein Mensch ist so alt wie seine Stammzellen44
I. Methusalemgemeinde – Segen oder Alptraum?44
II. Zellen, Baueinheiten des Lebens44
III. Molekulare Veränderungen des Alterns45
IV. Altern als evolutives Erfolgskonzept45
V. Das Krankheitsrisiko wächst mit den Jahren46
VI. Alle K¨ orperzellen leiten sich von Stammzellen ab46
VII. Adulte Stammzellen: ein Jungbrunnen in unserem K¨ orper?47
VIII. Der Alterungsprozess in den adulten Stammzellen47
IX. Von Regenerationskünstlern lernen47
X. Der Schlüssel zur regenerativen Medizin48
XI. Das Altern der Blutstammzellen48
XII. Mesenchymale Stammzellen49
XIII. Die Mathematik des Alterns50
XIV. Stammzellen reaktivieren52
Altern ist auch adulte Neurogenese Neue Nervenzellen für alternde Gehirne57
I. Adulte Neurogenese verändert sich mit dem Alter58
II. Funktion und aktivitätsabhängige Regulation adulter Neurogenese60
III. Altersbedingte Erkrankungen und adulte Neurogenese62
IV. Neue Nervenzellen und das Konzept der „Neuralen Reserve“63
Jugend ist Stärke und Alter ist Schwäche der Reparaturmechanismen66
I. Welche Faktoren wirken auf den Alterungsprozess?66
II. Kann man am Rad der Zeit drehen . . . oder: Sind Schädigungen der Reparaturmechanismen reversibel?68
III. Fazit71
Teil 2 Was ist Alter(n): Verhalten75
Was ist kognitives Altern? Begriffsbestimmung und Forschungstrends76
I. Einleitung76
II. Kognitives Altern: Zur Bestimmung eines Forschungsgegenstands77
III. Ausgewählte Trends der kognitiven Alternsforschung80
IV. Das Altern von Sensomotorik und Kognition: Ein Überblick83
V. Ausblick87
Was ist das Alter(n) der Persönlichkeit? Eine Antwort aus verhaltenswissenschaftlicher Sicht90
I. Die Mechanik und Pragmatik der Entwicklung/des Alterns der Pers onlichkeit90
II. Mechanik der Persönlichkeitsentwicklung: Empirische Evidenz91
III. Pragmatik der Persönlichkeitsentwicklung: Empirische Evidenz94
IV. Plastizität der Persönlichkeitsentwicklung im Erwachsenenalter und Alter95
V. Was ist Alter(n) aus der Sicht der Persönlichkeitsentwicklung? Eine Zusammenfassung97
Teil 3 Was ist Alter(n): Gesellschaft und Politik102
Was ist demographische Alterung? Der Beitrag der Veränderungen der demographischen Parameter zur demographischen Alterung in den alten Bundesländern seit 1950103
I. Demographische Alterung: Die Suche nach einer operationalen Definition103
II. Eine Systematisierungm¨ oglicher Ursachen demographischer Alterung107
III. Die Auswirkungen von bereits im Jahr 1950 bestehenden Irregularit¨aten in der Alterszusammensetzung111
IV. Die Auswirkungen von Fertilit ¨ atsund Mortalit ¨atsentwicklungen seit 1950112
V. Die Auswirkung von grenz ¨ uberschreitendenWanderungen im Beobachtungszeitraum117
VI. Schlussfolgerungen121
Was meint Alter? Was bewirkt demographisches Altern? Soziologische Perspektiven124
I. Alter und Zeitordnung124
II. Generationen und die Institutionalisierung des Lebenslaufs126
III. Alter als gesellschaftliche Konstruktion und als soziale Zuschreibung128
IV. Die gesellschaftliche Altersproblematik129
V. Demographisches Altern und die politische Willensbildung131
VI. Demographisches Altern und gesellschaftliche Stagnation136
VII. Die kollektive Unbestimmtheit des Alters139
Was ist Alter? Die Perspektive der Politikwissenschaft144
I. Alter, Alterung der Gesellschaft und Politik144
II. Folgen der Altersgrenzenpolitik: die neue Großgruppe der wahlberechtigten Senioren145
III. Hohe Markt-, Verbands- und Staatsmacht der Älteren, aber heterogenesWahlverhalten146
IV. Warum wird der Konflikt zwischen Jung und Alt nicht ins Politische übersetzt?147
V. Vom Preis der Problemlösung148
Teil 4 Was ist Alter(n): Kultur und Bedeutungskonstruktion151
Das Alter in Geschichte und Geschichtswissenschaft152
I. Forschungsansätze152
II. Kulturgeschichte des Alters155
III. Sozialgeschichte des Alters163
IV. Conclusio: Was ist das Alter?170
Das Alter in der Literatur176
Bilder des Alters und des Alterns im Wandel192
I. Griechische und römische Antike193
II. Von Bacon zu Bloch196
III. Ein Blick in den Konfuzianismus198
Neuigkeiten über das Alter?201
I. Erweiterungen201
II. Philosophisches zum Alter204
III. Alter und Tod aus der Perspektive der Evolution210
IV. Noch einmal zur Sinnfrage214
Ausblick217
Chancen und Herausforderungen einer alternden Gesellschaft218
I. Weltweite Alterung218
II. Die Debatte über die gesellschaftlichen Folgen221
III. Altern und Erwerbsarbeit222
IV. Die jungen Alten und die Zivilgesellschaft229
V. Zwischenergebnis232
VI. Hohes Alter und Tod232
Namenverzeichnis238
Sachverzeichnis241

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