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Wegbereiter der Emanzipation?

Studien zur Judenpolitik des 'Aufgeklärten Absolutismus' in Preußen (1763 - 1812).

AutorTobias Schenk
VerlagDuncker & Humblot GmbH
Erscheinungsjahr2010
Seitenanzahl757 Seiten
ISBN9783428530908
FormatPDF
KopierschutzWasserzeichen/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis88,00 EUR
Während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mehrten sich die Anzeichen für einen grundlegenden Wandel im Verhältnis zwischen christlicher Mehrheitsgesellschaft und jüdischer Minderheit. Diese vielbeachtete Entwicklung verdichtete sich in der preußischen Hauptstadt Berlin im Kreis um den jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn und den Beamten Christian Wilhelm von Dohm. Zu gleicher Zeit jedoch strebte der von antijüdischen Ressentiments beherrschte preußische König Friedrich II. eine Reduzierung der Judenschaft auf wenige, möglichst finanzkräftige Familien an. Welche sozialen und demographischen Wirkungen diese über Jahrzehnte hinweg betriebene Politik auf die davon betroffenen Juden zwischen Kleve und Königsberg entfaltete, untersucht Tobias Schenk in der vorliegenden Studie erstmals auf breiter empirischer Grundlage.

Tobias Schenk studierte Neuere und Neueste Geschichte, Mittlere Geschichte und Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und promovierte mit einer Studie über friderizianische Judenpolitik. 2006/07 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Historischen Kommission für Westfalen tätig und absolvierte anschließend ein zweijähriges Referendariat im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Seit 2009 arbeitet er für die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen an der Erschließung der Akten des kaiserlichen Reichshofrats im Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien.

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Leseprobe
J. Aufhebung und Nachleben des Porcellaineexportationszwangs (S. 514-515)

I. Eine „verhältnismäßigere“ Einrichtung des Exportzwangs? Friedrich Wilhelm II. und das Judenporzellan bis zum Frühjahr 1787

Angesichts der jahrzehntelangen Bemühungen Friedrichs des Großen um das Gedeihen seiner Porzellanmanufaktur spricht aus dem Nachruf Grieningers sicher mehr als eine hagiographische P?ichtübung: Welch höchst betrübter Tag! Schon seit vielen Monaten waren alle Einwohner der Königlich-Preuß.en Staaten zwischen beständiger Furcht und Hofnung über das nicht hoch genug zu schätzende theuerste Leben ihres allgeliebtesten höchst gefährlich krank darnieder liegenden Monarchen, und heute Vormittag zwischen 7. und 8. Uhr kam von Potsdam die höchst trauerige Nachricht nach Berlin von seinem auf die schmertzhafteste Krankheit an diesem Morgen gegen 3. Uhr erfolgtem Tode.

Mein Gott! Welche düstere Stille! Ueberall nichts als Seufzer und Thränen. Und welcher Anblik! So viele unter den Waffen grau gewordene tapfere Krieger ihren geliebtesten Friederich, unter dessen Befehlen sie so oft gesieget haben, beweinen sehen. Niemals ist wohl ein König von seinem Heere und von seinem Volke so wehmütig beklaget und betrauert worden. Er war ia auch der Einzige.

Wie es nun mit der Manufaktur weitergehen sollte, war dabei nicht nur eine Frage, die Grieninger beschäftigt haben dürfte. Für zahlreiche preußische Juden war der Name „KPM“ insbesondere in den Jahren nach 1779 nahezu gleichbedeutend mit der wohl verheerendsten Sonderabgabe, unter der sie zu leiden hatten. Ende 1787, gut ein Jahr nach Friedrichs Tod, als die Kommission zur Reform des Judenwesens ihre mit großen Hoffnungen erwartete Arbeit aufnahm, näherten sich die Verhandlungen zur Aufhebung des Exportzwangs bereits ihrem Abschluß. Daraus jedoch zu schließen, diese Aufhebung sei problemlos verlaufen, wie es in der Literatur meist geschieht, ist unzulässig.

Denn tatsächlich deutete nach dem Thronwechsel zunächst kaum etwas darauf hin, daß sich am bisherigen Verfahren grundsätzlich etwas ändern würde. Vielmehr verteidigte die aus Grieninger und Klipfel bestehende KPM-Direktion das offenbar liebgewonnene Privileg mit Zähnen und Klauen und war eifrig darum bemüht, auch den neuen Monarchen von der Notwendigkeit einer kompromißlosen Fortführung des Exportzwangs zu überzeugen. Nachdem Klipfel von FriedrichWilhelm II. mündlich den Befehl erhalten hatte, eine schriftliche Ausarbeitung seiner Vorschläge zur künftigen Absatzsteigerung einzureichen, schlug er in seinem Gutachten vom 5. September 1786 unter anderem die Gründung neuer Verkaufsniederlassungen in St. Petersburg, Riga, Mitau, Libau, Lübeck, Bremen, den Haag, Amsterdam, Genua und Frankfurt am Main vor.


Die größten Hoffnungen setzte Klipfel jedoch weiterhin auf Zwangsmaßnahmen gegenüber der Lotteriegesellschaft und insbesondere der Judenschaft, indem diese „ernstlich angehalten“ werden müßte, die immer noch auf 78.865 Rt. bezifferten Rückstände aus der Zeit vor 1779 „ohne längern Aufschub“ zu berichtigen.2 Doch offenbar hegte der neue König vor dem Hintergrund der seit Jahren andauernden Bemühungen zur Eintreibung dieser Rückstände Zweifel daran, ob diese in der von Klipfel vorgeschlagenen Größenordnung überhaupt noch realistisch sei.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Inhaltsverzeichnis8
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis12
I. Verzeichnis der Tabellen im Text12
II. Abbildungsnachweis13
Abkürzungsverzeichnis14
A. Einleitung16
I. Juden im friderizianischen Preußen – eine Erfolgsgeschichte?16
II. Zum Untersuchungsgegenstand28
III. Quellenlage und Forschungsstand52
IV. Von Münzen und Maßen63
B. Zur brandenburgisch-preußischen Judenpolitik von 1671 bis 174067
I. Der Beginn „absolutistischer“ Judenpolitik in Brandenburg-Preußen: Die erneute Aufnahme von Juden in Brandenburg im Jahre 167167
II. Grundzüge der rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der jüdischen Minderheit bis zur Thronbesteigung Friedrichs II. im Jahre 174072
C. Zur Judenpolitik Friedrichs des Großen von 1740 bis 176379
I. Zur Rolle der Juden im Denken Friedrichs des Großen. Einführende Bemerkungen79
II. Entwicklungen in der Judenpolitik unter besonderer Berücksichtigung des Generalreglements von 175083
III. Zum Einfluß des Siebenjährigen Krieges auf die Judenpolitik97
D. Die zweiten Kinder und ihr jährlicher Manufakturwarenexport von 1763 bis um 1800104
I. Die Verhandlungen um eine Rückgewinnung des Rechts zur Ansetzung des zweiten Kindes 1763–1765104
II. Das Generalfiskalat als judenrechtliche Kontrollinstanz127
III. Zu den Modalitäten des Manufakturwarenexports131
IV. Probleme aus dem Alltag142
V. Sanktionsmaßnahmen bei Nichterfüllung der Exportauflagen164
VI. Zum Fortdauern der Exportauflagen bis zur Jahrhundertwende169
VII. Der Niedergang des Manasse Jacob aus Bernau176
E. Die Templiner Strumpf- und Mützenmanufaktur. Teil 1 (1765–1786)183
I. Von der Gründung durch die Kurmärkische Kammer bis zur Übernahme durch die Judenschaft (1765–1769)183
II. Der Übernahmevertrag vom 12. Januar 1769 und die Finanzierung der Templiner Manufaktur durch die Judenschaft203
III. Auf der Suche nach einem Entrepreneur: Johann Heinrich Düntz oder Abraham Jacob Eschwege?211
IV. Grundzüge der Templiner Arbeits- und Betriebsorganisation215
V. Die Manufaktur unter der Direktion von Abraham Jacob Eschwege zur Zeit Friedrichs des Großen220
VI. „... da soll ihnen freystehen, sich allda anzusetzen“? Angestrebte Niederlassungsbeschränkungen und die Haltung einzelner Magistrate241
F. Zur Porzellanherstellung in Preußen und ihren Problemen251
I. Die Geschichte der Porzellanherstellung in Preußen bis zur Gründung der Königlichen Porzellanmanufaktur (KPM) im Jahre 1763251
II. Zur fiskalischen Funktion der KPM254
III. Probleme des „auswärtigen Debits“ bis zur Einführung des Exportzwangs für die Lotteriepächter und die Judenschaft im Jahre 1769256
G. Der Porcellaineexportationszwang. Teil 1 (1769–1779)261
I. Einführung und erste „Ausführungsbestimmungen“261
1. Das Kabinettsdekret vom 21. März 1769261
2. Die Bestimmung von Exportsortimenten263
3. Die Einrichtung der Manufakturquittungen und Zollatteste267
II. Die Umsetzung des Exportzwangs – Einzelbeispiele aus den ersten Jahren275
1. Vorbemerkung275
2. Textilfabrikant Berend Hirsch aus Potsdam276
3. Seidenhändler Seligmann Joseph aus Königsberg/Pr.285
III. Erneuter Rechtsbruch: Der Exportzwang bei der Ansetzung erster und zweiter Kinder293
IV. „... allermaßen dieses gar nicht als eine Abgabe oder Beschwerde anzusehen ist“. Der Porzellanexport bei der Vergabe von Konzessionen zum Hausbesitz306
V. Die Ausnahmeregelung für die ostfriesische Judenschaft326
VI. Zur Lage der Generalprivilegierten330
VII. Der Porzellanexport bei der Approbation von Gemeindebedienten338
VIII. Porzellanexporte durch jüdische Gemeinden346
1. Vorbemerkung346
2. Der Erwerb Westpreußens und die Judenschaft in den Danziger Vorstädten347
3. Potsdam355
4. Frankfurt an der Oder358
5. Brandenburg an der Havel363
IX. Zur Organisation von Zwangsexporten einer Luxusware: Kommissionäre und Käufer von „Judenporzellan“363
X. Die Haltung der KPM-Direktion sowie der Kabinettsräte Galster und Stelter zu den sinkenden Einnahmen durch den Exportzwang375
XI. Zwischenergebnis383
H. Der Porcellaineexportationszwang. Teil 2 (1779–1786)385
I. Bürgerliche Verbesserung der Juden? Skizze einer Debatte385
II. Ein Münchner Todesfall und seine Folgen. Die fiskalische Revision des Exportzwangs im Jahre 1779389
III. Vertreibung zweier Sündenböcke? Jacob Salomon Friedländer und Simon Samuel Aaron398
IV. Zur Konzessionsvergabe nach 1779405
V. Die Wiedereinführung des Exportzwangs in Ostfriesland414
VI. Christliche Kolonisten – der Provinz viel zuträglicher als eine Porcellaine-Exportation? Der Porzellanexportzwang im Netzedistrikt427
VII. Porcellainefreyheit in Preußen. Dispensationen auf königlichen Befehl nach 1779435
VIII. Generalfiskal d’Anières, KPM-Direktor Grieninger und ihr Feldzug gegen die Porcellainerestanten (1779 –1786)445
1. Die Einrichtung der Kommission d’Anières-Grieninger und ihre erste Tätigkeit445
2. Der Beginn der Exekutionen452
3. Die Armenliste und die Hypothekenscheine462
4. Der Entzug der Schutzbriefe467
IX. Judenporzellan und Retablissement. Zu den Auswirkungen des Exportzwangs auf das ländliche Wirtschaftsgefüge. Beispiele aus Westpreußen und Pommern481
X. Zwischenergebnis491
I. Ein neuer König in Preußen. Friedrich Wilhelm II. und die gescheiterte Reform des Judenwesens498
J. Aufhebung und Nachleben des Porcellaineexportationszwangs515
I. Eine „verhältnismäßigere“ Einrichtung des Exportzwangs? Friedrich Wilhelm II. und das Judenporzellan bis zum Frühjahr 1787515
II. Die Einrichtung der KPM-Kommission unter Friedrich Anton von Heinitz im April 1787521
III. Die Verhandlungen zwischen Heinitz und den jüdischen Oberlandesältesten und Generaldeputierten bis zur Aufhebung des Exportzwangs im Februar 1788528
IV. Zur „Abwicklung“ des Abnahmezwangs: Die Rückgabe eingezogener Konzessionen und der Hypothekenscheine541
V. Die Aufbringung der Ablösesumme von 40.000 Rt. und die dadurch hervorgerufenen Spannungen innerhalb der Judenschaft548
VI. Die Verwendung der Ablösesumme durch die Porzellanmanufaktur und das Kabinett560
K. Die Templiner Strumpf- und Mützenmanufaktur. Teil 2 (1786–1812)563
I. Die gescheiterte Initiative David Friedländers (1792–1794)563
II. Die Auseinandersetzungen zwischen den Berliner Ältesten und der Klevischen Landjudenschaft (1798–1803)568
III. Von Abraham Jacob Eschwege zu Christian Friedrich Dünz (1801–1806)580
IV. Am Ende war Napoleon (1806–1812)611
L. Fazit626
M. Anhang: Dokumente647
1. Vertrag zwischen der Kurmärkischen Kriegs- und Domainenkammer und den Ältesten der Judenschaft über die Übernahme der Strumpf- und Mützenmanufaktur zu Templin vom 27. Dezember 1768647
2. Zweiter Vertrag zwischen den Oberlandesältesten der Judenschaft und Abraham Jacob Eschwege über den Betrieb der Templiner Manufaktur vom 25.August 1782653
3. Supplik David Friedländers um Entbindung der Judenschaft vom weiteren Betrieb der Templiner Manufaktur vom 7. März 1794655
4. Entwurf eines Vertrages zwischen dem Manufaktur- und Kommerzienkollegium und Christian Friedrich Düntz wegen Übernahme der Templiner Manufaktur vom 26. September 1802656
5. Formular für das erste Schreiben der Porzellankommission, mit dem sich diese 1779 über Magistrate und Fiskalate an die Porcellainerestanten wandte659
Quellen- und Literaturverzeichnis661
I. Verzeichnis ungedruckter Quellen661
II. Literaturverzeichnis664
Quellen664
Literatur672
Personenregister730
Ortsregister744
Sachregister753

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