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Welche Sprache ist meine Muttersprache? Gründe für das Niveau der russischen Sprachbeherrschung bei Aussiedlerkindern

AutorJulia Alert
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2013
Seitenanzahl73 Seiten
ISBN9783656390114
FormatPDF
Kopierschutzkein Kopierschutz/DRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis19,99 EUR
Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Russistik / Slavistik, Note: 2,00, Universität zu Köln (Slavisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten fünfzig Jahren ist Deutschland zu einem Vielvölkerstaat geworden. Nicht nur durch wirtschaftliche Gründe bestimmte Zuwanderung der ausländischen Arbeitskräfte hat dazu beigetragen. Mit der Milderung in der Auswanderungspolitik der Ostblockstaaten und der späteren Auflösung der UdSSR bekamen die ethnischen Deutschen, die in diesen Regionen lebten, eine Möglichkeit in ihre historische Heimat zurück zu kehren. Viele jungen Aussiedler und Spätaussiedler starteten ins Erwachsenenleben schon in Deutschland. Wie erfolgreich haben sie sich in die Neue Gesellschaft integriert? Was und wie viel von der mitgebrachten Kultur geben sie ihren Kindern weiter? Wie hoch sind der Stellenwert und das Niveau der russischen Sprache in ihren Familien? All diese Fragen gehören in den soziolinguistischen Teil dieser Arbeit. Geschichtliche Situation im Herkunftsland und Integrationsschwierigkeiten, welche diese Menschen anfangs in Deutschland hatten, werden einige Rückschlusse über die Kulturidentität dieser Gruppe geben. Ausgehend von diesen Feststellungen ist der Stellenwert der russischen Sprache zu ermitteln. Diese Erkenntnisse sind für den zweiten, strukturlinguistischen Teil dieser Arbeit wichtig. Denn die Sprachkenntnisse,soweit solche überhaupt vorhanden sind, und der Grad der Interferenzen ins Russische bei den Kindern, die in Deutschland geboren oder im Kleinkindalter eingereist sind, hängt in sehr hohem Maße von der elterlichen Auffassung der Realität bezüglich der russischen Sprache und Kultur. Es ist nicht das Ziel dieser Arbeit Schlussfolgerungen zu ziehen, die für alle Aussiedlerfamilien ihre Gültigkeit haben. Es wird allerdings angestrebt ein konkretes Handlungsmuster auszuarbeiten, das zum Verlust oder Erhalt der russischen Sprache bei Kindern, also bei der zweiten Generation, führt. Die Richtung der Sprachentwicklung wird durch einige Sprachbeispiele dokumentiert. Diese Arbeit basiert größtenteils auf einer Befragung, welche die angesprochenen Aspekte erörtert und viele Beispiele der Kindersprache liefert. Trotz der großen Menge an Fachliteratur zur Bilingualität und Mehrsprachigkeitsforschung, die aus verschiedenen Blickwinkeln den Gegenstand untersucht, gibt es nur sehr wenige Arbeiten, die sich mit der Sprache der Aussiedler beschäftigen.

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