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E-Book

Zinsdifferenzgeschäfte

AutorMario Zakrewski
VerlagJosef Eul Verlag
Erscheinungsjahr2003
Seitenanzahl159 Seiten
ISBN9783899360639
FormatPDF
KopierschutzDRM
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis16,00 EUR
Anleihemärkte hingegen erleben eine Renaissance. Banken verdienen mit Zinsdifferenzgeschäften und Anleihen eine Menge Geld, doch auch der private Anleger kann sich nun selbständig einen Überblick verschaffen, wie er mehr aus seinem Ersparten machen kann. Vorbei sind die Zeiten, wo man sein Geld nur brav zur nächsten Sparkasse oder Privatbank brachte. Die neue Generation möchte mehr: mehr Zinsen, mehr Freiheit, mehr Erfolg.

Dieses Buch hilft dem interessierten Investor, seine eigenen Zinsdifferenzgeschäfte zu planen und durchzuführen. Des Weiteren findet der Leser neben ausgewählten Beispielen zahlreiche Hinweise zum Verständnis der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge sowie zur Besteuerung. 

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Kapitelübersicht
  1. Vorwort und Inhalt
  2. Kapitel I Zinsdifferenzgeschäfte und Anleihen
  3. Kapitel II Die Arten von Zinsdifferenzgeschäften
  4. Kapitel III Die Praxis der ZDG
  5. Kapitel IV Wechselkursschwankungen und ihre wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge
  6. Kapitel V Steuern Sie die Steuern
  7. Kapitel VI Ideen zum Portfoliomanagement
  8. Kapitel VII Vorstellung ausgewählter Schuldnerländer
  9. Kapitel VIII Beispiel einer Länderbeurteilung
  10. Kapitel IX Abschließende Gedanken
  11. Glossar und Literaturverzeichnis
Leseprobe
Kapitel II Die Arten von Zinsdifferenzgeschäften (S. 9-10)

Zinsdifferenzgeschäfte können auf unterschiedliche Weise durchgeführt werden. Als Anlageart variieren Anleihen aus den weltweiten Emerging Markets Südamerikas, Asiens, Osteuropas oder Afrikas. Auch Geldmarktkonten dieser Regionen sind interessant. Mitunter werden Zinsdifferenzgeschäfte auch mit hochverzinslichen Unternehmensanleihen durchgeführt, hierbei ist aber zu beachten, dass Unternehmen im Falle der Zahlungsunfähigkeit Konkurs anmelden müssen und eine Bedienung der ausstehenden Anleihen als ziemlich unsicher gilt. Es bleibt also beim Grundsatz, Staatsanleihen sind generell risikoloser als Unternehmensanleihen, haftet der Staat doch mit dem gesamten Steueraufkommen. Bei einem Zinsdifferenzgeschäft ist zu unterscheiden, ob man das Geschäft mit Eigenkapital, Fremdkapital oder aus einem Kapitalmix abschließt. Bei einer kreditfinanzierten Form kann diese schon in Fremdwährung erfolgen (z.B. Kredit in Schweizer Franken oder japanischer Yen).

Die Anlagewährung kann je nach Risikoneigung auf Euro oder Fremdwährung lauten. Schauen wir uns nun beispielhaft einige Arten von Zinsdifferenzgeschäften an.

ZDG mit Eurobonds der Emerging Markets

Eurobonds von Schwellenländern sind auf die Anlagewährung Euro notierte Anleihen von Staaten und Unternehmen der Emerging Markets. Die Schwellenländer benötigen für Investitionen (z.B. Infrastrukturmaßnahmen, Fabrikbauten und andere Investitionsvorhaben) Kapital, welches zu günstigeren Konditionen über die internationalen Kapitalmärkte beschafft wird.

Die Kapitalbeschaffung über heimische Märkte ist meist teurer, da die Zinsen extrem hoch sind und damit der Schuldendienst erheblich erschwert wird. Meist werden >>harte Devisen<< für die Finanzierung dieser Vorhaben benötigt, somit liegt es auf der Hand, Anleihen in USD, Euro oder Yen auszugeben.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort6
Gliederung8
Kapitel I Zinsdifferenzgeschäfte und Anleihen10
Was sind Zinsdifferenzgeschäfte?10
Weshalb gibt es Anleihen?10
Nominalzins vs. Rendite11
Bonitätsrisiko & Transferrisiko13
Zinsänderungsrisiko13
Wiederanlagerisiko13
Währungsrisiko15
Das Risiko der Inflation16
Schuldnerkündigungsrecht16
Kapitel II Die Arten von Zinsdifferenzgeschäften18
ZDG mit Eurobonds der Emerging Markets18
Vorteile und Nachteile von Eurobonds19
Investieren in Euro-Staatenbonds von Schwellenländer19
Ablauf eines Zinsdifferenzgeschäfts in Eurobonds22
Finanzierung mit Eigenkapital23
Kapitalmix24
Ertrag und Aufwand p.a.25
ZDG mit Fremdwährungsdarlehen26
ZDG in Fremdwährungsanleihen28
Zusatzbonbon durch "fiktive Quellensteuer"32
Kreditwürdigkeitsprüfung34
Variante einer Checkliste35
Erläuterung zur Checkliste bei Euro-Staatenbonds36
ZDG mit Unternehmensanleihen43
Bilanzanalyse und GuV44
ZDG mit Fremdwährungskonten46
Kapitel III Die Praxis der ZDG50
Kreditverhandlungen50
Vorteile von ZDG50
Der Lombardkredit51
Die Vertragsgestaltung53
Mögliche Probleme während der Kreditlaufzeit55
Beispiel einer Kreditverhandlung56
Der Anleihekauf60
Kapitel IV Wechselkursschwankungen und ihre wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge64
Das Entstehen von Krisen und deren Chancen70
Krise ist nicht gleich Krise73
Zahlungseinstellungen und die Folgen74
Der IWF als Finanz- Feuerwehr78
Der IWF als Konkursrichter82
Lösungen des Schuldenproblems der Entwicklungsländer84
Möglichkeiten der Schuldenreduktion durch Schuldenrückkauf und Schuldenswap87
Schuldenreduktion durch Schuldenerlass91
Kapitel V Steuern Sie die Steuern100
Kapitel VI Ideen zum Portfoliomanagement106
Kapitel VII Vorstellung ausgewählter Schuldnerländer110
Zentral- und Lateinamerika110
Argentinien112
Brasilien115
Chile117
Ecuador119
Kolumbien121
Mexiko124
Peru127
Uruguay128
Venezuela129
Weitere Schuldnerländer132
Indonesien132
Malaysia133
Philippinen134
Russland136
Südafrika138
Türkei139
Kapitel VIII Beispiel einer Länderbeurteilung140
Argentinien in der Krise140
Kapitel IX Abschließende Gedanken144
Glossar146
Literaturverzeichnis156

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