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Zu: 'Celestino antes del Alba' von Reinaldo Arenas

AutorHannah Schmitt
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2008
Seitenanzahl20 Seiten
ISBN9783640137374
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis8,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Romanistik), Veranstaltung: Hauptwerke der Kubanischen Literatur im 19. und 20. Jahrhundert, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit, die im Rahmen des Hauptseminars 'Hauptwerke der kubanischen Literatur im 19. und im 20. Jahrhundert' verfasst wurde, behandelt das Werk 'Celestino antes del alba' von Reinaldo Arenas. 'Celestino antes del alba' ist Arenas erstes Werk und wurde 1967 veröffentlicht. Von all seinen Werken ist es das einzige, das je in Kuba herausgegeben wurde. Als Arenas ins Exil gehen musste, wurden alle seine Werke in Kuba verboten, darunter auch 'Celestino antes del alba'. Das Werk fand großen Anklang bei den Kritikern und gewann den Literaturpreis Concurso Nacional Cirilo Villaverde del país. Die Nachfrage war so groß, dass es nach einer Woche schon vergriffen war. 1982 gab Arenas sein Werk unter dem neuen Titel 'Cantando en el pozo' heraus. Im folgenden wird jedoch der Titel 'Celestino antes del alba' verwendet. Das Werk ist das erste von insgesamt fünf, die aufeinander aufbauen und auch als ein zusammenhängender Text gesehen werden können. Die Pentagonie umfasst neben 'Celestino antes del alba' auch 'El palacio de las blanquísimas mofetas', 'Otra vez el mar', 'El color del verano' und 'El asalto'. All diese Werke weisen autobiographische Züge zu Arenas Leben auf. Reinaldo Arenas wurde am 16.07.1943 in einem Dorf in der Nähe von Holguín geboren. Er wuchs mit seiner Mutter bei seinen Großeltern und Tanten in ärmlichen Verhältnissen auf. 1956 zog die Familie nach Holguín, wo Arenas die Schule besuchte und in einer Süßwarenfabrik arbeitete. Er beteiligte sich kurzzeitig an der Revolution im Jahre 1959, war jedoch nicht als Kämpfer geeignet, da er nicht gewaltbereit genug war. Nachdem er eine Ausbildung als landwirtschaftlicher Buchhalter gemacht hatte, zog Arenas nach Havanna um. Dort fand er eine Arbeit in der Biblioteca Nacional, da er zu dieser Zeit noch ein Anhänger der Revolution war. Als die Diskriminierung von Homosexuellen in Kuba zunahm, wurde es für Arenas problematisch. 1973 wurde er angeklagt, einen Jungen am Strand verführt zu haben und wurde deswegen in ein Rehabilitationszentrum eingewiesen. Dort wurde er gefoltert, damit er seine Homosexualität widerrufe.

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