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E-Book

Zur Bedeutung der Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten im Sportschwimmen

AutorSimon Stegmann
VerlagGRIN Verlag
Erscheinungsjahr2006
Seitenanzahl21 Seiten
ISBN9783638519458
FormatePUB/PDF
Kopierschutzkein Kopierschutz
GerätePC/MAC/eReader/Tablet
Preis4,99 EUR
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sport - Sportarten: Theorie und Praxis, Note: 1,3, Universität Paderborn (Department Sport & Gesundheit), Veranstaltung: Tutorium: Einführung in die Sportwissenschaft, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Relation jedes Individuums zu seinem Erscheinungsbild wird in die Begriffe Körperbild und Körperschema unterteilt. 'Die Akzeptanz und der positive Umgang mit seinem eigenen Körper trägt zum körperlichen Wohlbefinden und zu einem guten Selbstgefühl bei' (Häfelinger & Schuba, 2002, S. 11). Aus der sehenden, gefühlsmäßigen und gedanklichen Vorstellung unseres Körpers resultiert der Begriff 'Körperschema'. Das 'explizite' (bewusste) Wissen der eigenen Körperlichkeit umfasst alle körperbezogenen Empfindungen, d. h. wie ich selbst meinen Körper wahrnehme, z.B. positiv, sportlich, durchtrainiert, attraktiv usw. oder als eher negativ, schwach, unproportional, steht immer in Verbindung mit der Akzeptanz des eigenen Körpers und dem daraus entwickelten Verhalten. Der Begriff Körperschema befasst sich mit der Position und der Lage des Körpers und der einzelnen Körperteile zueinander. Die daraus resultierende Vorstellung entsteht aus der Rückmeldung von inneren und äußeren Wahrnehmungsreizen. Auf diesen Intero- und Exterozeptoren basiert die Wahrnehmung der zu diesem Zeitpunkt aktuellen Haltung und Bewegung des Körpers. Zudem stehen alle Wahrnehmungen in Verbindung mit Gefühlen und Empfindungen wie Ärger, Freude, Zuneigung, Ablehnung usw. Das Zusammenwirken dieser Empfindungen spielt eine bedeutende Rolle bei der Ausführung koordinativer Bewegungsmuster. Bewegungsmuster sind gedankliche Vorstellungen wie eine Bewegung aussehen soll. Das Grundgerüst der Körperwahrnehmung bildet die Bewegungserfahrung und die Kenntnis über seinen eigenen Körper. Die Körperwahrnehmung steht im Zusammenhang mit Wahrnehmungsmustern, die bereits gedanklich vorhanden sind, dem eigenen Entwicklungsprozess und der Wahrnehmung von Gefühlen. Die meisten Bewegungen unterliegen dem Automatismus, dennoch können sie bewusst verändert oder spontan durch äußere Störfaktoren beeinflusst werden. Die Belastungsgrenzen kennen zu lernen, dient dem Durchbrechen von üblichen, gewohnten Bewegungsmustern, um neue Bewegungsdimensionen zu schaffen. Folglich ist die Körperwahrnehmung der Grundstein jedes Trainings (Häfelinger & Schuba, 2002, S11).

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