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Zurück zum Kunden. Wie die Musikindustrie durch kundenorientierte Innovation eine neue Wertschöpfung erreichen kann

Wie die Musikindustrie durch kundenorientierte Innovation eine neue Wertschöpfung erreichen kann

eBook Zurück zum Kunden. Wie die Musikindustrie durch kundenorientierte Innovation eine neue Wertschöpfung erreichen kann Cover
Autor
Verlag
Erscheinungsjahr
2008
Seitenanzahl
61
Seiten
ISBN
9783640191550
Format
PDF
Kopierschutz
kein Kopierschutz
DRM
Geräte
PC
MAC
eReader
Tablet
Preis
29,99
EUR

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,0, Popakademie Baden-Württemberg GmbH, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Musikindustrie befindet sich in einer anhaltenden Krise. Seit dem Jahr 2000
verlor die deutsche Tonträgerbranche rund 35 Prozent ihres Gesamtumsatzes.
Auch im Jahr 2006 konnte die Branche das Vorjahresniveau nicht halten und
verlor erneut 2,4 Prozent ihres Vorjahresumsatzes. Die Zahl der sogenannten
Major-Labels, der größten, weltweit operierenden Musikkonzerne, verringerte
sich durch die Fusion von Sony und BMG im Jahr 2004 auf lediglich vier, und zum
1. August 2007 wurde auch die EMI, der letzte unabhängige der verbleibenden
Majors, an den Finanzinvestor Terra Firma verkauft. Die deutsche Landesgruppe
der IFPI nennt als Hauptgrund für den anhaltenden Umsatzrückgang illegale
Kopien und Internetangebote. Über die letzten Jahre versuchte die
Tonträgerindustrie, illegale Kopien mittels Kopierschutzsystemen einzudämmen
und durch digitales Rechtemanagement, kurz DRM, zu regulieren. Diese Systeme
stehen jedoch in der Kritik, vor allem weil sie dem Verbraucher keinen Mehrwert
gegenüber der illegalen Digitalkopie bieten. Von ihren Kritikern wird der
Musikindustrie vorgeworfen, sie hätte viel zu spät auf die Einführung neuer
Informationstechnologien Ende der 1990er Jahre reagiert, den Einstieg ins digitale
Geschäft verpasst und ihren Kunden jahrelang keine funktionierende Alternative
zum illegalen Download angeboten. Die Führung in der Vermarktung von
Musikdownloads übernahmen andere. So vermeldete der Hardwarehersteller
Apple am 31.07.2007, er habe inzwischen mehr als drei Milliarden Songs über
seine Download-Plattform iTunes verkauft. Diese Zahl bestätigt die
beherrschende Stellung von Apple in diesem neu entstandenen Marktsegment;
der Technologiekonzern aus Cupertino festigt zunehmend seine Vormachtstellung
als Anbieter für digitale Musikdownloads aufgrund der Bindung der mit Abstand
größten Musikdownload-Plattform ans hauseigene Fairplay-DRM-System, welches
nicht an andere Anbieter lizenziert wird. Die Musikbranche selbst scheiterte
mehrmals bei dem Versuch, ein eigenes Download-Angebot auf die Beine zu
stellen, und findet sich heute in der wenig komfortablen Lage eines Content-
Lieferanten wieder, dessen Produkt von Dritten primär als Vehikel für den
Hardwareverkauf genutzt wird.

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